Kostenlose Internet-Version von Michael Kents wöchentlicher Depesche "mehr wissen - besser leben" Nr. 31/2001
Michael Kent, 17.10.2001
Ab und an tauchen Anfragen nach Beweisen auf gerade im Zusammenhang mit den Anschlägen auf das World Trade Center (WTC). Was sind Beweise? Es sind Belege für die genaue Zeit, den genauen Ort, die genauen Begebenheiten. Doch in der Praxis ist die Angelegenheit mehr als nur sehr relativ. In Wahrheit verfügen Sie noch nicht einmal über einen Beweis, dass wirklich Flugzeuge in das WTC geflogen sind! Es könnte sich auch um von vorne bis hinten gefälschte Bilder handeln! Vielleicht kennen Sie jemanden, der drüben war und es hautnah erlebte. Können Sie ihm blind vertrauen? Vielleicht handelt es sich bei den mitgebrachten Fotos um gefälschte Dateien aus dem PC?
Sie haben erst einen Beweis dafür, dass das WTC tatsächlich nicht mehr existiert, wenn Sie es sich vor Ort angeschaut haben und selbst dann fehlt Ihnen noch immer der Beweis, dass Flugzeuge hineingeflogen sind. Sie müssten also zum Zeitpunkt des Geschehnisses vor Ort gewesen sein!! Erkennen Sie das Dilemma?
Auch andersherum trifft es zu: Selbst wenn Mr. Bush nun vor die Weltöffentlichkeit treten und ein Geständnis ablegen würde der Marke: "Ja, Bin Laden, der CIA und ich haben das zusammen ausgeheckt, die Flugzeuge wurden ferngesteuert, die Opfer in den (ausgetauschten) Flugzeugen waren CIA-Agenten und andere Leute, die untertauchen mussten. Uns es ging uns darum, ein Dutzend Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, die völlig marode US-Wirtschaft wieder aufzupäppeln, das Börsensystem zu retten, den Asiaten Rohstoffe zu mopsen, König im Opiumhandel zu bleiben und endlich die Schöne, Neue Weltordnung durchzudrücken usw. Außerdem war dies die billigste Methode, ein Gebäude abzureißen, das dringend hätte Asbest-saniert werden müssen!" Selbst, wenn dies geschähe und alle CIA-Dokumente der Öffentlichkeit vorgelegt würden, frage ich Sie, ob dies dann ein Beweis wäre? Bush hat schon viel Zweifelhaftes von sich gegeben, und der CIA übt sich in der Kunst der perfektionierten Lüge routinemäßig seit Jahrzehnten als sein Handwerk wären das also Beweise?
Beweise erweisen sich somit in der Praxis des Lebens als recht unbrauchbar. Die Wahrheit ist, dass Sie sich dabei auf niemanden verlassen können, als auf sich selbst! Und das ist gleichzeitig der Grund dafür, warum die viele Mitläufermenschen so sehr geneigt sind, den Verdummungsmedien Glauben zu schenken. Es macht Arbeit, Puzzleteile zusammenzusetzen, es erfordert, dass man sich geistig damit auseinandersetzt, es erfordert, dass man sich selbst einbringt. Und das ist nun einmal das, was die Menschen am aller ungernsten tun! Sie hassen geistige Arbeit! Körperliche Arbeit wäre kein Problem, die Leute zahlen ja sogar noch Geld, dass Sie körperlich arbeiten dürfen (Fitness-Studio), es geht also um gedankliche Operationen! Sie sollten das verstehen, denn es erklärt Ihnen, warum Sie es mit vielen Ihrer Mitmenschen so entsetzlich schwer haben.
Würde sich also jemand zugestehen, die öffentliche Verdummungsmeinung abzulehnen, würde damit die Last der Verantwortung auf ihn zufallen. Ich stand in den ersten Tagen nach den Anschlägen vor der Wahl, das Thema zu ignorieren oder ganz zu durchdringen. Diese Tage waren die Hölle. Aber im Gegensatz zu jenen, denen es heute noch erbärmlich geht, wenn sie an das Thema denken, oder im Gegensatz zu jenen, die ausweichend ins Endzeitfieber verfallen sind, kann ich heute munter darüber sprechen, denn ich habe das Gebiet für mich durchdrungen. Dies ist eine gedankliche Arbeit, die Ihnen keiner abnehmen kann. Auch nicht die Depesche. Sie kann Anreize vermitteln und soll helfen, die "Verwirrungsbojen", die angebracht wurden, um Menschen in die Irre zu führen, eleganter zu umschiffen. Das ist viel schlimmer als Beweise!
Wenn man es mit jemandem zu tun hat, der sich auf der Stufe von "Beweise brauchen" befindet, dreht man den Spieß um. Er sagt: "Beweise mir, dass es um Erdöl geht!" Dann sagen Sie: "Beweise Du mir lieber erstmal, dass es wirklich Terroristen waren!" Und dann stellen Sie ein paar gute Fragen, wie z.B.: "Warum fangen die einen Krieg an, wenn sie noch gar nicht bewiesen haben, wer die Täter waren?" Dann haben Sie es wahrscheinlich geschafft, seiner betonierte Denkschüssel einen Sprung zuzufügen. Er wird somit dazu gezwungen, selbst zu denken.
