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Wettbewerbsfähigkeit der Bahnen gestärkt

DB und SNCF starten deutsch-französische Hochgeschwindigkeitsverbindung

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SNCF-Chefin Idrac und DB-Chef Mehdorn: Bahnen gewinnen im grenzüberschreitenden Verkehr Marktanteile - Premierenfahrt von ICE und TGV nach Paris - Planmäßiger Verkehr startet am 10. Juni

Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 320 km/h von Frankfurt/Main und Stuttgart nach Paris: Der europäische Hochgeschwindigkeitsverkehr auf der Schiene gewinnt an Tempo. Mit einer Premierenfahrt von ICE und TGV eröffneten die Präsidentin der SNCF, Anne-Marie Idrac und DB-Vorstandsvorsitzender Hartmut Mehdorn am Freitag in Paris die beiden neuen Verbindungen von Frankfurt/Main und Stuttgart in die französische Hauptstadt.

Ein aus Frankfurt kommender deutscher ICE und ein französischer Hochgeschwindigkeitszug TGV aus Stuttgart fuhren gleichzeitig in den Bahnhof Paris Gare de l’ Est ein. An Bord der beiden Züge waren zahlreiche Repräsentanten aus Politik und Wirtschaft.

„Das erste Mal bündeln Europas führende Eisenbahnen ihre Kräfte. Gemeinsam werden wir mit diesem Angebot neue Kunden und Marktanteile gewinnen.“, erklärte DB-Vorstandsvorsitzender Hartmut Mehdorn anlässlich des Festakts. „Die Wettbewerbsfähigkeit der Bahnen wird auf wichtigen, internationalen Verbindungen gestärkt. Die Schiene hat in Europa eine glänzende Zukunft.“

„Mit der Gründung des Joint Ventures von SNCF und DB werden wir gemeinsam neue Kunden gewinnen und den Verkehr zwischen Frankreich und Deutschland verdoppeln. Um dies zu erreichen, setzen wir das Beste unserer beiden Produkte ein: TGV und ICE, die wettbewerbsfähige Reisezeiten bei einer Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h, hochwertigen Service und attraktive Preise bieten. Nach Eurostar, Thalys und Lyria unterstreicht diese neue Kooperation das Engagement der SNCF beim Aufbau des europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehrs“, sagte Anne-Marie Idrac, Präsidentin der SNCF.

Weiterhin unterzeichneten die beiden Konzernchefs im Rahmen eines Festakts die Verträge für das Joint Venture von SNCF und DB, das die Gründung einer Joint-Venture-Gesellschaft beinhaltet. Die Gesellschaft mit Sitz in Saarbrücken übernimmt die Vermarktung der neuen Hochgeschwindigkeitsverbindungen.

Der planmäßige Verkehr von ICE und TGV zwischen Deutschland und Frankreich startet am 10. Juni. Die nördliche Linie von Frankfurt/Main über Mannheim, Kaiserslautern und Saarbrücken nach Paris wird vom deutschen ICE 3 bedient. Auf der Verbindung von Stuttgart (ab Dezember auch von München) über Karlsruhe und Straßburg kommt der französische TGV zum Einsatz. Auf beiden Linien verkürzen sich die Reisezeiten um mehr als zwei Stunden.

Stuttgart ist künftig auf der Schiene nur noch 3 Stunden, 39 Minuten von Paris entfernt, München ab Dezember knapp über sechs Stunden. Die ICE-Reise ab Frankfurt dauert zunächst 4 Stunden, 11 Minuten und wird sich ab Dezember noch einmal auf 3 Stunden, 49 Minuten verkürzen. Die Züge beider Linien befahren zwischen Baudrecourt in Lothringen und Paris die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke „TGV Est Européen“, die mit 320 km/h Mitteleuropas schnellste Bahnachse wird.

Letzte Aktualisierung: 25.05.2007

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Ein TGV und ein ICE in Frontalansicht

Gebündelte Kräfte: TGV und ICE

Im Internet

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http://www.db.de/site/ice__europaweit/de/start.html

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Vom Main zum Ozean

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