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Ordnung über den Nachweis einer besonderen künstlerischen Befähigung zum Studium an der Hochschule für Bildende Künste (HBK) Braunschweig in der Neufassung aufgrund des Senatsbeschlusses vom 09.02.2000


§ 1 Feststellungsverfahren

1 | Zum Studium an der HBK Braunschweig in den Diplom- und Lehramtsstudiengängen, die in der Anlage zu dieser Ordnung aufgeführt sind, ist berechtigt, wer die entsprechende Hochschulzugangsberechtigung nach § 32 Abs. 1 NHG und in einem Feststellungsverfahren die für den angestrebten Studiengang erforderliche besondere künstlerische Befähigung nachweist; für den Studiengang Freie Kunst kann auf die entsprechende Hochschulzugangsberechtigung bei Nachweis der überragenden künstlerischen Befähigung verzichtet werden.

2 I Nähere Regelungen zum Feststellungsverfahren in den einzelnen Studiengängen sind in der Anlage getroffen.

3 | Der Grad der im Feststellungsverfahren festgestellten künstlerischen Befähigung bestimmt in den Diplomstudiengängen an der HBK Braunschweig die Rangfolge der Bewerbungen in den Vergabeverfahren gem. § 14 der Verordnung über die Vergabe von Studienplätzen durch die Hochschulen in der jeweils geltenden Fassung.

4 | Die Feststellungsverfahren finden einmal jährlich im Verlauf des Sommersemesters statt.

§ 2 Voraussetzungen für die Teilnahme am Feststellungsverfahren

1 I Die Teilnahme am Feststellungsverfahren ist nur auf Antrag möglich. Der Antrag muss bis zum 30. April eines Jahres bei der Hochschule eingegangen sein. Bei Bewerbungen für ein Kurzfachstudium im Lehramtsstudiengang an Grund-, Haupt- und Realschulen ist auch eine Antragstellung bis zum 31. Oktober eines Jahres möglich.

2 | Das Mindestalter für die Bewerbung beträgt zum Zeitpunkt der Antragstellung 17 Jahre.

3 | Im Antrag ist der gewünschte Studiengang anzugeben, in dem die Ablegung der Feststellungsprüfung angestrebt wird. Die gleichzeitige Bewerbung für mehrere Studiengänge ist möglich, für diesen Fall sind die schriftlichen Bewerbungsunterlagen für jeden Studiengang gesondert und vollständig einzureichen.

4 | Dem Antrag sind beizufügen:

(a) ein eigenhändig geschriebener Lebenslauf und ein Lichtbild,

(b) selbstgefertigte künstlerische Arbeiten, die den Anforderungen für den jeweiligen Studiengang nach Buchstabe a der Anlage entsprechen. Alle Arbeiten sind namentlich zu kennzeichnen. Rollen sowie glasgerahmte Arbeiten werden nicht angenommen.

(c) ein vollständiges Inhaltsverzeichnis (in zweifacher Ausfertigung) mit durchgehender Nummerierung und genauer Bezeichnung der eingereichten Arbeiten,

(d) eine Erklärung, dass die Arbeiten von der Bewerberin bzw. dem Bewerber selbst angefertigt wurden.

§ 3 Zusammensetzung der Kommissionen

1 I Der Senat wählt zur Wahrnehmung der Aufgaben nach dieser Ordnung Feststellungskommissionen nach Maßgabe der jeweils in Buchstabe d der Anlage getroffenen Festlegungen. Als Mitglieder mit beratender Stimme gehören den Kommissionen jeweils zwei Studierende des betreffenden Studiengangs, die das Grundstudium abgeschlossen haben sollten, an. Die Wähl der Mitglieder findet in der Vorlesungszeit des vorausgehenden Wintersemesters statt

2 I Die stimmberechtigten Kommissionsmitglieder wählen aus ihrer Mitte mit Stimmenmehrheit die Vorsitzende oder den Vorsitzenden der Kommission. Die oder der Vorsitzende und ihre bzw. seine Stellvertretung müssen der Gruppe der Professorinnen und Professoren angehören. Entscheidungen bedürfen der Mehrheit der Professorinnen und Professoren. Die Stimme der oder des Vorsitzenden gibt bei Stimmengleichheit den Ausschlag.

