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Communiqué vom 31.03.2003

Weltmesse für Uhren und Schmuck vom 3.–10. April 2003

Mit der Bahn problemlos an die «BASEL World 2003»

An die diesjährige Uhren- und Schmuckmesse «BASEL World 2003» bietet die SBB ein massgeschneidertes Angebot für Besucher, die bequem mit der Bahn anreisen wollen. Die Fahrt für einen Einmalbesuch in Basel
oder Zürich kostet beispielsweise mit Halbtaxabo aus der ganzen Schweiz 26 Franken in der 2. Klasse.

Veranstalter und SBB wollen wiederum möglichst viele Menschen mit dem öffentlichen Verkehr an die «BASEL World 2003» vom 3. bis 10. April 2003
führen, die erstmals Teile der Ausstellung zeitgleich in Zürich beherbergt.

Deshalb hat die SBB ein massgeschneidertes Angebot für Einfach- und Mehrfachbesuche für die Messegäste erarbeitet. Sie bietet aus der ganzen Schweiz Bahnbillette für den Einfachbesuch zu einem Einheitspreis an, der Tramtransfer zum Messeplatz in Basel oder Zürich ist jeweils inbegriffen. Der Eintritt ist nicht inklusive. Halbstündliche und stündliche Züge bringen die Besucher bequem und staufrei an die Messe. Die beiden Messeplätze sind dank dem stündlich verkehrenden FlugZug zwischen Basel und Zürich Oerlikon schnell und problemlos erreichbar.

Weitere Informationen zu den einzelnen Angeboten sowie den Fahrplan-
verbindungen sind erhältlich am Bahnschalter oder beim Rail Service,
Telefon 0900 300 300 (CHF 1.19/Min.)

 

Communiqué vom 31.03.2003

Hohe Rückstellungen für Pensionskasse belasten SBB Jahresergebnis

Rekordjahr für den SBB-Personenverkehr – Rückgang im Güterverkehr

Die Schwierigkeiten bei der Pensionskasse der SBB belasten die Jahresrechnung 2002. Wegen der dafür notwendigen zusätzlichen Rückstellungen von 183 Millionen Franken verzeichnete die SBB im abgeschlossenen Geschäftsjahr einen Konzernverlust von zwölf Millionen Franken. Das operative Geschäft entwickelte sich 2002 gegenläufig: Während der Personenverkehr der SBB weiter kräftig zulegte, erlitt der Güterverkehr konjunkturbedingt einen deutlichen Rückschlag.

Der SBB Konzern weist im zurückliegenden Geschäftsjahr ein deutlich schwächeres Rechnungsergebnis als im Vorjahr aus, was im wesentlichen auf die Rückstellungen gemäss FER 16 für die Pensionskasse SBB zurückzuführen ist: Bei einem Betriebsertrag von 6,324 Milliarden Franken und einem Betriebsaufwand von 6,130 Milliarden Franken resultierte 2002 vor den ausserordentlichen Rückstellungen für die Pensionskasse ein Betriebsergebnis von 194,0 Millionen Franken, 21 Prozent weniger als im Vorjahr (245,7 Millionen Franken). Die notwendigen Rückstellungen gemäss FER 16 für die Pensionskasse von
183 Millionen Franken reduzierten das Betriebsergebnis auf 11 Millionen. Der EBIT reduzierte sich von 451,7 Millionen im Jahr 2001 auf 122,0 Millionen Franken im vergangenen Jahr. Dabei ist zu beachten, dass diverse Sondereinflüsse (Auflösung der Joint Venture-Rückstellungen, Verkauf eines Grossteils der TDC-Beteiligung) das Resultat 2001 gegenüber 2002 um netto 174,7 Millionen Franken begünstigt haben. Für das Jahr 2002 weist der Konzern einen Verlust von 12 Millionen Franken aus. Im Vorjahr hatte noch ein Konzerngewinn von 314,1 Millionen Franken ausgewiesen werden können.

Wie bereits früher kommuniziert, belief sich der Deckungsgrad der Pensionskasse per Ende 2002 noch auf 80,5 Prozent. Bei ihrer Gründung 1999 war die Kasse nicht mit einer Schwankungsreserve ausgestattet worden. Die anhaltend schwierige Wirtschaftslage und der markante Abwärtstrend an der Börse verhinderten seither die Bildung von Reserven. Die äusserst ungünstige Mitgliederstruktur mit über fünfzig Prozent Rentenbezüger wirkte sich
zusätzlich belastend auf die SBB Pensionskasse aus. Gemäss FER 16 musste die SBB deshalb die Rückstellungen für die Pensionskasse um die erwähnten
183,0 Millionen Franken erhöhen.

Unter Ausklammerung aller aufgeführten finanzwirtschaftlichen Sondereffekte wäre der Konzerngewinn auf vergleichbarer Basis 2002 um rund 32 Millionen Franken höher ausgefallen als 2001.

Im operativen Geschäft war das zurückliegende Jahr für die SBB von gegen-
läufigen Tendenzen geprägt. Der Personenverkehr entwickelte sich weiterhin
sehr positiv und verzeichnete ein Rekordjahr: Die Reisezugkilometer konnten
um 3,5 Prozent auf 105,2 Millionen Kilometer gesteigert werden. Die Personenkilometer nahmen gar um 6,6 Prozent zu und erreichten mit
14,240 Milliarden Kilometer einen absoluten Rekordwert. Dieses erfreuliche Resultat wurde zweifellos auch wegen der Sonderanstrengungen rund um die Expo.02 möglich. Aber auch im Stammkundengeschäft wurden Erfolge erzielt:
Die Erträge von Halbtax- und Generalabonnements konnten deutlich gesteigert werden. Positive Resultate schliesslich auch bei der Pünktlichkeit: Trotz des Expo-Mehrverkehrs wurden die Pünktlichkeitsvorgaben übertroffen. Insgesamt erzielte der Personenverkehr im letzten Jahr einen Ertragsüberschuss von
113,7 Mio. Franken (2001: 80,4 Mio. Franken).

Der Güterverkehr hingegen musste im zurückliegenden Geschäftsjahr deutliche Einbussen hinnehmen. Neben der allgemein schlechten Wirtschaftslage behinderten auch mehrere einschneidende Betriebsunterbrüche das internationale Gütergeschäft. Mit 9,730 Milliarden Tonnenkilometern und 54,9 Millionen transportierten Tonnen lag die Leistungsbilanz 2002 klar hinter dem Vorjahr zurück: 2001 waren noch 59,0 Millionen Tonnen Güter und 10,500 Milliarden Tonnenkilometer verzeichnet worden. Das Defizit im Güterverkehr nahm 2002 gegenüber dem Vorjahr um 41,3 Prozent zu und betrug 96,1 Millionen Franken.

