| Dinosaurierspuren in Lommiswil | ||||
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Dinosaurier in unserer Gegend? |
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Wie sah es in unserer Gegend aus? |
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Vor
150’000’000 (150 Millionen) Jahren |
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| Bei uns herrscht ein warmes Klima. Die Landschaft ist nahezu flach, umspült vom Meer. In seichten Meeresbuchten mit grossen Schlammflächen leben zum Beispiel Rochen, Meeresschildkröten und Meereskrokodile. Auf dem Festland wachsen Palmfarne, Ginko, Farne, Nadelhölzer und Schachtelhalme. In dieser üppigen Vegetation leben urtümliche, faszinierende Tiere. Absterbende Pflanzenteile und Tiere lagern sich in den Meeresbuchten ab. Später werden diese vom angeschwemmten Schutt der Flüsse überdeckt. Manchmal werden Teile von Tieren und Pflanzen im Kalkstein abgebildet. | ||||
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| Diese steinernen Zeugen finden wir heute als Fossilien in den Kalk- und Mergelschichten des Juras. | ||||
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Wie konnten sich aus der flachen Landschaft Berge bilden, die über 1’000 m über den heutigen Meeresspiegel hinausragen? |
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| Wie kommen die Dinospuren an eine fast senkrechte Felswand ? | ||||
| Vor 3’000’000 (3 Millionen) Jahren | ||||
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Von Süden her setzt in der Erdkruste ein Schub ein. Mit unglaublicher Gewalt, aber ganz langsam, ein bis zwei Zentimeter pro Jahr, werden die Gesteinsschichten zusammengepresst. Sie bilden allmählich Falten, die sich immer weiter in die Höhe erheben. So entsteht der Jura als Faltengebirge. |
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| Jeder Bergzug entspricht einer mächtigen Gesteinsfalte. Da der Schub von Südosten kam, ist die erste Falte gegen das Mittelland hin auch die höchste, während die Ketten nach Nordwesten langsam auslaufen. | ||||
| Schon vor der Auffaltung beginnen die äusseren Kräfte auf die Gesteine zu wirken. Die Wettereinflüsse und das fliessende Wasser hinterlassen ihre Spuren. Je weiter sich die Falten erheben, umso stärker werden sie durch Verwitterung und Abtragung zerfurcht. Was wir heute als Berge sehen, sind nur die Reste, die noch nicht von der Verwitterung gelockert und anschliessend vom strömenden Wasser weggespült worden sind. | ||||
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Beeindruckende Riesen |
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Die einzelnen Fussabdrücke im Lommiswiler Steinbruch sind 80 bis 100 cm gross. |
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Die Schrittlänge beträgt 2,50 m bis 3,30 m. |
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Man hat daraus folgende Körpermasse dieser Tiere errechnet: |
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| Schulterhöhe | bis 4,50 m | |||
| Rumpflänge | 4m bis 5m | |||
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Gesamtlänge |
bis 20 m | |||
| Gewicht | bis 30 t | |||
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