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Influenza

Düsseldorferin an Schweinegrippe erkrankt

(2)
20. Mai 2009, 23:23 Uhr

Bei einer Düsseldorferin ist das Schweinegrippe-Virus nachgewiesen worden. Sie war mit ihrem Mann aus New York zurückgekommen. Die Kinder des Paares werden in einer Kita betreut. Nun müssen 34 Knirpse bis zum 2. Juni vorsorglich zu Hause bleiben. Weltweit gibt es inzwischen mehr als 10.000 Schweinegrippe-Infektionen.

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Foto: dpa

Da bekommt doch jedes Schweinegrippevirus Angst: Eine Mundschutz-Idee aus Mexiko-Stadt.

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Die Zahl der Schweinegrippe-Infizierten in Deutschland hat sich auf 15 erhöht: Eine 43-jährige Frau aus Düsseldorf ist an der neuen Grippe vom Typ A H1N1 erkrankt, wie das Gesundheitsamt der Stadt mitteilte. Damit ist erstmals auch Nordrhein-Westfalen von der Epidemie betroffen.

Wahrscheinlich seien auch die beiden Kinder der Düsseldorferin infiziert, hieß es. Die Frau kam laut Mitteilung mit ihrem Mann am 15. Mai aus New York nach Düsseldorf zurück und hatte bei ihrer Ankunft keinerlei Krankheitssymptome. Erst Anfang der Woche sei sie erkrankt.

Am Nachmittag sei das Influenza-Virus A H1N1 dann in der Universitätsklinik Düsseldorf festgestellt worden. Das Robert-Koch-Institut in Berlin wurde informiert, der Bestätigungstest von dort stehe aber noch aus.

Derzeit ermittele man alle möglichen Kontaktpersonen, auch alle Mitreisenden sowie die Kinder der Kindertagesstätte, die die Kinder der Frau besucht hätten, erklärte die Stadt. An diesen Tagen seien dort 34 Kinder und sechs Mitarbeiterinnen anwesend gewesen. Die betroffenen Kinder müssten vorsorglich bis zum 2. Juni zu Hause bleiben.

In Deutschland gab es nach offiziellen Angaben zuletzt 14 Fälle. Zuletzt waren am 15. Mai zwei Fälle bestätigt worden. Die 14 Fälle verteilten sich auf die Bundesländer Bayern (7), Brandenburg (2), Sachsen-Anhalt (4) und Hamburg (1). Alle Erkrankungen in Deutschland verliefen bisher mild.

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Wird zuviel Aufhebens um die Schweinegrippe gemacht?

Weltweit gibt es inzwischen mehr als 10.000 Schweinegrippe-Infektionen. Insgesamt gebe es inzwischen 80 Todesfälle und 10.243 Infektionen, erklärte eine Sprecherin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Fadela Chaib, in Genf. Zuletzt hatte die WHO in mindestens 40 Ländern 9.830 Fälle gezählt. Die 413 Neuinfektionen wurden vor allem aus den USA und Japan gemeldet, wie die Organisation mitteilte.

In Mexiko erlagen unterdessen zwei weitere Menschen der Schweinegrippe. Damit stieg die Zahl der Todesopfer dort auf 74, wie das Gesundheitsministerium in Mexiko-Stadt mitteilte. Bis auf sieben Opfer infizierten sich alle vor dem 23. April, dem Tag, an dem das neue Virus identifiziert wurde.

Die Behörden meldeten 88 weitere bestätigte Erkrankungen, damit stieg die Gesamtzahl der Infizierten auf 3.734. Die Zahl der Neuinfektionen sei aber weiter rückläufig, hieß es.

AP/cl

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Bei einer Düsseldorferin ist das Schweinegrippe-Virus nachgewiesen worden. Sie war mit ihrem Mann aus New York zurückgekommen. Die Kinder des Paares werden in einer Kita betreut. Nun müssen 34 Knirpse bis zum 2. Juni vorsorglich zu Hause bleiben. Weltweit gibt es inzwischen mehr als 10.000 Schweinegrippe-Infektionen.

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Kommentare

21.05.2009,
07:11 Uhr
Postman sagt:
@Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann sagt:

Das Internet ist nicht dazu gedacht, dass jeder seine persönlichen, dubiosen Theorien propagieren kann. Eine Korrelation zwischen Wassertemperatur und Grippefälle ist weder Beweis noch Indiz für die Übertragung der Krankheit über das Trinkwasser.

Hätte der Typ, der diesen Kram in die Welt gesetzt hat mal ein Buch in die Hand genommen, so hätte er herausgefunden, dass Grippe gehäuft in kalten Jahreszeiten auftreten, weil die Abwehr der Menschen geschwächt ist.
22.05.2009,
07:44 Uhr
Dieter sagt:
sofort Düsseldorf evakuieren (Ausweichlager; die Niederlande!)

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Zusammen mit Holm Hümmler folgte eine ähnlich trefferarme scheinende Gegenüberstellung in des Buches Themenbereich CERN/Antimaterie.Große Pause: auf der (vergeblichen) Suche nach einem in dieser Gegend wohl nicht lebensfähigen Internetcafé fand ich einen Thai-Imbiß, mit derselben Schwäche geschlagen wie seine Kölner Kollegen: Man kann noch so sehr beteuern, eine wirklich richtig scharfe Ausgabe des Gerichtes zu mögen und überleben zu können - nach dem 'Aber gerne' bleibt letztendlich nur ein pikant gewürztes Essen übrig. Hier ist anscheinend die Integration schon viel zu weit fortgeschritten...20:15: Der große Abendvortrag von Massimo Polidoro: "In Search of Mysteries". Einen kleinen Nachschlag zu der Fremdsprachlichkeit: In diesem Falle ist es natürlich weder von Signore Polidoro zu erwarten, seinen Text in deutsch zu Gehör zu bringen wie vom Publikum, denselben in Italienisch verstehen zu können. Dieses Mal ist englisch der angesagte vernünftige Kompromiss. 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