Donnerstag, 11. Dezember 2008

Richtigstellung

Die Chefredaktion von Der Postillon bittet um Entschuldigung: Beim vorherigen Artikel handelt es sich offensichtlich um eine Ente.    ssi

Ente

Ente, Ente, Ente, Ente, Ente
ssi

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Mysteriöse Epidemie

Hamburg/Lübeck (dpo) - Im Augenblick grassiert deutschlandweit eine hochansteckende Narkolepsiewelle. Die Bundesregierung bittet jedoch darum, die Ruhe zzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz
zzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz
zzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzz
zzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzu bewahren. Weiterhin geht ein Computervirus um, der ausschließlich Computertastaturen befällt. Dass Sie betroffen sind, erkennen sie daran, dass eine bestimmte Taste klemmt, die in diesem Tsusammenhang jedoch nicht genannt werden kann.     ssi

Weitere Enthüllung zu Coke

Atlanta (dpo) - Historiker fanden heraus, dass Coca-Cola ursprünglich nur eine Erfindung war, um den Weihnachtsmann in rot und weiß bekannter zu machen. Dazu äußerte sich nun Asa Candler, Corporate Executive des Blubberwassergiganten: "Dass das Getränk zum Softdrink Nummer 1 avanciert, hätte niemand gedacht. Das Ganze war nur ein Versehen. Schmeckt ja auch nicht, die Plörre."    ssi

Quid pro quo

Atlanta/Harare (dpo) - Ein großer amerikanischer Softdrink-Konzern hat Simbabwe finanzielle Unterstützung angeboten. Einzige Voraussetzung wäre, dass die Simbabwer die aktuelle Seuche in Coca-Cholera-Epidemie umbenennen. Ein Sprecher des Brauseriesen meinte dazu: "Mit schwarzem Humor kann man da unten ja sicherlich umgehen."    ssi

Dienstag, 9. Dezember 2008

Am Puls der Zeit

Hamburg/Lübeck (dpo) - Nach dem großen Erfolg der Leser-Reporter-Kamera von Bild und Lidl geht auch Der Postillon mit einer Gemeinschaftsaktion in den Discount-Handel. Bei Aldi wird ab kommenden Montag die Postillon-Leser-Reporter-Einbrecherkiste erhältlich sein. Dieser praktische Werkzeugkasten bietet dem Leser alles, was er braucht, um in die Villen der Stars und Sternchen einzubrechen. Entwendetes Material wie Tagebücher, Schmuddelfilme oder Haustiere kann nach einem erfolgreichen Raubzug bei der Leute-Redaktion von Der Postillon abgegeben werden. Alles, was zur Story verwurstet werden kann oder Lösegeld einbringt, wird mit vier bis sieben Euro oder Zloty honoriert. Ein Sprecher des deutschen Leitmediums: "So können wir unseren Lesern ihre Stars noch hautnäher präsentieren und machen uns selbst nicht strafbar. Von Bild lernen heißt siegen lernen."      ssi; Foto: Muss nicht dem Inhalt der Einbrecherkiste entsprechen.

Verseuchtes Fleisch aus Irland

Kommentar:
Ihr dreckigen Schweine!    ssi

Montag, 8. Dezember 2008

Was ist los in deutschen Schlafzimmern?

München (dpo, oc) - Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Opinion Control haben ergeben, dass 82,3% aller in einer Beziehung lebenden deutschen Männer ihre Partnerin stets zum Orgasmus bringen. Bei den befragten Frauen gaben allerdings lediglich 34,9% an, regelmäßig einen Höhepunkt zu erleben. Prof. Heinz Geiwasser von Opinion Control begründet diese Diskrepanz mit einem Rundungsfehler. ssi

Dienst am Leser

Ein Bonbon für die Leser
Hamburg/Lübeck (dpo) - Das deutsche Leitmedium Der Postillon ist bekannt dafür, dass die Leser immer an erster Stelle kommen, besonders die attraktiven weiblichen. Deswegen ist Der Postillon und Der Postillon am Sonntag (PamS) von nun an unter der einprägsamen Adresse www.der-postillon.com erreichbar. Die alte Adresse www.derpostillon.blogspot.com funktioniert weiterhin und - so Hosteurope will - wird auch www.der-postillon.de auf die Lieblingszeitung der Über- und Unterfünfzigjährigen weisen. Alle vorherigen Seitenprobleme wurden ausschließlich von Google und Hosteurope verursacht, teilte nun ein Pressesprecher von Der Postillon exklusiv mit und fügte hinzu: "Sicherheitshalber haben wir trotzdem unsere gesamte IT-Abteilung gefeuert und die vakanten Stellen mit billigen Praktikanten besetzt." Die Postanschriften von Google und Hosteurope für Beschwerden und etwaige Briefbomben findet man im Impressum des jewiligen Internetauftrittes. ssi; Foto: freedigitalphotos

Nachtrag: Noch sind nicht alle Probleme behoben. Die Redaktion bittet um Entschuldigung

Sonntag, 7. Dezember 2008

Das Wort zum Sonntag

Kommentar:
Das Jahr 2009 soll hart wie Kruppstahl werden. Manch einer fragt: Was nun tun? Eine Lösung kann sicherlich sein, Sparbücher aufzulösen, Drogen in großen Mengen zu besorgen und das nächste Jahr im Delirium zu überstehen. Wem das zu sehr an die Substanz geht, der kann sich immer noch in Panik oder Hysterie retten. Die Politik verhält sich im Moment eher wie ein träger Igel und nicht etwa wie ein flinker Hase. Hasenfüßigkeit würde jedoch einen Weg aus der Krise weisen, denn Glück braucht der Mensch. Und was für den Menschen gut ist, kann den Deutschen nicht oder nur bedingt schaden. ssi

Feuer frei!

