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Mai 2007
Die Mai-Ausgabe ziert Maria Mena. Als erstes deut-sches Magazin führt Deldorado die norwegische Sän-gerin auf dem Titel. Mit ihrem jetzt erschienenen dritten Album „Apparently Unaffected“ (siehe Seite 42) könnte nach Erfolgen in Skandinavien, Holland und den USA auch in Deutschland der Durchbruch gelingen.

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From Zero To Hero

Sarah Connor ist kein Retortenprodukt, sie hat es ganz ohne Casting-Shows nach oben geschafft – und ist seither oben geblieben. Ein Rückblick auf ihren Weg von der kleinen Sarah Gray aus Delmenhorst zu Deutschlands erfolgreichster Sängerin.

Unsere Geschichte beginnt im Jahr 1998. Die 18jährige Delmenhorster Gymnasiastin Sarah Lewe singt erfolgreich auf Bühnen in der Umgebung ihre ersten Songs. Sie nennt sich Sarah Gray, nach ihrem Großvater, den sie zwar nie kennengelernt hat, der aber als sehr musikalisch galt. Sarahs Musik kommt gut an bei ihrem Publikum, doch eine steile Musikkarriere scheint noch nicht in greifbarer Nähe. „Ich will erst mal mein Abi bauen und mache gleichzeitig einen Abschluß als Wirtschaftsassistentin“, sagt sie damals gegenüber Deldorado; das im selben Jahr aus der Taufe gehobene Delmenhorster Stadtmagazin erkennt frühzeitig ihr Potential und dokumentiert die formativen Jahre der Künstlerin wie kein anderes Blatt.

1998 laufen bereits erste – vergebliche – Verhandlungen um einen Plattenvertrag. Ihr Freund hat für sie Kontakte in die Musikbranche geknüpft. Es ist Martin Scholz, Sänger der Boygroup Touché, Delmenhorsts erster erfolgreicher Pop-Export. Im Juli 98 darf Sarah bei einem Touché-Konzert in Delmenhorst als Opener auftreten. Martin Scholz reicht Sarah-Gray-Demo-Tapes an Produzenten weiter. Ihr Song „Ula la Ula“ wird sogar ein kleiner lokaler Erfolg, erste Fans tragen bereits T-Shirts mit ihrem Künstlernamen. Soweit so vielversprechend, doch bis zu ihrem ersten Plattenvertrag sollen noch Jahre vergehen. Zwischenzeitlich steht Sarah schon kurz davor, aufzugeben. Erst nach der Trennung von ihrem ersten Manager, der gleichzeitig Touché betreute, geht es wieder bergauf. „Er hat mir immer das erzählt, was ich hören wollte, hat mir das Blaue vom Himmel versprochen“, klagt sie später gegenüber Deldorado.

Auftritt Carlo Vista. Zwar hat er keine Referenzen als Künstlermanager, dafür setzt er sich mit viel persönlichem Engagement für sie ein – und erzählt ihr die Wahrheit. Die junge Sarah weiß das zu schätzen: „Carlo holt mich immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück“, sagt sie im Deldorado-Interview. Die Suche nach einem Plattenvertrag dauert länger als ursprünglich erwartet. Schließlich einigt man sich mit dem Sony-Label X-Cell. Vista und Sarah ist es wichtig, nicht als One-Hit-Wonder verbraten zu werden. Gleich mehrere Produzenten beschäftigen sich mit ihren Songs, die ehrgeizige Sängerin pendelt unermüdlich zwischen Studios in Hamburg, Hannover und Berlin. Aus Sarah Gray wird Sarah Connor. Der neue Künstlername soll eingängiger sein und sich besser für die internationale Bühne eignen.

Die Rechnung geht insgesamt auf. Sarah Connors Debüt-Single „Let's Get Back To Bed - Boy!“, an der Seite von US-Rapper TQ, schafft es im Frühjahr 2001 auf Anhieb auf Platz zwei der deutschen Single-Charts, Top-Ten-Plazierungen im europäischen Ausland und Platz 15 der European Top 100 folgen. Ergebnis: Gold-Auszeichnungen in Deutschland und Österreich, und der Musiksender VIVA verleiht der Künstlerin den Comet in der Kategorie Newcomer National. Mit „From Sarah With Love“ kann die 21jährige den Erfolg nur wenige Monate später noch steigern. Die Single hält sich wochenlang auf Platz 1 der deutschen Single-Charts und erzielt mit über 750.000 verkauften Singles dreifach Gold. Und auch in Österreich und der Schweiz holt die Single Gold bzw. Platin. Das im November 2001 folgende Album „Green Eyed Soul“ steigt sofort auf Platz 3 der deutschen Charts. Seither läßt sich die Karriere der Sarah Connor nicht mehr aufhalten.

Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen zählt der Echo 2002 in der Kategorie Künstlerin National Rock/Pop und der World Music Award: Diese Auszeichnung erhält die inzwischen mit Marc Terenzi verheiratete Sängerin am 15. September 2004 in der Kategorie Erfolgreichster Deutscher Künstler. Weitere Ehrungen gehen an diesem Tag u. a. an Outkast, Usher und Nora Jones.
Ende 2004 kommt nach einjähriger Babypause „Living To Love You“ als Vorgeschmack auf ihr viertes Album, „Naugthy But Nice“, auf den Markt und sichert Sarah zum dritten Mal hintereinander die Nummer 1 der deutschen Single-Charts. Neuland betritt sie mir ihrer Synchronisation der Roboter-Lady Cappy für den Kino-Animationsfilm „Robots“. Damit nicht genug, liefert sie mit „From Zero To Hero“ auch gleich den Titelsong, der wieder verläßlich den Chart-Thron erklimmt. Zum vierten Mal in Folge ein Nummer-1-Hit – absoluter Rekord für eine deutsche Sängerin. Seit Ende Juni hat die inzwischen ins benachbarte Wildeshausen umgesiedelte Delmenhorsterin mit „Sarah & Marc in Love“ sogar eine eigene TV-Show auf ProSieben. Mit mehr als insgesamt 4,5 Millionen verkauften Tonträgern gilt sie als derzeit erfolgreichste deutsche Sängerin im In- und Ausland. Carlo Vista hat an diesem Erfolg übrigens keinen Anteil mehr. Sein Vertrag ist im Frühjahr 2003 ausgelaufen. 

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