Living Interface

22.02.2007 by Marc Nonnenmacher

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Living interface

The topic of the project works between interactiondesign and the biology.It concerns the communication between animal and the machine. The animal represents the user of a system and has the possibility to intervene. The User of the System are the so-called „Daphnien“. These organisms are placed under a microscope and form an interface in the system cycle. Thus they have access to all processes in the computer and are able to manipulate them. The animal communicates with the computer and the borders between technology and the animal world blurs.

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The system consists thereby of the animal, a microscope, an apperatur with LED`s, the computer and a digital aquarium. Even if the technical part outweighs, the animal is „the conductor “. A Daphnie is placed under the microscope in a small Gadgetry with water, in which it can move freely. This animal is very sensitive concerning bright light. It swims very quickly to the source where the light is coming from. From three sides small LED `s illuminates, depending on which side the animal is swimming. For example if the animal swims on the right side, the right Led turns off and the left turns on, so the animal swims to the opposite direction.

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The received data of the movement are used to show a clone of the animal in the digital aquarium. So the primitive organism is able to steer its virtual clone. Further the animal is able to manipulate a swarm of digital plankton which pursue permanently the movement of the animal and swimming afterwards him. So this simple little animal is able to intervene in our digital world. Furthermore the animal is able to manipulate a soundsample in speed and balance, depending on the swimming direction and position of the animal. If it swims upwards, the spherical sound increases in its speed, and will be slower if it swims downwards. Also a soft transition from the left to the right box is caused by the swimming direction of the animal. Thereby it generates an individual, unique music piece, composed by an animal.
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The whole Applikation can be used as alternative measurement device for water qualities. The animals reacts on toxications in the water. If thats the case their movement activity decreases. The decreasing movement can be seized and evaluated at the screen.

VIDEO: http://www.youtube.com/watch?v=ecF7TVlWp7M

Bilder Angeln

10.02.2007 by Fabian Goetz

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Der Projekttitel basiert auf dem Vergleich des menschlichen Bildgedächtnisses mit einem Brunnen, in den Bilder hineingeworfen und herausgeangelt werden können. Die Installation besteht aus einem Tisch, auf dessen Oberfäche mit Hilfe eines Video-Beamers Bilder dargestellt werden. Diese wurden zuvor mittels Bluetooth kabellos aus den Speichern von Mobiltelefonen ausgelesen.

Der Nutzer kann nun das Verhalten und die Größe der Bilder beeinflussen. So kann er durch Bewegung des Mobiltellefons über den Tisch bestimmte Bilder anlocken und andere verscheuchen. Um das ermöglichen wird eine Kamera über dem Tisch angebracht, welche die Position des Handys ausliest (=Kamera-Tracking).

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Mögliche Orte für diese Installation sind alle öffentlichen Plätze, an denen eine große Anzahl von Menschen zusammenkommen. Ideale Orte wären Flughäfen und Bahnhöfe, weil hier viele Menschen mit unterschiedlichen Fotomotiven zusammenkommen, die sich aufgrund von Wartezeiten mit dieser Installation ausführlich beschäftigen können. So wäre es denkbar, dass die wartenden Passagiere auf dem Tisch nach Bildern ihres Urlaubsziels stöbern und so auf Sehenswürdigkeiten aufmerksam gemacht werden. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit eines solchen Tools wäre das Auslesen großer Bilddatenbanken, wie z.B. Flickr.

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Luxation

09.02.2007 by Silke Hilsing

Luxation ist ein Projekt, dass sich vorallem mit der Erleichterung detailreicher Arbeit beschäftigt. Durch optimale Ausleuchtung, und zwar punktuell dort wo sie benötigt wird, wird dem Sklavendasein des arbeitenden Menschen von Lichtquellen ein längst überfälliges Ende gesetzt. Bei Luxation handelt es sich um eine Hängelampe, die darauf ausgerichtet ist, ihrer Funktion über das übliche Maß hinaus nachzugehen.
Sie hat eine überaus vorbildliche Arbeitsweise, nie verliert sie ihr Zielobjekt aus den Augen, jeder Annäherung weicht sie konsequent aus.

Luxation besitzt vier Fühler (Distanzsensoren), die sie über jeden sich nähernden Störfaktor (Hand) informieren. Die Information erreicht den Bewegungsapparat bestehend aus vier Servomotoren wo sie in Bewegung umgesetzt wird. Und zwar immer weg vom Störobjekt und hin zum Zielobjekt.

