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rechtskultur.de: Prozessbetrug und mehr

Not only juridical fraude of an individual lawyer... In his documentary case-study, the author -a well-known West German scientist- (http://www.richard-albrecht.de) - reports his thorough investigations on illegal acts. Moreover, the author describes a hidden collaboration between a lawyer from Bonn and officers from Euskirchen as organized in 2001 in the German Rhine region. Finally, the author gives some impressive insight views in the method applied by the criminals - above all cheating, swindeling, and fraude-, the motivations, and the very aim: organized kidnapping of two little children as supported by state-bureaucratic measures. (In another piece to be published later the author will continue and work out some more general aspects of that case.)

Prozessbetrug und mehr: "Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht"

Dieser Text berichtet scheinbar Unglaubliches: "Unerhörte Begebenheit/en" aus dem Innern des demokratischen und sozialen Rechtsstaats Bundesrepublik Deutschland und seines Justizapparats. Was hier so knapp wie möglich und so ausführlich wie nötig berichtet wird, hat sich so und nicht anders im Sommer 2001 ereignet: Am Amtsgericht Euskirchen und am Oberlandesgericht Köln im Juli, August und September 2001. Dabei sind unter dem Deckmantel des "Kindswohls" vor allem eine Mutter und ihre Kinder erheblich geschädigt und in ihrer Existenz nachhaltig gefährdet worden. Beschrieben werden vor allem wichtige strafrechtliche Seiten. Die dahinter liegenden Abgründe an barbarischem Zynismus, an menschenverachtender Antimoralität und zerstörerischem Rechtsnihilismus von Personen und Institutionen stehen nicht im Vordergrund. Und was hier als manipulativer Handlungszusammenhang vorgestellt wird, ist monatelang entsprechend der beabsichtigten Handlungsstrategie der aus vier Personen bestehenden Tätergruppe verborgen geblieben. Er wurde zunächst nur aspekthaft vermutet, kann nun aber aufgedeckt werden, nachdem drei Akten, die bisher unzugänglich waren, endlich durchgesehen werden konnten. Dabei zeigen sich eine Vielzahl nicht nur der üblichen, bekannten und gängigen Verstösse gegen rechtliche Normen und Verfahrensgrundsätze, sondern auch wesentliche rechtsfeindliche Verstösse gegen elementare Rechtsgrundsätze bis zu mehrfachen Grundrechtsverletzungen.

Am Freitagvormittag, 20. Juli 2001, wurden zwei kleine Kinder von Amts wegen bei der Mutter abgeholt und auf Grundlage eines Gerichtsbeschlusses dem Vater übergeben. Der Vater erhielt bei weiterbeste- hendem gemeinsamen Sorgerecht bis auf weiteres das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zugesprochen.Seit Ende September darf die Mutter ihre Tochter S.(*2.Mai 2000) und ihren Sohn A. F. (*11.11.1997) alle zwei Wochen von Samstagvormittag bis Sonntagnachmittag etwa dreissig Stunden lang bei sich haben. Der entscheidende erste und bis heute faktisch wirksame Gerichtsbeschluss vom 17.7.2001 war ein sog. Eilbeschluss eines Familienrichters, der selbst keine einzige der an ihn herangetragenen Tatsachenbehauptungen überprüft hat. Die betroffene Mutter erfuhr etwa eine Stunde, bevor ein Jugendamtsmitarbeiter erschien, um die Kinder abzuholen, vom richterlichen Eilbeschluss. Weder sie noch ihre Anwältin wurden angehört.

Betrug als Strafrechtstatbestand im allgemeinen meint nach § 263 Strafgesetzbuch /StGB, dass sich jemand bewusst einen Vermögensvorteil verschafft oder verschaffen will und dabei rechtswidrig handelt und andere schädigt, indem er falsche Tatsachen vorspiegelt oder/und wahre Tatsachen unterdrückt und dadurch Irrtümer erregt oder unterhält. Prozessbetrug als besondere Betrugsform liegt dann vor, wenn Verfahrensbeteiligte und besonders Anwälte in Gerichtsverfahren lügen, täuschen und manipulieren, um eine für sie günstigen Gerichtsentscheidung zu erzielen. Insbesondere wenn in einem Verfahren ein Eilbeschluss beantragt wird und dieser auf Grund eines anwaltlichen Schriftsatzes erfolgen soll, sind die anwaltlich vorgetragenen Tatsachenbehauptungen erheblich urteilsbedeutsam und dürfen nicht unwahr/falsch sein, weil Gericht bzw. Einzelrichter keine selbständige/n Sachprüfung/en bzw. Tatsachenfeststellung/en vornehmen. Deshalb wirkt gerade in einem Eilverfahren jede unwahre Tatsachenbehauptung und/oder jede Vorspiegelung falscher oder/und Unterdrückung wahrer Tatsachen verfahrens-, entscheidungs- bzw. beschlussrelevant und stellt eine bewusste und vorsätzliche Täuschung des Gerichts, das sofort bzw. „nach Aktenlage" entscheidet, dar.

Im dem Oberlandesgericht Köln am 23.8.2001 zugesandten Beschwerdeschriftsatz hiess es nach den Anträgen und den Abschnitten "Anwaltliche Suggestion", „Alarmistischer Eilbericht" und „Richterliche Befragung als Sachaufklärung" im Schlussabschnitt zusammenfassend: „Die Eilverfügung des Euskirchener Amtsgerichts vom 17.7.2001, auf Grund derer (...) die Kinder am 20.7.2001 weggenommen wurden, war unbegründet: -Beide Kinder waren gut versorgt, körperlich gesund und seelisch ausgeglichen. Die Mutter war bereit und in der Lage, ihre Kinder - wie auch bei anderen Familien üblich mithilfe ihrer Eltern- zu versorgen und zu erziehen. -Beide Kinder hatten acht Monate lang -vom 20.11.2000 bis 20.7.2001 -ihren Lebensmittelpunkt im Hause der Grosseltern in Bad Münstereifel: (1) A. F. war durchgehend dort, auch in der Zeit, als sich seine Mutter auf Kur in Bad Essen, in der Klinik in Euskirchen und, einige Tage, in Bonn aufhielt. Er besuchte die Kindertagesstätte „Windhexe" des Kinderschutzbundes mit Jahresbeginn 2001; (2) S., am 20.11.2000 ein Baby von einem halben Jahr, war abgesehen von zwei Wochen Pflegefamilie (28.4.-12.5.2001) bei ihrer Mutter. Das heisst konkret: Der Eilbeschluss des Amtsgerichts Euskirchen vom 17.7.2001 hat das Kontinuitätsprinzip missachtet: -Auch die Jugendämter Oiskirchen und Bonn konnten bei zwei Kontrollbesuchen am 15.6. und 21.6.2001 nichts feststellen, das die Kinderwegnahme hätte begründen können. -Die Unterstützung durch die Grosseltern bei Versorgung, Betreuung und Erziehung beider Kinder ist unzweifelhaft und unbestreitbar. Noch Ende April 2001 wünschte das Euskirchener Jugendamt, dass die Grosseltern zusätzlich zu A. F. noch S. betreuten. Daraus folgt: Wenn es de facto keine sachlichen Gründe für die Kinderwegnahme gab - dann muss es andere Beweggründe geben und gibt es andere Motive: Diese liegen in der schon erfolgten Trennung und in der angestrebten Scheidung der Eheleute." Was am 23.8.2001 wie zitiert angedeutet wurde - lässt sich inzwischen, nach im Januar erfolgter Teildurchsicht von drei amtlichen Akten, nachweisen. Und nachweisen lässt sich darüber hinaus, dass der 1984 beim Landgericht Bonn zugelassene Anwalt A. von Anfang an das Verfahren bewusst manipuliert, selbst gelogen, getäuscht und betrogen hat.

