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Orlik Golden Sliced

Orlik Golden Sliced

(Pfeifentabak)

Markenname:Orlik
Hersteller:Orlik
Mischung:Virginia, Burley
Schnittbreite:Flake
Typ:leicht aromatisiert
Stärke:medium-stark
Verpackung:50 g Pouch
Preis:6,75 Euro

Wolf-Rüdiger Jürgens

Einer der Tabake die mir in Dänemark in jedem Tabakladen oder Supermarkt begegneten war der Orlik Golden Slices. Er scheint sehr populär dort zu sein. Ich hatte ihn schon mal als Probe von Jesper geschickt bekommen, und fand ihn recht gut, so dass ich mir im Urlaub in Dänemark sofort die Golden Slices gekauft habe. Bei den Golden Slices handelt es sich um klassischen Navy Flake, im Aussehen dem berühmten MB Navy Flake nicht unähnlich. Das Tabaksbild ist jedoch heller, der Geruch ist gänzlich anders. Die Golden Slices riechen überhaupt nicht nach Honig, eher etwas säuerlich aber tabakecht. Stopfen ist ohne große Probleme zu erledigen, einfach 1-2 Scheiben zusammen rollen und hochkant unter leichtem Drehen in die Pfeife applizieren. Überstehende Reste "abzipfeln" und schon geht's ans Anzünden. Die Golden Slices lassen sich willig entzünden, und glimmen langsam vor sich hin. Der Geschmack ist tabakecht mit einer sehr gefälligen leichten Süße. Ich meine auch noch eine Aromatisierung im Hintergrund zu entdecken, kann sie jedoch nicht genauer beschreiben. Die Golden Slices haben noch einen Bruder, Brown Slices , der mit Bergamotte-Öl (Earl Grey Tee) aromatisiert wurde, da schmeckt man es eindeutiger heraus. Golden Slices hat eine helle breite Süße, mit leicht malzigem Einschlag, die ich sehr häufig in den dänischen Tabaken entdecke. Die Gawith VA´s um eine Beispiel zu nennen produzieren eine meiner Meinung nach mehr dunkle warme aber auch irgendwie unbestimmte Süße. Die Stärke würde mich mit medium in Richtung full einschätzen, er verfügt durchaus über ein bestimmtes Nikotinpotential, aber man kann ihn auch des Morgens ohne Probleme genießen. Der Rauch ist kühl, brennt aber sofort auf der Zunge wenn man eine bestimmte Temperatur überschreitet. Zum Schluss bleibt nur weiße Asche übrig, ein Zeichen für die hohe Tabaksqualität. Mit oder ohne Filter bleibt eine Frage der persönlichen Vorliebe, auch mit Filter schmeckt er ausgezeichnet. Es gehen höchstens ein paar Nuancen verloren.

Fazit: Ein sehr schmackhafter typisch dänischer Flake von hoher Qualität, den man uneingeschränkt dem Flake- Liebhaber empfehlen kann. Offiziell gibt's den wohl in D nicht zu kaufen, aber bei Peter Heinrichs kann man zumindest einen gleichnamigen Flake erstehen. Ob sie identisch sind kann ich noch ;-) nicht beurteilen. meiner Meinung nach sollte er unbedingt neben anderen Flakes die ich in Dänemark "entdeckte" (z.B. Larsen Navy Flake, Caledonian Virginia Flake) in Deutschland im Handel sein. Wer nichts im Markt anbietet, wird auch nichts verkaufen!

(24.08.2000)