Die Motoren sind durch Nylonfäden mit beweglichen Gliedern verbunden, die nach dem Marionettenprinzip in mindestens vier Richtungen bewegt werden können. Sobald sich der Lampenkopf vom Ziel wegbewegt, schaltet er das in diesem Fall unnötige Licht auf Sparstrom. Dieser Zustand hält jedoch nicht lang an, weil der Kopf sich schon nach wenigen Sekunden wieder am zu beleuchtenden Objekt ausrichtet und seine volle Leuchtkraft zum Einsatz bringt.

Luxation is a project that shall ease work rich in detail. By optimum illumination, namely in an area where it is required, is put an end overdue for a long time to the slave existence of the working person by sources of light.

With Luxation it concerns a slope lamp which is aimed to follow its function after the usual measure. It has an exemplary functioning, it never looses its purpose object out of sight, every approach she strictly makes way.

Luxation owns four feelers (distance sensors) which inform about every approaching sturgeon factor (hand). The information reaches the movement apparat consisting of four servo motors where it is transformed in movement, namely always away from the sturgeon object and in direction to the purpose object.

The engines are connected by nylon threads with movable limbs which can be moved after the puppet principle in at least four directions. As soon as the lamp head moves away from the purpose aim, it switches the light off which is unnecessary in this case, for saving current. Nevertheless, this state does not stay long because the head already adjusts after few seconds again to the object to be lighted up and uses its full brightness.

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WiiBall

06.02.2007 by Florian Fuchs

deutsch:

Das Projekt WiiBall sucht nach Möglichkeiten, inwiefern Bälle als interaktives Eingabemedium in den verschiedensten Gebieten genutzt werden können. Der große Unterschied zu herkömmlichen Eingabemedien (z.B. Maus) besteht einerseits in der scheinbar fehlenden analogen Interpretation des Cursors, anderseits in der dritten Dimension des Raumes und der Flexibilität der Eingabe durch einen einzigen Ballwurf. Die hauptsächliche Arbeit dieses Projektes liegt in der Analyse der auftretenden Kräfte im Ball und in Überlegungen zu möglichen Anwendungsgebieten. Man könnte sich sowohl ein Analyseinstrument vorstellen, welches z.B. im sportwissenschafltichen Bereich für die Verbesserung des Tennisaufschlags oder des Fußballfreistoßes sinnvoll wäre, indem man sogleich am Ball selbst Rotation, Spin, Drall und Geschwindigkeit auslesen kann. Aber auch in der Unterhaltungsindustrie (Computerspiele) oder in Clubs (Ball als VJ-Tool) kann man sich den Einsatz eines Balles als Interface durchaus vorstellen.

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english:

My project WiiBall asks for possibilities how we can use balls as interface for diverse applications. Unlike the computer-mouse the ball doesn´t have this precise analogue interpretation concerning the cursor on the screen. But it has the possibility of the third dimension and much more flexibility within one ball throw or shot. Basically this project wants to analyse the upcoming ball energy and considers possible applications. This could be a sport scientific tool to measure the spin and slice of tennis player´s service. Also computer games could be controlled by balls.

InfoCocktails

06.02.2007 by Florian Fuchs

deutsch:

Das Projekt “InfoCocktails” versteht sich als Konzeptstudie, die nach Visualisierungsformen sucht, um Daten, Fakten aus ihrer Abstraktion zu lösen und sie auf andere Art und Weise erfahrbar zu machen. Entstanden ist eine Cocktail-Maschine, die mit dem Fernseher verbunden ist und die zu vermittelnden Daten in Form eines Cocktails ausgibt. Anhand von Cocktails sind die Daten noch als Balkendiagramm gut lesbar. Gleichzeitig tritt eine neue, in diesem Zusammenhang unkonventionelle Dimension, nämliche die geschmacklich erfahrbare, hinzu. Die Analyse der Daten wird nun durch die intuitive und ehrlichere Erfahrung des Geschmacks verstärkt: Schmeckt mir das Wahlergebnis oder nicht?