Es gibt zwei unumstössliche Voraussetzungen für den von A. [1] begangenen und veranlassten Prozessbetrug: Einmal, dass sein Mandant, der Vater, zusätzlich zur marokkanischen die deutsche Staatsbürgerschaft erhielt und zum anderen, dass Baby S. älter als ein Jahr war. Nachdem A. diese unumstösslichen Voraussetzungen erkannt und seinem Mandanten im April 2001 vermittelt hatte, wirkte dieser als Arztsohn auf einen der Chefärzte der Euskirchener Klinik, in der sich die Mutter damals aufhielt, so ein, dass der Arzt ein ärztliches Gefälligkeitsattest schrieb, auf Grund dessen der Vater eine Besuchserlaubnis für seine Schwester aus Marokko erwirken konnte und erwirkte. Dieses „Attest zur Vorlage beim Ausländeramt" datiert 9.5.2001. Und dann gibt es ein drittes -monatelang gegenüber der betroffenen Mutter, ihren Anwälten und mir, ihrem Vater als OLG-Beschwerdeführer g e h e i m- gehaltenes- allen Verfahrensbeteilten ausser der Beklagten- oder Mutterseite bekanntes und von allen anderen verdeckt verwertetes Dokument: Es ist dies ein Antrag auf sog. Betreuung des Euskirchener Klinikchefarztes, das im Eilbeschluss vom 17.7.2001 letztlich die entscheidende Rolle als Beweismittel spielte, das jedoch in das Aufenthaltsbestimmungsrechtsverfahren, in die anschliessende, die Kinderwegnahme rechtfertigende mündliche Verhandlung und ins OLG-Beschwerdeverfahren n i e m a l s als Dokument eingeführt/vorgelegt wurde; so dass die Mutter/Beklagtenseite in der Zeit zwischen 17.7. und 18.9.2001 diese zwei prozess- und beschlussentscheidenden Seiten gar nicht kennen und folglich sich auch gar nicht darauf beziehen k o n n t e … So gesehen, macht jetzt, im Nachhinein, also post festum, vieles Sinn: So ist z.B. im Beschwerdeschriftsatz in hermeneutisch aufwendiger Form einer eigens für diesen Text methodisch richtungsweisend erarbeiteten Beweismittelsynopse nachgewiesen worden, dass die „gesetzlich zuständige" Einzelrichterin am 8.8.2001 von sieben vorliegenden Beweismitteln sechs gar nicht bewertete und das siebte falsch. In Wirklichkeit hatte sie - ebenso wie A. und die Euskirchener Jugendamtsmitarbeiterin E. [2] - ein weiteres und achtes Beweismittel vorliegen, das sowohl der Mutter, ihrer damaligen Anwältin und mir, ihrem späteren OLG-Prozessvertreter, bewusst vorenthalten wurde - das aber Rechtsanwalt A. nicht nur aus dem Betreuungsverfahren, in das er als Vateranwalt einbezogen wurde, kannte, sondern auch manipulativ im von ihm n a c h Lektüre der Betreuungsakte angestrengten Sorgerechts- bzw. Aufenthaltsbestimmungsrechtsverfahren einsetzte [3]. Darüber hinaus hat Frau T. als „Augenscheinrichterin" am Verhandlungstermin (6.8.2001) sich vor allem auf Frau B. und deren Mutter, Dr. A., kapriziert; und den Vater und dessen gerichtlich immer wieder behauptete Mutter (in Agadir) vernachlässigt. Schliesslich und vor allem hat es die „gesetzlich zuständige" Euskirchener Amtsrichterin T. nachhaltig versäumt, den damals dreidreivierteljahre alten Jungen A. F. selbst in „Augenschein" zu nehmen… Vom achten und beschlussentscheidenden Dokument konnte, weil sie durch manipulative Informations- und Akteneinsichtsverweigerungen an einer ange- messenen rechtlichen Vetretung durch den Anwalt und die Jugendamtssachbearbeiterin behindert wurde, die Beklagtenseite nichts wissen. Aber sie wusste, dass ihr die ihr gesetzlich zustehende Akteneinsicht bewusst und vorsätzlich verweigert wurde: Bei den Betreuungsakten mein Fax als Prozessbevollmächtigter der ihrer Kinder beraubten Mutter an den Euskirchener Amtsgerichtsdirektor vom 24.8.2001 mit dem Satz: „Ich fühle mich […] bei der Interessenvertretung meiner Tochter nachhaltig behindert". Und eine von der Geschäftsstelle angefertigte amtliche Bestätigung vom 20.8.2001,als am Beschwerdeschriftsatz, der am 24.8.2001 dem OLG vorzuliegen hatte, gearbeitet wurde, lautete: „Es erschien Herr Dr. A.. Ihm konnte die Akte zur Einsicht nicht übergeben werden, da sich die Akte zur Zeit beim Kreisjugendamt Euskirchen befindet."

