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19.09.2008
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Wirtschaft Kaufkraft in Europa

Hamburg ist deutscher Spitzenreiter

Container in Hamburg am Containerterminal Eurokai verladen (Foto: AP) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Hamburg verfügt über die größte Kaufkraft in Deutschland. ]
Die Einwohner von Hamburg, Oberbayern und Darmstadt verfügen statistisch gesehen über die größte Kaufkraft in Deutschland. Die drei Regionen erreichten im Jahr 2005 das deutschlandweit höchste Bruttoinlandsprodukt je Einwohner, wie die Statistiker von Eurostat ermittelten. Hamburg und Oberbayern schaffen 202,2 beziehungsweise 165,6 Prozent des Durchschnitts der Europäischen Union, in Darmstadt lag der Wert bei 157,7 Prozent. In absoluten Zahlen beträgt das durchschnittliche Bruttoinlandsprodukt je Einwohner 22.400 Euro.

Europaweit an der Spitze liegen jedoch die Regionen Inner London (303 Prozent) und Luxemburg (264 Prozent) sowie Brüssel (241 Prozent). Der deutsche Spitzenreiter Hamburg liegt in der EU-Statistik auf Rang vier, Oberbayern und Darmstadt werden auf den Plätzen neun und fünfzehn geführt.

Regionen in Bulgarien, Polen und Rumänien Schlusslichter

Berlin liegt mit einem Wert von 98,5 Prozent knapp unter Durchschnitt. Alle ostdeutschen Bundesländer verfügen über eine vergleichsweise geringe Kaufkraft mit einem BIP von rund 80 Prozent des EU-Durchschnitts.

Europaweit befinden sich die 15 Regionen am unteren Ende der Rangliste alle in Bulgarien, Polen und Rumänien. Die Region mit der geringsten Kaufkraft ist Nord-Est in Rumänien (24 Prozent des Durchschnitts).

Pendler können Statistik verzerren

Eurostat wies allerdings darauf hin, dass Pendlerströme in die Ballungszentren die statistische Größe "BIP je Einwohner" deutlich erhöhen können: So ist etwa in Luxemburg das BIP je Einwohner auch deshalb so hoch, weil zahlreiche Bürger aus Nachbarländern im Großherzogtum arbeiten und zu dessen Bruttoinlandsprodukt beitragen. Ihren Verdienst nehmen sie aber natürlich mit nach Hause.

Stand: 12.02.2008 13:25 Uhr
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