"ratten-report"

Die junge Großstadt Bottrop hat sehr viel zu bieten!
Bottrop - und alle Bürger - gelten als das Letzte,
Dümmste und Dreckigste in ganz Deutschland.

Bottrop muß für alles herhalten.

Ein Grund dafür ist der merkwürdige
dumpfe Klang von "BOTTROP"
.
Der Name alleine reicht schon aus um
irgendjemanden in Deutschland zum Lachen zu bringen.
Hierzu kommt noch, daß die Vorurteile über
das ganze Ruhrgebiet insbesondere
auf Bottrop angewandt werden.

 

Bottrop im Fernsehen:
immer nur stillgelegte Fördertürme - Schwenk -
rußige Zechensiedlung - Schwenk -

tote
Ratte im Rinnstein

(Stern 1985)

"Bottrop hat wenig Gesicht und Geschichte,
es verfügt weder über ein Zentrum noch über Tradition.
Es gilt als der Wilde Westen des Ruhrgebiets."

(FAZ 1991)

"...die Flippers! Zwei grinsende Schlagermumien
im Glitzerfummel, die für mich immer aussehen wie ein
farbenblindes Friseurpärchen aus Bottrop
..."

(Oliver Kalkofe in TV Spielfilm 1996)

"In Bottrop, jener Stadt am Nordrand des Ruhrgebiets, in der
man niemals nasse Wäsche in den Garten hängen darf,
weil man sie sonst noch einmal waschen muß...
"

(Marabo 1987)

"Es kann nicht geleugnet werden, daß (...)
Bottrop der Ruf einer
Dreckschleuder
vorauseilt."

(Udo Bujack: Leserbrief WAZ 1986) 

"Bottrop ist die Stadt mit dem schlechtesten Ruf
im Ruhrgebiet
(...) Bottrop ist keine sehr attraktive Stadt
(...) polnische Einwanderer (...) bilden noch heute ganze Kolonien,
in denen ein verwegenes Deutsch gesprochen wird
."

(Rudolf Walter Leonhardt: X-Mal Deutschland, München 1961)

"Essen und Oberhausen fürchten eine
"Bottropisierung" und wollen deshalb die

Nachbarstadt 
nicht haben. Denn Bottrop ist sozusagen
ein armes häßliches Entchen."

(Frankfurter Rundschau 1976)

"Ich liebe Kaviar.
Kaviar würde ich auch in Bottrop essen."

(Loriot im Stern 1989)

Palmen in Bottrop?
Schade um Sylt!

(Plakat des BUND 1992)

"Nach der Schönheit von Bottrop
zu suchen
, heißt tief zu schürfen
und auf innere Werte zurückgreifen zu müssen."

(Marabo 1994)

"Alles was Bottrop über die eigenen Grenzen hinaus
bekannt gemacht hat, kommt von "unter tage":
Bergbau und Spargel
.

(WAZ 1994)

"Eine Unterscheidung zwischen Afrikanern
und Bottropern ist unzulässig."

(Rita Waschbüsch bei einer Diskussion über AIDS-Tests für Asylbewerber 1992)

"Als Müllkutscher in Bottrop oder
Hilfsarbeiter auf dem Bau
kann
ein Türke im bundesdeutschen Alltag
natürlich kein Renommee gewinnen."

(Der Spiegel 1990) 

"Sagt nie, Ihr kommt von Bottrop,
sondern von Essen"

(Johanna Bartsch: Leserbrief  WAZ 1994)

"Einige Typen stehen mit Penis
in der Hand herum.

Sie sind gekleidet,
als kämen sie direkt aus Bottrop."

(Prinz 1992)

"Bottrop ist so eine alte Goldgräberstadt (...)
Ausgerechnet Bottropsky, wo du die Currywurst
noch mit Zloty bezahlen kannst!

Kilometerweit kleine Zechenhäuser,
schwärzlich und schmuddelig
."

(Stern 1985)

"In der Kumpel-Kommune (...) wo Hochöfen,
Fördertürme
und triste Häuserzeilen
das Bild beherrschen, wo polenstämmige Czybulskis
und Kwiatkowskis in den Pütt einfahren,
kommen Kommunisten, so gut an wie
sonst kaum nirgendwo im Bonner Staate."