Dies wirkte sich auch auf die Zahlen der Infrastruktur aus: Insgesamt wurden 2002 auf dem SBB-Netz 135,5 Millionen Zugkilometer zurückgelegt. Das entspricht einem Wachstum von 2 Prozent. Während die Zunahme bei den SBB-Reisezügen insgesamt 2,6 Prozent betrug, ergab sich bei den Güterzügen von SBB Cargo eine Reduktion der Zugskilometer um 4,6 Prozent. Die durch Dritte zurück-
gelegten Trassenkilometer stiegen im Personenverkehr um 15,3 Prozent und im Güterverkehr – hier allerdings auf generell tiefem Niveau – um 68,5 Prozent. Das Jahresergebnis der Infrastruktur lag im abgeschlossenen Geschäftsjahr bei
106,5 Millionen Franken (2001: 130,1 Mio. Franken).

Über das SBB Geschäftsjahr 2002 werden wir Sie im Detail an unserer Bilanzmedienkonferenz vom 29. April 2003 in Zürich informieren.

 

Communiqué vom 28.03.2003

Reservation für Velos im ICN Genf–St. Gallen

Platz für Velo und Reisende im Neigezug sichern

Ab dem 1. April 2003 ist der Veloselbstverlad in den ICN-Neigezügen auf der Strecke Genf–Biel–Zürich–St. Gallen nur noch auf Reservation möglich. Damit will die SBB den Komfort für Reisende mit und ohne Velo sowie die Pünktlichkeit auf der Jurasüdfusslinie auch zu Spitzenzeiten gewährleisten.

Ein gutes Platzangebot, Komfort und Pünktlichkeit stehen für die SBB neben
der Sicherheit an oberster Stelle der Prioritäten. Als umweltfreundliches Transportmittel fördert die Bahn auch gezielt das Fahrrad. An rund 100 Bahnhöfen in der Schweiz stehen heute mehr als 2'500 Mietvelos zur Verfügung. Die Infrastruktur bei den Bahnhöfen und Stationen zum Abstellen von Fahrrädern wird laufend ausgebaut. Zudem führen zunehmend alle Züge spezielle Veloabteile.

Reservationspflicht auf ICN-Zügen ab 1. April 2003
Der Veloselbstverlad ist auf fast allen Zügen möglich. Ab dem 1. April 2003 wird es eine Einschränkung auf den Intercity-Neigezügen (ICN) geben, die von Genf über Biel nach Zürich und St. Gallen verkehren. Bei diesen stark frequentierten Zügen kann es in Spitzenzeiten Kapazitätsprobleme geben. Wollen zahlreiche Kunden gleichzeitig ihr Velo verladen, hat dies Verspätungen zur Folge. Versperrte Durchgänge und Verspätungen werden von der Kundschaft indessen negativ empfunden.

Aus diesem Grund führt die SBB die Reservation für den Veloverlad in den ICN-Zügen auf der Jurasüdfusslinie ein, damit alle Bahnkunden mit und ohne Velo vom guten Komfort der ICN-Züge profitieren. Die Reservation ist obligatorisch, kostet fünf Franken und kann bis 15 Minuten vor Zugabfahrt am Schalter oder bis drei Tage im voraus beim Rail Service vorgenommen werden. Dadurch wird den Reisenden, die ihr Velo selber verladen, ein sicherer Platz garantiert. Gleichzeitig profitieren alle Reisenden von einer noch besseren Pünktlichkeit auch zu Spitzenzeiten.

Auf den meisten übrigen Zügen der SBB ist der Veloselbstverlad weiterhin ohne Reservation möglich. Für längere Reisen und Gruppen empfiehlt die SBB, Velos als Reisegepäck aufzugeben. Weitere Informationen sind in der jährlich überarbeiteten Broschüre «Velo und Bahn» sowie im Internet ersichtlich.

 

Communiqué vom 28.03.2003

Umstellung auf Sommerzeit

Nachtzüge kommen eine Stunde später an

Die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit am Sonntag früh hat zur Folge, dass alle Züge, die nachts um 2 Uhr unterwegs sind, mit rund einer Stunde Verspätung ankommen. Im Nachtnetz des Zürcher Verkehrs-
verbundes (ZVV) sind alle Busanschlüsse an die Nachtzüge der S-Bahn sichergestellt.

Die Umstellung der Bahnhofuhren erfolgt routinemässig zentral gesteuert: In der Nacht vom kommenden Samstag auf Sonntag um 2 Uhr werden die Uhren auf
3 Uhr vorgestellt. Dies hat automatisch zur Folge, dass alle zu dieser Zeit rollenden Personen- und Güterzüge sowie die Nightbird-Nachtbusse mit einer Verspätung von einer Stunde unterwegs sind. Sofern der Fahrplan keine längeren Halte der Züge vorsieht, bleibt diese Verspätung bis zur Ankunft der betroffenen Züge bestehen.

Organisatorisch wurden Personal- und Rollmaterialplanung für die Zeitumstellung angepasst. So sind beispielsweise die Busanschlüsse an die Nachtzüge der
S-Bahn Zürich gewährleistet. Obwohl sich die Zeit für die Nachtschwärmer um eine Stunde verkürzt, ist die Heimkehr mit dem öffentlichen Verkehr organisiert.

 

Communiqué vom 27.03.2003

Gemeinsames Planen der Verkehrsführung im Raum Basel

Trinationaler Ausschuss für mehr Schienenkapazität

Die Vorsitzenden von DB AG, SNCF, SBB sowie der französischen Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (RFF) haben sich auf eine Stossrichtung geeinigt, um die Schienenkapazität im Raum Basel zu erhöhen. Auf der Basis der gemeinsam unterzeichneten «Plattform Basiliensis» bestätigen die vier Parteien die erarbeitete strategische Gesamtplanung. Die Bahnen schlagen einen trinationalen Lenkungsausschuss unter Einbindung der Ministerien, Regionen und Bahnen vor, der Planung und Bau der nötigen Infrastruktur bis ins Jahr 2030 koordinieren und die Prioritäten festlegen soll. Der Ausschuss wird auch die Bevölkerung laufend über den Projektstand informieren.

Auf den internationalen Schienen-Hauptachsen Richtung Basel wird für die kommenden Jahre ein starker Verkehrszuwachs prognostiziert. Mit dem Ausbau der Strecken Karlsruhe–Basel und Strasbourg–Mulhouse sowie dem Bau der beiden Neat-Basistunnels lässt sich die Kapazität der Zufahrtsstrecken teilweise verdoppeln. Bis ins Jahr 2020 wird – gemäss heutigen Prognosen – die Zahl der Reise- und Güterzüge zwischen Mulhouse und Basel sowie zwischen Karlsruhe und Basel erheblich anwachsen. Das Wachstum auf der Schiene lässt sich jedoch mittel- bis langfristig im Raum Basel nicht mehr mit der heutigen und der derzeit geplanten Infrastruktur bewältigen. Die dortigen Bahnanlagen werden mit dem prognostizierten Verkehrszuwachs auf den Zubringerstrecken zunehmend zum Nadelöhr, da neben dem Gütertransitverkehr auch das Angebot der grenzüberschreitenden Regio-S-Bahn anwachsen und die Region Basel in das europäische Hochleistungsnetz integriert wird.

