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Muttertag? Nein danke!
      Der Muttertag hat auch Feinde. Deren häufigste Argumente finden Sie hier.
 
     

"Tag der Blumenhändler"

89% der deutschen Mütter bekommen zum Muttertag ein Geschenk von ihrem Kind. Häufigstes Geschenk: natürlich Blumen! Nicht umsonst wird der Muttertag auch gerne als "Tag der Blumenhändler" bezeichnet. Rund sechs Millionen Blumensträuße verkaufen Floristen zu diesem Termin.

Liebe lieber 365 Tage im Jahr zeigen

Dabei legen laut Umfrage einer Frauenzeitschrift nur wenige Mütter im Alter zwischen 18 und 60 Jahren überhaupt wert auf diesen Tag. Die Kritik: Liebe kann der Mutti das ganze Jahr über gezeigt werden. Dafür braucht es keinen Feiertag.

"Nazi-Feiertag" und Reduzierung der Frau auf das Muttersein

Feiertag ist der Muttertag in Deutschland erst in der Nazizeit geworden. Die Nationalsozialisten nutzten den Gedanken des Tages aus, um ihn für ihre Ideologie zu missbrauchen. Sie richteten das Mutterkreuz in Gold, Silber und Bronze ein und verliehen es zum Muttertag an Mütter mit mehr als vier Kindern. Der Muttertag als nationalsozialistisch gefärbte Veranstaltung und Reduzierung der Frau auf ihre Rolle als Mutter.

   
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Muttertag - nein danke!

 
 
 
   
  © Radio Bremengeändert am 18.05.2007
   
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