§ 4 Gegenstand und Ablauf des Feststellungsverfahrens

1 I Gegenstand des Feststellungsverfahrens sind die eingereichten selbstgefertigten künstlerischen Arbeiten (Mappe) gemäß den näheren Bestimmungen zu den einzelnen Studiengängen in der Anlage unter Buchstabe a sowie die in der künstlerischen Prüfung anzufertigenden Arbeiten bzw. das Aufnahmegespräch / Fachgespräch nach den studiengangsspezifischen Bestimmungen unter Buchstabe b der Anlage.

2 I Bewertungen in diesem Feststellungsverfahren erfolgen auf der Grundlage einer ansteigenden Skala von 1 bis 100 Punkten.

3 I Bewerberinnen und Bewerber werden zur künstlerischen Prüfung bzw. zum Aufnahmegespräch nicht zugelassen, wenn sie aufgrund der von der Kommission vorgenommenen Bewertung der eingereichten künstlerischen Arbeiten keine Aussichten haben, die besondere künstlerische Befähigung nachzuweisen. Die für die Zulassung zur künstlerischen Prüfung bzw. zum Aufnahmegespräch erforderliche Mindestpunktzahl beträgt 66 Punkte.

4 I Die künstlerische Prüfung wird für die jeweiligen Studiengänge in getrennten Verfahren durchgeführt. Sie soll höchstens zwei Tage dauern. Die künstlerische Prüfung besteht aus einer oder mehreren künstlerischen Aufgaben Die Aufgaben sollen die unterschiedlichen Ausbildungsvoraussetzungen der Bewerberinnen und Bewerber berücksichtigen. Werden mehrere Aufgaben gestellt, so ist das Thema einer Aufgabe innerhalb bestimmter, von der jeweiligen Kommission festzusetzender Bereiche zur Wahl zu stellen. Nähere studiengangsspezifische Regelungen sind unter Buchstabe b in der Anlage getroffen.

§ 5 Befreiung vom Feststellungsverfahren

1 I Vom Feststellungsverfahren für die Studiengänge Kommunikationsdesign und Industrial Design werden Bewerberinnen und Bewerber befreit, die ein Studium in fachlich einschlägigen Studiengängen an einer Fachhochschule erfolgreich abgeschlossen haben. Die Entscheidung über die fachliche Einschlägigkeit treffen die zuständigen Feststellungskommissionen (Nachweis: Abschlusszeugnis der Fachhochschule).

2 I Vom Feststellungsverfahren können Bewerberinnen und Bewerber befreit werden, die für die jeweiligen Studiengänge die Voraussetzungen gemäß c der Anlage erfüllen.

3 I Ausländische Studierende, die aufgrund eines zwischenstaatlichen oder übernationalen Abkommens oder einer Hochschulpartnerschaft an der HBK Braunschweig studieren, sind vom Feststellungsverfahren befreit.

4 I Über die Befreiung entscheidet auf Antrag die jeweils zuständige Kommission Der Antrag und die erforderlichen Nachweise müssen bis spätestens 30. April bei der Hochschule eingegangen sein. Befreiungsanträge zur Fortsetzung des Studiums an der HBK Braunschweig können auch bis zum 31. Oktober gestellt werden.

5 I Die jeweils zuständige Kommission kann ihre Entscheidung im Zusammenhang mit der Befreiung vom Feststellungsverfahren widerruflich auf die Vorsitzende bzw. den Vorsitzenden übertragen.

6 I Sollten die für die vom Feststellungsverfahren befreiten Bewerberinnen und Bewerber zur Verfügung stehenden Studienplätze nicht ausreichen, entscheidet die für den jeweiligen Studiengang zuständige Feststellungskommission anhand von einzureichenden selbstgefertigten künstlerischen Arbeiten gemäß Buchstabe a der Anlage über die Rangfolge. § 4 Absatz 2 gilt entsprechend.