Der „gesetzliche Richter", der sich als erster vom Anwalt manipulieren liess und dessen Mandanten, dem Vater, das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht durch Eilbeschluss zusprach, war der Euskirchener Amtsrichter E.[4], Vorsitzender Richter des Dezernats VIII in Vertretung der „an sich" zuständigen Richterin T. (Dez. III). Richter E. hat als Vertreter der Richterin allein aufgrund eines anwaltlichen Schriftsatzes (v. 13.7.2001) und eines am Tag des anwaltlichen Eilantrags angeforderten und gleichentags ihm vorgelegten jugendamtlichen Eilberichts noch an diesem Tag ohne der Mutter oder ihrer Anwältin das Grundrecht des rechtlichen Gehörs zu „gewähren"- verfügt: „Im Wege der einstweiligen Anordnung wird das Aufenthaltsbestimmungsrecht über die Kinder (…) zunächst auf den Vater übertragen, was ausweislich des Berichts des Kreisjugendamtes vom 17.7.2001 zum Wohl der Kinder dringend geboten ist." Dabei hat dieser „gesetzliche Richter" dasselbe wie der Bonner Anwalt A. unternommen: Ausweislich der jeweiligen Deckblätter der Anträge vom 13.7.2001 sowie des Eilbeschlusses vom 17.7.2001 fehlt die die Mutter damals vertretende Euskirchener Anwältin als Prozessbevollmächtigte. Sie wurde von ihrem „Kollegen" A., der erweislich wegen Unterhaltssachen seit 26.1.2001 mit ihr zahlreich korrespondierte und telefonierte, vorsätzlich „ausgeschaltet". Dies ist eine doppelte Grundrechtsverletzung zu Lasten der beklagten Mutter.

Der Bonner Anwalt hat in seinem bis heute prozessbestimmenden Eingangsschriftsatz, mit dem er seinen Mandanten in zumindestens einem Fall zur Falschaussage anstiftete, so zahlreich gelogen und getäuscht, dass hier nicht alles, weil nicht prozess- bzw. beschlussrelevant, angesprochen wird wie etwa die Behauptung (v. 13.7.2001), es stünde für den Jungen, der seit Januar in Bad Münstereifel einen Ganztagskindergarten besuchte, auch in Bonn einer zur Verfügung (der kleine Junge, der, wäre er bei seiner Mutter geblieben, am 6.8. 2001 wieder in die „Windhexe" in Bad Münstereifel gekommen wäre, wurde in Bonn von seinem Vater erst am 27.8.2001 in den neuen Kindergarten gebracht). Auch hat -ebenfalls möglicherweise nicht beschlussrelevant- A. seinen Mandanten zu einer weiteren Grundrechtsverletzung angestiftet: Nämlich der Verletzung des Briefgeheimnisses. In einer beschlussentscheidenden Passage seines Schriftsatzes behauptet A.: Die Eltern der Mutter „haben der Mitarbeiterin des Jugendamtes bei einem Besuch unmissverständlich erklärt, dass ihre Tochter erwachsen und alleinverantwortlich ist." Dies ist eine das Eilverfahren entscheidende Lüge. Wahr ist, dass die in Bad Münstereifel lebenden Grosseltern der Kinder mütterlicherseits bis zum 13.7.2001 überhaupt nie (ich selbst, Dr. A., bis heute nicht) mit der Sachbearbeiterin E. vom Jugendamt persönlich sprachen (ich weiss bis heute heute nicht, wie Frau E. aussieht). Diese Tatsache habe ich als späterer OLG-Beschwerdeführer, nachdem meiner Tochter die Kinder weggenommen wurden, bereits am 23.7.2001 in einer Beschwerde an den Euskirchener Landrat, die A. nachweislich am 23.7.2001 vormittags vorlag, kritisiert. Dieser jedoch korrigiert, wohl wissend, dass er im Schriftsatz vom 13.7.2001 gelogen hat, dies nicht entsprechend seiner anwaltlichen Wahrheitspflicht unverzüglich, sondern erst am 10.8.2001 in einem Schreiben ans Euskirchener Amtsgericht, also als der Eilbeschluss vom 17.7. durch einen weiteren nach mündlicher Verhandlung (6.8.2001) am 8.8.2001 bestätigt wurde und dem Anwalt am 10.8.2002 ausweislich seines Kanzleieingangsstempels vorlag (wobei Richterin T., ohne dies im Protokoll zu vermerken, die von ihr geleitete Sitzung deshalb unterbrochen haben könnte, um den bis dahin Anwalt A. und Jugendamtssachbearbeiterin E., aber n i c h t der Gegenseite bekannten „Ent- mündigungsantrag" des Arztes entsprechend dem Hinweis von A. noch zu lesen… wobei dieser dann letztlich ihren Beschluss, die Kinder der Mutter zu entziehen, entscheidend beeinflusst haben könnte und Amtsrichterin T. deshalb auch alle anderen ihr vorliegenden Beweismittel missachtete). A. schrieb dem Gericht erst n a c h d e m ihm der Gerichtsbeschluss vom 8.8.2001 am 10.8.2002 im Original vorlag noch am 10.8.2001: Es „wird aufgrund einer Beschwerde eines Herrn Dr. A. vom 23.07.2001 an den Landrat zu meinem Schriftsatz vom 13.7.2001 Folgendes klargestellt (…): Soweit auf Seite 3 dargestellt wurde, dass die Eltern der Antragsgegnerin einer Mitarbeiterin des Jugendamtes, Frau E., bei einem Besuch … erklärt hätten…so muss diese Darstellung korrigiert werden." Dieser Anwalt hat damit in prozessentscheidender Weise, systematisch ge- sehen, gleich d o p p e l t getäuscht: Einmal in seiner Eingangsschrift v. 13.7. 2001 durch eine erweislich unwahre Behauptung (nämlich dass die Grosseltern der Jugendamtsmitarbeiterin bei deren Besuch etwas „unmissverständlich" erklärt hätten…). Und zum anderen durch den Zeitpunkt seiner nach der ZPO anwaltlich unverzüglich vorzubringenden (nämlich am 23.7.) „Klarstellung", die er erweislich aber erst n a c h Erhalt des neuen Beschlusses dem Gericht zuleitet.