Björn Hollensteiner

Vom Hörensagen weiß ich, dass der Golden Sliced ein in Dänemark äußerst beliebter Tabak ist, dass man ihn dort nahezu überall bekommen kann. Leider, und für mich unverständlicherweise hat er den Sprung über die dänisch-deutsche Grenze nicht geschafft. Beim zweiten Kölner Stammtisch konnte ich ihn ein erstes Mal probieren: Michael Wüst hatte ihn sich aus Dänemark mitgebracht. Da mich der Geschmack auf Anhieb ansprach, nahm ich eines der von Peter Heinrichs angebotenen Derivate des Golden Sliced, die No. 201, mit. Doch ganz kam die 201 nicht an den Geschmack des Golden Sliced heran. Das Original musste her, doch wie? Leider habe ich bisher in Dänemark keinen Versandhändler gefunden, der Tabake auch ohne den gleichzeitigen Erwerb einer Pfeife nach Deutschland versendet. Da ich äußerst ungern Pfeifen im Versand bestelle, musste ich leider den umständlichen Weg über die Vereinigten Staaten von Amerika gehen. Beim Tobacco Supermarket wurde ich fündig und nach einiger Wartezeit war er endlich bei mir. Er kommt in flachen 100 Gramm Runddosen, die einen nostalgisch schlichten Aufdruck haben. Nicht das Aussehen zählt, sondern der Inhalt. Die Flakescheiben liegen flach in der Dose, sind bereits etwas aufgebrochen. Sie sind schon etwas trocken. Der Duft ist würzig, spritzig süß, erinnert etwas an Limette und vielleicht auch Anis, wie Wolf in seinem Review schrieb. Ich denke, dass gewisse Casings schon eine Rolle spielen. Jedenfalls ist der Duft sehr einladend und keinesfalls künstlich anmutend. Der Tabak ist mittelbraun, laut Orlik ist auch Burley enthalten. Da die Flakekonsistenz recht locker ist, und der Tabak schon etwas trocken, versuche ich ihn immer relativ ungebrochen in die Pfeife zu bringen, nur den obersten Teil der Füllung rubbe ich auf. So verlängert sich die Abrauchzeit etwas. Geschmackliche Einbußen bei völligem Aufrubben der Füllung habe ich aber auch nicht festgestellt. Der Abbrand ist tadellos, kaum Kondensat entsteht. Der Rauch duftet würzig süß, prickelt etwas auf der Zunge. Das gibt ihm ein erfrischenden Charakter, ohne zu Zungenbrand zu führen. Im Vergleich mit den Virginias von Samuel Gawith ist der Golden Sliced etwas weniger füllig und auch weniger heuig im Duft. Auch die Süße ist geringer. Aber deshalb ist er nicht weniger interessant. Die Stärke würde ich als medium einschätzen.

Fazit: Ein überaus gefälliger Tabak, der sich absolut als All-Day-Tabak eignet, da man ihm auch bei längerem Genuss immer wieder etwas neues abgewinnen kann. Schade, dass ein solch guter Tabak nicht in Deutschland erhältlich ist. Vermutlich kann man sich in Dänemark ob der deutschen Verkaufshitlisten kaum Absatzchancen vorstellen. Liebe Orlik-Verkaufsstrategen: Wenn ihr den Golden Sliced hier verfügbar macht, werde ich zum Stammkunden!

(22.02.2001)


Frank Nicolai

Es ist mir nicht leicht, einen Tabak zu reviewen, den es zum einen in Deutschland nicht gibt und der aber von den beiden bisherigen Reviewern sehr gut bewertet wurde. Die Farbe der langen Flake-Streifen ist dunkler, als ich vom Lesen der Reviews erwartet hätte. Die Flakes sind nicht in Scheiben geschnitten, sondern liegen zusammengefaltet in der Dose. Da der Tabak in der Originaldose jedoch sehr rasch austrocknet (und dann die Zunge reizt) sollte man ihn umfüllen oder schnell aufrauchen. Der Geruch erinnert mich an helles Gebäck: ein wenig hintergründige Süße jedoch ohne den MB-Honig-Duft. Hier ist eine andere, dezente Aromatisierung erfolgt. Ich zupfte mir immer Stücken des langes Flakes ab, um diese leicht drehend in die Pfeife zu applizieren. Der Tabak verträgt es, fest gestopft zu werden. Dies allerdings unter der Voraussetzung, dass man ihn mit Filter raucht. Beim Rauchen ohne Filter sollte er etwas lockerer gestopft werden - obwohl das der gängigen Theorie widerspricht. Von Anbeginn an verströmt der Rauch das gleiche Aroma wie der Geruch. Ich kann ihn jedoch nicht charakterisieren oder genau zuordnen. Dauerhaft ziehe ich aber die eher naturbelassenen Tabake vor. Denn vom Tabak selbst ist (für mich) kaum etwas zu schmecken. Zu wenig süße Rauchigkeit, die ich an Virginia- Flakes so schätze, kommt mir auf die Zunge. Hier bestimmt das Aroma bis zum Ende der Füllung hin den Geschmack; im Abgang hin etwas schwächer. Entgegen der Einschätzung von Wolf und eher Björn zustimmend würde ich den Tabak als gerade mal medium einstufen. Zum Ende hin legt er an Stärke etwas zu - vor allem beim Rauchen ohne Filter bemerkbar - doch insgesamt kommt mir der Tabak keinesfalls nikotinstark vor. Der Golden Slices ist für mich ein typischer Vormittags-Flake. Sehr schmackhaft zum Kaffee; zum abendlichen Glas Wein passt er für mich jedoch nicht. Dem steht auch die Art der Aromatisierung entgegen. Was als sehr positiv zu bewerten ist sind seine Abbrandeigenschaften. Der Tabak glimmt wirklich bis zum letzten Krümel herunter; über bleibt ein wenig grau-weiße und relativ feine Asche.

