Über Uns   Trial Watch   CAJ   Gerichte   Wahrheitskommissionen   Internationales Recht   Schweiz
  english  français  deutsch  | Sitemap

  René Bousquet
  Maurice Papon
  Paul Touvier
 Site personnel "mémoire juive et éducation"
Relate les évènements liés à Klaus Barbie
 Kalenderblatt 2009: 4. Februar - Märkische Allgemeine
04.02.2009
2008 - In einer Lüftungsanlage des Atomkraftwerks Krümmel (Schleswig-Holstein) bricht ein Schwelbrand aus. Niemand wird verletzt. Der Reaktor war nach einem Feuer im Sommer 2007 ...
TRIAL_TXT_RSS Alle anzeigen...
Haben Sie neue Informationen ?
Wollen Sie eine Verbesserung anbringen ?
Klicken sie hier...

Um über Updates zu diesem Profil informiert zu werden, geben Sie hier Ihre E-mail-Adresse ein :

 

 

Mitglied werden

 

 

Spenden

 

 

Website verlinken

Klaus Barbie

Kontext : Besetztes Frankreich Suchen
Urteilsort : Frankreich Suchen
Status : Verurteilt
Statusbeschreibung : Wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu lebenslanger Haft verurteilt
Funktion : Chef der Gestapo in Lyon
FaktenVerfahren
Klaus Barbie wurde am 25. Oktober 1913 in Bad Godesberg, in der Nähe von Bonn, geboren. Von 1933 bis 1935 war er Mitglied der Hitlerjugend. Seine fanatische Begeisterung für die Nazi-Ideologie zeigte sich bereits in einem Arbeitslager für die Jugend, welche von der Nationalsozialistischen Partei organisiert worden war.

Klaus Barbie trifft 1935 Himmler und tritt der SS bei. Kurz darauf wird er Mitarbeiter des Sicherheitsdiensts in Berlin und nimmt an der Verfolgung von Juden und Homosexuellen teil. Er wird nach Den Haag und nach Amsterdam geschickt, wo er zuständig ist für die Verfolgung von Juden und politischen Flüchtlingen aus Deutschland.

Nach Frankreich gelangt er 1942 und wird Chef der Gestapo (Geheime Staatspolizei) in Lyon. Die gerichtlich beurteilten Taten fallen in seine Zeit in Frankreich.

Barbie wird vorgeworfen, für die Deportation von Hunderten französischer Juden verantwortlich zu sein, darunter insbesondere :
- die Festnahme von 44 jüdischen Kindern und sieben Erwachsenen im Kinderheim von Izieu am 6. April 1944 und ihre Deportation ins Lager Auschwitz Birkenau
- die Razzia vom 9. Februar 1943 bei der Union Générale des Israélites de France (UGIF) in der Rue Sainte-Catherine in Lyon, bei der 86 Personen festgenommen und deportiert wurden
- die Deportation von mehr als 600 Personen im Konvoi vom 11. August 1944, die letzte Deportation aus Lyon.

Zahlreiche Zeugen sagten im Prozess über Misshandlungen und Folter aus, welche ihnen durch Klaus Barbie und seine Männer widerfahren waren.
Druck  Senden einem Freund  Fügen sie meinen Bookmark    mehr...
Trial Watch möchte daran erinnern, dass jede von nationalen oder internationalen Behörden verfolgte oder angeklagte Person solange als unschuldig zu gelten hat, bis ein rechtskräftiger Schuldspruch vorliegt.
 Nationalität :
 Germany
 Geburtsdatum :
 25.10.1913
  Letztes mal Gesehen :
  Lyon, Frankreich (1991 in Haft gestorben)
  Zeitspanne der Fakten :
 11.1942 - 08.1944
  Urteilperiode :
  12.05.1987 - 04.07.1987
  Kategorien :
  Verbrechen gegen die Menschlichkeit
  Letzte Änderung des Profils :
  30.04.2005
 
Archives d'un procès, Klaus Barbie
Bernard-Henri Lévy
Barbie, Touvier, Papon : Des procès pour la mémoire
Denis Salas, Jean-Paul Jean
Chronique du procès Barbie
Paul Gauthier
Remembering in Vain: The Klaus Barbie Trial and Crimes Against Humanity
Alain Finkielkraut
icl
Das Projekt TRIAL WATCH wurde finanziell unterstützt von der Loterie Romande und der Stadt Genf.
Copyrights © 2009 trial-ch.org. All rights reserved - DB Engineering: J. Bédat, Design: X. Righetti - Rechtliche Hinweise