Der Bonner Anwalt A. hat auch noch in zwei weiteren und wieder beschlussrelevanten Passagen seines suggestiven Eingangsschriftsatzes vom 13.7.2001 gelogen und getäuscht: Er behauptete, die Mutter wäre drogensüchtig und hätte „demnächst mit einer Haftstrafe zu rechnen". Auch dies ist wieder doppelt gelogen: Weder war die Mutter mit ihren Essstörungen jemals drogensüchtig im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes noch war/ist sie damals wie heute unter Kuratel gestellt worden. (Das Gegenteil werden die Prozessbetrüger denn auch nicht belegen können.) Und auch die zusätzliche Behauptung von A., meine Tochter/Frau B. müsste demnächst fünf Jahre lang in eine geschlossene psychiatrische Abteilung, ist A.s freie Erfindung und findet sich so auch nicht im zweiseitigen ärztlichen Betreuungsantrag von Chefarzt Dr. O. vom 7.5.2001. Hier hat, wie schon im Beschwerdeschriftsatz vom 23.7.2001 und ohne Kenntnis des vorenthaltenen Arztantrags nachgewiesen, A. zu seinen Prozesslügen noch zusätzlich dramatisiert. Drittens hat der Anwalt vor dem Kölner OLG nicht widersprechen können als ihm nachgewiesen wurde, dass die Mutter entgegen seiner Lüge, die auf einer von seinem Mandanten auf seine Veranlassung hin unterschlagenen gerichtlichen Vorladung beruhte, im bei der Bonner Staatsanwaltschaft anhängigen Verfahren n i c h t als Angeklagte geladen war/ist, sondern als Zeugin: Angeklagt hingegen war der Vater, A. Mandant, wenngleich „nur" wegen „fahrlässigen Gestatten des Fahrens ohne Fahrerlaubnis". Im übrigen ist die Mutter entgegen allen Einlassungen des A.s weder beschaffungs- noch sonstwie kriminell. Es laufen auch derzeit keinerlei staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen sie…wohl aber gegen Mandanten B., den Vater, mehrere, darunter eines wegen (schwerer) Körperverletzung.

Die -seis unvollständige, seis schlampig geführte, seis vor der (Tage vorher angekündigten) Durchsicht „gereinigte" - Jugendamtsakte, die endlich am 18.1.2001 teilweise durchgesehn werden konnte (es fehlt/e zum Beispiel der Bericht über einen, möglicherweise doppelten, unangekündigten „Besuch" des Mitarbeiters K. am 15.6.2001[5]) gibt ebenso wie die am 24.1.2001 zusätzlich kursiv durchgesehene Betreuungsakte so zahlreiche weitere Beispiele der suggestiven Manipulation aller Verfahren und einzelner Abläufe, dass es fast unglaublich klingen mag: So erhält zum Beispiel der Vateranwalt A. als Klagender vorab von Richter E. den Eilbeschluss am 19.7.2001 „im Original" … die Betroffene als beklagte Mutter erhält ihn erst am 20.7.2001, eine Stunde vor Kinderwegnahme. Ihre (damalige) Anwältin erhält diesen Beschluss gar nicht. Und weiter: Während Advokat A. ausweislich verschiedener teilweise hand- schriftlicher Notizen in der Jugendamtsakte schon im Voraus weiss, was in dem erst eilrichterlich am 17.7.2001 anzufordernden Bericht vom 17.7.2001 stehen wird, weil er infolge seines Zugangs im Parallelverfahren zur Betreuungseinrichtung eine Stellungnahme der Sachbearbeiterin E. (v. 17.5.2001) kannte und ihr - nicht aber der Beklagten oder deren Anwältin, mit der er seit 26.1.2001 in regem Brief- und Telefonkontakt stand - seinen Schriftsatz vom 13.7.2001 per Fax noch am selben Tag zusendet -, wobei er in seinem Begleitschreiben die E. auch so anweist: „Kopie meiner heutigen Anträge (…) vorweg, damit Sie in der Lage sind, auf entspr. Nachfrage des Amtsgerichts Euskirchen hierzu eine Auskunft geben zu können." Weiter geht aus den Akten hervor, dass Frau E. Anwalt A. ihren (vermutlich am 17.7.2001 schon komplett bereitliegenden) Bericht vom 17.7.2001 zukommen liess. Wohl fehlt darauf jeder direkte Hinweis in der Jugendamtsakte; nicht aber A.s Antwort, die zugleich wieder eine stra- tegische Handlungsanweisung an die E. enthält: „danke ich für die Übersendung einer Kopie Ihres Schriftsatzes vom 17.7. 2001 (…) Ich übersende" - so der Advokat per Kanzleifax am 19.7.2001 ab 13:21 Uhr - „in der Anlage den mir soeben zugegangenen Beschluss, der mir im Original vorliegt. Ich möchte mich mit Ihnen in Verbindung setzen. Es könnte sein, dass Frau B. sich mit den Kindern „absetzt". Bei fruchtlosem Verstreichen dann erst einen Beschluss des Gerichts (…) unter notfalls Anwendung von Gewalt umzusetzen. Ich konnte Sie leider telefonisch nicht erreichen (…)" Wie erinnerlich: Der Eilrichter schickte seinen Beschluss vom 17.7. am 18.7.2001 weder der Betroffenen noch ihrer Anwältin. Wohl aber dem Klageanwalt, der ihn 19.7.2001 erhält und sogleich die Jugendamtssach- bearbeiterin anweist wie diese zu verfahren hat, damit am 20. 7. 2001 der nichtsahnenden Mutter und Beklagten, die den Eilbeschluss als Betroffene erst am 20.7.2001 erhält, und deren Anwältin von ihrem „Kollegen" A. vorsätzlich und bewusst „ausgeschaltet" wurde, ihre beiden Kinder „unter notfalls Anwendung von Gewalt" erfolgreich entzogen werden können. Und so geschieht es auch am Freitag, dem 20. Juli 2002 durch Jugendamtsmitarbeiter K., einen Duz-Kollegen der E., vom Euskirchener Amt 51, der noch am Donnerstag, dem 19. 7. 2001, den Bonner Anwalt rückrief und diesem mitteilte, dass er alles wie ihm von A. angewiesen veranlasst hätte, einschliesslich „Absprache mit der Polizei bzgl. Unterstützung".