§ 6 Feststellung der besonderen oder der überragenden künstlerischen Befähigung

1 I Maßgeblich für die Feststellung der besonderen künstlerischen Befähigung oder der überragenden künstlerischen Befähigung ist der künstlerische Gesamteindruck der eingereichten bzw. der beim Aufnahmegespräch präsentierten Arbeiten und, soweit eine künstlerische Prüfung nach den Bestimmungen unter Buchstabe b der Anlage vorgesehen ist, der in der künstlerischen Prüfung angefertigten Arbeiten. Gesichtspunkte der Beurteilung sind das zum Ausdruck kommende Bildverständnis, Fähigkeiten der Realisation, die Intensität der Auseinandersetzung, Selbständigkeit und Originalität.

2 I Die erreichte Punktzahl in der Gesamtwertung errechnet sich anhand der jeweils in Buchstabe d der Anlage festgelegten Gewichtung der einzelnen Prüfungsteile. Nur Bewerberinnen und Bewerber, die in der Gesamtwertung mindestens 66 Punkte erreichen, haben die besondere künstlerische Befähigung nachgewiesen.

3 I Bewerberinnen und Bewerbern für den Studiengang Freie Kunst kann die überragende künstlerische Befähigung zugesprochen werden, wenn sie in der Gesamtwertung mindestens 80 Punkte erreicht haben und insgesamt eine herausragende Leistung vorliegt, die einen besonders guten Studienabschluss erwarten lässt. Eine entsprechende Entscheidung erfolgt nur, wenn eine Hochschulzugangsberechtigung gemäß § 32 Abs. 1 NHG nicht vorliegt.

§ 7 Niederschrift

Über die Entscheidungen der Feststellungskommissionen nach Maßgabe dieser Ordnung sind Niederschriften anzufertigen. Diese sind von der oder dem Vorsitzenden der jeweiligen Kommission und der oder dem Protokollführenden zu unterschreiben.

§ 8 Nachweis

1 I Über den Nachweis der besonderen oder der überragenden künstlerischen Befähigung wird ein schriftlicher Bescheid erteilt. In den Diplomstudiengängen enthält der Bescheid den festgestellten Grad der künstlerischen Befähigung

Bei Bewerberinnen und Bewerbern,

a) die zur künstlerischen Prüfung oder zum Aufnahmegespräch nicht zugelassen wurden (§ 4 Abs. 3),

b) deren Antrag auf Befreiung vom Feststellungsverfahren abgelehnt wurde (§ 5),

c) die in der künstlerischen Prüfung oder beim Aufnahmegespräch die besondere oder die überragende künstlerische Befähigung nicht nachweisen können (§ 6),

muss der Bescheid als Begründung die erreichte Punktzahl enthalten.

2 I Die Feststellung der besonderen oder der überragenden künstlerischen Befähigung erstreckt sich auf den Studiengang, für den das Feststellungsverfahren durchgeführt wurde. Sie gilt für die drei auf das Feststellungsverfahren folgenden Immatrikulationstermine.

3 I Die eingereichten und - soweit transportabel - die in der künstlerischen Prüfung angefertigten Arbeiten werden nach Abschluss des förmlichen Feststellungsverfahrens wieder ausgehändigt. Bei Bescheiden nach Abs. 1 Satz 2 endet das förmliche Feststellungsverfahren mit Ablauf der Rechtsmittelfrist. Wurde auf die Einlegung eines Rechtsmittels verzichtet, können die Arbeiten frühestens nach Zugang des Bescheides ausgehändigt werden.

§ 9 Einsicht in die Prüfungsakte

Bewerberinnen und Bewerber haben das Recht, innerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe der Entscheidung der Kommission ihre Prüfungsakte einzusehen.

§ 10 Widerspruchsverfahren

Die ablehnenden Entscheidungen nach § 10 Abs. 1 Satz 2 dieser Feststellungsordnung sind mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.

§ 11 Inkrafttreten

Diese Ordnung tritt am Tag nach ihrer Genehmigung durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur in Kraft. Sie ist hochschulöffentlich bekannt zu machen.