Bozen (dpo) - Im Ötztal konnten Forscher einen weiteren spektakulären Fund vermelden. 1991 sorgte bereits die sympathische Gletschermumie "Ötzi" für Furore und in den Folgejahren für mehrere Nummer-Eins-Hits. Nicht unweit der alten Fundstelle wurde nun im ewigen Eis ein ca. 400.000 Jahre altes Feuer gefunden, zumindest ergab das eine Radiocarbonanalyse. Wahrscheinlich wurde das kompakte Lagerfeuer von einem grillfreudigen Homo Erectus entzündet. Noch bevor sie verlöschen konnten, wurden die Flammen vom wandernden Gletscher eingeschlossen und konserviert. Die Entdeckung des Feuers durch den Menschen muss daher um etwa 100.000 Jahre vordatiert werden. Das Urfeuer wird, sobald die wissenschaftlichen Untersuchungen abgeschlossen sind, im Archäologiemuseum in Bozen ausgestellt werden. Kopie werden an das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg und das Feuerwehr-Museum in Fulda gehen. ssi

Samstag, 6. Dezember 2008

Die süße Gefahr

Nicht nur für Waffelnarren
Bremen (dpo) - Pünktlich zur Weihnachtszeit gelang der Bundespolizei ein wichtiger Schlag gegen den organisierten Waffelhandel. Heute in den frühen Morgenstunden stellten die Fahnder eine Schiffsladung aus den USA geschmuggelte Handfeuerwaffeln sicher. Die süße handflambierte Spezerei wird in Insider-Kreisen bevorzugt mit Quittenmarmelade genossen, meist schwarz und ohne Waffelschein. Trotz des Waffelembargos fanden in den letzten Jahren allerdings auch mehr und mehr chinesische Imitate ihren Weg nach Deutschland. Die nahezu ungenießbaren Teigklumpen werden auch als Massenvernichtungswaffeln bezeichnet. Das Gesundheitsamt rät unbedingt allen, die ein solches Gebäckstück verspeist haben, anschließend Tee zu trinken: Zur Sicherheit sollte man also immer einen an der Waffel haben. ssi

Freitag, 5. Dezember 2008

Übersprungshandlung?

Berlin (dpo) - Aufgrund der vernichtenden wirtschaftlichen Diagnosen für 2009 hat die FDP-Bundestagsfraktion beantragt, das kommende Jahr auszulassen und direkt mit 2010 weiterzumachen. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt, da sonst der DFB unmöglich die Fußballnationalmannschaft der Frauen zur EM 2009 nach Finnland hätte senden können. An eine Titelverteidigung wäre so nicht zu denken gewesen.     ssi

Hitler war ein guter Kerl

Amsterdam, Starnberg (dpo) - Skandal um den Methusalem der Nation: In einem Interview sagte Johannes "Jopi" Heesters über den Führer der Herzen, Adolf Hitler: "(...) er war ein guter Kerl." Heute rudert der sympathische Greis zurück: "Ich hab nicht den Hitler gemeint, sondern den anderen, der auch neulich gestorben ist, den Adolf Haider. Der war ein guter Kerl, ich würde sogar sagen, er war mein Lebensmensch." Die Zeitung "Der Postillon", im dritten Reich 15 Jahre unter dem Namen "Der völkische Stürmer" bekannt, gratuliert Jopi zum runden Geburtstag und wünscht weitere gesunde 105 Jahre. ssi; Foto: Jopi und Adolf (nicht im Bild: Adolf)

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Provokation aus dem Reich der Mitte

Berlin (dpo) - Drei mit einem Kontrabass auf der Straße sitzende Chinesen wurden heute Morgen am Kurfürstendamm von einer Polizeistreife aufgegriffen. Als die Gesetzeshüter die Orientalen fragten, was das denn sei, sahen sie jedoch schnell ein, dass es sich lediglich um drei eher harmlose Chinesen mit Kontrabass handelte. Als das schlitzäugige Trio jedoch begann, seine eigene Lage aufs Albernste zu besingen, kamen dann doch noch die im Moment äußerst beliebten Quarzsandhandschuhe zum Einsatz. ssi

Leitkultur

Berlin (dpo) - Auf ihrem Parteitag beschloss die CDU vorgestern, die Wichtigkeit der deutschen Sprache zu betonen und folgenden Satz in Artikel 22 des Grundgesetzes aufzunehmen: "Die Sprache der Bundesrepublik ist Deutsch." Die Christdemokraten stoßen damit in Ausländerkreisen auf Unverständnis, denn, wer des Deutschen nicht mächtig ist, der versteht diesen Satz auch nicht.      ssi

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Ruchloser Geselle

Hamburg (dpo) - Armer Qualitätsjournalismus: Ein Redakteur der auflagenstarken Tageszeitung "Der Postillon" hat es sich leicht gemacht und sich aus Zeitnot eines Tricks bedient. Der 28-jährige, der heute unbedingt noch einen zweiten Artikel verfassen wollte, machte seine eigene Ideenlosigkeit zur Schlagzeile: "Kurz danach hatte ich meinen Artikel", lachte der ruchlose Geselle und veröffentlichte anschließend.      ssi

Blindes Vertrauen

Katzen in Säcken werden häufig gegen Sackratten eingesetzt.
Buxtehude (dpo) - Der Buxtehuder Willie Klawuffke hat heute Morgen die Katze im Sack gekauft und ist - entgegen landläufiger Erwartungen - vollauf zufrieden. "Alle haben mir abgeraten, weil ich ja nicht wüsste, was ich bekomme, aber ich finde, man muss im Leben auch mal was riskieren", führt der 42-jährige Elektrotechniker fröhlich aus. Tatsächlich handelt es sich bei dem frisch erworbenen Stubentiger um einen gut gepflegten bereits sterilisierten Persermischling. Der stolze Neukatzenbesitzer betont aber: "Ich hätte mich auch mit einem weniger edlen oder gar dreibeinigen Tier abgefunden. Man darf nicht zu viel erwarten, wenn man die Katze im Sack kauft. Die sind ja nicht ohne guten Grund in der Regel deutlich billiger als sacklose Katzen." Stolz fügt der Felinenfreund hinzu: "Der schönste Moment ist ja immer noch, wenn man die Katze endlich aus dem Sack lassen kann. Ich bin übrigens pädophil." Auch "Der Postillon" gratuliert zum Schnäppchen.   ssi