DB AG, SNCF, SBB und RFF suchen deshalb gemeinsam nach Lösungen, um die Transportbedürfnisse künftig entsprechend den Forderungen der EU-Verkehrs- und Verlagerungspolitik erfüllen zu können. Da die Verkehrsführung im Raum Basel mittel- bis langfristig nicht mehr ausschliesslich über die bereits heute
stark belasteten Bahnanlagen im Zentrum von Basel abgewickelt werden kann, beabsichtigen die Bahnen, die Verkehrsdrehscheibe Basel bis ins Jahr 2020 mit einer leistungsfähigen Güterachse zu entlasten und damit gleichzeitig den Transitverkehr zu beschleunigen. Zu diesem Zweck müssen drei Engpässe beseitigt werden, welche mit grösseren Investitionen verbunden sind: Die Zulaufstrecke von Frankreich nach Basel SBB, die Verbindung Basel Bad Bf–Muttenz–Stein-Säckingen (–Gotthard) sowie der Abschnitt zwischen Liestal und Olten.

Regionen frühzeitig in den Planungsprozess einbinden
Am 20.2.2003 haben die Chefs der drei Bahnen – Hartmut Mehdorn (DB), Louis Gallois (SNCF), Benedikt Weibel (SBB) sowie Jean-Pierre Duport als Leiter der französischen Infrastruktur-Gesellschaft RFF – das weitere Vorgehen diskutiert. Gemeinsames Ziel ist die Erfüllung der künftigen Transportbedürfnisse im europäischen Personen- und Güterverkehr. Die Bahnchefs wollen die Massnahmen im Zeithorizont 2003–2030 unter Berücksichtigung der politischen Entscheidungen umsetzen und sich bei ihren jeweiligen Ministerien für die Finanzierung einsetzen. Um die grenzüberschreitende Koordination beim Umsetzen des Massnahmenpakets sicherzustellen, schlagen die Bahnen
ihren Ministerien einen trinationalen Lenkungsausschuss vor. In ihm sollen die Ministerien, Regionen und Bahnen der betroffenen Staaten vertreten sein.

Die vier Bahnchefs hielten an ihrem Treffen einhellig fest, dass die frühzeitige Einbindung der betroffenen Regionen von grösster Wichtigkeit sei. Die Ausbauten hätten klar mehr Verkehr auf der umweltfreundlichen Schiene zur Folge, was nicht spurlos an den Regionen vorbeigehe. Die aktive Beteiligung der Regionen im Planungsprozess sei von zentraler Bedeutung, um konsensfähige, verkehrs-
politisch optimierte und finanzierbare Lösungen zu finden.

 

Communiqué vom 27.03.2003

Baubeginn am Montag, 31. März 2003

Start zur Modernisierung des Bahnhofs Brugg

Der Bahnhof Brugg kann modernisiert werden. Am kommenden Montag, 31. März 2003 beginnen die Bauarbeiten für das 42-Millionen-Projekt der SBB. Vorerst haben die Arbeiten keine Auswirkungen auf die Reisenden. Ab Osterdienstag, 22. April 2003 müssen dann allerdings Umwege in Kauf genommen werden. Dann wird das Gleis 1 für rund sechs Wochen gesperrt.

Ab kommenden Montag wird in erster Linie mit den Vorbereitungsarbeiten für die Grossbaustelle begonnen. Der augenscheinliche Start zu den grossen Umbau-
arbeiten erfolgt am Osterdienstag, 22. April 2003. Dann muss während rund sechs Wochen das Gleis 1 gesperrt werden, auf dem vor allem die Züge Richtung Zürich verkehren.

Die Reisenden werden rechtzeitig mit entsprechenden Massnahmen über die Gleisänderungen informiert. Der Lohn für den vorübergehend längeren Weg zum Zug wird ein bequemes erhöhtes Perron sein. Das Perron am Gleis 1 wird auf
55 Zentimeter ab Schienenoberkante erhöht. Die übrigen Perrons sind bereits
auf diese Normhöhe gebaut.

Im Bahnhof Brugg werden bis Ende 2004 – rechtzeitig auf die Inbetriebnahme der 1. Etappe von Bahn 2000 – die drei alten Stellwerke durch eine neue moderne Sicherungsanlage ersetzt. Auch werden die Gleisanlagen den heutigen Bedürfnissen angepasst, die Fahrleitungen erneuert und die Perrondächer verlängert. Generell wird der Bahnhof Brugg kundenfreundlicher.

 

Communiqué vom 21.03.2003

Änderung im Generalabo-Sortiment für Gemeinden

«Tageskarte Gemeinde» ersetzt GA Flexi

Das unpersönliche Generalabo «GA Flexi» wird per 15. April 2003 auf-
gehoben. Ersetzt wird das Angebot durch die «Tageskarte Gemeinde»,
mit welcher der Grundgedanke zur Förderung des öffentlichen Verkehrs verstärkt weitergeführt wird. Das neue Angebot bringt für die Bahnbenutzer keine Änderung, ist für die Gemeinde jedoch einfacher zu handhaben. Statt wie bisher bis zu 8'900 kostet das Angebot «Tageskarte Gemeinde» neu fix 8'500 Franken.

Mit dem Ziel den öffentlichen Verkehr zu fördern, haben die beteiligten Transportunternehmungen und die SBB 1998 das «GA Flexi» eingeführt.
Trotz relativ komplizierter Abrechnungsprozesse werden heute jährlich rund
2‘500 GA Flexi abgesetzt. Zu den Kunden zählen zu 65 Prozent Gemeinden und über 20 Prozent Firmen.

Leider wurde das Angebot in letzter Zeit zunehmend von Privaten dazu benützt, die Abos aus rein wirtschaftlichen Interessen anzuschaffen und an Dritte weiterzuverkaufen. Dies widerspricht klar den Zielen des GA Flexi und führte
zu einer untragbaren Unterwanderung bestehender Angebote der Schweizer Transportunternehmungen. Die Ertragsausfälle gehen in die Millionenhöhe.

«Tageskarte Gemeinden» ab 1. April erhältlich
Die Bahnen stehen weiterhin für ein Angebot zur Förderung des öffentlichen Verkehrs ein. Gemeinsam mit ihren Partnern hat sich die SBB deshalb dazu entschlossen, das GA Flexi in seiner heutigen Form per 15. April 2003 aufzuheben und durch ein bereits ab 1. April 2003 erhältliches Angebot «Tageskarte Gemeinde» zu ersetzen. Gemeinden können ab Anfang April weiterhin das Folgeangebot beziehen und an ihre Bevölkerung abgeben.

