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31.03.04
S-Bahn-Halt Österfeld gut angenommen


Parkhaus ebenfalls gut ausgelastet - Späte Bestätigung für den Baubeschluß

Pünktlich zur Internationalen Gartenbau-Ausstellung (IGA) im April 1993 sind sie in Betrieb gegangen: die S-Bahn-Station “Österfeld” und das angrenzende P+R-Parkhaus im “Unteren Grund” zwischen der Universität im Pfaffenwald und Stuttgart-Vaihingen. Beide liegen an der ehemaligen Gäubahn-Strecke und werden von den S-Bahn-Zügen der S1, S2 und S3 im 10-Minuten-Takt bedient. Für P+R-Kunden liegt das Parkhaus ideal: 500 Plätze stehen dort am “Einfallstor” nach Stuttgart bereit und in nur 11 Minuten ist man mit der S-Bahn in der Stuttgarter Stadtmitte, ohne sich dort (meist vergeblich) einen Parkplatz suchen zu müssen.

Lange hatte es gedauert, bis sich die Verantwortlichen (darunter auch der VVS) dazu durchringen konnten, Haltestelle und Parkhaus überhaupt zu bauen. Die damalige Skepsis wurde noch größer, als der vorgesehene Gesamtinvestor für das damals noch brach liegende Gewer-begebiet “Unterer Grund”, der Elektronik-Riese Hewlett& Packard, einen Rückzieher machte. Vermutlich war es nur der Tatsache, dass 1993 in Stuttgart die Internationale Gartenbau-Ausstellung stattfand und dem “sanften Druck” der Politik zu verdanken, dass die S-Bahn-Station “Österfeld” samt P+R-Parkhaus überhaupt gebaut wurde.
Zukunftsweisender Baubeschluss

Der damals umstrittene Beschluss hat sich aus heutiger Sicht als richtig und zukunftsweisend erwiesen: Jahr um Jahr - zugleich mit der Ansiedlung von immer mehr Dienstleistungs- und Forschungseinrichtungen im “Unteren Grund” - stieg die Zahl der Ein- und Aussteiger an dieser Haltestelle und der Auslastungsgrad des P+R-Parkhauses. Erhebungen des VVS ergaben im Jahr 2003 ca. 4.050 Nutzer der S-Bahn-Station an Normalwerktagen. Damit ist die Prognose von 1992 erreicht, und es werden noch mehr werden, denn die bauliche Entwicklung des Gewerbegebietes ist noch nicht abgeschlossen.


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