Freundschaftsspiel   Saison 2004/2005

1.FC Lokomotive Leipzig

3

TSV Stahl Riesa

TSV Stahl Riesa

0

Spieldaten
Datum 15. Oktober 2004
Uhrzeit 19.30 Uhr
Spielstätte Bruno-Plache-Stadion (Leipzig)
Zuschauer 893
Schiedsrichter Hannak (Leipzig)
Torschützen 1:0 Schneider (38.), 2:0 Fischer (80./Eigentor), 3:0 Schwitzky (83.)
Gelb Kühne, Hänisch, Heusel - Fischer
Gelb-Rot Keine
Rot Liebegall (18./TSV)
Aufstellung
1.FC Lokomotive Leipzig: TSV Stahl Riesa:
21 Christoph Milkau 1 Thomas Liebegall
2 Maik Heinze (ab 68. 16 Alexander Schöne) 5 Toni Anders (ab 68. 2 Christian Straube)
11 Stefan Schreiber 6 Torsten Tietze
3 Daniel Nasada (ab 78. 17 Maik Richter) 4 Maik Fischer
4 Matthias Kühne (ab 46. 4 Andreas Böhland) 8 Thomas Juretzko
5 Maik Hänisch 2 Christian Straube (ab 46. 15 Michael Ackermann)
8 Heiko Hennig 18 Mirko Thieme
15 Lars Köster (ab 46. 13 David Reich) 7 Roman Kunze (ab 46. 9 Pierre Heyne / ab 76. 7 Roman Kunze)
6 Denis Winkler (ab 46. 7 Tom Franke) 16 Matthias Tschirschke (ab 19. 14 Stephan Förster)
9 Daniel Schneider (ab 46. Silvio Schwitzky) 10 Nicki Rasper
18 Ronny Richter (ab 46. 10 René Heusel) 13 David Wukasch
Trainer
Rainer Lisiewicz Werner Lukoschek
   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer) "Eine tolles Ergebnis und eine feine Sache, was heute unsere A-Jugend Talente auf dem Platz geboten haben. Schön natürlich besonders, dass gleich zwei von ihnen getroffen hatten. Ansonsten hat man sich natürlich etwas geschont für die Pflichtspiele, wie dem Pokalspiel morgen - außerdem haben wir wieder viele Verletzte oder Kicker, die derzeit im Urlaub sind!"
Wertung

2,5 Sterne (Die Loksche siegte im Kult-Klassiker - allerdings um ein, zwei Treffer zu hoch. Riesa mit den besseren Chancen im ersten Durchgang - Halbzeit zwei gehörte dem 1.FC Lok!)

37 Fotos vom Spiel findet Ihr in der Galerie!

Spielbericht   

Zurück im Alltag - aber noch nicht ganz: Am heutigen Freitag Abend stand ein Kult-Klassiker im Bruno-Plache-Stadion auf dem Programm. Der neugegründete 1.FC Lok Leipzig (Tabellenführer der 3. Kreisklasse) empfing den erst letzten Jahr neugegründeten TSV Stahl Riesa (Tabellenführer der 1. Kreisklasse) - am Ende hieß es vor 893 Zuschauern (darunter auch ca. 150 lautstarke Stahl-Fans) einen zu deutlichen 3:0 (1:0) Erfolg für den Gastgeber bei kühlen Temperaturen. Besonders im ersten Durchgang besaßen die Gäste aus der Sportstadt zahlreiche gute Möglichkeiten, doch die zweite Hälfte bestimmten weitestgehend die Lok-Kicker (gespickt mit vielen A-Jugend Spielern). Toll auch: Riesa hat den 1.FC Lok zum Silvester-Cup (Hallenfußballturnier) nach Riesa am 29.12. eingeladen - zugesagt haben da schon der Dresdner SC und Fortuna Düsseldorf. Zum Spielverlauf:

