Die Kochlöffel 303

Ihr unvergleichlicher Klang und das bestechende Design. Zwei der Gründe die die Köchlöffel 303 zu dem gemacht haben was sie heute ist: eines, wenn nicht das begehrteste Instrument, der Elektronischen-Unterhaltungs-Musik.
Die Erfolgsstory ist kurz erzählt: im Herbst 1994 taucht sie unter dem Decknamen "Mini-Radio/Walkman" in der Kochlöffel Kindertüte zusammen mit einem Hamburger, kleinen Pommes und einem Erfrischungsgetränk nach Wahl auf. Doch die Tarnung währt nur kurz. "Auf Blöd," so crtl-t, "kaufte ich mir die Kindertüte.", einer der ersten der das potential dieses kleinen stücks Plastik erkannte. Und wahrlich, kurze Zeit später war sie in aller Munde:
Die Kochlöffel 303
  • dem kompletten Drumset als AWE32-Samplebank.
  • der Antwort auf die Frage: Warum heißt die Kochlöffel 303 303, wo sie doch keine Baseline macht, sondern Drumpatterns ?
  • und vielem mehr.... VRML wird gebraucht!

    Hier ein kleines wav mit ach so den vertrauten Rhytmen.
    bzw eine VRML-K303 zum selber drehen. Mittlerweile gehen alle Knöpfe. Ein ausgiebiger Test wird auch die letzten Zweifel verräumen. und dann nichts wie zum nächsten Flohmarkt und sich selbst eine besorgen.
    Für die. die keine mehr finden empfehlen wir ein beliebiges PentiumNotebook mit Soundfähigkeiten und ein PCMCIA-28.8k-Modem mit passendem Handy. Dann steht auch einem Live-Einsatz wirklich nichts mehr im Weg.

    (c) .gut 1995

















    Teil I: So baue ich meiner Kochklöffel 303 einen Pichregler. Die Kochlöffel 303 mag für manchen interessierten Betrachter die Frage aufwerfen, was dieses Gerät so einzigartig macht. Diese Frage ist durchaus berechtigt. Finden wir doch nur vier Tasten an einem Kunststoffkästchen. Drücken wir auf diese, so kommt uns ein blechener Schlgzeugrhythmus entgegen, der sich auf drei arten variieren läßt. Außerdem ist eine manuale Echtzeitkontrolle über bass drum, snare drum, hi hat/ crash, tom tom vorgesehen.
    Da fragt sich nun jeder: " Warum 303, wenn´s eine Drum box ist?" Um dies zu beantworten müssen wir tiefer in die Materie vordringen. Wir benötigen dafür jedeglich einen Kreuzschraubenzieher.
    Damit öffen wir die Kochlöffel 303 an ihrer Rückseite. Dieser Schritt ist wegen der Robustheit des Gerätes problemlos möglich und wahrscheinlich vom Hersteller selbst so vorgesehen.
    Innerhalb der Kochlöffel 303 finden wir drei Drähte. Halten wir unseren Finger zwischen zwei von ihnen können wir den Drum loop pitchen und modulieren. Und diese einzigartige Modulationsweise macht diese Kochlöffel 606 zu einer Kochlöffel 303.
    Nach belieben können nun Potentiometer in das Gerät (zwischen die Drähte) eingebaut werden, um so die Kontrolle zu erleichtern. Dazu ist der als Kopfhöreranschluß getarnte output gedacht.