(Der Spiegel 1976)

"Aus einer kleinen bäuerlichen Gemeinde (...)
entwickelte es sich zu einer
Industriestadt
mit Wohnkolonien,
Zechen, Halden mit Industrieluft
und verdunkeltem Himmel."

(Festschrift: 50 Jahre Bottrop 1969)

"Das ist etwa so, als wenn man von
Berchtesgaden
nach Bottrop kommt."

(Eberhard Figgemeier bei einer Fußballübertragung 1986)

"Ich hoffe, wir haben Sie nicht zu sehr
gelangweilt
mit dem, was wir aus Bottrop
und in Bottrop finden konnten
."

(WDR-Sendung "Mittwochs in Bottrop" 1981)

"Wenn Sie nicht gerade Soziologe oder Reisejournalist
sind, dann werden Sie es nicht länger
als einen Tag
neben dem
Kegelclub aus Bottrop
aushalten..."

( W. Abel und C. Strauch: Mallorca Menorca Formentera Ibiza, Badenweiler 1986)

"Natürlich wissen wir sehr wohl, daß Sie freiwillig
nicht
nach Bottrop fahren und nicht einmal
in den
freundlicheren Ortsteil Kirchhellen..."

(Gault Millau - Reiseführer für Goumets 1995)

"...daß sozusagen ein Moslem aus Bottrop
auf dem Weg des
Familiennachzugs
dort einen Harem aufmachen könnte."

(Heiner Geißler: Gefährlicher Sieg, Köln 1995)

"Nicht einer von den Dümmsten ist, der
Bottrop
sieht und sich verpisst."

(Jürgen von der Lippe: BILD 1995)

"In einer Bergbaustadt lässt es
sich sehr wohl leben
."

(Prof Dr. Ernst Pappermann über seinen Besuch in Bottrop 1986)

"Eiszeit in Bottrop,
Eintritt frei"

(KVR Anzeige für das Museum für Ur- und Ortsgeschichte 1986)

"Als im vergangenen Jahr der holländische
Hasch-Dealer (...) Harm Dorst (...) vor Gericht stand,
weckte das mehr antideutsche Gefühle,
als herumlungernde Fixer aus Bottrop oder
Wanne-Eickel..."

(Der Spiegel 1987) 

"Machen wir uns nichts vor, wir Bottroper.
Oberhausen könnte in Franken liegen,
Gladbeck in Niedersachsen.
Aber Bottrop ist
Ruhrgebiet
, so wie Altötting Bayern..."

(Arno Beyer: WDR1 Radiosendung 1986)

"So aber dürfte Bottrop weiterhin nur das
"Beverly Hills" des Ruhrgebiets bleiben:
Als Wohnort zwar sehr gefragt
,
ansonsten aber tote Hose."

(Leserbrief WAZ 1989)

"... in den überfüllten Slums der Hauptstadt Kairo.
Dort lebten in den Stadtteilen Sawi el Hamra,
Sarabija und Schubra bis 112000 Menschen
auf einem Quadratkilometer. Was (...) etwa der
Einwohnerzahl Bottrops entspreche."

(Ruhr Nachrichten:  dpa Meldung über Ägypten 1997)

"Der Geruch von faulen Eiern,
die Emscher, Emscherkläranlage, Kohleöl-Anlage,
Kokerei zeigen ihm: er ist in Bottrop"

(Helmut Schmitz: Leserbrief WAZ 1986)

"Wer einmal in Bottrop gelebt hat, denke ich,
dem muß es hinterher überall gefallen."

(Stern 1985)

"Es gibt einfach nichts, was Bottrop
unverwechselbar macht."

(Cristoph Schulte im Walde: Leserbrief WAZ 1991)

"Slums und Industrieviertel (...) gegen diese
scheußliche Kehrseite von Los Angeles nehme
sich Bottrop als Idylle aus."

(Horst Vetten: ZDF Repotage "Olympisches Abenteuer - Los Angeles 1984)

"Ist jemand aus Bottrop hier? Hei, da hinten!
Bottroper Elend heute hier."

(Karl Dall während einer Fernsehsendung1994)

"Schlußlicht beim bundesweiten "Geo"-Test
ist die Ruhrkommune Bottrop(...)
Das Industriegebiet an der Ruhr hat,  
kaum überraschend
besonders miserable Luft:
In Bottrop (...) ist noch immer schlecht atmen."