Lok-Trainer Rainer Lisiewicz musste heute unter anderem auf Uwe Trommer (wurde für das Pokalspiel morgen geschont) und Urlauber Frank Wimberger verzichten. Wegen dem Pokalspiel am morgigen Samstag gegen Kitzen II bekamen auch sieben A-Jugend Kicker ihre Chance - unter anderem Christoph Milkau über 90 Minuten im Lok-Tor (macht seine Sache sehr gut!). Riesa trat mit einer guten Mischung aus Jung und alt an - und zeigte im ersten Durchgang richtig guten Fußball. Nach einem Fehler von Daniel Nasada konnte Roman Kunze von rechts Richtung langen Pfosten flanken, doch Nicki Rasper scheiterte aus 7 Metern an Lok-Keeper Milkau (11.). Im direkten Gegenzug aber auch die erste Lok-Chance durch Ronny Richter, doch Stahl-Keeper Thomas Liebegall parierte zur Ecke. Zwei Minuten später zog Thomas Juretzko aus 16 Metern ab, doch Christoph Milkau hielt den Flachschuss glänzend. In der 16. Minuten kommt Roman Kunze von halb rechts aus 12 Metern zum Schuss - aber Milkau war an diesem kühlen Abend eine Bank. Dann die 18. Minute: Denis Winkler taucht plötzlich frei vor dem Stahl-Strafraum aus - Keeper Thomas Liebegall kam aus seinem Tor und auch aus dem 16-Meter-Raum geeilt und klärte die Kugel außerhalb des Strafraums mit der Hand. Schiedsrichter Hannak vom SV Leipzig Ost entschied sofort auf Rot - und unterstrich damit seine harte "Gangart". Stephan Förster ging nun bei Riesa ins Tor - doch der anschließende Freistoß von Denis Winkler ging aus 17 Metern übers Stahl-Gehäuse. Danach überzeugten die Gästefans mit einer schönen Rauchbombeneinlage (inklusive Bengalow). In der 30. Minute leuchtete es für Riesa auch wieder auf dem Platz, als David Wukasch für Thomas Juretzko auflegte, doch der stolperte die Kugel frei aus 9 Metern am Lok-Tor vorbei. Vier Minuten später die größte Lok-Chance bis dahin: Maik Hänisch flankt von rechts, am langen Pfosten beförderte Stürmer Ronny Richter aus 8 Metern den Ball leider nur ans Außennetz. Dann die 38. Minute: Ronny Richter spielt den freien Sturmkollegen Daniel Schneider (sonst A-Jugend) an, der umkurvt frei ganz cool Keeper Förster und schiebt locker zum umjubelten 1:0 ein. Die letzte Chance vor der Pause gehörte aber wieder Stahl, doch der Schuss von Nicki Rasper (nach schlimmen Abwehrschnitzer) landete mit viel Glück aus 12 Metern am rechten Pfosten. Eine etwas glückliche Führung zu diesem Zeitpunkt also ...

Die zweite Hälfte begann die Loksche nun unter anderem mit René Heusel und Tom Franke - trotzdem passierte zunächst auf dem grünen Rasen in Probstheida nicht viel. Erst in der 57. Minute schaltete Tom Franke auf Linksaußen seinen Turbo ein, beförderte die Kugel Richtung langen Pfosten - dort lauerte der ebenfalls eingewechselte Silvio Schwitzky, der aber aus 8 Metern am glänzend reagierenden Stephan Förster scheiterte. Vier Minuten später kommt Tom Franke (nach Flanke von Maik Hänisch) noch an den Ball, lupft die Kugel über Keeper Förster, doch kurz vor der Torlinie klärte Torsten Tietzke per Kopf vor der Torlinie. In der 71. Minute tauchte Sturmbomber René Heusel vor dem Stahl-Kasten auf, doch statt selbst abzuschließen, entschied er sich für eine eher schlechte Ablage. Wenige Minuten später aber Glück für den Gastgeber, als ein Kopfball aus 7 Metern nur gegen die Querlatte des Lok-Gehäuses krachte (77.). Die Entscheidung dann aber in der 80. Minute: Maik Hänisch setzte sich ganz stark auf links durch und seine Flanke beförderte Maik Fischer aus 5 Metern zum 2:0 ins eigene Netz. Drei Minuten später dann sogar das 3:0 und wieder war Maik Hänisch der Vorarbeiter! Hänisch beförderte einen Freistoß von rechts Richtung langen Pfosten, wo A-Jugend Stürmer Silvio Schwitzky aus 7 Metern per Kopf vollendete. Die letzte Chance im Spiel gehörte aber mit dem Schlusspfiff den Gästen, aber nach einem Eckball schoss Roman Kunze aus 12 Metern übers Tor.

Fazit: Lok zeigte sich vor dem gegnerischen Tor einfach abgeklärter, als Stahl Riesa und gewann am Ende aber um ein, zwei Treffer zu hoch. Riesa spielte ganz gut auf und zeigte, warum sie in ihrer 1. Kreisklasse das Maß aller Dinge sind. Die Lok-Kicker schalteten auf Grund des morgigen Pokalspiels gegen Kitzen II (14 Uhr/Plache-Stadion) natürlich etwas den Schongang ein und dazu bekamen einige A-Jugend Spieler ihre Einsatzchance. Besonders Christoph Milkau im Lok-Tor, als auch Stürmer Silvio Schwitzky konnten dabei überzeugen. Auf ein Wiedersehen mit Riesa, spätestens zum Silvester-Cup in der Sportstadt ...

(von Ronny John)

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