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Albanikirche
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Die Albanikirche


Der Standort dieser Kirche ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Es unterliegt aber keinem Zweifel, dass sie bestanden hat. Am wahrscheinlichsten ist, dass sie ungefähr dort stand, wo Bahnhof- und Gartenstraße aufeinander treffen, in der Nähe der Augustmauer, gegenüber dem Reglerkloster, unmittelbar neben dem Augusttor.

Auch das Entstehen und das Aussehen dieser Kirche bleibt im Dunkel der Geschichte. Wahrscheinlich aber wurde sie schon vor 1125 errichtet. Hogel nennt erwähnt diese Kirche als Pfarrkirche der Augustinerinnen: "... als sich die Regler-Mönche in Erfurt niederließen, war ihr Kloster der Pfarrkirche gegenüber an der Mauer ein kleiner Platz, da stand ein Regler-Nonnenklösterlein mit seinem Kirchlein zu St.Albani ...".

Das Kloster der regulierten Chorfrauen des heiligen Augustin wurde bereits 1198 wegen seiner exponierten Lage abgebrochen, während die kleine Kirche zunächst erhalten blieb. Für die Nonnen wurde ein neues Kloster in der "Neustadt" errichtet - das Neuwerkskloster.

1525 wurde die Kirche protestantisch, wurde aber kaum noch zu kirchlichen Zwecken genutzt.

Die Kirche stand noch bis zum Dreissigjährigem Krieg. Hier ereilte sie das gleiche Schicksal, wie es unter anderem die Moritz- und die Georgskirche, die Kirche in Daberstedt und das Marienknechtskloster erlitten haben: die Schweden brachen diese Bauwerke ab und verwendeten das Material für die Verstärkung und den Ausbau der Stadtbefestigung. Für die Kirche St. Albani war es nach Lossius der 22. März 1647, als ihr Schicksal besiegelt wurde.

Siehe auch: Überblick Verschwundene Kirchen und Klöster