(Spiegel 18/1985)

"Auch wenn der Anteil der "Ruhrpolen"
die Fünf-Prozent-Marke nie überschritt, gab es in
einzelnen Regionen wesentlich höhere
Bevölkerungsanteile. (...) Bottrop hatte sogar den
Spitznamen "Klein-Warschau"."

(DIE WELT, 5.5.1997)

"(...)Hauptgewinn: eine zweiwöchige Luxusreise auf
die Seychellen, nach New York oder nach Bali.
Die Verlierer fahren nach Aachen,
Nürnberg oder Bottrop."

(Berliner Zeitung 02.09.1995 )

"Der „Fischer-Weltalmanach“ nennt alleine für
Deutschland mehr als 80 Städte, darunter so
bekannte
Orte wie Herne, Neuss, Bottrop, Witten
oder Cottbus. Sollten nicht auch Bottrop und
Cottbus ein Recht haben, sich „international und
auf Dauer zu positionieren“?"
 (DER STANDARD 20. Februar 1997)

"Im unscheinbaren Bottrop wird heute Deutschlands
größter Freizeitpark eröffnet (...) Bislang war Bottrop
bestenfalls
als Kohlestadt bekannt,
künftig soll die Ruhrgebiets-Gemeinde Hollywoods Vorposten (...) sein.
(...)Entertainment statt Maloche, Glamour statt Ruß."

(DIE WELT 29.6.1996)

"Wir machen die Zeitungen ja nicht für uns,
sondern für unsere Leser. Da müssen wir uns
auf die Leser auch einstellen.
(...) In den Nachbarstädten
Bottrop
und Gladbeck hingegen gibt es
noch Kommunisten
. Darauf müssen
wir Rücksicht nehmen."

(Berliner Zeitung: Interview mit Günther Grotkamp 30.03.1996)

"Wolfgang Clement sitzt neben Claudia Schiffer und
ich neben dem Bürgermeister von Bottrop -
es gibt keine Gerechtigkeit mehr"

(Johannes Rau: Wirtschaftswoche 12/97)

"Bottrop war
nach dem Krieg total zerstört.
Jetzt wieder aufgebaut -
man fragt sich wieso!"

(Die Tresenleser 1997)

"Bauunternehmner und Immobilienspekulant
Jürgen Schneider hat bei seiner Festnahme:
ausgesehen wie ein Tourist aus Bottrop."

(Hamburger Morgenpost 1995)

"Batmania in Bottrop
Deutschland-Premiere hat das Comic-Spektakel
in der "Movie World" in Bottrop. Wo sonst.
Noch Mitte Mai liefen die Fax-Leitungen zwischen dem
Stammsitz von Warner Bros. in Burbank, der Europazentrale
des Medienkonzerns in London und dem
westfälischen Flecken Bottrop,
bekannt für seinen alljährlichen Pferdemarkt, heiß."

(Marabo Juni 1997)

"Ich habe das Gefühl, daß manche Amis in
Geschichte nicht so bewandert sind.
Mich hat einer mal gefragt,
ob Adolf Hitler noch lebt.
Klar, hab' ich gesagt,
der hat jetzt 'ne kleine Tankstelle in
Bottrop.
Das hat er nicht mal angezweifelt."

(Rainer Reuss Juni 1997)

Wie bekommt man eine
Disco
in Bottrop leer?

(---> Man ruft:
"Ey, dein Manta brennt!")

Im Manta: Er und seine Tussi knutschen.
Sagt die Tussi: "Manni, kuess mich da, wo's stinkt!"
Sagt Manni: "Los, schnall dich an,
wir fahr'n nach Bottrop!"

(Volksweisheiten Oktober 1996)

"Selbst die Nennung der Schuhgroessen aller
Fruehrentner in Bottrop waere noch
sinnvoller, aber fuer das bescheuerte Wetter
gibt es inzwischen sogar einen ganzen Kanal,
wo rund um die Uhr erzaehlt wird,
ob es im Emsland schifft oder auf Kreta nieselt.
"

(Oliver Kalkofe: TV Spielfilm Februar 1997)

"Batman in Bottrop
Sensation im Land der Schlote. Neben
Fördertürmen
und Hochöfen gibt´s nun
auch ganz großes Kino im Pott.

