Deutsch

Zaunrübe
Zaunwinde
Zimt
Zinnkraut, Schachtelhalmkraut
Zitrone
Zwergholunder
Zwiebel

































Latein:



Zaunwinde (Gonvolvulus sepium)

Der milchige Saft dieser Pflanze wird in Dosen von 1 bis 2 ) als Abführmittel gebraucht. Ein Wissenschaftler hielt den eingedickten Saft für fieberdämpfend. Die zerquetschten Blätter der Zaunwinde wurden, in Wasser zu Tee bereitet, ebenfalls zum Abführen benutzt. Kinder nehmen diesen Tee ohne Widerwillen ein, wenn er mit Honig gesüßt ist. Man kann statt der frischen Blätter auch getrocknete verwenden. Mit den Fingern zerbröckelte Blätter, auf Furunkel gelegt, bringen diese rasch zur Reifung. Die kleine Ackerwinde hat die gleichen Eigenschaften.

Zitrone:

Aber wenn auch die Früchte dieses Baumes gegessen werden, unterdrücken sie den Fiebersaft im Menschen. Zum Säuern von Salat und zur Bereitung von Zitronenlimonade als Durstlöscher geeignet.

Zwiebel

Die Zwiebel bewirkt dasselbe wie Cortison, kommentiert Professor Dr. Wagner dieses Ergebnis. Bei seinen Untersuchungen entdeckte er sogenannte Tiosulfinate, die Schwefel enthalten, als Ursache dieser wohltuenden Wirkung der Zwiebel. Diese ätherischen Öle, wirken stark hemmend auf schädliches Bakterienwachstum. Für Diabetiker ist die Zwiebel ein ideales Gewürz, Das in ihr enthaltene Hormon Glykokinin wirkt ähnlich wie Insulin positiv auf den Zuckerstoffwechsel und hilft so krankhaft erhöhten Blutzuckerspiegel zu senken. Die wassertreibende Kraft der Zwiebel wirkt sich günstig auf die Nierenfunktion und bei Harnverhalten aus. Die Naturheilkunde wußte schon lange von der wohltuenden Wirkung der Zwiebel zu berichten. Besonders als Auflagen bei Asthma zu verwenden. Nicht zu vergessen die verdauungsfördernde Wirkung der roh gegessenen Zwiebel. Paracelsus behauptete, dass eine Zwiebel soviel wie eine ganze Apotheke wert sei. Wichtige Inhaltsstoffe der Zwiebel sind Vitamine, besonders die des B Komplexes, Jod, Kalium, Mangan und Kobalt, Außerdem Fluor, der den Zahnschmelz erhärtet und so vor Karies schützt, Magnesium zur Unterstützung der Herzleistung und Kieselsäure zur Erhärtung der Gewebe. Der hohe Energiewert, bei geringem Kaloriengehalt, sie ist reich an gut resorbierbarem Zucker, macht die Zwiebel zur regelrechten Kraftnahrung. Die Entstehung von Blutgerinnseln kann durch den Verzehr von Zwiebeln verhindert werden. Die blutbildende Wirkung darf nicht außer acht gelassen werden. Schon als Kinder hat man uns bei Bronchitis Zwiebelsaft verordnet. Zwiebelscheiben in Wasser und Kandiszucker aufkochen. Eine Zwiebelkur über 3 Tage ausgedehnt kann Wasseransammlungen in der Leber , im Herzbeutel und zwischen den Rippenfellen und den Beinen entfernen. Die beim Schälen der Zwiebeln austretenden ätherischen Öle werden durch den Tränenreiz als unangenehm empfunden. Sie sind aber positiv zu bewerten, weil sie die Harngefäße erweitern und Harnsäurebildung und das Entstehen von Steinen hemmen. Außerdem wirken anregend auf die Produktion des Magen- und Darmsaftes. Dass die Zwiebel desinfizierend wirkt, ist schon seit alten Zeiten bekannt. Frischer Zwiebelsaft auf den Bienen- oder Insektenstich aufgebracht wirkt sehr schnell schmerzlindernd. Rheumatische Schmerzen lassen sich durch Zwiebelumschläge lindern. Zusammenfassend kann gesagt werde, dass der Anwendung der Zwiebel fast keine Grenzen gesetzt sind.

Vorkommen: Die Küchenzwiebel wird in vielen Gärten angebaut.

Verwendete Pflanzenteile: Die frische Zwiebel und der Zwiebelsaft

Ernte und Aufbereitung: Die Zwiebel wird am besten in einem luftigen, kühlen Raum gelagert.

Heilwirkung: Die Zwiebel hat einen außerordentlich positiven Einfluß auf den gesamten Verdauungsprozeß. Sie steigert den Appetit und fördert die Magen- Darm- und Gallensaftproduktion. Sie wirkt außerdem harntreibend bei leichter Harnverhaltung und leichter Wassereinlagerung. Zur Wundheilung gebraucht man die Zwiebel bei kleineren Infektionen, nach leichten Verbrennungen und Schnittwunden, bei Furunkeln und kleinen Geschwüren. Bei Erkältungen, Grippe und Schnupfen wirkt die Zwiebel vorbeugend und kreislauffördernd, bei entsprechenden Heilanzeigen wie Husten und Halsentzündungen lindernd. Gefragt ist sie auch bei Insektenstichen.

Zubereitung: Zwiebelsaft bereitet man folgendermaßen zu: Man nimmt 1 kleingehackte Zwiebel, verrührt sie mit 2-3 Eßlöffeln Honig und bringt die Masse mit 1/8 l Wasser zum Sieden. Nach 5 Minuten auf kleiner Flamme wird der Brei noch einmal gut umgerührt, 4-5 Stunden zum Auskühlen gestellt und ausgepreßt. Von diesem Saft nimmt man 3mal täglich 1 Eßlöffel.

Nicht nur zu Saft verarbeitet ist die Zwiebel ein gesundes Gemüse. Auch in der Küche zubereitet, sei es roh, gebraten oder gedünstet tut sie der Gesundheit einen guten Dienst.

Zwiebel: nur in gekochtem Zustand gut. Wie immer sie auch zubereitet, sollten sie Magenkranke meiden.

Zimt

ist die trockene Innenrinde eines strauchartigen Lorbeergewächses. Zwei Sorten werden, zerrieben, getrennt oder gemischt verwendet: Ceylonkaneel, mit süßlich brennendem Geschmack, und aus Indonesien und China die sogenannten Kasia-Arten, die milder sind und süßer. Die braune Farbe entsteht erst beim Trockenvorgang, Je dünner und heller die getrocknete Rinde ist, um so aromatischer ist sie . Zimt gehört zu den ältesten Gewürzen der Welt.