Kirmes

BRD 1960
 
   
 
Arbeitstitel

Kirmes 58


Ausländische Verleihtitel

Storia di un disertore (I) / Los falsos heroes (ROU) / Ung desertör (S)


Produktionsstab

Regie: Wolfgang Staudte
Regie-Assistenz: Rolf Honold
Buch: Wolfgang Staudte
nach einer Idee von Claus Hubalek
Kamera: Georg Krause
Kamera-Assistenz: Ernst Wild und Horst Philipp
Schnitt: Lilian Seng
Schnitt-Assistenz: Ursula Tschiche und Ursula Richter
Ton: Hans Ebel
Ton (Musikaufnahmen): Werner Pohl
Bauten: Ellen Schmidt und Olaf Ivens
Kostüme: Anneliese Ludwig
Garderobe: Elsbeth Rohwer und Ernst Nuckel
Maske: Max Patyna
Musik: Archiv

Rollen und ihre Darsteller

Annette... Juliette Mayniel
Robert Mertens... Götz George
Paul Mertens... Hans Mahnke
Georg Hölchert... Wolfgang Reichmann
Martha Mertens... Manja Behrens
Pfarrer... Fritz Schmiedel
Eva Schumann... Erika Schramm
Wirtin Balthausen... Elisabeth Goebel
Wirt Balthausen... Benno Hoffmann
Else Mertens... Irmgard Kleber
Erika... Hansi Jochmann
Gertrud... Solveig Loevel
Hauptmann Menzel... Rudolf Birkenmeyer
Leutnant Wandray... Raidar Müller
junger Soldat... Horst Niendorf

Produktionsdaten

Produktion: Freie Film Produktion GmbH, Hamburg
Produzent: Harald Braun, Helmut Käutner und Wolfgang Staudte
Produktionsleitung: Werner Ludwig
Aufnahmeleitung: Peter Homfeld und Georg Kroschel
Erst-Verleih: Europa-Filmverleih GmbH, Hamburg
Atelier: Real-Film Studio, Hamburg-Wandsbek
Außenaufnahmen: Harz, Bad Lauterberg
Drehzeit: ab Mai 1960
Format: 35 mm, s/w, 1:1,37
Länge: 2805 Meter
Laufzeit bei Kinoprojektion
(24 Bilder/Sekunde):
102'31''
Laufzeit bei Fernsehprojektion
(25 Bilder/Sekunde):
98'25''
FSK: 29.06.1960: ab 12 ff
Uraufführung: 02.07.1960, Berlin (IFF)
18.08.1960, Massenstart
TV-Erstausstrahlung: 08.07.1967, ARD

Auszeichnungen

FBW-Prädikat: -wertvoll
IFF Berlin 1960: -Silberner Berliner Bär an Juliette Mayniel (Darstellerin)
III. Resena Mundial de los Festivals Cinema de Mexico: -Azteke und Diploma
XII. Festival der Werktätigen Karlovy Vary 1961: -Regiepreis an Wolfgang Staudte

Inhalt

In einem kleinen Dorf in der Eifel findet einmal jährlich wie vielerorts eine Kirmes statt. Als ein Schausteller sein Karussell verankern will, stößt er auf ein Skelett, einen Stahlhelm und ein Maschinengewehr. Es handelt sich um die Überreste eines deutschen Soldaten. Die Geschichte liegt 15 Jahre zurück, als ein Soldat dessertierte und weder vom örtlichen Pfarrer noch von seinen Eltern geschützt wurde. Als er keinen Ausweg mehr wusste, richtete der junge Mann das Gewehr gegen sich selbst. In den letzten Kriegswirren verscharrten ihn Angehörige in einem Bombentrichter. Genau dort, wo nun gefeiert werden soll...
(Jan-Eric Loebe)


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