Toshiba Satellite 3000-400 und Linux
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Autor: Rico <rico.ffo@gmx.de>
last Update: @ 16.09.01 11.00 CEST


Vorwort
Dies ist ein Erfahrungsbericht zum Toshiba Satellite 3000(-400) und Mandrake-Linux 7.2. Der Laptop kam mit einem vorinstallierten Windows Millenium (auf einer Recovery-CD), deshalb wurde zunächst die Festplatte partioniert (3.8 GB für Win, 16 MB /boot, 128 MB Swap und den Rest (15.5 GB) "/" (ReiserFS).
Etwas was nicht ganz so erfreulich ist, dass der ACPI-Support noch nicht so weit ist, dass man den Batteriestatus auslesen kann, auch kann man den Laptop in auch nur irgendeinen Schlafmodus versetzen.


technische Daten


Installation
Bei der Installation gab es, im Expertenmodus (wie es bei anderen Installationen aussieht kann ich nicht sagen), keine Probleme. Ich habe insgesamt nur etwa 200 Pakete (von ca. 1700 Möglichen) ausgewählt, um später alles von Hand (from scratch ;) zu installieren. Es ging mir zunächst erst mal um ein lauffähiges System, auf dem dann alle weiteren Pakete kompiliert werden sollten. Mit der Aktualisierung vom gcc und der glibc wurde begonnen, anschließend kamen XFree 4.1, Vim, Afterstep und weitere kleine und größere Pakete auf die Platte.


Netzwerk
Die Netzwerkkarte lief auf Anhieb, ohne Probleme als Realtek 8139, für 2.4.8 heißt das Modul "8139too".


Sound
Auch die Soundkarte ging auf Anhieb, für die Kernel-Version 2.4.8 heißt das Modul "i810_audio".


USB
Um den (einen von drei) USB-Port zu testen, habe ich es mit einer Logitech Opti-Mouse probiert, die auch auf Anhieb funktionierte. Da es sich um ein "UHCI"-Interface handelt, muß das "usb-uhci"-Modul geladen werden.


DMA aktivieren
Trotz der Option "Use PCI DMA by default when available" im Kernel, lief die Platte nicht mit optimaler Geschwindigkeit, daß fand ich mit hdparm heraus.
hdparm -T -t /dev/hda
Mit "hdparm -d 1 /dev/hda" wird der DMA-Zugriff aktiviert, dadurch ergaben sich dann folgende Werte:
Da die zweite Zugriffszeit um ein vielfaches höher ist, habe ich folgende Zeile in die /etc/rc.d/rc.sysinit (ganz oben) hinzugefügt:
Die Umleitung nach /dev/null ist notwendig, da sonst einige Meldungen von hdparm zu sehen sind, die beim booten nicht schnicke aussehen.


Konfiguration von XFree 4.1
Nachdem die tar-Archive (NVIDIA_kernel-1.0-1251.tar.gz und NVIDIA_GLX-1.0-1251.tar.gz) vom NVidia-Ftp-Server heruntergeladen, anschließend installiert ("make") und die XF86-Config-4 neu geschrieben wurde, hatte ich ein funktionsfähiges X, bei dem sogar der Monitor-Ausgang funktioniert.

DVD-Playback
Um DVDs abzuspielen, nutzte ich Videolan, welches in der Version 0.2.80 vorlag. Zunächst installierte ich die Pakete vlc-0.2.80-2mdk und vlc-gtk-0.2.80-2mdk, dann gab es Probleme mit CSS, daraufhin probierte ich es mit libdvdcss (nachdem alles compiliert wurde, habe ich die Dateien unter lib/ nach /usr/lib kopiert), dann konnte ohne Probleme das Paket vlc-css-0.2.80-2mdk installiert werden. DVDs können mit "vlc dvd:/dev/dvd" abgespielt werden.


Coming soon

Links

References

Schluss-Wort
Das Toshiba Satellite 3000 ist eine echt geniale Kiste, das einzige was nicht so gut ist, dass das Modem noch nicht von Linux unterstützt wird. Wenn es weitere Fragen gibt, stell sie mir ruhig (per Mail: rico.ffo@gmx.de).