Prominente Stimmen

02.06.2008

Barbara Rütting

Schauspielerin, Autorin, Gesundheitsberaterin

Bild von Barbara Rütting, Schauspielerin"Furchtbar ist es zu töten.
Aber nicht andere nur; auch uns töten wir
wenn es nottut,
da doch nur mit Gewalt  diese tötende
Welt zu ändern ist, wie
jeder Lebende weiß."
(Bert Brecht in ‚Die Maßnahme’)

Auch wenn es bisher vielleicht so war, muss es nicht so bleiben!
Der Afghanistan-Konflikt hat mich als überzeugte Pazifistin in eine schwere Krise gestürzt. Wie vorher der Krieg im Kosovo.
1968 bereits bin ich in München gegen die Wiederbewaffnung Deutschlands mitmarschiert, habe später in Mutlangen gegen die Pershing-Raketen, in Wackersdorf gegen die Wiederaufbereitungs-anlage demonstriert und immer wieder gegen  Atomkraft, im Vertrauen in das Mutlanger Credo "Das weiche Wasser bricht den Stein".
Setzen wir uns also weiter ein für eine friedliche atomwaffenfreie Zukunft! 

Eure Barbara Rütting

17.04.2008

Konstantin Wecker

Sänger

Bild von Konstantin WeckerMan kann das nennen wie man will,
humanitärer Overkill,
heiliger Krieg, gerechte Sache,
die Fahne hoch, dass ich nicht lache.
Die ganzen Sprüche schenk´ ich Ihnen, -
beim Krieg gehts immer nur ums Geldverdienen.
Und unsre Freiheit ist, auch dieses Lied beweist es,
nur die des Marktes, nicht mehr die des Geistes.

aus Waffenhändler Tango von dem Album Vaterland Live

11.04.2008

Prof. Dr. Dr. med. Horst-Eberhard Richter

Arzt und Psychoanalytiker

Bild von Horst-Eberhard Richter„Die in den gehorteten Nuklearwaffen aufgestaute Zerstörungsenergie spiegelt unsere eigene, in Technik verwandelte Ausrottungsmentalität wider. Und kein noch so aufwendiges Überwachungssystem schützt vor unserer menschlichen Korrumpierbarkeit, die uns zur Zeit pausenlos vor Augen geführt wird.“

03.04.2008

Nina Hagen

Sängerin

Bild von Nina Hagen"Das Ende der Welt
ist Euch das egal
watt 'n Jammertal, watt'ne Seelenqual
Ist sich denn hier keiner gewahr ?
Es besteht akute Kriegsgefahr !
Mit all den A und B und C Waffen -
wir sind am gaffen und raffen unsre Erde aus .
Haben wollen, ja HABEN , HABEN -
Aber wo bleiben unsere Gaben ? 

Wie haben wir geliebt die Erde und den Sand
die ewig grosse Liebe , die uns alle so verband.
Wie haben wir geliebt das Wasser und das Meer
ist denn uns und die Welt zu aendern wirklich so, so schrecklich schwer ?!
Wie haben wir geliebt die Sonne und das Licht ,
sag mir bitte niemals wieder -
aendern kannst Du Dich nicht !"

aus SCHACHMATT von dem album " return of the mother "

Das Bild von Nina ist einen Auschnitt eines Bildes, das am 12. Sept. 2006 bei ihrer Teilnahme zur Protestkundgebung zum 20. Jahrestag des nuklearen Unfalls bei der GKSS - in derem Betreiben von illegalen militärischen Atomforschungen - mit der Folge der weltweit höchsten Kinder-Leukämieerkrankungen für sog. unbelastete Gebiete (nahe Geesthacht bei Hamburg), gemacht wurde.  Hier das ganze Bild.