Dienstag, 2. Dezember 2008

Krach beim Schach

Baden-Baden (dpo) - Eklat in der sechsten Runde der Schachbundesliga: Das baden-badener Heimspiel gegen den Hamburger SK wurde heute beim Stand von 3,5:1,5 abgebrochen. Provoziert durch eine strittige Rochade in der 72. Minute gerieten Hooligangruppierungen der beiden Schachvereine heftig aneinander. Schon zuvor flogen Beschimpfungen wie "Du Bauer!" oder "Deine Mutter steht im Schach!" sowie einzelne angespitzte Läufer hin und her. Erst nach fünf quälenden Minuten konnte die hinzugerufene Polizei zusammen mit den sichtlich überforderten Ordnern die Situation unter Kontrolle bringen. Einige besonders gewalttätige Störer wurden vorläufig festgenommen. Experten meinen bei den Ausschreitungen eine neue Qualität feststellen zu können. Bisher trafen rivalisierende Schach-Hooligans meist erst zur sogenannten "Zweiten Partie" oder "Revanche" nach den Spielen außerhalb der Veranstaltungsorte aufeinander.     ssi

Koksen für Allah

Gibt es bald Haarproben an Flüghäfen?
Mumbai, Hamburg (dpo, spon) - Dem Spiegel zufolge putschten sich die Mumbai-Attentäter mit Kokain auf und konnten daher mehr als 60 Stunden kämpfen ohne zu schlafen. Bei einer Gegenprobe mit Chloroform konnte ein Praktikant von "Der Postillon" in einem wegweisenden Experiment dazu gebracht werden, mehr als 60 Stunden zu schlafen ohne zu kämpfen.      ssi

Montag, 1. Dezember 2008

Rechner royal

Dinslaken (dpo) - Dem 22-jährigen Mike Schmidt wurde heute Morgen bei der Benutzung seines PCs überraschend ein leichter regulärer Fehler angezeigt. Überglücklich äußerte sich der sympathische Arbeitslose gegenüber der herbeigeeilten Presse: "Kurz danach war der Spuk auch schon wieder vorbei. Mein Rechner vermeldete: Fehler beseitigt, es kann weitergehen. Ohne einen kompletten Systemabsturz!" Das ist erst das zweite Mal, dass auf einem deutschen Computer ein anderer als ein schwerer Ausnahmefehler angezeigt wurde. ssi; Foto: Freedigitalphotos

König Dezember

Hamburg (dpo) - Wie beinahe jedes Jahr wurde heute Morgen um 0.00 Uhr offiziell der Dezember eingeläutet. In einer losen Reihe wird "Der Postillon" daher in den kommenden Monaten die beliebtesten Monate der Deutschen vorstellen. Der Dezember, einer der letzten Monate des Jahres, beinhaltet wichtige Ereignisse wie zum Beispiel Weihnachten und Sylvester Stallones Geburtstag, dabei zählt er lediglich zwischen 25 und 33 Tage und ist somit kaum länger als andere Monate. In den Nachkriegsjahren 1946 bis 1949 ließ man, um die Hungerwinter zu verkürzen, den Dezember mehrfach ausfallen. Die vier Dezember (oder Dezembren) wurden dann in den 60ern nachgeholt. Heute in Zeiten der EU und des Schengener Abkommens wäre ein solcher Alleingang natürlich nicht mehr möglich.      ssi
Verpassen Sie auf keinen Fall die Fortsetzung: "Januar - Wie alles begann!

Sonntag, 30. November 2008

Das Wort zum Sonntag

Kommentar:
Erst Bomben und Terror in Mumbai, dann die 0:1 Auswärtsniederlage des Chemnitzer FC gegen den VfB Lübeck: Auch wenn für den Laien ein Zusammenhang ausgeschlossen scheint, so ist er doch im Recht. Angela Merkel tut daher gut daran, sieben magere Jahre auszurufen, denn unser aller Gürtel muss nicht nur enger, sondern auch tiefer geschnallt werden. Je niedriger die Gürtellinie desto höher die Trefferzone. Hosenträgerträger betrifft dies nicht, weswegen diese zurecht mit der Zunge und besagten Hosenträgern schnalzen dürfen. Dies alles hat nichts, gar nichts, damit zu tun, dass Wolfgang Clement zurückgetreten hat. Die Prämisse muss also lauten: Im Notfall darf man auch hin und wieder mit einem Auge lächeln.

Deutscher Alleingang

Berlin (dpo) - Aufgrund der schlechten Finanzlage und der schwächelnden Konjunktur in Deutschland hat die Bundesregierung ein neues Maßnahmenpaket beschlossen. Kern des Paketes ist der Ausstieg aus der Bankenkrise: "Wir können uns das im Moment einfach nicht leisten, bei der Bankenkrise mitzumachen", räumte Finanzminister Peer Steinbrück bei einer eilig einberufenen Pressekonferenz ein. "Auch wenn es einen Alleingang bedeutet: Deutschland wird sich nicht mehr beteiligen. Eine gute Krise will gut finanziert sein und der Bundeshaushalt gibt das im Moment einfach nicht her." Die Finanzexperten von "Der Postillon" sind sich einig, dass durch den Ausstieg Deutschlands aus der Bankenkrise das weltweite Projekt in keinster Weise gefährdet sei. Steinbrück gab sich zudem optimistisch: "Sollte der Konjunkturmotor wieder anspringen, sind wir Mitte nächstes Jahr natürlich wieder voll dabei!"
ssi; Foto: peter schmelzle