Hollywood im Ruhrgebiet.
In der Warner Bros. Movie World kann man Kino
hautnah erleben. Und natürlich wird auf dem
Kohlenstaub der rote Teppich ausgerollt,
wenn die Megastars den Weg ins Revier finden."

(RTL 2 "Die Redaktion" 26.06.1997)

"Der sogenannte 'Scheidungskrieg' von
Gerhard und Hiltrud Schröder ist als Thema
bis in feministische Kreise und linke Männerrunden
vorgedrungen (...) Gerade dann nämlich,
wenn die prominente Ehefrau
die besonders emanzipierte Kritikerin
des Mannes mimen (muß), ist sie noch
weniger autonom als jede Hausfrau und
Mutter aus Bottrop
(...)"

(taz 08.08.1997)

"Wir müssen ja auch sicherstellen,
daß auch Lehrer nach Bottrop gehen
und nicht nur nach Köln oder Düsseldorf."

(WDR Mittagsmagazin, 14.08.97, ein Experte als Begründung dafür. daß
Zwangszuweisungen von Lehrern an Schulen erhalten bleiben sollte)

"Wo steigt Jackos letztes Konzert?
Auch heute gibt es wieder viermal die
"KURIER-Hundert-Mark-Gewinnchance".
Ist Michael Jacksons letztes Deutschland-Konzert
heute in Bottrop, München oder am Hockenheimring?"

(Berliner Kurier 10.08.1997)

"Jetzt ist enthüllt, wen die SPD 1998
als Kanzlerkandidaten ins Rennen schickt:
Hollywood-Star Michael Douglas!
Mit Lafontaine verbindet ihn der 'Oscar',
mit Schröder der Ehe-'Rosenkrieg';
er versteht was von Geld ('Wall Street'),
hat bereits Amerika regiert ('Hallo, Mr.President')
und schon mal Bottrop besucht
(Eröffnung des Freizeitparks 'Movie World')."

(Der STERN 21-11-1996)

"Mittlerweile findet man allerdings in großen
Städten
auch Stände mit den eingedeutschten
Döner-Taschen - importiert von
»Almanjis« Deutsch-Türken
aus Berlin, Hamburg oder Bottrop."

(Der STERN 08-08-1996)

"Batman fliegt auf Bottrop
Der Geschäftsführer des Verbandes Deutscher
Freizeitunternehmen warnt vor allzu großen Träumen
von einem Ruhrpott-Hollywood:
'In Bottrop möchte doch kein toter Hund überm Zaun hängen.'"

(Der STERN 27-06-1996)

"Sie erinnern an die Industriestadt Pittsburgh,
die einst in Amerika ein Ansehen genoß
wie etwa Bottrop in Deutschland."

(Der Spiegel 6/1983)

"Meine Vorstellungen von Bottrop
sind eher dunkel und sicherlich
nicht sonderlich reflektiert.

(Lutz Spenneberg 1990)

"Bottrop und Wanne-Eickel (...)
diese beiden Namen sind für mich
ein Synonym für das Ruhrgebiet.
Beide Namen vermitteln -
und das liegt an ihrem Klang -
etwas von Ruhrgebietsatmosphäre,
dem Kohlenpott."

(Marion Schreiber 1987)

"Als es sie "ausgerechnet nach
Bottrop verschlagen" hat,
hätten viele Leute dieses
harte Los
bedauert"

(WAZ Bottrop 25.08.1997)

"Hollywood im Kohlenpott
Hinter den Zechen zwischen den
Abraumhalden liegt seit neuestem
das "Bermuda Dreieck".
Kein Wunder, daß die staubige Atmosphäre
des Kohlenpotts wie vom Erdboden
verschluckt scheint. Eingebettet in sattgrüne
Wälder
entfaltet sich statt dessen
eine bunte Glitzerwelt - (...) Wenn am 30. Juni
das "Movie World" von Warner Bros.
eröffnet wird, ist Bottrop fest
in der Hand Hollywoods.
"

(TV Today 13/96)

"Kloster Andechs
Busladungen aus Bottrop
und Bangkok suchen den Heiligen Berg
von heute heim, da hilft kein Möchsgelübde,
wohl aber der gigantische Parkplatz"

(Internet Biergartenführer "Kloster Andechs")

"Hömma Trainer, in Bottrop
hat sich schomma einer kaputtgemischt!"

