Liste Widerstand!

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Herzlich willkommen auf der Homepage der Liste Widerstand!

Wir setzen uns für die Erhaltung des Philosophielehrstuhls an der Universität Passau ein und wenden uns damit gegen den unreflektierten Abbau der Geisteswissenschaften in unserer Bildungslandschaft.

Denn: "Bildung ist nicht das Befüllen von Fässern, sondern das Entzünden von Flammen." (Heraklit)


Auf dieser Homepage haben wir alle Informationen rund um unser Anliegen zusammengetragen. Da bekanntlich "alles fließt", wächst und verändert sich auch diese Seite ständig.

Über die Navigation auf der linken Seite haben Sie Zugang zu Informationen über die aktuelle Situation, zu der man auch die Verfassungfrage rechnen kann, die aber (aufgrund ihrer Komplexität) gesondert aufgeführt wird. Desweiteren führen wir unsere konkreten Anliegen aus und berichten über unsere Aktionen, mit denen wir die Öffentlichkeit auf die Missstände aufmerksam machen.

Wie Sie uns unterstützen können, finden Sie unter dem Punkt Mitmachen.

Unter "Philosophie heute" haben wir eine Menge an Argumenten für die aktuelle Bedeutung der Philosophie in Passau und im Allgemeinen zusammengestellt, wobei wir im Einklang mit dem Mittelstraß-Bericht die Auffassung vertreten, dass "ohne ein derartiges Wissen, das die Geisteswissenschaften hervorbringen, [...] die sich abzeichnenden Probleme der Zukunft kaum zu meistern [sind]".

Der Punkt Mitstreiter zeigt auf, dass es durchaus andere Möglichkeiten und Ansichten gibt, die auch öffentlich kommuniziert werden. Wir sind also nicht allein, sondern haben viele "Brüder im Geiste". Im Zusammenhang damit ist auch die Berichterstattung über uns, die sich im Pressespiegel findet und neben Zeitungsartikeln z.B. auch Fernsehberichte enthält.

Nachdem "Links" und "Archiv" für sich sprechen, bleiben noch ein paar Worte zu unserem Weblog zu sagen. Über dieses Weblog (oder verkürzt auch "Blog") werden von uns kontinuierlich die aktuellsten Entwicklungen mitgeteilt, von denen die stets letzten drei unten auf dieser Seite aufscheinen. Zu jedem einzelnen Beitrag kann in unserem Weblog auch eine Diskussion (durch Klick auf "Kommentare") geführt werden, wofür dieser Beitrag ein gutes Beispiel gibt.

Zu guter Letzt bleibt noch zu bemerken, dass es sich bei Philosophie-Passau.de um ein Wiki handelt, was bedeutet, dass potentiell jeder, der diese Seite betrachtet, sie auch (mittels Klick auf "bearbeiten") verändern, also erweitern und korrigieren kann. Vor diesem Schritt empfiehlt sich jedoch die Registrierung als Wiki-Nutzer.

Neue Beiträge

Die folgenden aktuellen Beiträge stammen aus unserem Weblog.

Arm und studieren? Pech gehabt! (22.12.2006, von Cabernet)

Jetzt ist es also irgendwie amtlich, jedenfalls wenn man die Erläuterungen auf der Uni-Homepage zu den Studiengebühren zur Kenntnis nimmt. Denn hier heißt es unter http://www.uni-passau.de/1325.html kurz und bündig:

Finanzielle Gründe werden nicht als unzumutbare Härte anerkannt.

 Na fein: Bist du stinkreich und hast ein Begabtenstipendium? Gratuliere! Dir bleiben die Studiengebühren erspart. Bist du arm und hattest Pech bei Cusanus/Ebert/Adenauer/Dehler  ? Pech gehabt! Naja, schau: Auch das Handwerk  hat einen goldenen Boden

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Das Jahr der Geisteswissenschaften (14.12.2006, von Kai)

Die Zeichen der Zeit lassen hoffen: 2007 ist vom Bundesministerium für Bildung und Forschung - unter dem Motto ABC der Menschheit - zum Jahr der Geisteswissenschaften erklärt worden, in welchem diese nachhaltig gestärkt werden sollen.

Zur Homepage dieser Initiative des Bundes geht es hier.

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conText (9.12.2006, von Kai)

Mit conText ist gestern eine neue Studentenzeitschrift an der Uni Passau erschienen, die sich als politische Zeitschrift versteht und von Lupe e.V. herausgegeben wird.

In der auch insgesamt sehr lesenswerten Erstausgabe ist nun (auf den Seiten 18/19) ein Interview mit Julia Sailer (Vertreterin der Studierenden im Senat der Uni Passau) abgedruckt, in dem auch das Engagement der Liste Widerstand zur Sprache kommt:

conText: Greifen wir ein Thema auf, das aktuell viele Studierende beschäftigt: Die Streichung des Philosophie-Lehrstuhls. [] - was hältst du davon?

J. Sailer: Nun, es werden ja nach wie vor Philosophie-Vorlesungen angeboten - nur nicht mehr durch einen eigenen Lehrstuhl. [] Prof. Schweitzer legte uns Statisken vor, die die verschwindend geringe Zahl an Philosophie-Studenten dokumentierten. Da war nicht viel zu machen.

Bevor ich hier jetzt viele Worte dazu verliere, verweise ich auf das gemeinsame Memorandum der Philosophie-Professoren Lütterfelds und Liske, das bereits im März 2005 an die Universitätsleitung ging und in dem die Einwände und Bedenken klar formuliert sind: Link zur PDF-Datei.

Kommen wir aber zum Ausblick:

conText: Gäbe es etwas, was ihr tun könntet - oder die Studierenden -, um eine solche Entscheidung doch noch zu kippen?

J. Sailer: Man müsste eine studentische Vollversammlung einberufen, die dann einen so genannten Gesamtbeschluss - in Anwesenheit des Rektors - treffen könnte. Dazu bräuchte es allerdings die Unterschriften von 2% aller Studierenden und eine Anwesenheit von 5% der Studierenden auf der Versammlung. [] Ein Beschluss zur Erhaltung des Philosophielehrstuhls, der weit weniger Studenten betrifft (Anm.: als der letzte Anlass, nämlich Studiengebühren), fände wohl nicht genügend Beteiligung.

Aktuell zählt die Universität Passau 9038 Studierende (Quelle). Wollte man nun die 2%-Hürde zur Einberufung der Vollversammlung schaffen, so müsste man sage und schreibe 181 Unterschriften sammeln! In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass die Liste Widerstand für die Erhaltung des Lehrstuhls (und Einrichtung eines Bachelor-/Master-Studienganges im Fach Philosophie) bereits über 1200 Unterschriften gesammelt hat - Die größere Hürde dürfte also die tatsächliche Anwesenheit von 452 Studentinnen und Studenten auf der Vollversammlung sein. - Aber auch dies ist zu schaffen.

Ich beschränke mich hier vorerst auf den Hinweis auf die Möglichkeit. Aber vor dem Hintergrund, dass immer mehr Studenten (und -ische Gruppen) sich darin einig sind, dass an dieser Universität vieles im Argen liegt, kann man wieder hoffen, in Passau doch noch was zu bewegen. Auf gehts!

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