Die neue «Tageskarte Gemeinde» besteht aus 365 vordatierten Tageskarten zu einem Fixpreis von nur noch 8'500 Franken statt bisher bis zu 8'900 Franken. Diese Karten sind für die 2. Klasse erhältlich und berechtigen zur freien Fahrt im GA-Bereich – dies auch ohne Besitz eines Halbtaxabos. Die Gemeinden haben dadurch weiterhin die Möglichkeit, bei freier Preisgestaltung Tageskarten an die Bevölkerung anzubieten. Bereits bei weniger als 25 Franken pro Tageskarte ist das neue Angebot selbsttragend. Zum Vergleich: Eine Tageskarte zum Halbtax kostet 52 Franken.

Für Firmen besteht als Alternative das Firmen-GA für 4400.– in der 2.Klasse und für 7000.– Franken in der 1.Klasse.

 

Communiqué vom 21.03.2003

Demonstration in Bern

SBB setzt am Samstag zehn Extrazüge ein

Auf Grund der angekündigten Anti-Kriegs-Kundgebung am Samstag,
22. März 2003 in Bern erwartet die SBB zahlreiche zusätzliche Bahn-
reisende. Sie setzt deshalb ab Basel, Zürich, Winterthur und Genf nach Bern Extrazüge ein.

Für die angekündigte Grossdemonstration in Bern gegen den Irak-Krieg rechnen die Veranstalter am Samstag mit mehreren tausend Teilnehmenden. Die SBB setzt deshalb insgesamt fünf Extra- und Entlastungszüge ab Basel, Zürich, Winterthur sowie Genf ein. Fünf weitere Extrazüge fahren nach der Kundgebung wieder ab Bern zurück. Die Regelzüge werden mit zusätzlichen Wagen verstärkt.

Auf den Extrazügen gilt das normale Billettsortiment der SBB.

 

Communiqué vom 21.03.2003

Olten–Basel–Delémont

Versuch mit Kamerazug in der Nordwestschweiz

Die SBB startet einen zweiten Versuch mit der Kameraüberwachung in Regionalzügen. Nach dem erfolgreichen Test in der Westschweiz verkehrt
ab dem 22. März 2003 eine Zugkomposition mit Kameras auf der Linie
Olten–Basel–Delémont.

Der erste Test mit einem überwachten Regionalzug, der auf den Strecken Lausanne–Genf und Lausanne–Payerne eingesetzt wurde, ist sehr positiv ver-
laufen. Der Vandalismus in der Komposition mit Überwachungskameras ist um
80 Prozent zurückgegangen. Gleichzeitig hat das Sicherheitsgefühl der Bahnreisenden zugenommen.

Nach dem Pilotversuch in der Romandie will die SBB auch in der Deutschschweiz Erfahrungen sammeln mit einem Regionalzug, der mit Überwachungskameras ausgestattet ist. Der Versuch startet morgen Samstag. In der Komposition auf der Linie Olten–Basel–Delémont sind in jedem Wagen vier Kameras installiert. Der Zug ist für die Kunden leicht erkennbar gekennzeichnet. Die Reisenden können im Ereignisfall per Mobiltelefon über die Gratisnummer 0800 117 117 direkt mit der Einsatzzentrale der Bahnpolizei Securitrans in Kontakt treten.

Bei einem gemeldeten Zwischenfall kann und darf am Ende des Zuglaufs lediglich die Bahnpolizei die Videoaufzeichnungen aus dem Zug sichten. Die Bilder werden nach 24 Stunden automatisch gelöscht, sofern sie nicht für Ermittlungszwecke benötigt werden.

Von den Resultaten der Tests auf der Linie Olten–Basel–Delémont wie auch in
der Westschweiz erhofft sich die SBB vertiefte Erkenntnisse über die Kamera-
überwachung, die künftig in grösserem Rahmen im Regionalverkehr zum Einsatz kommen soll. Es ist vorgesehen, die Regionalzugkompositionen schrittweise mit Kameraüberwachung auszustatten.

Die Videoüberwachung – heute im öffentlichen Leben bereits weit verbreitet –
ist nicht das einzige Mittel gegen den Vandalismus und für mehr Sicherheit
im öffentlichen Verkehr. Für die SBB ist sie Teil eines ganzen Pakets von Massnahmen wie beispielsweise die verstärkte Begleitung von Zügen durch
die Securitrans-Bahnpolizei und SBB-Zugspersonal zu bestimmten Zeiten.

  • Bilder der Komposition mit der Kameraüberwachung finden Sie in unserer Fotogalerie (bitte Serie «Aktuell» wählen).

 

Communiqué vom 20.03.2003

Bauarbeiten der ÖBB

Ersatzbusse zwischen Buchs SG und Feldkirch

Infolge Bauarbeiten der Österreichischen Bundesbahn ÖBB wird die Strecke Buchs SG–Feldkirch/A vom 29. März bis 8. April 2003 gesperrt. Die Reisenden können auf Ersatzbusse umsteigen. Der EuroCity «Transalpin» und der EuroNight «Wiener Walzer» werden umgeleitet.

Die ÖBB erneuert ab Ende nächster Woche die Fahrleitungen auf der Bahnstrecke zwischen dem Grenzbahnhof Buchs SG und Feldkirch/A. Diese Bauarbeiten bedingen die Sperrung der Strecke zwischen Samstag, 29. März um 5 Uhr, bis Dienstag, 8. April 2003 um 17 Uhr. Dies wirkt sich auf den Zugverkehr zwischen der Schweiz und Österreich aus.

Auswirkungen auf den Zugverkehr
Von Zürich bis Buchs und umgekehrt verkehren die Züge gemäss Fahrplan. Zwischen Buchs und Feldkirch stehen für die Reisenden fahrplanmässige Ersatzbusse bereit. Durch das Umsteigen entstehen Verspätungen von 10 bis
20 Minuten.

Direkte Verbindungen bestehen weiterhin mit den Zügen EuroCity «Transalpin» Basel–Wien–Basel sowie dem EuroNight «Wiener Walzer» Zürich–Wien–Zürich (mit Wagen nach Budapest und Prag). Diese Züge verkehren nicht via Buchs, sondern werden über St. Margrethen umgeleitet. Die umgeleiteten Züge erhalten eine Verspätung von rund einer halben Stunde.

Detaillierte Informationen über den Zugverkehr während der Bauarbeiten erhalten die Reisenden am Bahnschalter, beim telefonischen Rail Service (0900 300 300, CHF 1,19/Min.), über Internet oder im Teletext SF1 auf der Seite 487.