(Herbert Knebels Affentheater: "Knapp vorbei, doch nie daneben" - Die Skat-Nummer - 1997)

"Christoph Schlingensief hat in Berlin den letzten Neuen Deutschen Film gedreht: "Die 120 Tage von Bottrop" Und wieso Bottrop? Schlingensief: "Das liegt gleich neben Oberhausen. Dort gab es das Bavaria-Traumland, einen Film-Vergnügungspark, der jetzt der Warner Bros. gehört. Die Bauern blockierten mit ihren Traktoren die Zufahrtswege, den Zugang zur Illusion."
(DIE ZEIT Nr. 47 - 15. November 1996)

"Bei einer 1994 in Berlin durchgeführten Umfrage, was ihnen denn zu Bottrop einfiele, gaben die Befragten Antworten wie "Drechsloch", "Kennen keine Sonne da" oder "Wanne-Eickel auf Griechisch".
(Neue Horizone - Ruhrgebiet - Dortmund 1995)

"Bottrop ist so ein
Einbahnstraßen-Eldorado.
Du kommst einmal rein -
aber nie wieder raus."

(Die Tresenleser 1997)

"Hier ist der Rauch ein Himmel.
Alle Städte verbindet er.
Er wölbt sich in einer grauen Kuppel über das Land,
das ihn geboren hat und fortdauernd neu gebärt (...)
Rauch über der Welt. Man führt nach Oberhausen,
von da Mühlheim, von da nach Recklinghausen,
nach Bochum, nach Gladbeck, nach Buer,
nach Hamborn, nach Bottrop.
Rauch über der Welt! Kein Himmel, keine Wolke!
Regen, der aus Rauch kommt. Schwarzer Regen."

(Joseph Roth - Ende der zwanziger oder Anfang der dreißiger Jahre nach einer Ruhrgebietsreise)

"Sie litten darunter, wenn man sie fragte:
"Ach Sie stammen aus Bottrop, aus Klein-Warschau?"
So war das in Bottrop, und nicht allein in Bottrop,
sondern wohl in allen Ruhrgebietsstädten,
damals um 1900 und in den Jahrzehnten danach"

(Günther Elbin: An Rhein, Ruhr und Lippe - Die Geschichte des westlichen Ruhrgebiets, Düsseldorf 1992)

"In der Vorkriegszeit hatte Bottrop
als städtische Grünflächen nur Friedhöfe"

(Fr. Fredemann BVZ 01.03.1931)

Bottrop
"Die architektonisch und wohnkulturell so öden
kilometerlangen Straßenzeilen ziegelroter Backsteinhäuser
der Bergleute werden neuderdings aufgelockert durch freundliche,
helle, an Grünanlagen reiche Siedlungen. (...)
Man hat sich schnell umgeschaut in dieser jungen Großstadt,
die dem flüchtigen Reisenden nicht viel Sehenswertes zu bieten hat
und sich ihm auch nicht schnell erschließt. (...)
Denn auf Gäste ist Bottrop nach
seiner Struktur nicht eingestellt.
(...)
Der Gast muß früh zu Bett gehen. Viel Zerstreuung gibt es nicht"

(Kleiner Bummel durch große Städte, Gütersloh 1958)

Wer hier hinfindet, da wo das Ruhrgebiet noch aussieht wie das Ruhrgebiet, der spürt den Charme des Maroden vermischt mit dem untergehenden Tag und Eisen und Stahl. Die Faszination einer fast schon vergessenen Zeit. Eisen steckt unter der langen Haube und viel Dampf. V8 das Prädikat eines einmaligen SLK. Und sowas baut man natürlich in Bottrop bei Brabus.
(VOX "auto motor sport " Fahrbericht zum Mercedes SLK V8 von Brabus 07.12.1997)

"Die schönste Zeit des Jahres ist vorbei.
Nix mehr Mallorca, Maloche ist angesagt.
Um die Zeit bis zur nächsten Urlaubssaison erträglich zu machen, präsentiert die deutsche Lebensmittelindustrie gleich zwei neue Bonbons für Ballermänner: das Starkbier BALLERMANN 6 (...) und das MALLORCA-URLAUBS-STEAK, das zur Not auch in Bottrop Holidayfeeling verbreitet."