"Beweise brauchen" befindet sich auf einer Skala der menschlichen Wissensfähigkeit auf einem sehr tiefen Niveau. Im Grunde besitzen Sie als geistiges Wesen die Fähigkeit, in jede beliebige Zeit an jeden beliebigen Ort "hineinzuwahrnehmen", und oberhalb dieses Punktes befindet sich die Fähigkeit, zu wissen! Wissen, ohne zu schauen! Einfach so. Es ist eine unmittelbare Angelegenheit, die keine Zeit erfordert, und eine natürliche, jedem Wesen innewohnende Gabe. Nur wird Derartiges auf einem Planeten der Lügen natürlich vehement abgeleugnet. Nur wenn Wissen und Wahrnehmen nicht mehr funktionieren, muss man schauen, forschen, denken usw. Jemand sagt: "Da ich nicht wissen kann, brauche ich Symbole, die mir die Wahrheit sagen." Das wären die sog, "Beweise". Es ist dieselbe Stufe, auf der sich auch Leute befinden, die einen Wahrsager aufsuchen. Sie wissen nicht, sie denken nicht, sie wollen, dass ein anderer die Verantwortung übernimmt. Eigentlich haben sie Angst vor Verantwortung.
Die Depesche geht an wache Geister, die dazu neigen, zu wissen. Nun tritt die ganze Regierungs- und Medienarmada auf und versucht mit Gewalt, das intuitive Wissen abzuwerten. Depesche 28 sagt dann: "Eins, zwei, drei und dies und jenes" und beim wachen Leser aber nur beim wachen Leser passiert das Folgende: "Ha, hab ich's doch gewusst!" Sehen Sie? Das ursprüngliche, intuitive Wissen wurde wieder rehabilitiert. Das ist alles. Und das ist viel besser, als Beweise!! Ebenso könnte der wache Leser aber auch ablehnen, was die Depesche schreibt. Er hat die freie Wahl. Denn vielleicht entspricht es ja nicht seinem intuitiven Wissen! Daher ist das Ziel der Depesche nicht, "die Masse aufzuklären", sondern den Weltverbesserungsfreunden unter die Arme zu greifen. Und der einzige Grund, warum die Depesche verbreitet werden sollte, ist der, dass jene "Jedi-Ritter", die sie noch nicht kennen, auch darauf aufmerksam werden und wissen, dass es uns gibt.
Der Krieg und es ist tatsächlich ein echter Krieg, wahrscheinlich der einzige wirkliche Krieg der seit Äonen auf dieser Welt abläuft, ist der Krieg zwischen diesen letzten "Jedi-Rittern" und den "Bösewichtern" - das klassische Klischee, das uralte Epos. Es ist wahr! Natürlich ist es wahr. Es ist der Kampf zwischen denjenigen, die eine anständige Welt wollen, eine Welt voller Friede und Freiheit, eine Welt der Anständigkeit, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Wahrheit. Eine Welt hoher Werte, eine Welt von Fleiß, Mut, Stolz, Ehre und Anständigkeit, eine Welt ohne Krieg, Drogen und Verbrechen, eine Welt der Vernunft, der Ästhetik, der Kunst, der Zivilisation.
Die andere Seite will de facto eine Welt der Unterwerfung, der Unterdrückung, der Versklavung, der Kriminalität, der Drogen, der Kriege, der Geldmacht, der Manipulation. Eine Welt, wie sie von Huxley in seinem Buch "Schöne, Neue Welt" 1923 erschreckend detailliert beschrieben wurde.
Die Gefahr bei dem, was ich hier schreibe, liegt in einer zu starken Schwarz-Weiß-Malerei. Wären diese Dinge so deutlich wie in Hollywoodfilmen, müsste die Menschheit unter diesem Problem wohl nicht mehr leiden. Natürlich sind die Dinge facettenreicher und treten verschwommener, weniger kontrastreich in Erscheinung, natürlich steckt in jedem von uns sowohl Gutes als auch Böses und natürlich ist jeder Mensch IM GRUNDE seiner Seele gut, aufrichtig, ehrlich, stark und konstruktiv. Und natürlich werden wahre Absichten nach außen häufig bemäntelt. Ist nicht der gefährlichste Schurke jener, der sich den Anstrich eines großen Wohltäters verleiht? Aber es gibt diese Bestrebungen wie oben beschrieben. Sie sind SEHR sichtbar. Sie sind so sichtbar, dass man sie nur dann nicht sehen kann, wenn man auch den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Täglich, stündlich, ja minütlich wird dieser Kampf auf Planet Erde ausgetragen. Gerade heute, gerade jetzt!!! Die guten Bestrebungen zur Freiheit, zum Frieden, zum Glück, zur Wahrheit... gegen die Bestrebungen zum Hass, zum Terror, zum Tod, zur Lüge.
Die Depesche wurde für jene wachen Geister verfasst, die nicht konform gehen, die selbständig denken, die Freiheit, Ehrlichkeit, Anständigkeit, Wahrheit, Ausbildung, Verantwortung und Tugend wünschen.
Es geht nur nachrangig darum, die "Masse der Mitläufer" aufzuwecken. Es geht darum, an die "Jedi-Ritter" zu appellieren, dass diese sich ihrer innewohnenden Verantwortung wieder bewusst werden mögen, dass sie aktiv werden mögen, dass sie aufwachen, das Ruder friedlich und verantwortungsvoll in die Hand nehmen und ein goldenes Zeitalter auf Erden für alle errichten, selbst für die Bösewichter.
Wer also das Gefühl hat, er müsse anderen Menschen mit der Depesche etwas beweisen, der hat etwas Grundlegendes missverstanden. Man sollte die Depesche weitergeben, natürlich! Aber nur, damit sie irgendwann in die Hände derjenigen gelangt, in die sie gehört: In die Hände der Zukunftsbauerinnen und Zukunftsbauer.
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