Samstag, 29. November 2008

Anschlag auf Mancademy

Dallas (Texas) (dpo) - Glück für alle Männer, die sich wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzen lassen wollen, denn gestern Nacht konnte ein Brandanschlag auf die Burger King Mancademy verhindert werden. Einige Studenten höheren Semesters überraschten auf dem Heimweg von einem Stripclub-Seminar einen Unbekannten beim Versuch, Feuer am schuleigenen Sprengstofflager zu legen. Der Brandstifter konnte jedoch knapp entkommen, da sich die Studenten darum prügelten, wer den Übeltäter verprügeln dürfe. Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe: Den maskulinen Augenzeugen zufolge handelte es sich bei dem Feuerteufel um einen rothaarigen Clown (siehe Phantombild). ssi

Weniger als erwartet

München (dpo) - Umfragen des Instituts Opinion Control haben ergeben, dass die bundesdeutsche Frau im Schritt 0,9 Höschen trägt. ssi

Freitag, 28. November 2008

Sensationelle Schleckerei

Osnabrück (dpo) - Die Teufelskerle von Coppenrath & Wiese haben einen neuen Coup gelandet. Pünktlich zur besinnlichen Zeit haben sie neue süße Leckereien für ein nettes Adventskaffeetrinken mit der Familie oder mit Freunden zusammengestellt. Der Champion unter den neuen Kreationen ist eindeutig der Himbeer-Frischkäse-Kuchen à la Creme Brûlee. Offensichtlich handelt es sich bei ihm um eine ganz besondere, erst knusprige, dann herrlich cremige Kuchenkreation. Die eigentliche Stärke des neuen Kuchens sehen Fachleute allerdings darin, dass die Conditoren von Coppenrath & Wiese saftige Himbeeren mit cremigem Frischkäse umhüllen. Andere Freunde der süßen Sensationen hingegen bewundern vor allem die karamellisierte Zuckerdecke à la Creme Brûlee. Nur ein einziger Kritikpunkt lässt sich vorab ausmachen: Der knusprige Crumbleboden könnte noch einen Hauch knuspriger sein.     ssi, Foto: bei Coppenrath & Wiese gestohlen

Donnerstag, 27. November 2008

Drama bei 1&1

Montabaur (dpo) - Ein mehrfacher Amoklauf hat sich heute Morgen im Hauptsitz der 1&1 Internet AG (United Internet) ereignet. Unabhängig voneinander hatten drei Männer - jeweils durch schlechten Service in den Wahnsinn getrieben - ein Blutbad verursachen wollen. Gemein ist dem Trio, dass nach vier Monaten und einer beispiellosen Orgie sinnloser Dauertelefonschleifen und inkompetenter Beratung der sprichwörtliche Kanal irgendwann voll war. Bewaffnet mit Schrotflinten stürmten die Amokläufer das Gebäude zeitgleich durch verschiedene Eingänge. Dies wurde ihnen allerdings zum Verhängnis: Bei ihrem Aufeinandertreffen erschossen sie sich - wohl erschrocken vom wahnsinnigen Anblick der jeweils anderen - gegenseitig. Unternehmenschef Ralph Dommermuth sieht sich in seiner Konzernstrategie bestätigt: "Man muss seine Kunden wie Dreck behandeln und dabei darauf achten, dass möglichst viele Menschen gleichzeitig vor den Kopf gestoßen werden. Professionelle Inkompetenz ist ein hartes Brot, daher arbeiten wir Tag und Nacht daran, unseren Service zu verschlechtern." Amokläufe bei United Internet sind die häufigste Todesursache von 1&1-Mitarbeitern und werden vor Gericht als Kavaliersdelikt geahndet.    ssi; Foto: Fantagu

Anschlag in Indien - Kurzmeldung

Mumbai (dpo) - Aufgrund der heftigen Terroranschläge ist der Name Bombay nun endgültig vom Tisch.     ssi

Mittwoch, 26. November 2008

Alte Zöpfe abschneiden!

Hamburg/Lübeck (dpo) - Bild und die Bundesregierung haben es vorgemacht. Sat1 plant es bereits. Wer etwas von sich hält, hat es vor. "Der Postillon" folgt diesem Trend! Das neue schicke Domizil wird www.der-postillon.de heißen und weitaus luxuriöser ausgestattet sein. Als deutsches Leitmedium ist dies "Der Postillon" seinen geschätzten Lesern schuldig. Zudem können so auch praktischerweise einige überflüssige Stellen abgebaut und die aufgeblähte Verwaltung ausgedünnt werden. Sämtliche Störungen in den nächsten Tagen möchten wir ausdrücklich entschuldigen.     ssi

Dienstag, 25. November 2008

Zukunftsvisionen

Köln (dpo) - Nach dem unfassbaren Erfolg der Pro7-Geller-Show "Ufos & Aliens - Das unglaubliche TV-Experiment" (wir berichteten) setzt nun auch der Marktführer RTL auf Übersinnliches: In "Die Prophezeiung 2009" (Anfang kommenden Jahres) werden die besten Hellseher der Welt einen Blick in die Zukunft werfen und voraussagen, welche Überraschungen das Jahr 2009 bereithält. Der Hausastrologe von "Der Postillon" Swami Müller hat exklusiv für unsere werten Leser Tarotkarten gelegt. "Unglaublicher Erfolg wird dieser Sendung beschieden sein", so der große Swami. "Alle Voraussagen werden eintreffen, auch die mit dem Gnu." Für Ende 2009 plant RTL eine weitere Show des Übersinnlichen. Bei "666 - Die große Satansbeschwörung" soll der Fürst der Finsternis höchstselbst der Star der Sendung sein und anschließend unter notarieller Aufsicht von Exorzisten wieder ausgetrieben werden.       ssi

Voodoo virkt

Berlin (dpo) - Der frühere Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement tritt aus der SPD aus. Grund dafür sei unter anderem die Rüge der Bundesschiedskommission. Ein Problem weniger für die angeschlagene SPD. Deren frisch gegründete Arbeitsgemeinschaft "Sozis praktizieren Voodoo (SPV)" konnte mit dem freiwilligen Ausscheiden Clements einen ersten Erfolg verbuchen. "In naher Zukunft werden übrigens die vier hessischen Abweichler doch noch ihre Meinung ändern und Oskar Lafontaine wird vom Blitz erschlagen werden. Daran arbeiten wir Tag und Nacht", verriet der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Thabo Mbonga in einem Exklusivinterview mit "Der Postillon".      ssi