 

Communiqué vom 14.03.2003

Juventus Turin und Grasshopper-Club Zürich beim FCB

Zweimal «SBB-Joggeli-Shuttle»-Betrieb in einer Woche

Am kommenden Dienstag, 18. März 2003 steigt im «Joggeli» erneut ein Fuss-ballfest. Der FC Basel empfängt Juventus Turin in der Champions League. Auch am Samstag, 22. März spielt der FCB zu Hause: In der Meisterschaft gegen den Grasshopper-Club Zürich. Der «SBB-Joggeli-
Shuttle» wird an beiden Tagen wieder pünktlich im Einsatz sein.

Der Extrazug «SBB-Joggeli-Shuttle» verkehrt jeweils einmal vor den Spielen
zum Stadion und nach dem Schlusspfiff zweimal zum Bahnhof Basel SBB. Am Dienstag fährt er am Bahnhof Basel SBB um 19.45 Uhr ab Gleis 11. Der Anpfiff des Champions League-Spiels ist auf 20.45 Uhr programmiert. Nach dem Match fahren die «Shuttles» ab Basel St. Jakob um 22.50 und 23.24 Uhr.

Für das Finalrundenspiel vom Samstag gegen den Grasshopper-Club Zürich, das um 17.30 Uhr angepfiffen wird, fährt der «SBB-Joggeli-Shuttle» am Bahnhof Basel SBB um 16.45 Uhr. Nach dem Schlusspfiff verkehren die beiden Züge ab dem Stadion um 19.35 und 20.12 Uhr. Die Reisezeit zum und vom Stadion beträgt lediglich fünf Minuten.

Für Anreisende, die von ausserhalb des TNW-Tarifverbundes kommen, wird empfohlen, ein City-Ticket zu lösen – dieses ist auch für den «SBB-Joggeli-
Shuttle» gültig. Die Einheimischen können an den TNW-Automaten Spezial-
billette nach Basel St. Jakob lösen («S»-Taste – Retourbillett mit 25 Prozent Ermässigung). Natürlich gelten auch die Fahrausweise des Tarifverbundes TNW.

Champions League: FC Basel – Juventus Turin, Spielbeginn 20.45 Uhr

 18. März 2003

  Hinfahrt
Gleis 11
Rückfahrt I Rückfahrt II
Basel SBB ab 19.45    
St. Jakob-Park an 19.50    
St. Jakob-Park ab   22.50 23.24
Basel SBB an   22.55 23.29

Meisterschaft: FC Basel – Grasshopper-Club Zürich, Spielbeginn 17.30 Uhr

 22. März 2003

  Hinfahrt
Gleis 8
Rückfahrt I Rückfahrt II
Basel SBB ab 16.45    
St. Jakob-Park an 16.50    
St. Jakob-Park ab   19.35 20.12
Basel SBB an   19.40 20.17

 

Communiqué vom 13.03.2003

Internationaler Bahnverkehr beeinträchtigt

Eisenbahner in Italien und Frankreich streiken

Die französische Bahn SNCF teilt mit, dass ihr Personal am Montag, 17. März 2003 ab 20 Uhr bis am Mittwochmorgen um 8 Uhr in den Streik treten wird. Auch die italienische FS kündigt am Dienstag, 18. März von
9 bis 17 Uhr einen Streik ihrer Angestellten an. Beide Streiks werden den internationalen Bahnverkehr voraussichtlich stark beeinträchtigen.

Die zwei angekündigten Arbeitsniederlegungen der Bahnangestellten haben grosse Auswirkungen auf den grenzüberschreitenden Schienenverkehr mit Italien und Frankreich. Zahlreiche Züge dürften ausfallen, und es ist mit grossen Ver-
spätungen bei Fahrten in die beiden Nachbarländer zu rechnen. Auch die TGV-
Hochgeschwindigkeitszüge Schweiz–Frankreich werden tangiert.

Während des Streiks in Italien verkehren die internationalen Züge innerhalb der Schweiz fahrplanmässig bis zu den Grenzbahnhöfen Brig und Chiasso. Auf Grund zahlreicher Zugsausfälle in Italien ist die Weiterfahrt nach Mailand am 18. März zwischen 9 und 17 Uhr nicht garantiert.

Die SBB empfiehlt den Reisenden nach Frankreich und Italien, sich über die Reisemöglichkeiten zu informieren und ihre Fahrt notfalls ausserhalb der Streikzeiten zu planen.

Detaillierte Auskünfte zu den Auswirkungen der Streiks in Italien und Frankreich sind an den Bahnschaltern.

 

Communiqué vom 13.03.2003

Weitere Gleisänderungen im Bahnhof Basel SBB

Baubeginn für komfortablere Perrons

Die Modernisierung des Personenbahnhofs Basel SBB geht in eine neue Runde. Am Montag, 17. März 2003 wird mit den Bauarbeiten für längere und breitere Perrons begonnen. Die Reisenden werden bis Ende 2004 noch einige Einschränkungen auf dem Weg zu ihren Zügen in Kauf zu nehmen haben, weil einzelne Gleise gesperrt werden müssen. Für rechtzeitige und umfassende Information wird jeweils gesorgt.

Am 21. August 2003 geht die neue Passerelle in Betrieb. Gleichzeitig wird die bestehende Personenunterführung für den Fussgängerverkehr gesperrt. Die Reisenden werden dann ausnahmslos über die Passerelle zu den Gleisen geleitet.

Zum Auftakt der neuen Bauphase wird ab Montag, 17. März mit dem Abbruch
des alten Transitpost-Gebäudes bei der Margarethenbrücke begonnen. Mit der Verbreiterung und Verlängerung der Perrons kann erst begonnen werden, wenn die neuen Zugänge zu den Zügen in Betrieb sind. Denn die heutigen Rampen zu den Gleisen werden verschmälert, damit mehr Raum für die Reisenden zur Verfügung steht. Die verengten Rampen dienen dereinst lediglich noch der Logistik. Dies berichtete die SBB-Projektleitung am Donnerstag an einer Medienorientierung im Bahnhof Basel.

Ab Eröffnung der Passerelle können aus Platzgründen vorerst nicht alle Rolltreppen in Betrieb genommen werden. Es wird aber sichergestellt, dass zu jeder Zeit auf alle Perrons ein Lift, eine Rolltreppe nach oben führend sowie die herkömmliche Treppe in Betrieb sein werden. Der volle Komfort wird ab Dezember 2004 geboten, wenn die ganzen Bauarbeiten abgeschlossen sind. Dann wird der Bahnhof Basel SBB dem neuen Angebot der Bahn 2000 1. Etappe gerecht.

Für das Projekt der Perronanpassungen, für das auch die Gleisanlage umgebaut werden muss, wendet die SBB rund 38 Millionen Franken auf. Die Verlängerung der Perrons ermöglicht längere Züge, die dann zentrisch unter der Passerelle halten, damit der Zugang von beiden Seiten möglich wird.

