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Fluglehrer | FSA Lage | FSA Leitung | Geschichte | Flugplatz Altenrhein

Aufgrund des Vertrages von Versailles war es 1920 Deutschland verboten, Flugzeuge zu bauen. Auf Einladung des Stadtrates von Rorschach verlegte Professor Claude Dornier seine Dornier-Flugzeugwerke noch im selben Jahr von Friedrichshafen auf die andere Seite des Bodensees nach Rorschach. Am 16. August 1921 flog mit der “Libelle I” das erste am neuen Standort gebaute Wasserflugzeug. Doch Dornier dachte weiter, viel weiter. Ein Flugschiff für 160 Passagiere entstand zuerst in seinem Kopf, dann auf dem Reissbrett: die DO-X war geboren. Da sich die Konstruktionshalle in Rorschach für den Bau dieses zwölfmotorigen Grossraumflugzeugs nicht eignete, begann Claude Dornier 1926 mit dem Bau seiner Flugzeugwerke im nahen Altenrhein – wo die ehrwürdige DO-X-Halle heute noch steht. Ein überwältigendes Ja der Bevölkerung der umliegenden Gemeinden und eine grosszügige finanzielle Unterstützung durch den Kanton haben Professor Dornier dabei den Weg geebnet.

Bereits 20 Jahre später, im August 1946, ist die Fliegerschule Altenrhein (FSA) als Vereinigung von Motor- und Segelflugpiloten aus der Taufe gehoben worden. Mit einer Bücker, zwei Pipers und acht Segelflugzeugen verfügte der junge Verein bereits über einen stattlichen Flugzeugpark. In den fünfziger Jahren hatte die Fliegerschule mit ernsthaften finanziellen Problemen zu kämpfen.. Der Grossteil der Flotte musste verkauft oder stillgelegt werden. Die Segelflieger machten sich 1956 mit der Gründung eines eigenen Vereins selbständig.

Doch bereits 1960 verspürte die Fliegerschule Altenrhein wieder Aufwind. Die Beschäftigung eines vollamtlichen Fluglehrers und ein kontinuierlicher wirtschaftlicher Aufschwung haben seither wesentlich zur Entwicklung der FSA zu einer der bedeutendsten Flugschulen der Schweiz beigetragen. Von Beginn weg war die FSA mit der Durchführung der Fliegerischen Vorschulung im Auftrag des Aero Clubs der Schweiz und des Bundes betraut. Zahlreiche Piloten, die heute bei Fluggesellschaften oder der Luftwaffe fliegen, haben ihre ersten fliegerischen Erfahrungen bei der Fliegerschule Altenrhein gesammelt.

Der weitere Auf- und Ausbau der FSA war wesentlich mit dem Fortgang des Flugplatzes Altenrhein verbunden. So haben die versicherungstechnisch motivierten Benützungseinschränkungen in den mittleren siebziger Jahren etliche Piloten zum Ausweichen auf andere Flugplätze veranlasst. Die FSA hat dank eines überlegten Krisenmanagements unter der Leitung des amtierenden Präsidenten Hans Gödli auch diese schwierige Zeit überlebt.

Mit kompetenten Mitarbeitern, gesunden Finanzen und einem Leistungsangebot, das den heutigen, hohen Anforderungen an eine Flugausbildung gemäss den europäischen Richtlinien der Joint Aviation Requirements (JAR) entspricht, ist die FSA für die Zukunft gut gerüstet. Der seit einigen Jahren nach der nahe gelegenen Stadt St.Gallen benannte Flugplatz eignet sich dank seiner praktisch hindernisfreien Lage ideal für die Flugausbildung.

Dank des Instrumentenanflugsystems kann in St.Gallen-Altenrhein die gesamte Ausbildung bis zum Linienpiloten durchlaufen werden. Und das erst noch in einem freundlichen und professionellen Umfeld in einer der schönsten Ecken der Schweiz.

   
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