(DIE WOCHE Nr. 48 vom 21.11.1997)

"In den Städten am Hellweg,
der tausendjährigen Handelsstraße,
ändert sich die Region dramatisch.
Nördlich davon baut sie ihre Hypothek aus
Schmutz und Schweiß nur mühsam ab. Die Emscherzone ist das Problemgebiet Nordrhein-Westfalens. Die Sorgenkinder der Landespolitik tragen Namen wie Gelsenkirchen und Bottrop, Herne und Castrop-Rauxel. Die Landesregierung kann den gebeutelten Kommunen keine Arbeitsplätze bescheren."

(Die ZEIT Nr.17 vom 21.04.1995)

Paris? Rom? New York?
Preisfrage:
Wo gibt es jeden Tag mehr als 1000 Veranstaltungen
von Kleinkunst bis zu großer Kultur?
Richtig, in Bottrop und Umgebung

(Werbeanzeige "Ruhr-Online" 1997)

"Bottrop ist im allgemeinen als das
"Aschenputtel" deutscher Gemeinden bekannt.
Wer sich davon überzeugen will,
daß es neben Kohlenstaub und Mantafahrern
auch interessante Dinge in dieser Stadt gibt,
sollte sich dringend die Homepage
von BOTTROP XXL ansehen."

(Schlonz-Award Beurteilung : http://come.to/Erwin_von_Schlonz)

"Bereits jetzt steige der Anteil der älteren
Generation im Lande (Baden-Württemberg)
zu einem kleineren Teil auch aufgrund von Rentnern
aus anderen Bundesländern, die der Landschaft wegen kommen.
Weil der Lebensabend am Bodensee schöner zu werden
verspricht als beispielsweise in Bottrop."

(Stutgarter Nachrichten vom 27.04.1998)

"Chanson d´amour
Peinlich, peinlich. Der humpelnde Rhythmus,
der so tut, als sei er in der vornehmen Cocktail-Bar
der Upper East Side zuhause, tatsächlich aber wie
der Soundtrack zum Schützenfest-Kehraus
in Bottrop Boy klingt."

(Licht aus - Spot an! KlartextVerlag 1998)

"Alle Mitglieder des Manta-Clubs
Bottrop wählen DKP. Warum?
Die erzählen immer sowas von
kommunistischen Manni-Fest..."

(Volksweisheit aus dem Jahre 1997)

"Wenn am Sonntag, dem Weltnichtrauschertag,
die Glimmstengel tatsächlich für 24 Stunden
erlischen würden, wäre auch die Luft
in Bottrop um einiges besser."

(AOK Bottrop in Ruhrnachrichten Nr.126 30.Mai 1998)

"Bottrop die Klischeestadt
Bottrop ist für viele der Inbegriff
einer luftverschmutzten Industriestadt
des Reviers. Dabei ist Bottrop die waldreichste
Stadt der Gegend, die Hälfte der Stadt
ist Landschaftsschutzgebiet. Dazu paßt, daß
Bottrop noch einen richtigen Pferdemarkt hat.
Aber Vorurteile sind eben langlebig."

(Turnus Fachinformationen GmbH: Stadt der Woche August 1998)

"Professor für 1001 Projekte
Es gibt kaum etwas zwischen Aachen
und Ankara, Bottrop und dem Bospurus,
was dieses Institut (Zentrum für Türkeistudien)
nicht erkundet - Hauptsache, es hat wenigstens
entfernt einen türkischen Bezug
und läßt sich publizistisch verwerten."

(Süddeutsche Zeitung vom 05.08.1998)

"Für DM 146,- im Monat
kommen Sie in die Gelben Seiten
von Bottrop. Oder zu
60 Millionen Kunden weltweit."

(IBM Anzeige - Wirtschaftswoche 17.09.98)

"Wenn Arbeitslosigkeit automatisch
in rechtsradikale Stimmabgabe
münden würde - dann läge eine Hochburg
des Neonazismus auch im Ruhrgebiet. In Städten
wie Bottrop oder Gelsenkirchen, wo die Quote
zwischen 15 und 20 Prozent schwankt, kennt man
außer der SPD aber keine andere Partei
."

(DER TAGESSPIEGEL 18.09.98)

 

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