Anlage (studiengangsbezogen)

  1. Einzureichende künstlerische Arbeiten
  2. Prüfungsteile und deren Gewichtung für die Ermittlung der Gesamtwertung (in Prozent)
  3. Voraussetzungen für die Befreiung vom Feststellungsverfahren
  4. Zusammensetzung der Kommissionen
Freie Kunst (Diplom)

a) Mindestens 20, höchstens 30 selbstgefertigte künstlerische Arbeiten im Original aus frei wählbaren Bereichen wie Zeichnung, Malerei, Grafik, Plastik, Collage, Montage, Fotografie, Digitaldruck, Laser- oder Tintenstrahldruck (insofern die Drucke technischer Träger der künstlerischen Arbeit sind).

Zweidimensionale Arbeiten dürfen das Format DIN A 0 (ca. 1,20 m x 0,90 m) nicht überschreiten. Plastiken, Objekte und Installationen bis zur Größe 50 cm x 50 cm x 50 cm können im Original eingereicht werden. Größere plastische Arbeiten sind fotografisch zu dokumentieren.

Für Bewerbungen mit folgenden Schwerpunkten sind einzureichen:

- Film / Video: mindestens ein bis drei Filme oder Videos,

- Performance: mindestens ein Video sowie eine schriftliche Dokumentation,

- Neue Medien: Arbeiten auf CD-ROM mit Programm- und Formatangabe.

Die Einreichung von zusätzlichem Ansichtsmaterial in Form von Reproduktionen ist zugelassen.

b) Mappendurchsicht (50 %); Künstlerische Prüfung (50 %), in deren Verlauf Gelegenheit zu einem Fachgespräch gegeben werden kann, das nicht in die Ermittlung der Gesamtwertung einfließt.

c) Erfolgreiches, mindestens zweisemestriges Studium an einer anderen Hochschule im Studiengang Freie Kunst (Nachweis: Studienbuch oder -bescheinigung und selbstgefertigte künstlerische Arbeiten gem. Buchstabe a dieser Anlage sowie Bestätigung einer Hochschullehrerin oder eines Hochschullehrers der Freien Kunst über die Möglichkeit der Fortsetzung des Studiums in deren bzw. dessen Klasse).

d) Die Kommission setzt sich aus drei Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern und einer künstlerischen Mitarbeiterin oder einem künstlerischen Mitarbeiter zusammen, die den Studiengang Freie Kunst vertreten. Die Kommission soll beratende Mitglieder hinzuziehen, sofern die eingereichten künstlerischen Arbeiten den Bereichen Fotografie, Film / Video, Performance oder Neue Medien entstammen und diese Bereiche in der Kommission nicht durch einen/eine Hochschullehrer/-lehrerin vertreten sind.

Kommunikationsdesign (Diplom)

a) 20 selbstgefertigte Arbeitsproben im 0riginal aus frei wählbaren künstlerisch-gestalterischen Bereichen. Reproduktionstechniken sind nur insoweit zugelassen, als sie der Lösung einer Gestaltungsaufgabe dienen. Die Arbeiten sollen das Format DIN A 1 (Große der Mappe ca. 70 cm x 100 cm) nicht überschreiten. Größerformatige Arbeiten sind als fotografische Reproduktion einzureichen.

Von der Abgabe dreidimerisionaler Arbeiten ist abzusehen. Sie sind mit Mitteln der Fotografie zu dokumentieren Bei Video-Arbeiten (zulässige Formate VHS oder SVHS) beträgt die maximal zugelassene Länge je Arbeit drei Minuten. Computergestützte Arbeiten sind in Mac-kompatiblem Format mit Programmangabe auf CD-ROM einzureichen und zusätzlich in Form von Ausdrucken zu dokumentieren.

b) Mappendurchsicht (50 %); künstlerische Prüfung (50 %), eventuell vorbereitet durch die Stellung einer Hausarbeit. Im Verlaufe der künstlerischen Prüfung kann Gelegenheit zu einem Fachgespräch eingeräumt werden, dessen Bewertung, wie auch die Bewertung der Hausarbeit, in die Ermittlung des Ergebnisses für die künstlerische Prüfung einbezogen werden kann.

