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Ein sommerlicher Spaziergang unter
den Linden und Ahorn-bäumen der Allee La Monse: ein besonderes
Vergnügen an einem der schönsten Orte von Charmey! Pro Natura Fribourg ist über
einen Dienstbarkeitsvertrag für die Erhaltung dieser Allee
und einer Trockensteinmauer zuständig. Wir sorgen für
die Ersetzung der Bäume, während der Bewirtschafter für
den Unterhalt aufkommt.
La Monse, eine märchenhafte Allee
Unterhaltsarbeiten tragen entscheidend
zur Erhaltung von Schutzgebieten bei Photo: Philippe Vuilleumier
Pro Natura Freiburg (ehemaliger Freiburger
Bund für Naturschutz) hat diesen ehemaligen Torfstich 1967
von der Gemeinde Villarimboud erworben. Dieser reich strukturierte Biotop
umfasst eine Reihe von verschiedenen Lebensräumen auf 3.7 ha.
Offene Wasserflächen wechseln sich ab mit Schilfgürteln,
Gehölzflächen und einer Streuewiese. Das
Schutzgebiet beherbergt eine Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Wasservögel
wie der Zwergtaucher, das Teichhuhn, Blässhuhn und Wasserralle,
aber auch Watvögel wie die Bekassine (zur Zugzeit) fühlen
sich hier wohl. Die Wasserflächen werden auch von Amphibien
wie Grasfrosch, Erdkröte und Grünfrosch aufgesucht. Zur Erhaltung der Vielfalt dieser
Lebensräume muss vor allem der Verbuschung der offenen Flächen
entgegengewirkt werden. Pro Natura organisiert daher regelmässig
Unterhaltsarbeiten wie Mähen und Entbuschen.
Naturlehrpfad im Auried - Mensch und
Natur im Einklang Photo: Jacques Studer
Dieses wunderbare Naturschutzgebiet
befindet sich in einer ehemaligen Aue der Saane. Im Jahr 1964 wurde
die natürliche Dynamik der Saane durch den Bau der Schiffenen-Staumauer
und die Kanalisierung des Flusses dammabwärts grundlegend gestört.
Die ehemalige Auenlandschaft wurde in Landwirtschaftsland umgewandelt.
Ab 1963 wurde der Bereich des heutigen
Reservates als Kiesgrube genutzt. Diese Bewirtschaftungsform schaffte
vielfältige Strukturen wie Sand- und Kiesbänke, Weiher
und Tümpel, die natürlicherweise auch in Auenlandschaften
vorkommen. Diese offenen Flächen wurden rasch von Pflanzen
und Tieren besiedelt, die für Pionierlebensräume typisch
sind. Die Kiesgrube übernahm so die Rolle einer vom Menschen
geschaffenen Ersatz-Auenlandschaft. Pro Natura hat die Grube 1981
erworben und unter Naturschutz gestellt. Heute ist das Auried ein Naturschutzgebiet
von nationaler Bedeutung. Es beherbergt 8 Amphibienarten und gilt
als wichtiges Fortpflanzungs-, Überwinterungs- und Rastgebiet
für eine Vielzahl von Vogelarten. Die Vielfalt des Biotopes
wird durch ein Pflegekonzept erhalten, das der Verbuschung und dem
darauffolgenden Übergang in Wald entgegenwirkt. Als Besucher des Aurieds sind Sie
willkommen. Ein Naturlehrpfad führt Sie durch das Schutzgebiet,
und Beobachtungsposten lassen Sie ins Naturschauspiel eintauchen,
ohne zu stören. Pro Natura bietet den ganzen Frühling
hindurch verschiedene öffentliche Exkursionen
an.
Für zusätzliche Informationen können Sie die
Unterrichtshilfe herunterladen:
Unterrichtshilfe Auried-Kommission 2002 / 2003
Dank eines Dienstbarkeits-vertrags
von Pro Natura 1977 bleibt dieses Moor mit seinen zwei kleinen
Teichen in seinem ursprünglichen Zustand erhalten. Photo: Antoine Perruchoud
Am
südöstlichen Hang des Moléson befindet sich ein schöner Streifen
Natur: die "Belles Raies". Sie liegen zwischen 1400 und 1700 m Höhe
und sind seit 1974 im Besitz von Pro Natura. Am steinigen und
sonnigen Berghang findet man trockene Wiesen, die eine Vielfalt von
Pflanzen beherbergen: Stein- Nelken, österreichischer Haarstrang und
Feldsteinquendel gedeihen in dieser Umgebung. Die "Belles Raies"
sind einer der letzten Plätze im Kanton Freiburg, wo noch der
seltene Alpen Mannstreu anzutreffen ist. Zum
Massif des Teysachaux gehörend sind die "Belles Raies" ebenfalls im
kantonalen Landschaftsinventar aufgeführt.
Informationen über die anderen
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