Virgilkapelle




Die Virgilkapelle wurde 1973 im Zuge des U-Bahnbaues entdeckt und als Museum in die U-Bahn-Station Stephansplatz integriert. Die unterirdische Kapelle ist der größte erhaltene gotische Innenraum in Wien. Sie entstand um 1250 als "capella subterranea" der Magdalenenkapelle (der Grundriss dieses Kirchleins ist im Straßenpflaster des Stephansplatzes heute noch sichtbar). Ursprünglich war sie möglicherweise als Begräbniskapelle gedacht. Schon im 14. Jahrhundert verlor sie jedoch diese Bestimmung und diente einer reichen Wiener Kaufmannsfamilie als Gruft. Die Kapelle wurde mit byzantinisch beeinflussten Radkreuzen ausgemalt und mit einem Altar für den hl. Virgil ausgestattet. Im Vorraum ist eine Keramiksammlung untergebracht, welche die Entwicklung der Wiener Keramik vom 10. bis ins 19. Jahrhundert zeigt.
Erreichbarkeit
Lageplan
Öffentliche Verkehrsmittel:
Die Elektronische
Fahrplanauskunft
Service
Museumsshop



Kataloge


Virgilkapelle
Führer durch die Virgilkapelle am Stephansplatz,
Faltprospekt mit Schwarzweißabbildungen
Führer in deutscher und englischer Sprache erhältlich
(Artikelnummer: KA 12d, KA12e)
EUR 1,50


Die archäologischen Museen der Stadt Wien
Archäologische Objekte aus Wien
von 10.000 v. Chr. bis 1.400 n. Chr.

Wien Museum Karlsplatz
Archäologisches Grabungsfeld Michaelerplatz
Römische Baureste Am Hof
Neidhart-Fresken
Römische Ruinen unter dem Hohen Markt
Virgilkapelle
Farbabbildungen, broschierte Ausgabe, 24 Seiten
Führer in deutscher und englischer Sprache
(Artikelnummer: KA33)
EUR 6,00




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