Montag, 24. November 2008

Frei wie Kloßbrühe

Stuttgart (dpo) - Der ehemalige RAF-Terrorist Christian Klar soll nun nach 26 Jahren Haft in die Freiheit entlassen werden. Beobachter erhoffen sich, dass Klar demnächst einige wichtige Fragen beantworten wird, die die RAF in einem anderen Licht erscheinen lassen. Er könnte zum Beispiel einen seit Jahrzehnten schwelenden Streit schlichten und sich dazu äußern, ob die Terrorvereinigung nun korrekt Raff oder Err-A-Eff ausgesprochen wird. ssi

Poldi will nach Hause

München/Köln (dpo) - Noch Ende vergangener Woche teilte Uli Hoeneß mit, Lukas Podolski bleibe mindestens bis Sommer in München. Nun meldet sich Prinz Peng in einem Interview mit dem renommierten Blatt "Bild" zu Wort. Schluchzend gibt er dort bekannt: "Ich habe meine Entscheidung getroffen, dass ich den Verein im Winter verlassen will. Ich will wieder nach Köln. Ich will heim." Spätestens jetzt kullern ihm dicke Tränen über die kindlichen Wangen. Podolski schluckt schwer. "Ich habe den Bayernleuten schon gesagt, dass ich im Winter weg will. Ich halte es nicht mehr aus!" Die Schleusen öffnen sich jetzt vollends, die Tränen schießen Sturzbächen gleich aus den zusammengekniffenen Augen und Poldi wimmert. "Warum lassen die mich nicht? Ich will heim zu meiner Mami." Der beliebte Stürmerstar krümmt sich am Boden, nimmt eine fötale Stellung ein. "Heiiiiiim, heiiiiiiiim", greint er nur noch und wird anschließend von seinem Manager hinausgeführt. Fußball lebt eben auch von Emotionen. ssi, Foto: MKBN

Sonntag, 23. November 2008

Das Wort zum Sonntag

Kommentar:
Jeder Popel fährt 'nen Opel. Dieser Spruch gilt mehr denn je. In Zeiten der Krise müssen nämlich alle enger zusammenrücken. Dabei können auch lästige Kleidungsstücke abgestreift werden. Eine beiläufige Berührung kann etwas bedeuten, sie muss es jedoch nicht. Wichtig ist jetzt, dass alle an einem Strang ziehen, wenn nötig von zwei Seiten. 2009 wird alles besser, 2007 war alles besser und 2008 war wie es war und ist ein bezaubernder Reinfall.

Feiges Attentat

Dingolfing (dpo) - Skandal bei der 24. Internationalen Kartenhaus-Meisterschaft in Dingolfing! Fünf Stunden nach Beginn war der Wettbewerb an Spannung kaum noch zu übertreffen, denn nur noch die gigantischen Kartenhäuser des amtierenden Meisters Sven Dikolson aus Dänemark und seines Herausforderers Christian Wuckel aus dem Mittelfränkischen standen. Kopf an Kopf errichteten die beiden Stockwerk um Stockwerk, ein neuer Weltrekord lag in der Luft. Doch dann kam alles anders: Zwei höchstwahrscheinlich ferngesteuerte Modellflugzeuge flogen unvermittelt durch die offene Saaltür und krachten in kurzen Abständen in die Kartenhäuser von Dikolson und Wuckel. Erst sah es so aus, als wären die Türme stabil genug, doch dann fielen sie in sich zusammen wie zwei Kartenhäuser. Voller Wut äußerte sich der Veranstalter Jörg Busch anschließend gegenüber der Sportredaktion von "Der Postillon": "Das gibt Krieg! Welche Bestie ist zu so etwas fähig? Wir werden den Schuldigen finden." Kartenhaus-Insider haben allerdings schon eine Vermutung. Beim Täter könnte es sich um den aus dem Hochstaplerverband ausgeschlossenen Adam Binladner handeln, der bereits in den späten 90ern einen Anschlag auf ein Kartenhausturnier verübt hatte. Die Ermittlungen laufen. ssi

Samstag, 22. November 2008

BND-Terror

Beim BND werden Bomben noch handgemacht
Berlin/Pristina (dpo) - Bereits am Mittwoch waren drei Deutsche im Kosovo festgenommen worden. Brisant dabei: Dem - verglichen mit "Der Postillon" - eher unwichtigen "Spiegel" zufolge handelt es sich bei den Verhafteten um BND-Agenten. Die kosovarischen Ermittler verdächtigen die Beamten, an einem Anschlag auf die EU-Vertretung in Pristina beteiligt gewesen zu sein. Damit erklärt sich nun endlich, warum Innenminister Wolfgang Schäuble derart vehement auf die Durchsetzung des BKA-Gesetzes drängt (wir berichteten). Nur das BKA wäre imstande, den Bundesnachrichtendienst so lückenlos zu überwachen, dass er nicht auch in Deutschland Anschläge durchführt. Aufgrund der neuen Nachrichtenlage sollte nun der Widerstand im Bundesrat schnell in sich zusammenfallen. ssi

Bub erschießt Bub

Ostfilden (dpo) - Ein tragischer Vorfall erschütterte heute morgen Ostfilden. Ein 10-jähriger Junge erschoss seinen gleichaltrigen Freund mit einem geladenen Gewehr, das er kurz zuvor in einem Feld fand. Der noch nicht strafmündige Knabe steht unter Schock und wird psychologisch betreut. Die Polizeidirektion Baden-Württemberg appelliert dringend: Man sollte die Flinte nicht einfach leichtfertig ins Korn werfen. Schusswaffen gehören in die Hände von Polizisten, Soldaten und Kriminellen und keinesfalls in die von Minderjährigen. ssi