Von diesem verdeckt-konspirativen Zusammenspiel, das in der Tat eine komplotthafte Verschwörung gegen sie war, konnte die betroffene Mutter ebensowenig wissen wie vom Eilbeschluss des Richters E. vom 17.7., der A. am 18.7. zugeschickt und von diesem am 19.7.2001 empfangen wurde. Die vom 17.-20.7.2001 a l l e r Rechtsmittel und vor allem ihres Grundrechts auf "rechtliches Gehör" beraubte betroffene Mutter und Beklagte erhielt den Eilbeschluss des Amtsrichters E. per Post am Freitag, dem 2o.7.2001, etwa eine Stunde vor der von Jugendamtsmitarbeiter K., dem Mann fürs Grobe im Euskirchener Amt 51, organisierten Blitzaktion des 20. Juli 2001 im Bad Münstereifler Kurgebiet. Der am 17.7.2001 angeforderte (schon bereitliegende) dreiseitige Eilbericht vom 17.7.2001, auf den A. Sachbearbeiterin E. schon am 13.7.2001 per Fax aufmerksam machte, entsprach in etwa dem erst Monate später der Mutter und deren Vertretern zugänglich gemachten zweiseitigen Bericht der E. ans Euskirchener Vormundschaftsgericht v. 17.5.2001. Dieser Bericht war dem Bonner Advokaten bekannt. In diesem Bericht (17.5.2001) heisst es: „Die Eltern von Frau B. (…) brachten mehrfach der Unterzeichnerin gegenüber zum Ausdruck, sich nicht mehr für ihre erwachsene Tochter verantwortlich zu fühlen." Zwei Monate später heisst es im gerichtlich angeforderten Eilbericht am 17.7.2001: „Ich gehe nicht davon aus, dass sie [die Mutter] eine entsprechende Unterstützung durch ihre Eltern erhält, weil diese mir gegenüber deutlich zum Ausdruck gebracht haben, nicht mehr in die Belange ihrer erwachsenen Tochter hineingezogen werden zu wollen." Und im A.-Schriftsatz (13.7.2001) heisst es: „Die Eltern [der Mutter] haben der Mitarbeiterin des Jugendamtes, Frau E., bei einem Besuch unmissverständlich erklärt, dass ihre Tochter erwachsen und allein verantwortlich ist." Dies war und ist allein schon deshalb gelogen, weil es (bis heute) weder ein persönliches Gespräch zwischen uns, den (Gross-) Eltern: seis einzeln oder seis gemeinschaftlich, und der E. noch einen Besuch der E. bei uns jemals gegeben hat. (Das Gegenteil werden die Prozessbetrüger auch nicht beweisen können.) Als Sachbearbeiterin E. sich dienstlich auf die wahrheitsgemässe Aussage in Form einer eidesstattlichen Erklärung der angeblich „erziehungsunfähigen" (Gross-) Eltern einlassen sollte machte sie die üblichen Täter-Ausflüchte. Ihre beschlussrelevante Aussage findet sich jedoch - wie zitiert - nicht nur in ihrem Eilbericht vom 17. 7.2001. Sondern bereits als Lüge in ihrem Bericht vom 17.5.2001 in ebenden Akten des Vormundschaftsgerichts, die sie mir als damaligem OLG-Prozessvertreter u n d Prozessbevollmächtigen (der am 24.8.2001 dem Kölner OLG einen Text vorzulegen hatte) vorenthalten hat, wodurch faktisch eine angemessene Vertretung verhindert wurde. Dies beweist die am 24.1.2001 erstmalig durchgesehene Betreuungsakte beim Amt 51 der Euskirchener Kreisverwaltung.

Es gibt weitere Amtspflichtverletzungen und Verstösse der Sachbearbeiterin gegen Leitsätze der Kinder- und Jugendhilfe (Sozialgesetzbuch/SGB VIII) und die Satzung des Jugendamtes Kreis Euskirchen (hier besonders § 3: Aufgaben). Insbesondere hat Frau E. Eilrichter E. bewusst getäuscht in einer weiteren prozessentscheidenden Hinsicht. Sie hat in ihrem Bericht (datiert 17.7.2001) den generell p o s i t i v e n persönlichen Eindruck, den zwei Mitarbeiterinnen des Bonner Jugendamtes von der Mutter- Frau B. - hatten und der ihr bereits am 16.7.2001 per Fax vormittags um 10:19 zuging, deshalb unterschlagen, weil er ganz anders als sie selbst und vor allem Advokat A. das Bild einer hilfesuchenden und bemühten jungen Mutter und nicht das eines kriminellen/drogensüchtigen Monsters zeichnet. Im Bericht der Bonner Dipl.- Sozialpädagogin R. v. 16.7.2001 heisst es nämlich: „Bezüglich der Kontakte, die von meiner Kollegin und mir selbst geführt wurden, kann noch hinzugefügt werden, dass Frau B. immer einen sehr klaren und offenen Eindruck vermittelte. Sie war in der Lage, ausführlich über ihre Erkrankung und die damit verbundenen Probleme zu sprechen und erklärte sich bereit, auch weitergehende Hilfe und Beratung in Anspruch zu nehmen."

Trotz verschiedener Beschwerden, zuletzt an den NRW-Landtag, der inzwischen das Euskirchener Jugendamt zur Stellungnahme auffordern liess, hat Sachbearbeiterin E. als im weltweiten Netz präsente Fachfrau für „Adoptionsvermittlung" und „Gutachten" fürs Vormundschaftsgericht sich bis heute in keiner Weise zurückgenommen. Dieser „Adoptionsvermittlerin" und „Gutachterin" ist bis heute nicht bewusst, dass und wie Recht der Junge A. F. hatte, als er Mitte August vor ihr Angst zeigte. In E.s Bericht über einen Besuch bei Vater und Kindern in Bonn vom 14.8.2001 heisst es: Der Junge versteckte sich vor ihr „hinter seinem Vater, direkter Ansprache und direktem Blickkontakt wich er konstant aus"; und, zusammenfassend: „Es sah aus als ob er sich verstecken wollte." Anstatt nun diese kindliche Reaktion auf sie selbst zum Anlass zu nehmen und ihr eigenes zahlreiches dienstliches Fehlverhalten endlich nachhaltig zu korrigieren ging diese jugendamtliche „Fachfrau" noch weiter: Sie versuchte ausweislich der Jugendamtsakten, um „entwicklungsmässig Rückstände" beim Jungen beweisen und in erneuter Tatbestandsverkehrung die Mutter dafür verantwortlich machen zu können, die das Gegenteil vor dem Kölner OLG erklärende Kindergartenleiterin aus Bad Münstereifel manipulativ unter Druck zu setzen. Und es wurde, ohne dass entsprechende Dokumente bei den Akten sind und ohne die sorge- (mit)berechtigte Mutter um Erlaubnis zu ersuchen, A. F. entwicklungsdiagnostisch untersucht, um seinen Rückstand behaupten zu können. Dabei ist der E. entgangen, dass der Junge, der deutschsprachig auch mithilfe der Grosseltern bis 20.7.2001 eher über- als unterentwickelt war, seit 20.7.2001 (mit Ausnahme alle zwei Wochen etwa 30 Stunden seit Ende September) allein beim arabisch sprechenden Vater in Bonn bzw. im Bonner Kindergarten ist und dass es hierzu einen Akteneintrag ihres Duzkollegen bei den Jugendamtsakten vom 20.7.2001 gibt. Dieser lautet: „Die Kinder machten einen gut versorgten Eindruck." Wäre es so wie E. behauptet: Dann würde die „Windhexe"-Kindertagesstättenleiterin sowohl in ihrem Gutachten als auch in ihrer OLG-Zeugenaussage gelogen haben und dann hätte Frau E. selbst in dem halben Jahr, in dem A.F. dort im Kindergarten war, ihre Dienstaufsichtspflicht/en verletzt. In Wirklichkeit ist es so, dass ein möglicher - insbesondere deutschsprachiger - Entwicklungsrückstand des Jungen dem maghrebischen Milieu des Vaters in Bonn, der selbst arabisch, französisch und wenn er deutsch spricht dies recht restringiert, zuzuschreiben ist. Und genau den dort zu erwartenden Entwicklungsrückschritt habe ich selbst als damaliger OLG-Bevollmächtiger im ausführlichen Schriftsatz vom 23.8.2001, vorausgesagt und eindringlich vor den Folgen für das Wohl des Jungen gewarnt… Leider vergeblich.