 

Communiqué vom 13.03.2003

In zwölf Wochen wird die 2. Doppelspur Zürich–Thalwil eingeweiht

Durchstich des Rettungsschachtes Allmend Brunau

In zwölf Wochen wird der neue Eisenbahntunnel zwischen Zürich und Thalwil eröffnet. Heute Donnerstag, 13. März 2003 erfolgt auf der Allmend Brunau der Durchstich für den dritten Rettungsschacht. Er ist Teil eines umfassenden Sicherheitskonzeptes dieses Bahntunnels.

Die Bahn ist das sicherste Transportmittel unserer Zeit. Trotzdem müssen Technik und Organisation für einen allfälligen Zwischenfall laufend überprüft und den neusten Standards angepasst werden, damit ein Ereignis die kleinstmögliche Auswirkungen hat. Speziell gilt das für Tunnel – auch für Eisenbahntunnel. Im
9,4 Kilometer langen Tunnel zwischen Zürich und Thalwil ist dieser Standard konsequent umgesetzt worden: Zahlreiche präventive Massnahmen werden ergänzt durch fünf Notausstiege. Drei davon führen durch je einen Schacht aus dem Tunnel an die Terrainoberfläche, zwei weitere Ausgänge bestehen jeweils über die beiden Tunnelportale.

Für den dritten dieser Rettungsschächte erfolgt heute Abend unter der Allmend Brunau der Durchstich. Der Schacht ist 32 Meter hoch und wird bis zur Fertigstellung wie die beiden anderen Rettungsschächte mit Schutzraum, Lift, Treppe, Beleuchtung, Kommunikationseinrichtung und einer unabhängigen Stromversorgung ausgerüstet.

Insgesamt investiert die SBB alleine für die Sicherheit im neuen Eisenbahntunnel Zürich–Thalwil 20 Millionen Franken. Der Tunnel wird am 6./7. Juni 2003 offiziell eröffnet, ab 15. Juni verkehren die Züge planmässig durch das knapp 800 Mio. Franken teure Bauwerk.

 

Communiqué vom 13.03.2003

Nachtarbeit an der SBB-Strecke zwischen Litti und Baar

Neue Gleise für leiseren Zugsbetrieb

In der Nacht vom kommenden Sonntag auf den Montag, 16./17. März 2003 beginnt die SBB zwischen Litti und Baar mit der Erneuerung des Trassees. Dies wird nicht ohne Baulärm abgehen, obwohl sich die Bauleute bemühen werden, den Lärmpegel möglichst tief zu halten. Dafür wird
der Zugsverkehr dank neuem Trassee samt neuen Schienen leiser. Die Arbeiten dauern bis Mitte Mai 2003.

Die Gleise zwischen Baar und Litti haben ihren Dienst getan. Rund alle 15 bis
20 Jahre muss das Bahntrassee erneuert werden, um die Stabilität des Gleis-
körpers und damit die Sicherheit des Bahnbetriebs zu gewährleisten. Auf dieser Strecke werden in den Nächten von jeweils Sonntag/Montag bis Donnerstag/ Freitag die beiden Gleise auf einer Länge von insgesamt 3050 Metern ausgewechselt. Dabei wird der Schotter gereinigt, auch werden neue Schwellen eingebaut. Die Bahn erhält so ein völlig neues Bett.

Die Kosten für die Totalerneuerung auf dem rund 1500 Meter langen Teilabschnitt an der Bahnlinie Zug–Zürich belaufen sich auf gut vier Millionen Franken. Die Arbeiten können nur nachts ausgeführt werden, weil die Strecke während des Tages auf Grund des regen Zugverkehrs nicht gesperrt werden kann. Pro Nacht kommen die Bauleute 216 Meter voran.

Die SBB bittet bittet die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für den nächtlichen Lärm, der vor allem durch die grosse Gleisbaumaschine, die zum Einsatz kommt, entsteht.

 

Communiqué vom 12.03.2003

Bauarbeiten an SBB-Linie Emmental–Entlebuch

Nachts per Bus von Langnau nach Escholzmatt

Im Zuge der Automatisierung der SBB-Linie Luzern–Bern wird in den Nächten vom Montag/Dienstag, 17./18. bis Mittwoch/Donnerstag,
19./20. März 2003 in Wiggen gebaut. Die Reisenden der letzten Regionalzüge müssen deshalb zwischen Langnau und Escholzmatt auf Busse umsteigen.

Betroffen sind jeweils auch die Reisenden des ersten Zuges Langnau ab 05.16 Uhr nach Escholzmatt, wo wieder in die Bahn umgestiegen werden kann. Am späten Abend betrifft es ab Langnau lediglich den Zug, der um 23.24 Uhr Richtung Luzern verkehrt. In umgekehrter Richtung sind es die Züge ab Escholzmatt um 23.22 und 00.30 Uhr.

 

Communiqué vom 11.03.2003

Umbau für Bahn 2000

Speisewagen werden für Tempo 200 flott gemacht

Ab dem 17. März werden schrittweise alle 19 Speisewagen des Typs WRc EW4 für den künftigen Einsatz auf der Neubaustrecke von Bahn 2000 modernisiert. Durch den Umbau kommt es zu Einschränkungen im Speisewagenangebot in einzelnen Zügen auf den Linien Basel–Genf, Basel–Brig und Basel–Interlaken.

Am 12. Dezember 2004 geht die Neubaustrecke von Mattstetten–Rothrist in Betrieb. Die Züge werden dort mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h verkehren. Die seit fast 15 Jahren im Einsatz stehenden 19 Speisewagen des Typs WRc EW4 müssen zu diesem Zweck für die höheren Geschwindigkeiten umgerüstet werden. Für das Befahren der Tunnelbereiche erhalten sie zudem eine Notbremsüberbrückung und sämtliche Fahrzeuge werden für den internationalen Einsatz aufgerüstet.

Die Speisewagen erhalten zudem einen neuen Farbanstrich. Der Küchenbereich der Wagen wird technisch überholt und die Geräte ausgetauscht. In die Sanierung der Fahrzeuge investieren die SBB über eine Million Franken. Abgeschlossen werden sämtliche Umbauarbeiten bis Ende 2004.

Der Umbau erfolgt in Etappen: Jeweils zwei Fahrzeuge werden gleichzeitig aus dem Verkehr gezogen und umgebaut. Bedingt durch die schrittweisen Unterhaltsarbeiten sind deshalb auf den Linien Basel–Genf, Basel–Brig und Basel–Interlaken auf einzelnen Zügen bis Ende 2003 Einschränkungen im Verpflegungsangebot leider unvermeidbar. Reisende erhalten Snacks und Getränke in dieser Zeit weiterhin von den in den Zügen zirkulierenden Railbars.