Freitag, 21. November 2008

Wehrhafte Demokratie

Berlin (dpo) - Da das BKA-Gesetz im Bundesrat voraussichtlich abgelehnt werden wird, hat Wolfgang Schäuble nun die Abstimmungsregeln kritisiert und eine Änderung angemahnt. Beobachter sind sich einig, dass der Innenminister noch verhältnismäßig milde reagiert. Immerhin könnte er auch den Bundesrat von Polizeitruppen stürmen lassen und das gewünschte Ergebnis erzwingen. Seine Verbissenheit gibt allerdings auch Anlass zu medizinischer Sorge. Unabhängig voneinander äußerten mehrere Koryphäen auf dem Gebiet der Proktologie Bedenken, Schäuble "habe den Arsch offen".     ssi; Foto: Dramatisierung

Pi-Pa-Panik

Köln (dpo) - Ein Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr konnte gestern einen unkontrolliert tanzenden Bi-Ba-Butzemann einfangen. Der offensichtlich geisteskranke Wicht war völlig überraschend im Haus der siebenköpfigen Großfamilie Schlinck aufgetaucht. Als die vom Familienvater alarmierten Rettungsdienste vor Ort eintrafen, rüttelte und schüttelte sich besagter Bi-Ba-Butzemann gerade. Was er allerdings anschließend vorhatte, bezeichnen die meisten Augenzeugen schlicht als widerwärtig. Die Polizei konnte ihn gerade noch rechtzeitig mit einem gezielten Fidibum betäuben und abtransportieren. Andernfalls wären gerade bei den Kindern psychische Schäden nicht auszuschließen gewesen.         ssi

Donnerstag, 20. November 2008

Arrrrrrrr!

(dpo) - Noch immer liegt der von Seeräubern gekaperte saudische Öltanker "Sirius Star" vor der Küste von Somalia. Angeblich haben die Freibeuter jetzt ihre Forderungen durchgegeben. Dem saudischen Verhandlungsführer zufolge fordern sie Gold, Silber und Geschmeide in mehreren Holzkisten sowie 50 Fässer Rum. Es gibt bereits Stimmen, die fordern, man solle den berühmten Piratenjäger Jack Flint aus Kiel holen.      ssi; Foto: Dramatisierung

Kein deutsches FBI


Potsdam (dpo) - Seit Mittwochabend tagen die deutschen Innenminister in Potsdam und wollen das BKA-Gesetz retten. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann meinte dazu in der taz: "Wir wollen kein deutsches FBI." Insider bestätigen: Das Gesetz soll eher eine lückenlose Überwachung im Stile von Stasi oder KGB vorbereiten. Auch Gestapo-Ansätze lassen sich erkennen, aber auf keinen Fall FBI!      ssi

Gleichgewicht wieder hergestellt

Mainz (dpo) - Nachdem "Der Weiße Ring", der Gemeinnützige Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e.V., in der Vergangenheit große Erfolge verbuchen konnte, wurde gestern - ebenfalls in Mainz - "Der Schwarze Ring" gegründet. "Der Schwarze Ring" - hauptsächlich durch Spenden, Schutzgelder und andere "krumme Geschäfte" finanziert - hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kriminelle bei der Ausübung von Straftaten beratend zu unterstützen. Zudem bietet "Der Schwarze Ring" juristische Hilfe für den Fall an, dass "mal etwas schief geht". Die gesamte Redaktion von "Der Postillon" reiht sich ein in die Schar der Gratulanten und wünscht viel Erfolg. ssi

Mittwoch, 19. November 2008

Alle Räder stehen still

Rüsselsheim (dpo) - Gute Nachrichten für Anwohner in Innenstädten und an Hauptverkehrsadern: Der Solaranlagenhersteller SolarWorld will die vier deutschen Opel-Standorte und das Entwicklungszentrum in Rüsselsheim übernehmen. Man kann also erwarten, dass der nächtliche Verkehrslärm deutlich abnehmen wird.      ssi

Pisa liegt in Sachsen!


Dresden (dpo) - Nach dem überraschend guten Abschneiden Sachsens bei der Pisa-Studie ist Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) optimistisch. Sachsen könnte Finnland auch was die Selbstmordrate anbelangt in nächster Zukunft ein-, vielleicht gar überholen.       ssi, Foto: photovision

Dienstag, 18. November 2008

Eine Maus wird 80

New York (dpo) - Micky Maus feiert heute seinen 80. Geburtstag. Der lustige Nager hatte am 18. November 1928 im legendären achtminütigen Zeichentrickfilm "Steamboat Willie" seinen ersten großen Auftritt. Eine ausgelassene Feier ist indes nicht zu erwarten: Micky Maus hat alle seine Freunde, Bekannten und Verwandten überlebt und ist aufgrund eines Hirnschlags halbseitig gelähmt.    ssi

Affentheater

Burladingen (dpo) - Schon immer hat die Trigema GmbH ihre Sportbekleidung nur in Deutschland herstellen lassen und dies besonders in ihren Werbeauftritten betont. Jetzt kam ans Licht wie: Zwar hat das Unternehmen tatsächlich 1200 Mitarbeiter, aber Greenpeace-Aktivisten konnten aufdecken, dass es sich dabei ausnahmslos um Affen der Gattung Schimpanse handelte. Eine extrem chaotische Polizeirazzia am Sonntag konnte dies bestätigen. In den riesigen Manufakturen mussten die armen Kreaturen offensichtlich bis zu zehn Stunden am Stück für zum Teil weniger als fünf Bananen schuften - ohne Unfallversicherung oder Rentenansprüche. Kontrolliert wurden die Affen nach ersten Polizeiaussagen von dem aus Funk und Fernsehen bekannten sprechenden Schimpansen Coco Straboni (Archivbild), der bislang allerdings jede Aussage verweigerte. Die Polizei ermittelt.   ssi; Foto: wikipedia

