Die Inoffizielle Arthur C. Clarke Homepage
Englisch
Französisch
Italienisch
Japanisch
Portugiesisch
Spanisch
Schwedisch
Dänisch
 
 
 
 
 
 
Bücher
 
Filme
 
 
 
 
Fans
Links
 
Arthur C. Clarke
 

Arthur C. Clarke ist einer der berühmtesten Science-fiction-Autoren unserer Zeit. Er schrieb mehr als achtzig Bücher und ist Gewinner einer Vielzahl von Auszeichnungen. Auf dem Gebiet der Science-fiction verfaßte Clarke etwa dreißig Romane und unzählige Kurzgeschichten. Einer seiner bekanntesten Romane ist mit Sicherheit 2001: Odyssee im Weltraum. Besonders durch dessen Verfilmung wurde Arthur C. Clarke weltberühmt. Weitere bekannte Werke sind Die letzte Generation, Rendezvous mit 31/439 und Das Lied der fernen Erde. Einige seiner neueren Werke, wie die Fortsetzungen zu Rendezvous mit 31/439 verfaßte Clarke in Zusammenarbeit mit Co-Autoren. Sein neuestes Werk ist 3001: Die letzte Odyssee.

Auch wenn sich diese Seite vorwiegend mit Clarkes Science-fiction-Werken befaßt, darf nicht
vergessen werden, daß er auch auf vielen anderen Gebieten tätig war. So gilt er heute als Vater der Satellitenkommunikation, da er als einer der Ersten die Nutzung des geostationären Orbits erkannte. Desweiteren hat er viele wissenschaftliche Arbeiten zur Weltraum- und Meeresforschung verfaßt.

Doch zurück zur Science-fiction. Was unterscheidet Arthur C. Clarke eigentlich von anderen Autoren seines Genres? Nun, da sind mehrere Dinge. Doch beginnen wir am Besten mit den Gemeinsamkeiten. Clarke arbeitet, wie viele andere auch, mit der Faszination von Zukunft und Weltraum. Beide Stoffgebiete besitzen ein ungeheures Potential, welches sich mit einem Wort erklären läßt - Neugier. Wir Menschen wissen nun mal nicht was uns die Zukunft bringen wird und was uns im Weltraum erwartet. Und genau das, macht die ganze Geschichte so interessant.

Was Clarke von anderen Science-fiction-Autoren unterscheidet, ist zunächst einmal seine realistische Sicht der Dinge. Clarke gehört zu den wenigen Science-fiction-Autoren, dessen Romane nicht mit den Naturgesetzen brechen müssen, um den Leser zu fesseln. Bei ihm gibt es keine Raumschiffe die schneller als das Licht fliegen, Menschen die sich durch den Raum beamen oder Wurmlöcher die die entlegensten Teile des Universums miteinander verbinden. Er versucht den Weltraum als das darzustellen, was er wirklich ist - einen Raum von gigantischen Entfernungen und enormen Herausforderungen. So spielen auch die meisten von Clarkes Geschichten innerhalb unseres Sonnensystems. Es ist dabei geradezu faszinierend wie Clarke es versteht unsere neun Planeten und deren Monde in ein überwältigendes Zukunftsbild einzubinden. Ob es nun ein Ozean unter dem Eismantel des Mondes Europa, die Abkühlung der Venus durch Kometenbombardements oder primitives Leben auf dem Jupiter ist - alles erscheint theoretisch möglich. Es ist eben die Macht des Möglichen, die Clarkes Romane so spannend machen. Ein weiterer Punkt, der für Clarke typisch ist, ist dessen Faible für die Technik. Ein schon fast naives Vertrauen in den technischen Fortschritt hat besonders seine ersten Werke gekennzeichnet. Ein letzter Punkt ist die Darstellung des Menschen. In vielen seiner Werke spielen die Menschen eine vergleichsweise kleine und unbedeutende Rolle. Dieser Eindruck entsteht vor allem wenn Clarke das Zusammentreffen der Menschheit mit anderen meist höherentwickelten, außerirdischen Lebensformen beschreibt. Aus der "Krönung der Schöpfung" wird dann nämlich eine winzige Zivilisation, die gerade erst begonnen hat, die Wunder des Universums zu verstehen.


Die Inoffizielle Arthur C. Clarke Homepage wurde von Reinaldo Bianchi gegründet. Er betreut die englische und portugiesische Version der Inoffiziellen Arthur C. Clarke Homepage. Für die deutsche Version ist Alexander Borisow zuständig.