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english:

How does data taste? A selfmade cocktail machine wants to visualize the results of a soccer match and of a parlaiment election in mixing different cocktails to make it more practicable. The composition of the cocktails is done by a exact ratio of different coloured milkshakes referencing the  parliaments parties for example. Inspired by the idea to let the data come out of its dryness and its abstractness you can mix your own coalition and taste if it will be fine or not.

ce.real

06.02.2007 by Marion Rueth

Display

Project-Website | Video

Die interaktive Installation »ce.real« ermöglicht einen neuen Zugang zu Statistiken über ein experimentelles Interface. Getreidekörner repräsentieren Werte zur weltweiten Getreideproduktion. Ausgangspunkt sind zwei Glasröhren, die per Hand mit Getreide befüllt werden. Der Benutzer kommt mit den »realen Pixeln« direkt in Berührung.

In Abhängigkeit von der Getreidemenge wird das zugehörige Land ermittelt und angezeigt. Hierdurch wird die klassische Abfrage von Statistiken umgekehrt: Ausgangspunkt ist der Zahlenwert an sich und nicht die übergeordnete Größe, wie beispielsweise das Land. Die zweite Röhre ermöglicht den Vergleich zweier Länder. Eine Röhre wird als Konstante befüllt, mit Hilfe der zweiten werden weitere Länder abgefragt.

Durch Drehen eines Glases können zusätzliche statistische Werte eines Landes, wie beispielsweise dessen Stromverbrauch, abgefragt werden. Diese werden in Form von Piktogrammen auf das Getreide projiziert. Der Füllstand der Piktogramme entspricht der Höhe des Wertes. Ändert man nun die Getreidemenge und somit das Land, werden eventuelle Zusammenhänge sichtbar: Steigt mit der Getreideproduktion auch der Stromverbrauch?

Interaktion

Interaktion

Aufbau

Aufbau

»ce.real« provides a new way to explore statistics. Grains represent values of the worldwide production of cereals. The two glass tubes can be filled with grains by hand giving the user direct contact with the »real pixels«.

Subject to the quantity of grains the corresponding country is determined and displayed. This process reverses the classical retrieval of statistics: the starting point is the actual number and not the country. The second glass tube makes it possible to compare two countries. One glass tube shows a specific country, whilst the other glass tube can be used for queries for additional countries.

By rotating a glass tube, other data of a specific country can be queried (e.g. the level of energy consumption). This other information is projected as a pictogram onto the grains. The fill level of the pictogram corresponds to the statistical value. By changing the quantity of grains and thus the country, possible correlations can be observed: Does energy consumption rise with the production of cereals?
Piktogramm

Achtung an Alle ! BEAMER IN SICHT !!!

06.02.2007 by Marc Nonnenmacher

Der unendliche Kampf Gestalter vs. Beamer hat vielleicht endlich ein Ende. Hab heut noch eine Quelle in der FH entdeckt. Wer noch einen brauch einfach unter meiner Beamer-Notfall-Nummer melden: 0174/8213988. Muss aber unbedingt noch heut geschehen.

die kommunikativen schuhe

05.02.2007 by Christiane Keller

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Das Projekt „die kommunikativen Schuhe“ ist eine experimentelle Studie darüber, wie die Kommunikation zwischen zwei Schuhpaaren aussehen kann und wie die Träger selbst darauf Einfluss nehmen können. Der Schuh als Gegenstand wird allerdings erst aktiv durch die Person, die ihn trägt. Dabei ist es wichtig, dass die Schuhe die Kommunikation von Personen nicht komplett übernehmen, sondern sie sollen gerade die Kommunikation fördern, soziale Netzwerke und Gemeinsamkeiten aufzeigen sowie eine Übermittlung von Informationen möglich machen. Die Person hat die Möglichkeit durch drei Modi zu schalten und somit auf unterschiedliche Weise mit einem anderen Schuh zu kommunizieren:
– visuell durch den Austausch von Farben
– spürbar durch ein unterschwelliges Vibrieren
– durch Bewegung mit einem integrierten „Persistence of Vision“

The project „die kommunikativen schuhe“ is an experimental study about how communication between two pairs of shoes can work and how the users themselves can take influence. However, the shoe as object becomes only active by the person, who wears it. It‘s important that the shoes don‘t dominate the communication between persons, but to promote communication, to point out social networks and similarities and to make a transmission of information possible. The user has the possibility to switch through three modes to communicate on different ways with another shoe:
– visually by the exchange of colors
– sensibly by subliminal vibrating
– by movement with an integrated „persistence of vision“