Montag, 17. November 2008

Kurz berichtet

Erfurt (dpo) - Kurz nach seiner Wahl zum Parteichef der Grünen hat Cem Özdemir all denjenigen, die ihm islamistische Tendenzen unterstellen, mit dem Dschihad gedroht.     ssi

Die neuen Grünen

Erfurt (dpo) - Die Partei Bündnis 90/Die Grünen hat auf ihrem Parteitag in Erfurt am vergangenen Wochenende eine neue Marschrichtung vorgegeben. In einer feurigen Rede brandmarkte Claudia Roth Arbeit als Klimakiller Nummer 1. Denn Umfragen zufolge sollen arbeitende Menschen bis zu viermal so viel CO2 in die Luft pusten wie ihre untätigen Artgenossen. Entsprechend heizte Roth die Stimmung an: "Wenn wir den Klimawandel aufhalten wollen, brauchen wir eine deutlich höhere Arbeitslosigkeit in Deutschland. Ich möchte den arbeitenden Teil der Bevölkerung jetzt nicht stigmatisieren und auch keine Pogromstimmung auslösen, aber wer fleißig ist, ist ein Schwein, eine richtige Umweltsau!" Anschließend forderte die quirlige Politikerin ein Anti-Konjunkturprogramm und trat dann - mit gutem Beispiel vorangehend - von allen Parteiämtern zurück.     ssi

Bibel neu auflegen?


Ist Gott doch entspannter als viele denken?
Ashkelon (Israel) (dpo) - In einer Höhle nahe Ashkelon wurde das lange verschollen geglaubte Shimon-Evangelium gefunden. Expertenmeinungen zufolge können Altes und Neues Testament erst zusammen mit dem Shimon-Evangelium als Einheit begriffen und somit sinnvoll werden. Im Shimon-Evangelium finden sich einer vorläufigen Übersetzung zufolge Jesus' unverhohlene Aussagen, dass Mann und Frau gleich seien, dass Homosexualität Gott sehr wohl gefalle und Verhütung sowie Abtreibung - wenn nötig - durchaus in Ordnung gingen. Weiter wird der Gläubige von Shimon, der auch als der lustige Evangelist bekannt war, im bislang verschollenen Bibelstück aufgefordert, sein Leben so zu führen, wie es ihm praktisch erscheine. Ziemlich sicher sollte nun auch das Schisma überwunden sein, denn das neue Evangelium gibt klare Hinweise darauf, dass alle christlichen Strömungen, ob nun Zeugen Jehovas oder Presbyterianer, ausnahmslos richtig lägen. Es gibt noch keine offizielle Stellungnahme aus dem Vatikan, doch alle Beobachter gehen davon aus, dass Papst Benedikt XVI. erfreut auf den Fund reagieren wird.   ssi, Foto: Michelangelo

Sonntag, 16. November 2008

Das Wort zum Sonntag

Kommentar:
Eines hat uns Hessen gelehrt: Wenn Koch in den Medien ist, dann werden in bayerischen U-Bahnen Rentner verprügelt - diesmal in Nürnberg, der Stadt der Lebkuchen und der preisgünstigen Liebe. Doch es gibt auch andere Baustellen, allerdings zu wenige um den stotternden Konjunkturmotor zum Brummen zu bringen. Was braucht sein Getriebe? "Öl" schreien die einen, "Sand" die anderen. Nicht zu vernachlässigen ist zudem: Angst. Denn Angst ist die Triebfeder, die unser Schulsystem jetzt braucht. Unter Stress macht jeder Fehler und aus Fehlern wird man klug. ssi

Heckmeck: Besteck-Schreck weg

München (dpo) - Der renommierte Mentalist Uri Geller wurde kurz nach seiner gestrigen Show von Außerirdischen in Handschellen gelegt und entführt. Geller wird beschuldigt Besteck in mehreren Galaxien verbogen zu haben. ssi, foto: wikipedia

Samstag, 15. November 2008

Drogenprobleme der Zukunft


Berlin (dpo) - Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Sabine Bätzing (SPD) hat gestern die neue repräsentative Studie zur "Drogenaffinität Jugendlicher" vorgestellt. Die Zahlen geben Grund zur Besorgnis. In den Jahren 2004 bis 2008 haben Jugendliche zwischen 12 und 25 Jahren in allen wichtigen Disziplinen nachgelassen: Der Haschischgebrauch fiel von 3% auf 2,3%, regelmäßiger Alkoholgenuss sank von 22% auf lächerliche 17%. Die Anzahl der Raucher hat sich nahezu halbiert. Deutschland sinkt damit auf der "internationalen Coolness-Skala" um 3 Punkte und fällt somit hinter Spaßbremsen-Länder wie Nordkorea und Kanada zurück. "Die Drogenpolitik der Bundesregierung hat auf der ganzen Linie versagt", vermeldeten die Sprecher der Oppositionsparteien unisono. "Wenn sich die Jugend nicht mehr zuballert, wer dann?" Gerade auf den Sauf- und Sextourismus in Deutschland kann sich das äußerst negativ auswirken. Der weit über die Landesgrenzen hinausreichende Ruf Deutschlands als Land der harten Trinker steht auf dem Spiel.
Dass der Nachwuchs wegbricht, wirbelt zudem den Markt der illegalen Drogen kräftig durcheinander. Denn: Bei mangelnder Nachfrage wird auch das Angebot schlechter. Die Drogensüchtigen von heute sind daher die Leidtragenden von morgen.
Um Rücktrittsforderungen entgegenzutreten hat Bätzing jetzt eine umfangreiche Prodrogenkampagne angekündigt, die unter anderem auf starke Vorbilder wie David Hasselhoff, Helmut Schmidt und Snoop Dog setzt. ssi, Foto: freedigitalphotos

Yogi tot

Bhubaneswar (Indien) (dpo) - Aufmerksame Nachbarn meldeten gestern Nacht ein Feuer in der Wohnung des weltberühmten Schlangenbeschwörers Ranshid Sharma. Trotz aufopferungsvoller Löscharbeiten konnte die Feuerwehr in den frühen Morgenstunden nur noch einen verkohlten Leichnam bergen. Der Fakir wurde offensichtlich im Schlaf von einer Nagelbettentzündung überrascht. ssi

