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PDF-Dateien erzeugen
 

        
 

Der Vorteil von PDF-Dateien ist, dass sie unabhängig vom Betriebssystem, den installierten Schriftarten und benutzerspezifischen Einstellungen sind. Sie werden also überall auf die gleiche Art und Weise dargestellt. Da PDF-Dokumente außerdem schreibgeschützt werden können, eignet sich dieses Format hervorragend, um Dokumente einer ganzen Gruppe von Benutzern in unveränderbarer Form zur Verfügung zu stellen.
Das Programm zum Anzeigen dieser Dateien ist der kostenlose Acrobat Reader von Adobe.
Durch diese Vorteile hat sich das PDF-Format zu einem Quasi-Standard entwickelt.

Um eine PDF-Datei zu erstellen gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  1. Wenn man alle Möglichkeiten dieses Formates ausnutzen will, führt kein Weg am kostenpflichtigen Adobe Acrobat vorbei. Dieses Produkt kostet ca. $250 und ist bei Adobe zu bestellen.

  2. Wer nicht so viel Wert auf die vielen Einstellungsmöglichkeiten legt, kann mit Hilfe von GSView und Ghostscript ebenfalls PDF-Dokumente erstellen. Das Programm ist kostenlos, steht aber nicht für alle Betriebssysteme zur Verfügung. Da die Dokumente aber praktisch ausgedruckt werden, können leider keine erweiterten Funktionen eingebaut werden.

Entscheidet man sich für die kostenlose Lösung, muss zunächst ein PostScript-Drucker installiert werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es diesen Drucker physikalisch gibt, oder nicht.

Zur Druckerinstallation geht man folgendermaßen vor (evtl. von Betriebssystem zu Betriebssystem etwas anders):

  1. Auf Arbeitsplatz doppelklicken und die Datei Drucker öffnen.
  2. Auf Neuer Drucker doppelklicken.
  3. Lokaler Drucker auswählen (die Datenbank für die Treiberinformationen wird erstellt).
  4. Einen Drucker aus der Liste auswählen (z.B. HP DeskJet 1200C/PS - allerdings sollte unter den erweiterten Druckereinstellungen ICM ausgeschaltet sein)
  5. Als gewünschten Anschluss FILE auswählen.
  6. Auf die nun folgende Frage: Sollen auf Windows basierende Programme diesen Drucker als Standarddrucker verwenden? mit Nein antworten.
  7. Eine Testseite muss nicht ausgedruckt werden.

 
Nach der Druckerinstallation muss jetzt die entsprechende Datei ins PostScript-Format konvertiert werden:

  1. Die Datei wird mit der entsprechenden Anwendung geöffnet (z.B. eine *.doc-Datei mit MS Word) und anschließend gedruckt.
  2. Als Drucker wählt man den zuvor installierten Drucker.

Druckereinstellungen

  3.  Anschließend wählt man den Speicherort und den Dateinamen aus.

 

Nachdem zuerst Ghostscript und danach GSView installiert worden sind, kann mit der Umwandlung ins PDF-Format begonnen werden. Die folgende Anleitung bezieht sich auf Ghostscript Version 7.00 und Ghostview Version 4.0.

Die zuvor erstellte PostScript-Datei öffnet man nun mit Ghostview über Datei -> Öffnen.
Sie wird über Datei -> Konvertieren... mit folgenden Einstellungen ins PDF-Format konvertiert (es kann natürlich auch eine niedriger Auflösung gewählt werden):

Konvertierung

Nach Klick auf OK öffnet sich ein neues Fenster, in dem man den Dateinamen und Speicherort angibt.
Danach ist die Konvertierung ins PDF-Format abgeschlossen.

 
     

 

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