Übersicht der Züge die ab 17. März 2003 ohne Speisewagen verkehren
Basel SBBInterlaken Ost IC 952 Interlaken–Basel ab 05.33 an 07.56
Basel SBBBrig IC 864 Brig–Basel ab 06.59 an 09.56
  IC 884 Brig–Basel ab 16.59 an 19.56
  IC 879 Basel–Brig ab 13.04 an 16.00
  IC 889 Basel–Brig ab 17.04 an 20.00
Basel SBB–Genève-Aeroport IR 606 Basel–Genf ab 06.24 an 09.21
  IR 610 Basel–Genf ab 08.24 an 11.24
  IR 621 Genf–Basel ab 09.39 an 12.35
  IR 625 Genf–Basel ab 11.39 an 14.35

 

Communiqué vom 07.03.2003

TGV-Komposition beschädigt

Leere Rangierzüge kollidiert – keine Verletzten

Beim Zürcher Hauptbahnhof ist heute kurz vor sieben Uhr früh eine leere TGV-Rangierkomposition mit einer Lokomotive kollidiert. Verletzt wurde niemand. Ein Drehgestell des TGV sprang dabei aus der Schiene. Die Ursache der Kollision ist noch nicht geklärt.

Die leere TGV-Komposition sollte im Zürcher Hauptbahnhof für den Betrieb bereit gestellt werden. Vor der Einfahrt in die Bahnhofshalle kam es auf der Höhe Langstrasse zur seitlichen Kollision mit einer ausfahrenden Lokomotive, die weggestellt werden sollte. Dabei wurde die Frontpartie des TGV beschädigt und das vorderste Drehgestell sprang aus der Schiene.

Verletzt wurde niemand. Weshalb es zu der Kollision kam, wird untersucht.

Die Kollision führte vorübergehend zur Beeinträchtigung des Betriebes im Raum Zürich. Es kam zu Verspätungen von bis zu zehn Minuten. Seit 8 Uhr läuft der Verkehr wieder normal.

 

Communiqué vom 05.03.2003

Bahnbillett selber drucken

Mit Click&Rail neu auch in die Westschweiz

Das erfolgreiche Angebot Click&Rail wird auf die Romandie ausgeweitet. Ab dem 24. März 2003 können SBB-Kunden auf Zügen und Abschnitten zwischen Genf–Biel–Basel und Genf–Bern–Zürich ihr Billett im Internet bestellen und bequem selbst ausdrucken. Wie beim laufenden Click&Rail-
Versuch auf den Strecken Basel und Zürich ins Tessin gilt das Angebot auf einzelnen Zügen und zu stark vergünstigten Preisen in der 2. Klasse.

Am 4. November 2002 startete die SBB den Markttest für das Bahnbillett, welches Reisende für Züge auf den Strecken Basel–Tessin und Zürich–Tessin günstig über Internet buchen und selber ausdrucken können. Mit mehreren Tausend Kunden in den ersten vier Monaten war die Resonanz auf Click&Rail sehr positiv. Deshalb hat die SBB nun beschlossen, den Versuch mit einem Angebot für die Westschweiz auszubauen.

Zusatzangebot ab 24. März 2003
Ab dem 24. März 2003 können Click&Rail-Billette auch für Züge auf den Strecken Genf–Nyon–Morges–Neuenburg–Biel–Moutier–Basel sowie Genf–Lausanne–
Freiburg–Bern–Olten–Zürich einfach von zu Hause oder dem Büro aus gebucht und direkt ausgedruckt werden. Alles, was es dazu braucht, ist ein Internet-
Anschluss sowie ein normaler Laser- oder Tintenstrahl-Drucker. Nicht angeboten wird Click&Rail in dieser Versuchsphase für Fahrten in den ICN-Neigezügen über die Jurasüdfusslinie.

Wie schon beim bestehenden Angebot ins Tessin sind die Click&Rail-Fahraus-
weise mit dem Halbtax bis zu 75 Prozent günstiger als der Normaltarif. Die
selber gedruckten Billette sind persönlich, auf bestimmte Züge in der 2. Klasse beschränkt und können weder umgetauscht noch rückerstattet werden. Eine einfache Fahrt Genf–Lausanne oder Lausanne–Bern mit Halbtax kostet mit Click&Rail beispielsweise sechs Franken. Der Maximalpreis ohne Halbtax-Abo beträgt für eine Reise von Genf nach Basel oder Zürich 24 Franken.

Typische Strecke für Geschäftsreisende
Die Strecken Genf–Basel via Biel/Bienne und Genf–Zürich via Bern wurden bewusst als Erweiterung des bestehenden Versuchsangebots ausgewählt. Während Fahrten ins Tessin primär touristischen Zwecken dienen, will die SBB mit dem zusätzlichen Westschweizer Angebot nun auch die Markttauglichkeit
auf Strecken prüfen, die mehrheitlich von Geschäftsreisenden benutzt werden.

 

Communiqué vom 05.03.2003

«Chienbäse»-Umzug

Drei Extrazüge ab Basel nach Liestal

In Liestal beginnt die Fasnacht bereits neun Stunden vor dem Basler «Morgestraich». Höhepunkt der Liestaler Fasnacht ist der «Chienbäse-
Umzug» vom Sonntag, 9. März 2003 um 19.00 Uhr. Rechtzeitig kommt,
wer ab Basel einer der drei SBB-Extrazüge benützt. Der Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW) bietet ein spezielles TNW-Retourbillet an, das
nur am Schalter erhältlich ist.

Tausende reisen jeweils von Basel nach Liestal zum «Chienbäse»-Umzug. Parkplätze sind an diesem Sonntagabend in Liestal absolute Mangelware. Es bleibt also nur der Zug. Wer mit der Bahn fährt, kommt rechtzeitig und landet praktisch mitten im Geschehen. Die SBB sind gerüstet: Sie führen ab Basel drei Extrazüge.

Der erste Extrazug fährt in Basel SBB um 17.55 Uhr mit Halt in Muttenz um
18.00 Uhr und Ankunft in Liestal um 18.06 Uhr. Der zweite Extrazug fährt um 18.20 Uhr, dieser hält in Pratteln um 18.26 Uhr und kommt in Liestal um
18.33 Uhr an. Der dritte Extrazug schliesslich fährt in Basel SBB um 18.37 Uhr, hält in Frenkendorf-Füllinsdorf um 18.49 Uhr und trifft in Liestal um 18.52 Uhr ein.

Für die Rückfahrt nach dem Umzug stehen zwei Extrazüge nach Basel bereit,
um 21.05 mit Halt auf allen Stationen und um 21.11 Uhr ein Nonstop-Zug.

 

Communiqué vom 05.03.2003

Per Bahn an die Basler Fasnacht

Zwölf Extrazüge zum «Morgestraich» 2003

Allein zum «Morgestraich» führen die SBB am kommenden Montag,
10. März 2003 zwölf Extrazüge. In der Nordwestschweiz werden ausserdem Extrabusse mit Anschluss die SBB-Extrazüge angeboten. Auch für die Heimkehr in der folgenden Nacht wird gesorgt: Nachtzüge und Nachtbusse in der ganzen Grossregion Basel.