Freitag, 14. November 2008

Verwirrend

München (dpo) - Bei einer repräsentativen Umfrage stellte das renommierte Meinungsforschungsinstitut Opinion Control 3000 Münchnern die Frage: "Könnten Sie Ihre Antwort einfach genug halten, damit wir keine Schwierigkeiten beim Auszählen bekommen?" Darauf antworteten 77% der Befragten mit "Ja", 12% mit "Jein" und immerhin 22% mit "Nein". Weitere 1,4% antworteten "Alaska". Statistisch gesehen liegt München damit knapp neben Brüssel und um Ulm herum. ssi

Deutschland noch sicherer

Berlin (dpo) - Neues aus dem Innenministerium: Wolfgang "Online-Durchsuchung" Schäuble möchte jetzt auch die Gehirnströme von Komapatienten messen und anschließend auswerten. "Wo kämen wir denn hin, wenn sich hier jeder ins Koma versetzen lassen könnte, nur um dann Terroranschläge zu planen. Da besteht eine Lücke im Gesetz und Terroristen könnten sie aktiv nützen", vermeldete der sportliche Minister auf einer Pressekonferenz. "Die liegen zum Teil ja auch aus gutem Grund im Koma, diese Komapatienten, das sind ja nicht unbedingt unbescholtene Bürger. Da muss in der Vergangenheit schon irgendetwas schief gegangen sein." Schäuble kann aber auch beruhigen: "Wer nichts Unredliches plant, der muss auch nicht mit Beugehaft oder Schutzverwahrung rechnen." Einer gemeinsamen Erklärung von CDU/CSU und SPD zufolge will die Bundesregierung das Gesetz nun so schnell als möglich durchwinken, solange die Menschen durch Obamaeuphorie und Finanzkrise abgelenkt sind. ssi

Donnerstag, 13. November 2008

Polizeiverhör

Berlin, Hannover (dpo) - Nachdem es bei der gestrigen bundesweiten Schülerdemonstration vor dem Landesparlament Hannover zu handfesten Ausschreitungen kam, muss die Polizei umdenken. Dazu steht uns Rainer Wendt, der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rede und Antwort.

Postillon: Was halten Sie von den Ausschreitungen in Hannover?
Wendt: Das hat eine neue Qualität bekommen. Wir müssen uns der Situation anpassen.
Postillon: Sie haben gesagt, Tränengas solle überhaupt nicht zum Einsatz kommen. Das finden wir sehr anständig.
Wendt: Die kleinen Rotzlöffel heulen ohnehin schon bei geringer Gewaltanwendung wie am Spieß.
Postillon: Wie wollen Sie denn vorgehen?
Wendt: Wichtig bei diesen Rowdies ist, dass die Sicherheit der Polizisten über der der aufmüpfigen Wichte steht. Im Notfall muss eben auch der Einsatz von Gummischrot oder modernen Elektroschockern, sogenannten Tasern erlaubt sein.
Postillon: Könnte man nicht wenigstens bei Grundschülern etwas vorsichtiger zur Sache gehen?
Wendt: Wenn die Knilche nicht von vornherein lernen, dass das Leben kein Zuckerschlecken ist, dann überleben sie auf der Straße ohnehin nicht. Im Übrigen kommt uns das im Moment alles gerade recht. Wir sind immer noch wütend von den Verzögerungen beim Castor-Transport. Da sind die Pimpfe genau das richtige Ventil.
Postillon: Vielen Dank.
ssi

Müssen wir jetzt alle sterben?

(dpo) - Das Bruttoinlandsprodukt schrumpft das zweite Quartal in Folge - damit steckt Deutschland in einer Rezession. "Der Postillon"-Wirtschaftsexperte Guillaume de Brax-Meier empfiehlt den Bundesbürgern folgende Maßnahmen: 
1. Hamsterkäufe (siehe Bild), solange die Regale noch voll sind.
2. Bewaffnen Sie sich (Schrotflinte empfohlen).
3. Plündern Sie, solange noch etwas zum Plündern da ist.
4. Bauen Sie Ihr/e Haus/Villa/Loft zur Festung aus.
5. Essen Sie, wenn nötig Ihre toten Mitmenschen auf (Fremde sind Verwandten vorzuziehen).
Mit etwas Glück zieht die Konjunktur im nächsten Quartal wieder an und Sie können Ihr altes Leben wieder aufnehmen. ssi; Foto: freedigitalphotos

Mittwoch, 12. November 2008

Gut geölt

Titting (dpo) - Gute Nachrichten für Freunde des gepflegten Öl-Wrestlings. Die sinkenden Ölpreise kommen beim Endverbraucher an. Die Ticketpreise für Ölwrestling-Events sind seit der Preisspitze im Juni um mehr als 20% gesunken und im Jahresmittel nicht mehr über dem Niveau vom Vorjahr. Die einzige Bedrohung sieht Jörg Sichelmann, Chef des Bundesverbandes der Öl-Wrestlerinnen, im Moment aus dem Osten kommen: "Wenn die Chinesen jetzt plötzlich auch auf den Trichter kämen und auf einmal alle Öl-Wrestling sehen wollten, dann könnte es hier schon zu Engpässen kommen. Die Zeiten des Sports für den kleinen Mann oder für einen Familienausflug wären dann natürlich vorbei," verriet der bierbäuchige Funktionär in einem Interview mit dem Hochglanzmagazin "Penthouse". Man sollte Öl-Wrestling also genießen, solange es noch möglich ist.    ssi; Foto: Freedigitalphotos

Rückrufaktion

Leverkusen (dpo) - Der Pharmakonzern Bayer hat das Produkt Aspirin® zurückgerufen. Experten haben festgestellt, dass sich aus den Packungen weiße Kleinteile in Pillenform herausbrechen lassen, bei denen akute Verschluckungsgefahr besteht.     ssi