c) Erfolgreiches, mindestens zweisemestriges Studium in einem entsprechenden oder gleichwertigen Studiengang an einer künstlerischen, künstlerisch-wissenschaftlichen oder wissenschaftlichen Hochschule (Nachweis: Studienbuch oder -bescheinigung sowie selbstgefertigte künstlerische Arbeiten gemäß Buchstaben a) oder Nachweis einer bestandenen Feststellungsprüfung an einer künstlerischen, künstlerisch-wissenschaftlichen oder wissenschaftlichen Hochschule für den Studiengang Design erfolgreich abgelegt haben (Nachweis: Bescheinigung über die Feststellungsprüfung sowie selbstgefertigte künstlerische Arbeiten gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 2 Buchstaben a.

d) Die Kommission setzt sich aus drei Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern und einer künstlerisch-wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder einem künstlerisch-wissenschaftlichen Mitarbeiter zusammen, die dem Studiengang Kommunikationsdesign angehören.

Industrial Design (Diplom)

a) Mindestens 10, höchstens 25 selbstgefertigte künstlerische Arbeitsproben im Original, und zwar aus mindestens zwei Bereichen wie Zeichnung / Skizze, Malerei, Grafik, Collage, Montage und Fotografie, im Format nicht größer als DIN A 1 (Größe der Mappe ca. 70 cm x 100 cm). Werkstücke, Objekte und Modelle dürfen eine Größe von 50 cm x 50 cm x 50 cm nicht überschreiten. Bei Video-Arbeiten (zulässige Formate VHS oder SVHS) beträgt die maximal zugelassene Länge je Arbeit drei Minuten. Computergestützte Arbeiten sind in Mac-kompatiblem Format mit Programmangabe auf CD-ROM einzureichen und zusätzlich in Form von Ausdrucken zu dokumentieren.

b) Mappendurchsicht (50 %); künstlerische Prüfung (50 %), in deren Verlauf Gelegenheit zu einem Fachgespräch gegeben werden kann, das nicht in die Ermittlung der Gesamtwertung einfließt.

c) Erfolgreiches, mindestens zweisemestriges Studium in einem entsprechenden oder gleichwertigen Studiengang an einer künstlerischen, künstlerisch-wissenschaftlichen oder wissenschaftlichen Hochschule (Nachweis: Studienbuch oder -bescheinigung sowie selbstgefertigte künstlerische Arbeiten gemäß Buchstaben a oder Nachweis einer bestandenen Feststellungsprüfung an einer künstlerischen, künstlerisch-wissenschaftlichen oder wissenschaftlichen Hochschule für den Studiengang Design erfolgreich abgelegt haben (Nachweis: Bescheinigung über die Feststellungsprüfung sowie selbstgefertigte künstlerische Arbeiten gemäß § 2 Abs. 2 Nr. 2 Buchstaben a).

d) Die Kommission setzt sich aus drei Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern und einer künstlerisch-wissenschaftlichen Mitarberterin oder einem künstlerisch-wissenschaftlichen Mitarbeiter zusammen, die dem Studiengang Industrial Design angehören.

Kunstpädagogik (Lehramt an Gymnasien)

a) Mindestens 10, höchstens jedoch 15 selbstgefertigte künstlerische Arbeitsproben im Original aus frei wählbaren Bereichen wie Zeichnung, Malerei, Grafik, Plastik, Collage, Montage oder Fotografie. Für die Präsentation von Arbeiten im Bereich Film / Video oder von Installationen oder von performativen Arbeiten sind prägnante Ausschnitte auf Video (Format VHS, Super-VHS oder MiniDV) von höchstens drei Minuten Dauer oder Fotografien einzureichen. Computergestützte Arbeiten sind auf CD-ROM mit Programm und Formatangabe einzureichen und zusätzlich in Form von Ausdrucken zu dokomentieren.

Zweidimensionale Arbeiten dürfen das Format DIN A 0 (120 cm x 90 cm) nicht überschreiten. Dreidimensionale Arbeiten, die größer als 50 cm x 50 cm x 50 cm sind, müssen fotografisch dokumentiert werden.

