Otto Hense

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geboren: 11. April 1845 Halberstadt
gestorben: 11. März 1931 Freiburg
Konfession: evangelisch
Vater: Lehrer



Da sein Vater häufig versetzt wurde, besuchte Hense mehrere Gymnasien in Preußen, u. a. in Halberstadt, Seehausen (Altmark) und Parchim. Die Reifeprüfung legte er 1864 in Leipzig ab. Er studierte Klassische Philologie, Philosophie und Alte Geschichte in Erlangen, Leipzig und Halle. 1868 promovierte er an der Universität Halle mit der Dissertation »Exercitationes criticae imprimis in Euripidis fragmentis« zum Dr. phil. Danach war er als Gymnasiallehrer tätig. 1872 habilitierte sich Hense an der Universität Halle für das Fach Klassische Philologie. 1876 wurde er auf ein Ordinariat an der Universität Freiburg berufen, wo er bis zur Emeritierung 1909 lehrte. 1893/94 war er Prorektor der Universität.
Hense veröffentlichte mehrere Studien über antike Philosophen und Schriftsteller, u. a. über Seneca, Sophokles, Heliodorus und den griechischen Enzyklopädisten Joanes Stobaeus.

Quellen: Dissertation; Chronik 1877, S. 6.; DBE Band 4, S. 597.