Der wenn man so will Gipfel von lügnerischer Behauptung und betrügerischer Täuschung kam jedoch nicht von Sachbearbeiterin E., sondern von ihrem Kollegen K., der sie vorm Kölner OLG am 18.9.2001 vertrat. Ausweislich des Protokolls, dem er weder im Verhandlungssaal mündlich noch später schriftlich widersprach, trug K. nicht nur medizinisch unhaltbare Behauptungen zur angeblich „suchtkranken" Mutter vor, sondern behauptete: „Ich möchte darauf hinweisen, dass für die Mutter der Kinder nach einer Entscheidung des Amtsgerichts Euskirchen Betreuung angeordnet worden ist." Von dieser beschlussentscheidenden Lüge liess sich K. weder durch den Einwand des Beschwerdeführers (Entscheidung bisher nicht zugestellt) noch von dessen Anwalt (Entscheidung bisher nicht bekannt) abbringen. Und wie üblich, wenn es gilt, die eigne Haut zu retten, versuchte sich auch Jugendamtsmitarbeiter K. rauszureden, als er von einem Landesministerium aufgefordert wurde, sich dienstlich zum Vorwurf, prozessentscheidend gelogen zu haben, zu äussern. K. schrieb in seiner Stellungnahme am 15.1.2001: Ihm wäre „heute beim [gemeint vom] Vormundschaftsgericht mitgeteilt, dass meine Annahme bzgl. des Beschlusses falsch war." Was K., zur Rede gestellt, ohne jedes Wort des Bedauerns am 15.1.2002 als weiche „Annahme" verniedlichte trug er am 18.9.2001 als harte Tatsache vor. Und bis heute hat es Herr K. wie seine Duzkollegin E. vom Euskirchener Jugendamt (Amt 51) unterlassen, die damals und heute mit der Sorgerechtssache befassten Gerichte in Euskirchen, Bonn und Köln von seiner damaligen erweislich unwahren Tatsachenbehauptung zu unterrichten.

Damit zeigt sich nun, Monate später und nach Akten(teil)durchsicht, dass die damalige Bewertung des jugendamtlichen Handelns durch den Beschwerdeführer vom 23.8.2001 grundrichtig war [6]. „Das Jugendamt," -heisst es dort - „dessen Aufgabe es hätte sein müssen, der Mutter Hilfe anzubieten und ihr praktisch zu helfen, hat sich stattdessen zum Gehilfen des Ehemannes machen lassen, der sich bis heute erfolgreich weigerte, Unterhalt zu zahlen (…) Das Jugendamt -vor allem verkörpert durch Mitarbeiterin E. - hat sich aber nicht nur passiv zum Gehilfen [des Vaters] machen lassen, sondern auch aktiv dessen Interessen vertreten […] Genannte Sachbearbeiterin hat gelogen und behauptet, dass die Grosseltern in Bad Münstereifel ihre Tochter bei der Versorgung der Kinder nicht unterstützen würden. Es sind dies die gleichen Grosseltern, die den kleinen Jungen A. F., als dessen Mutter auf Kur und im Krankenhaus war, allein versorgten. Und es sind dies die gleichen Grosseltern, denen Sachbearbeiterin E. noch Ende April 2001 zusätzlich zur laufenden Versorgung des Jungen die Versorgung von Baby S. antrug, diese also folglich auch dazu in der Lage gehalten haben muss."