Der Bewerbung ist zusätzlich eine Arbeit zur künstlerischen Selbstdarstellung beizufügen, bevorzugt als Video (Formate siehe oben) von maximal dreiminütiger Länge.

b) Mappendurchsicht (50 %), künstlerische Prüfung (25 %), in deren Verlauf mit den Bewerberinnen und Bewerbern ein Fachgespräch (25 %) geführt wird, dessen Bewertung in die Ermittlung der Gesamtwertung einfließt.

c) Erfolgreiches, mindestens zweisemestriges Studium in einem künstlerischen Studiengang für ein Lehrramt oder in einem gleichwertigen Studiengang an einer Hochschule (Nachweis: Studienbuch oder -bescheinigung und selbstgefertigte künstlerische Arbeiten gemäß Buchstabe a) oder Nachweis einer bestandenen Feststellungsprüfung an einer Hochschule für einen künstlerischen Lehramtsstudiengang oder einen gleichartigen Studiengang (Nachweis: Bescheinigung über die Feststellungsprüfung und selbstgefertigte künstlerische Arbeiten gemäß Buchstabe a). Bewerberinnen und Bewerber, deren eingereichte künstlerische Arbeiten bei der Mappendurchsicht mit mindestens 80 Punkten bewertet wurden, können von der künstlerischen Prüfung befreit werden.

d) Die Kommission setzt sich aus vier Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern zusammen, und zwar aus je zwei aus dem Lehrgebiet Kunstpädagogik und zwei aus dem Lehrgebiet Freie Kunst, sowie einer künstlerisch-wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder einem künstlerisch- wissenschaftlichen Mitarbeiter. Den Vorsitz der Kommission nimmt eine Vertreterin oder ein Vertreter des Lehrgebiets Kunstpädagogik wahr.

Kunstpädagogik (Lehramt an Grund, Haupt- und Realschulen)

a) Mindestens 10, höchstens jedoch 15 selbstgefertigte künstlerische Arbeitsproben im Original aus frei wählbaren Bereichen wie Zeichnung, Malerei. Grafik, Plastik, Collage, Montage oder Fotografie. Für die Präsentation von Arbeiten im Bereich Film / Video oder von Installationen oder von performativen Arbeiten sind prägnante Ausschnitte auf Video (Format VHS, Super-VHS oder MiniDV) von höchstens drei Minuten Dauer oder Fotografien einzureichen. Computergestützte Arbeiten sind auf CD-ROM mit Programm und Formatangabe einzureichen und zusätzlich in Form von Ausdrucken zu dokomentieren.

Zweidimensionale Arbeiten dürfen das Format DIN A 0 (120 cm x 90 cm) nicht überschreiten. Dreidimensionale Arbeiten, die größer als 50 cm x 50 cm x 50 cm sind, müssen fotografisch dokumentiert werden.

Der Bewerbung ist zusätzlich eine Arbeit zur künstlerischen Selbstdarstellung beizufügen, bevorzugt als Video (Formate siehe oben) von maximal dreiminütiger Länge.

Bei Bewerbung für ein Kurzfachstudium sind die selbstgefertigten künstlerischen Arbeiten mit Ausnahme der zusätzlichen Arbeit zur künstlerischen Selbstdarstellung während eines persönlichen Aufnahmegesprächs zu präsentieren.

b) Mappendurchsicht (50 %), künstlerische Prüfung (25 %), in deren Verlauf mit den Bewerberinnen und Bewerbern ein Fachgespräch (25 %) geführt wird, dessen Bewertung in die Ermittlung der Gesamtwertung einfließt. Bei Bewerbung für ein Kurzfachstudium wird die besondere künstlerische Befähigung anhand eines ca. 20minütigen Aufnahmegesprächs festgestellt, bei dem selbstfertigte Arbeiten gemäß Buchstabe a zu präsentieren sind. Eine Mappendurchsicht oder eine künstlerische Prüfung findet in diesen Fällen nicht statt. Den Eignungsnachweis für ein Kurzfachstudium haben auch diejenigen Bewerberinnen und Bewerber erbracht, die in den Lehramtsstudiengängen Lehramt an Gymnasien und Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen für das Langfach Kunst zur künstlerischen Prüfung zugelassen worden sind.