Wer den Marschbefehl «Morgestraich, vorwärts – marsch!» morgens um 04.00 Uhr in der Basler Innenstadt nicht verpassen will, muss sehr früh aufstehen oder besser gar nicht erst ins Bett gehen. Die ersten Extrazüge fahren bereits kurz vor 01.00 Uhr los, so in Winterthur um 00.43 Uhr.

Zusätzlich zu den Extrazügen zum «Morgestraich» bietet die Regio-S-Bahn Basel in den Nächten Montag bis Donnerstag Extrazüge an nach Laufen, Gelterkinden/ Olten und Frick. In Liestal, Zwingen, Laufen und Gelterkinden stehen in diesen Nächten ausserdem Anschluss-Nachtbusse in entlegene Gemeinden von Postauto Nordwestschweiz bereit.

Extrazüge zum «Morgestraich» verkehren von Zürich Hauptbahnhof (mit Anschlussverbindungen von Wetzikon, Winterthur und Niederweningen), Zürich Altstetten, Lenzburg–Aarau, Zofingen–Olten, Bern und Biel sowie von Frick, Liestal und Waldenburg mit umsteigen in Liestal.

Bei der Abfahrt der Züge in den frühen Morgenstunden sind die Billettschalter noch geschlossen. Deshalb wird empfohlen, die Billette am Vortag oder am Automaten zu lösen. Reisende im Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW) lösen mit Vorteil das Spezialbillett am Billettautomat vor Abfahrt des Zuges.

Die detaillierten Fahrpläne sind auf den Bahnhöfen aufgelegt oder können im Internet abgerufen werden.

 

Communiqué vom 04.03.2003

Bahntickets einfach und schnell lösen

SBB beschafft 384 moderne Billettautomaten

Die SBB bestellt 384 neue Billettautomaten und rüstet die bestehenden
675 Touchscreen-Geräte auf. Das gesamte Auftragsvolumen, das von der Ascom AG Bern ausgeführt wird, beträgt 28 Millionen Franken. Mit den Investitionen ermöglicht die SBB den Bahnreisenden einen schnellen und einfachen Bezug von Fahrausweisen.

Die bestellten Geräte entsprechen dem neusten Stand der Technik und sind mit dem übersichtlichen Touchscreen ausgerüstet, der eine optimale Benutzer- freundlichkeit garantiert: Die Bahnbillette können einfach durch das Berühren
des Bildschirms gelöst werden. Die SBB hat bereits 675 gleichartige Geräte erfolgreich im Einsatz. Gleichzeitig mit der Neuanschaffung werden die bestehenden Automaten auf die aktuellste Technologie aufgerüstet. Die einheitliche Technik und ein modernes Managementsystem schaffen
die Voraussetzungen für den reibungslosen Betrieb des gesamten Automatensystems.

Die neuen Billettautomaten werden von der Ascom AG, Bern, hergestellt und geliefert. Die Lieferung der ersten 100 Geräte ist noch im Verlauf dieses Jahres vorgesehen. Das Auftragsvolumen für die neuen und die Aufrüstung der bestehenden Automaten beträgt insgesamt 28 Millionen Franken.

Grosses Sortiment und Dienstleistungen auf Knopfdruck
Die neuen Billettautomaten ermöglichen den Kundinnen und Kunden der SBB den unkomplizierten Zugriff auf ein breites Fahrausweissortiment und auf weitere praktische Dienstleistungen. Zusätzlich zum Basisangebot können die Bahnreisenden Mehrfahrtenkarten, Eventtickets, Klassenwechsel oder Spezialangebote wie «Snow'n'Rail» einfach, schnell und auf bequeme Art und Weise beziehen. Auch das Aufladen von Handy-Prepaid-Karten ist möglich. Neben Münzen und Banknoten akzeptieren die Automaten alle gängigen Bank- und Kreditkarten. Auch die «Reka-Checks» der Genossenschaft Schweizer Reisekasse Reka können als Zahlungsmittel eingesetzt werden.

Bereits jetzt stossen die Billettautomaten bei den Kundinnen und Kunden auf grosse Akzeptanz. Die SBB ist überzeugt, dass diese Investition auch in Zukunft für steigende Frequenzen an den leistungsfähigen Geräten sorgen wird. Wie einfach die neuen Billettautomaten zu bedienen sind, können Interessierte an einem der zahlreichen Einführungskurse erleben, die von der SBB regelmässig und an verschiedenen Orten öffentlich ausgeschrieben und mit grossem Erfolg durchgeführt werden.

  • Fotogalerie (Bitte Suchbegriff «Billettautomat» eingeben)

 

Communiqué vom 03.03.2003

Bauarbeiten für A2-Zubringer in Horw

Brünigbahn und LSE nachts teilweise per Bus

In Horw wird in den Nächten vom 5. bis 21. März 2003 die Unterführung beim Bahnhof für den Zubringer zum A2-Anschluss Schlund gebaut. Der Bahnbetrieb muss deshalb nachts unterbrochen werden. Zwischen Horw und Hergiswil sowie Luzern–Dallenwil werden die letzten Züge auf Busse umgestellt.

Die Reisenden des LSE-Zuges Luzern ab 23.15 Uhr werden von Luzern per Bus direkt nach Dallenwil geführt. Geich verhält es sich mit dem Zug der Brünigbahn Luzern ab 23.32 Uhr, der als Bus bis Hergiswil verkehrt. Wer nach Obwalden will, muss in Hergiswil in den Zug umsteigen. In umgekehrter Richtung betrifft es die Züge Dallenwil ab 22.42 Uhr und Hergiswil ab 22.55 sowie 23.15 Uhr.

 

Communiqué vom 03.03.2003

Bahnhof Wangen bei Olten

Schalter länger geöffnet

Gute Neuigkeit für Kundinnen und Kunden am Bahnhof Wangen bei Olten: Die Schalter sind ab sofort länger geöffnet, von Montag bis Freitag ab 05.15 durchgehend bis 23.00 Uhr, und neu auch an Samstagen von
17.00 bis 22.00 Uhr. An Sonn- und Feiertagen bleibt der Bahnschalter geschlossen.

Bisher war der Bahnschalter in Wangen bei Olten Montag bis Freitag von 05.15 bis 19.45 Uhr geöffnet. Erfreuliches Güteraufkommen führte nun dazu, dass der Bahnhof Wangen bei Olten ab sofort betrieblich länger besetzt ist. Die SBB sagten sich, wenn das Personal schon länger anwesend ist, halten wir auch den Bahnschalter länger offen. Neu ist neben den längeren Öffnungszeiten während der Woche, dass der Schalter auch am Samstag während einigen Stunden offen ist. So bleibt auch der Kiosk, der dem Schalter angegliedert und von SBB-Personal betrieben wird, länger bedient.


 

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