 Nina's Webseite»  Ninas Beepblog»

08.01.2008

Uta Zapf, MdB

Vorsitzende des Unterausschusses Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung; Ko-Präsidentin von PNND

Uta Zapf, MdBEin „Heraufdämmern eines neuen nuklearen Zeitalters“ (Londoner Institut für Strategische Studien) darf es nicht geben. Wir müssen auf allen Ebenen für atomare Abrüstung kämpfen, ebenso gegen neue nukleare Waffen und Strategien. Wir können mit gutem Beispiel vorangehen, da wo wir mitentscheiden können: Deutschland atomwaffenfrei, keine nukleare Teilhabe und keine nukleare Abschreckungsstrategie der NATO mehr!

01.09.2007

Dr. Norbert Vornehm

Oberbürgermeister von Gera

OB von Gera Norbert Vornehm"Wir können in Deutschland ein wichtiges Zeichen setzen: raus mit den noch immer hier in Deutschland stationierten Atombomben; Schluss mit nuklearer Teilhabe! Es gibt Dinge auf der Welt, die wir wirklich brauchen; diese Bomben gehören nicht dazu!"

31.08.2007

Harald Leibrecht

MdB, FDP

Harald Leibrecht"Der Einsatz von taktischen Atomwaffen von deutschem Boden aus ist heute militärpolitisch nicht mehr erforderlich. Der Abzug dieser Waffen würde ein Zeichen setzen, dass Deutschland es mit Abrüstung und Nichtverbreitung ernst meint."

05.08.2007

Dr. Herbert Schmalstieg

Oberbürgermeister von Hannover a.D.

OB Hannover a.D. Schmalstieg"Der Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland und deren Verschrottung ist eine wichtige Forderung. Es ist erfreulich, dass die US-Regierung fast unbemerkt von der Öffentlichkeit den überwiegenden Teil der von den USA hier in Deutschland gelagerten atomaren Waffenpotentiale inzwischen bereits abgezogen hat. Umso wichtiger ist es deshalb, deutlich zu machen, dass wir überhaupt keine Atomwaffen wollen, hier in Deutschland nicht und auch nicht anderswo und dass mit dem Abzug der restlichen noch in Deutschland verbliebenen Sprengköpfe dazu ein entscheidender Schritt geleistet wird.. Ich appelliere deshalb an die Bundesregierung mit dem Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland und der Einstellung der Mitarbeit an Planung und Einsatz von Atomwaffen auch selbst einen Beitrag zu leisten für eine atomwaffenfreie Welt."

02.08.2007

Bischof Heinz-Josef Algermissen

Bischof von Fulda

Bischof Heinz-Josef Algermissen"Der gerade erfolgte Abzug von 130 US-Atomwaffen aus Ramstein ist zu begrüßen, dem die verbliebenen 20 Atomwaffen im pfälzischen Büchel bald folgen sollten. Damit dieser Abzug aber nicht nur taktischen Charakter hat, muss die sog. „atomare Teilhabe“ der Bundesrepublik nunmehr ebenfalls bald beendet werden. Damit könnte Deutschland der Welt ein glaubhaftes Zeichen geben, sich nicht länger auf den „Schutz“ dieser Waffen zu verlassen."

11.07.2007

Winfried Nachtwei

MdB, Bündnis 90/Die Grünen

Winfried Nachtwei, MdB"Die Bundesregierung muss handeln und den Weg zum Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland freimachen: Auch das letzte Atomwaffenlager in Deutschland am Standort des Jagdbombergeschwaders 33 in Büchel muss geräumt und die nukleare Teilhabe der Bundesrepublik beendet werden.
Ein solcher Schritt wäre von besonderer Bedeutung für die internationale Glaubwürdigkeit der deutschen Nichtverbreitungspolitik, die bisher durch die US-Atomwaffen in Deutschland beeinträchtigt wurde."

19.04.2007

Bischof Dr. Wolfgang Huber

Ratsvorsitzender der EKD

Bischof Wolfgang Huber"Im Teufelskreis der Absicht, Böses mit Bösem zu vergelten gewinnen auch die Atomwaffen wieder eine Bedeutung. Die Ausbreitung der Atomwaffen lässt sich nur verhindern, wenn die bisherigen Atommächte die Verfügung über atomare Waffen und andere Massenvernichtungswaffen beenden. Das schließt die 150 amerikanischen Atomwaffen ein, die in Deutschland lagern."

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