c) Erfolgreiches, mindestens zweisemestriges Studium in einem künstlerischen Studiengang für ein Lehrramt oder in einem gleichwertigen Studiengang an einer Hochschule (Nachweis: Studienbuch oder -bescheinigung und selbstgefertigte künstlerische Arbeiten gemäß Buchstabe a) oder Nachweis einer bestandenen Feststellungsprüfung an einer Hochschule für einen künstlerischen Lehramtsstudiengang oder einen gleichartigen Studiengang (Nachweis: Bescheinigung über die Feststellungsprüfung und selbstgefertigte künstlerische Arbeiten gemäß Buchstabe a). Bewerberinnen und Bewerber, deren eingereichte künstlerische Arbeiten bei der Mappendurchsicht mit mindestens 80 Punkten bewertet wurden, können von der künstlerischen Prüfung befreit werden.

d) Die Kommission setzt sich aus vier Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern zusammen, und zwar aus je zwei aus dem Lehrgebiet Kunstpädagogik und zwei aus dem Lehrgebiet Freie Kunst, sowie einer künstlerisch-wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder einem künstlerisch- wissenschaftlichen Mitarbeiter. Den Vorsitz der Kommission nimmt eine Vertreterin oder ein Vertreter des Lehrgebiets Kunstpädagogik wahr. Bei der Entscheidung über Kurzfachbewerbungen setzt sich die Kommission aus zwei Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern, die das Lehrgebiet Kunstpädagogik vertreten, und einer künstlerisch- wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder einem künstlerisch wissenschaftlichen Mitarbeiter zusammen.

Werkpädagogik (Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen)

a) Mindestens 10, höchstens 20 selbstgefertigte Werkstücke oder Entwurfs- bzw. Studienarbeiten aus den Bereichen Design (Produktgestaltung) oder Architektur und Umweltgestaltung. Computergestützte Arbeiten sind zugelassen. Arbeiten, deren Größe 50 cm x 50 cm x 50 cm überschreitet, sind in geeigneter Form dokumentiert vorzulegen. Der Bewerbung ist eine Kopie der schulischen Hochschulzugangsberechtigung, oder falls diese noch nicht abgelegt wurde, des letzten Halbjahreszeugnisses beizufügen.

b) Mappendurchsicht (50 %), künstlerische Prüfung (25 %), in deren Verlauf mit den Bewerberinnen und Bewerbern ein Fachgespräch (25 %) geführt wird, dessen Bewertung in die Ermittlung der Gesamtwertung einfließt. Bei Bewerbung für ein Kurzfachstudium wird die besondere künstlerische Befähigung anhand der Mappendurchsicht (50 %) und eines Aufnahmegesprächs (50 %) festgestellt. Eine künstlerische Prüfung findet in diesen Fällen nicht statt.

c) Erfolgreiches, mindestens zweisemestriges Studium in einem entsprechenden oder gleichwertigen Studiengang für ein Lehramt oder in einem gleichwertigen Studiengang an einer Hochschule (Nachweis: Studienbuch oder -bescheinigung und selbstgefertigte künstlerische Arbeiten gemäß Buchstabe a) oder Nachweis einer bestandenen Feststellungsprüfung an einer Hochschule für einen gleichartigen Lehramtsstudiengang (Nachweis: Bescheinigung über die Feststellungsprüfung und selbstgefertigte künstlerische Arbeiten gemäß Buchstabe a).

d) Die Kommission setzt sich aus drei Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern zusammen, und zwar aus zwei Vertreterinnen oder Vertretern des Lehrgebietes Werkpädagogik und einer Vertreterin oder einem Vertreter des Lehrgebietes Industrial Design oder Architektur / Städtebau, sowie einer künstlerisch-wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder einem künstlerisch-wissenschaftlichen Mitarbeiter.

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