Musils "Mann ohne Eigenschaften" ist "wichtigster Roman des Jahrhunderts"
Der Roman "Der Mann ohne Eigenschaften" des österreichischen Schriftstellers Robert Musil (1880-1942) wurde von Autoren, Kritikern und Germanisten zum wichtigsten deutschsprachigen Roman des 20. Jahrhunderts gewählt. Bei der vom Literaturhaus München und der Bertelsmann Buch AG initiierten Umfrage unter 99 Experten landeten Franz Kafkas "Der Prozeß" auf dem zweiten und Thomas Manns "Der Zauberberg" auf dem dritten Platz.

Die Plätze vier bis zehn belegten Alfred Döblins "Berlin Alexanderplatz", "Die Blechtrommel" von Günter Grass, "Jahrestage" von Uwe Johnson, Thomas Manns "Buddenbrooks", Joseph Roths "Radetzkymarsch", Kafkas "Schloß" und Manns "Dr. Faustus".

Insgesamt wurden 267 Romane genannt, wobei Franz Kafka und Arno Schmidt je fünf Mal mit mehreren Titeln vertreten waren, Robert Walser vier Mal und Thomas Mann, Hermann Broch, Anna Seghers und Joseph Roth je drei mal. Von den Befragten hatten 90 Prozent drei Romane als wichtigste benannt. Daraus ergab sich die Liste der zehn bedeutensten.





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