Auch hinsichtlich der in den Gerichtsmonaten Juli, August und September verdeckt ablaufenden Vorgänge lag der umfangreiche Schriftsatz v. 23.8.2001 grund- richtig: Die Rede war dort von einer wesentlich von Geld und damit von Habgier des Vaters der Kinder bestimmten Handlungsstrategie, die dessen Anwalt A. entsprechend unterstützte. Inzwischen ist auch diese mit erheblicher krimineller Energie von A. und B. betriebene Strategie und nicht nur mit Blick auf die zeitlichen Abfolgen ihres Tun und Unterlassens deutlich/er: Der Vater unterliess jede Unterhaltszahlung, sein Anwalt verzögerte und täuschte die Euskirchener Anwältin über seine und B. Vorhaben und riet seinem Klienten, auf den Euskirchener Chefarzt Dr. O. vom Marienhospital (der als einziger bisher etwas Moral zeigte und seine Fehldiagnose vom 7.5.2001 am 4.10.2001 korrigierte), gleich nach dem ersten Geburtstag von Baby S. (am 2.5.2001) auf den Arzt so einzuwirken, dass dieser einen formellen Betreuungsantrag am 7.5.2001 und, zusätzlich, ein Gefälligkeitsattest zur Einreise der marokkanischen Schwester, die beide Kinder kostenlos betreuen sollte, am 9.5.2001 schrieb. Soweit zu beiden kurzfristigen Handlungszielen: Einmal Nichtzahlung. Zum anderen: Legale Einreise einer Schwester aus Marokko als „gratise" Kinderfrau. [7] Die langfristige, weitergehende und auch für den Anwalt wesentlich lukrativere Strategie steht jedoch im Zusammenhang mit der am 7.5.2001 eingeleiteten, am 8.11.2001 per Gerichtsbeschluss jedoch eingestellten Betreuungssache der Frau B. („Das Verfahren wird beendet […], da Betreuungsbedarf derzeit nicht ersichtlich ist"). Hier nahm Anwalt A. nicht nur persönlich Akteneinsicht -und brachte verdeckt die entsprechenden Dokumente ins parallel von ihm am 13.7.2001 angestrengte Sorgerechts- bzw. Aufenthaltsbestimmungsrechtsverfahren gemeinsam mit Sachbearbeiterin E. ein-, sondern schrieb auch als Advokat des Vaters am 25.5. 2001: „Rein vorsorglich bitte ich darum, davon Abstand zu nehmen, einen der beiden Elternteile als Betreuer zu bestellen. Hintergrund ist, dass zwischen Herrn B. und den Schwiegereltern erhebliche Spannungen bestehen, dies würde neue Schwierigkeiten auslösen. Herr B. ist grundsätzlich bereit, auch selbst die Betreuung zu übernehmen" Dies ist ein Kernstück allen prozessbetrügerischen Handelns des B. und von dessen, ihn nicht nur juristisch beratenden, sondern (auch, aber nicht nur zu falschen eidesstattlichen Erklärung) anstiftenden Anwalts, grad so, als gäbe es in diesem interessensymbiotischen Verhältnis ein nur beiden bekanntes Geheimnis, das sie aneinander bindet… Fakt ist, dass B. seinem Anwalt mehrfach mitteilte, dass die Eltern seiner Ehefrau, inzwischen beide Mittfünfziger, an der Schwelle ihres Berufsaustritts stehen und zumindest infolge ihrer Immobilien in Bad Münstereifel und Bonn nicht unvermögend sind. Und dies nicht nur aus der Sicht eines ehemaligen Kleindealers wie B., sondern durchaus auch aus der Sicht eines Bonner Anwalts, der als langjährig in Familiensachen tätiger Advokat eines weiss: Dass, wenn erstmal Betreuung beschlossen wäre und sich diese wie von ihm am 25.5.2001 beantragt auch aufs Vermögen erstreckte, innerhalb weniger Monate wenigstens der sog. „Pflichtteil" des Erbes von Frau B. hätte herausgeklagt werden können. Dass es weder B. noch A. ums „Kindswohl", sondern ums Geld ging und geht, zeigt sich auch da- ran, dass der Advokat bereits nach dem von ihm erwirkten Eilbeschluss und der Kinderwegnahme (20.7.2001) am 30.7..2001 - also noch v o r dem Gerichtstermin am 6.8.2001- Unterhaltszahlungen von der Mutter einforderte (und dies erneut in einem gesonderten Verfahren betreibt). Und nun - am 30.7.2001- wandte er sich, weil es ihm jetzt ums Geld ging, auch wieder an die damalige Mutter-Anwältin, die er im Eilantrag am 17.7.2001, wie gezeigt, vorsätzlich „ausgeschaltet" hatte und mit der er erweislich seit 26.1.2001 in ständigem brieflichen (und telefonischen) Kontakt wegen der (bis heute unterlassenen) Unterhaltszahlungen seines Mandanten stand. Mit anderen Worten: Wäre diese Strategie, für die die Kinder [8] nur instrumentalisiert wurden, erfolgreich gewesen und wäre wie ursprünglich vorgesehen der Betreuungsbeschluss am 8.11.2001 gefasst worden…dann hätten die bewusst von A. als „erziehungsunfähig" verleumdeten Grosseltern vermutlich jetzt, Mitte Februar 2002, möglicherweise schon etwas aus der Erbmasse auszahlen müssen… Dies ergibt sich aus A. Antrag auf Übernahme der Betreuung vom 25.5.2001 in der Betreuungsakte, deren Durchsicht mir nachweislich am 20.8.2001 verweigert wurde und die ich erst am 24.1.2002 in der Telefonzentrale des Euskirchener Amtsgerichts, die 99 Blätter der Hauptakte auf den Knien durchblätternd, im Schnellgang durchsehn „durfte"…

Ob, wann, wie, in welcher Höhe und von wem an wen bisher Gelder geflossen sind oder/und wie anders die bisher erfolgreiche faktische Kindesentziehung mittels Prozessbetrug, Verleitung zur Falschaussage und zur Verletzung des Briefgeheimnisses und weiterer Grundrechte sowie verschiedener dienstlicher Vergehen und Amtspflichtverletzungen und erweislicher Behinderung/en von Prozessvertretern und mit welchen schon gegebenen oder/und in Aussicht gestellten Vergünstigungen an wen, von wem, in welcher Form und wie und wann dies alles zusammenhängen mag … dies ist nun staatsanwaltschaftlich zu untersuchen, aufzuklären und zur Anklage zu bringen. Ich habe als engagierter (Gross-) Vater erfahren, was es bedeutet, wenn es bisher für Frau B., geb. A. -meine Tochter- keinen „Opferschutz", der diesen Namen verdient, gegeben hat und dass mit Ausnahme von einmal einer an sich unbeteiligten „privaten" Frau, zum anderen von drei Frauen (als Amtspersonen in Bad Münstereifel und Euskirchen) und zum dritten von zwei Landtagspolitikerinnen in Düsseldorf (bzw. Dortmund und Königswinter) es die nötige aktive Unterstützung z.B. durch sog. Polizeiliche „Opferschutzbeauftragte" nicht gab, sondern stattdessen bestenfalls gleichgültiges Schulterzucken, wenn praktische Hilfe eingefordert wurde; und es gab auch verletzende Häme nach dem Muster: So, Sie sagen, Ihr Mann hat Sie aus der gemeinsamen Wohnung herausgeprügelt…da wird er wohl seine Gründe gehabt haben (so ein leitender Euskirchener Klinikpsychotherapeut). Im übrigen sind, soweit ich weiss, die strafrechtlichen Bestimmungen für Kindesentziehung (bis zu fünf Jahre Gefängnis), Betrug (bis zu fünf Jahre), Verleitung zur Falschaussage (bis zu sechs Monaten) und Verletzung des Briefgeheimnisses (bis zu einem Jahr) in Deutschland auch Mitte Februar 2002 noch in Kraft. Ob die als konspirative Tätergruppe aktiv handelnde „Viererbande" mit den Rechts- und Amtspersonen A., K. und E. im Zentrum weiter als solche in ihren Berufen als Rechtsanwalt und Jugendamtsmitarbeiter/in tätig werden sollte ist für mich (auch, aber nicht nur) eine moralische Frage, die ich jenseits aller straf- und dienstrechtlichen Folgen wohl stellen, aber hier nicht selbst beantworten will.