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Weather Explorer Umbrella

03.02.2007 by Peter Woelfel

Deutsch:

Bei “Weather Explorer Umbrella” handelt es sich um eine Installation, welche den Benutzer akustisch, optisch und taktil, das Wetter auf der Welt näher bringt, indem er mit einen präparierten Regenschirm, auf einer großen Weltkarte läuft und sich dort einen gewünschten Ort auswählt. Über jeder Stelle der Karte befindet sich sozusagen die dazugehörige “Datenwolke”, die mit dem Schirm aufgefangen werden kann.
Die jeweiligen Wetterdaten, werden immer am Anfang aus den XML-Dateien des Yahoo-Wetter-Internetdienstes ausgelesen und den einzelnen Städten zugewiesen. Für die Darstellung des Wetters, wird ein Lautsprecher für die Wettergeräusche, verschieden farbige LEDs für die Lichtatmosphäre und ein Handventilator für die Windgeschwindigkeit im Schirm eingesetzt.

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Eine rote Leuchtdiode am Regenschirm hilft dabei, die Position über ein Kamera-Tracking zu bestimmen (Kamera befindet sich an der Decke).

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English:

At the installation “Weather Explorer Umbrella” can the user walk with a umbrella over a big worldmap and can hear, see and feel the weather of a certain place of the world. The umbrella contains for this function a little speaker, different color-leds and a handfan. A camera-tracking recognize the position of the umbrella with a red position-light on it. The weather data comes from the Yahoo-Weather-Internetservice, which offers XML-Files for many cities of the world.
The umbrella is connected with 8 wires (inside 2 bigger wires) to a Arduino-Board, which controlls the leds and fan. Between the Arduino and the long wire for the motor (fan) is a motordriver-chip (l293) too. It controlls the speed of the handfan (speed-values are from the Yahhoo-XML-Files). A white, blue and yellow led shows the weather-light-atmosphere, where the user at the moment stays. The white led is for example for a flash (thunderstorm) or for snow, the blue light for rain or wind and the yellow led for the sun.
Programming of this project was written with “Processing” and “Arduino”. For the XML-import used I the java-library “jdom”.

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Weitere Fotos/More photos:

Link zur Fotogalerie/Link to Photogallery

Videos/Movies:

lichteffekte.mov
regenschirm_und_karte_von_oben.mov

Dateien/Files:

weatherexplorerumbrella1.pdf
weatherexplorerumbrella_arduino1.pde
weatherexplorerumbrella_processing.pde

florakel

02.02.2007 by Birgit Heinz

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»Florakel« ist ein Ansatz, der dem Menschen dabei helfen soll ihre Pflanzen bewusster zu pflegen. Drei wichtige Aspekte wurden hier aufgegriffen, die dabei behilflich sein sollen. Der Topf zeigt über verschiedene Beleuchtungen an, was der Pflanze gerade fehlt. Blau steht für den Wasserstand, Gelb für das vorhandene Licht und Rot für die Temperatur. Leuchtet der Topf also in rosa, geht es der Pflanze gut (Rot leuchtet: es ist warm genug; Gelb leuchtet nicht: es ist ausreichend Licht vorhanden; Blau leuchtet: es befindet sich genug Wasser im Topf). Bei meinem Prototyp wird die Temperatur mit Hilfe eines Drehpotentiometers gesteuert. Zum „Gießen“ befindet sich ein Neigungsschalter in der Gießkanne und das Licht wird mit Hilfe eines Fotowiderstand gemessen. Die Sensoren sind mit einem Arduino Board verbunden und leiten die gemessenen Werte an, sich unter dem Topf befindende, RGB LEDs weiter.

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” Florakel “is a beginning, to help people to understand their plants. Three important aspects were taken up here, which should be helpful. The pot shows over different lighting, what is missing to the plant. Blue stands for the water level, yellow for the existing light and red for the temperature. If the pot shines in pink, everything is fine (red shines: it is warmly enough; yellow does not shine: it is not enough light available; blue shines: enough water is in the pot). With my prototype the temperature is steered with the help of a potentiometer. For „pouring“ is an inclination sensor in the watering can and the light are measured with the help of a photoresistor. The sensors are connected with an Arduino board, which pass the measured values on RGB LED.