Der Vorsitzende der wichtigen justizkritischen Nichtregierungsorganisation „Bundesverband zum Schutz vor Rechtsmissbrauch" Dr. Edmund Haferbeck hat kürzlich einen - meiner, zugegeben: Ganz subjektiven, Bewertung nach -wichtigen normativen - Aspekt auch des hier berichteten „Falls" hervorgehoben: „Die Justiz würde" - so Edmund Haferbeck in der Frankfurter Rundschau vom 26.10.2001 - „ bei Straftaten dieser Schwere, die allein mit Freiheitsstrafe und nicht mehr mit Geldstrafe bedroht sind, gegenüber jedem juristischen Laien, also normalen straffällig gewordenen Bürgern, die volle Härte des Gesetzes an- wenden: Ausstellung eines Haftbefehls, sofortige Inhaftierung, Entfernung vom Arbeitsplatz wegen Wiederholungsgefahr, Anklageerhebung." [9]
ANMERKUNGEN

[1] vide <http://www.almers-storsberg.de/anwaelte.htm>

[2] Hinweis im Archiv von <http://www.kreis-euskirchen.de>; Stichwort "Adoptionsvermittlung" bei "Suche" eingeben

[3] im Januar 2002 wurden sowohl die Landratsamtsakte, dort auch der 69-seitige Beschwerdeschriftsatz ans Kölner OLG v. 23.8.2001, durchgesehen als auch beim Amtsgericht die sog. Betreuungsakte, darüber hinaus noch im Bonner Standesamt die Heiratsakte. - Die Bonner Stadtverwaltung wurde im Juli/August 2001 mehrfach von Dr. A. schriftlich unter Vorlage einer Prozessvollmacht gebeten, ihm Akteneinsicht/en [Jugendamt und Ausländerbehörde/n] zu geben und hat dies bis heute mit Ausnahme des Standesamtes verweigert.

[4] Amtsrichter E. ist zugleich einer der Sprecher des informellen Ar- beitskreises „Familie" in Euskirchen, dem Arbeitsrichter, Anwälte, Psychologen und der Leiter des Euskirchener Jugendamtes angehören. 

[5] es mag Zufall sein -oder auch nicht-, dass Dr. A. als Prozessbevollmächtigter und OLG-Beschwerdeführer gerade an diesem Freitag/15.6.2001 n i c h t im Hause war, weil er ehrenamtlich tätig war…nämlich als Jugend(hilfs)schöffe [§§ 44-45a des Deutschen Richtergesetzes/DRiG] am Amtsgericht Euskirchen in Bonn zum für 9 - 12 Uhr angesetzten Einführungsvortrag... 

[6] dass das Ausmass des verdeckt-konspirativen Handelns zur bewussten und vorsätzlichen Schädigung der Kinder, ihrer Mutter/Frau B. und deren Eltern so gravierend war und sich auch aus der unvollständigen Jugendamtsakte 51-433-17 rekonstruieren lässt ist im Wortsinn: „unerhört". Deutlich wird auch B.s Handlungsstrategie: B. sah besonders Sachbearbeiterin E. (und dies zu Recht) als seine Interessenvertreterin an. So notiert E .am 11.5.2001 nachdem B. sich beim Euskirchener Arzt sein Gefälligkeitsattest erschlich: In einem Telefonat erzählt/e ihr B., er wolle seine Schwester zur Betreuung beider Kinder aus Marokko holen. Besonders auffällig und bezeichnend für den hautnahen Kontakt der E. mit dem Vater und dessen Anwalt hier zwei Beispiele zur Veranschaulichung: Anwalt A. schickt seinen Eingangsschriftsatz v. 13.7.2001 Frau E. per Fax noch am 13.7.2001 (ab 17:28 Uhr) - nicht aber der Mutter/Beklagten oder deren Euskirchener Anwältin - und schreibt dazu: „(…) Kopie meiner heutigen Anträge (…), damit Sie in der Lage sind, auf entspr. Anfrage des Gerichts hierzu eine Auskunft geben zu können (…)" Was verdeutlicht: Der Bonner Anwalt A. war Anfang an Herr des Verfahrens. - Und aus dessen Kanzlei kam ein Fax vom/am 31.10.2001 mit einem Schriftsatz aus einem Bonner Verfahren, für das das Jugendamt Euskirchen gar nicht zuständig sein kann, weil es sich um ein zivilrechtliches Verfahren gegen Herrn B. handelt…wobei dazu noch von Rechtsanwalt Sch. denunziatorisch behauptet wird, es verstiesse gegen „Treu und Glauben", wenn die Gläubigerin bei ihrem Schuldner zwangsvollstrecken lassen würde… Mit welchen Argumenten der These: So handeln Robenkriminelle begegnet wer- den könnte, wüsste ich gern; oder handeln gewisse Anwälte typischerweise so?

[7] aus den Heiratsunterlagen ergibt sich, dass die vom Kölner OLG beschlossene Genehmigung der am 15.11.1996 begründeten Ehe per legem gar nicht hätte geschlossen werden dürfen, zumal der zunächst als Student „ohne Arbeitserlaubnis" 1995 einreisende B. sich monatelang illegal in Bonn aufhielt (bei wem, ist hier bekannt) und sich letztlich erst durch die Heirat mit Frau B. in Deutschland legalisierte. Bevor Frau B. ihren späteren Mann bei sich aufnahm, war sie eine selbständige junge Frau in einem Ausbildungsberuf mit eigenem Einkommen (Ausbildungsentgelt) , eigener Wohnung, eigenem Auto und eigenem Freundeskreis. Als Herr B. sie am 20.Nov. 2001 aus der gemeinsamen Wohnung prügelte hatte sie beide Kinder und sonst gar nichts. Und diese sind ihr am 20.7.2001 weggenommen worden. Sie darf sie nur alle zwei Wochen etwa 30 Stunden bei sich haben. Wer fragt, warum sich Frau B. sich so lange demütigen liess, wird die Anwort darin zu suchen haben, dass sie subjektiv immer „das Beste" für ihre Kinder wollte und deshalb jahrelang so verletzlich wie erpressbar war.

[8] dies zeigt sich an Einzelheiten: Der liebe kleine Junge A. F. wird gegen Mutter - und Grosseltern („Scheissdeutsche") - aufgehetzt und darf nicht mit ihr telefonieren. Er ist inzwischen in verschiedenen Bereichen verwahrlost und schon nach einem halben Jahr beim Vater tendenziell traumatisiert. (Auch dies wurde im Beschwerdeschriftsatz am 23.8.2001 als Befürchtung angesprochen und von den OLG-Richtern nicht ernst genommen). Das liebe kleine und noch zutrauliche Mädchen S. ist bei einer fremden Frau, die als „Tagesmutter" gewerblich tätig ist, untergebracht (Namen/Adresse/Telefonnummer bekannt, jedoch hier nicht genannt). - Im übrigen kann n i c h t bestritten werden, dass am 20.7.2001 zwei körperlich gesunde und seelisch ausgeglichene Kinder übergeben wurden und dass Richterin T. am 6.8.2001 versäumte, die Kinder oder wenigstens den damals dreiundhalbjährigen Jungen A. F. in „Augenschein" zu nehmen…

[9] vide beide Materialbände: Edmund Haferbeck, Bundesdeutsche (Justiz-)Behörden - eine kriminelle Vereinigung? (Schwerin 1994, 477 p.); ders/Detlef Winter, Die Rechtsbeugermafia (Schwerin 1999, 576 p.)

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