Fazit: Der Golden Slices ist ein guter Tabak. Aber nicht gut genug, um mich trauern zu lassen, dass er hierzulande nicht erhältlich ist. Ich würde den Tabak gelegentlich wieder rauchen (wenn ich ihn den bekäme). Als All- Day-Smoke würde ich den MB Scottish Mixture immer vorziehen. Jene Aromatisierung ist mir einfach sympathischer. Obwohl in DK hergestellt und massenhaft verkauft und daher eigentlich für das filterlose Rauchen konzipiert muss ich Wolf zustimmen: mit Filter geraucht gewinnt der Golden Slices an Geschmack und Fülle; die bissigen Ecken, die die Zunge reizen, werden entschärft.

(26.03.2001)

Hinweis: der Tabak ist inzwischen (seit 4. Quartal 2001) auch in Deutschland erhältlich


Ingo Gebert

Bis vor einiger Zeit war der Golden Slices in Deutschland nicht erhältlich. Doch in der Zwischenzeit kann man diesen Tabak fast problemlos überall bekommen. So weit wie ich dieses mitbekommen habe, ist der Import nach Deutschland deswegen möglich, weil der Hersteller das Cumarin weggelassen hat, und somit keine "Behinderung" mehr durch das deutsche Lebensmittelgesetz vorliegt. Laut Herstellerangaben stammt der Virginia aus den erlesenen Anbaugebieten von der Ostküste der USA. Außerdem wird versprochen, dass der Flake den Genuss des typischen Virginiageschmackes vermittelt. Nach dem Öffnen des Pouches ergibt die Geruchsprobe: "Keine starke Soßierung vorhanden!." Ich meinte, außer dem Tabak noch eine dezente Honignote wahrzunehmen. Diese Geruchskombination empfand ich als gut zueinander passend. Der Flake lässt sich gut in Pfeife einbringen, einmal in Brand gesetzt, brennt der Tabak gutmütig und gleichmäßig bis zum Ende durch. Die ersten Züge aus der Pfeife lassen die (tabak-)echte Virginiasüße wahrnehmen. Im weiteren Verlauf des Pfeifengenusses kommt so langsam, aber sicher ein dezenter Honiggeschmack mit in das Spiel. Dabei erschlägt oder verdrängt dieser Geschmack nicht den Virginiageschmack, sondern harmoniert gut mit diesem. Dieser Eindruck bestätigte sich bis zum Ende der Füllung. Ich habe die Golden Slices nur ohne AKF geraucht, den Tabak war auch umgänglich mit der Zunge. Vom Geschmack und Stil her lässt sich dieser Tabak mit dem MB Navy Flake vergleichen, dieser Flake ist m.E. eine Spur kräftiger, während die Golden Slices etwas in sich stimmiger sind.

Fazit: Daumen hoch. Ein Tabak, der auf jeden Fall eine Bereicherung für den deutschen Markt ist...

(16.11.2001)


Heinz-Jürgen Schweizer

Nach dem ich soviel über den Golden Sliced gelesen habe mußte ich ihn mal selbst probieren.

Die 4,5 mal 6 Zentimeter großen Flakescheiben haben eine mittelbraune Farbe mit hellbraunen Anteilen. Ich finde, dass der Tabak relativ trocken ist. Der Duft liegt irgendwo zwischen Lakritz und Geräteraum einer Sporthalle. Es lassen sich keine eindeutig süssen Noten im Geruch ausmachen.

Ich habe eine Scheibe zusammengerollt und in eine mittelgrosse Pfeife geschraubt. Nach zweimaligen anzünden quillt der Tabak nur wenig auf und glimmt gut an.

Der Geschmack erinnert erst an Trockenpflaumen und später treten mehr Brotaromen in den Vordergrund ohne je süß zu sein. Im letzten Drittel kommt ein Lakritzaroma zu Vorschein. Ich habe selten einen Tabak geraucht, der ein so vielschichtiges Geschmackserlebnis offeriert. Ich kann keinerlei Schärfe im Rauch feststellen, wenngleich ich das nach dem Tabakgeruch erwartet hatte. Der Tabak lässt sich mit AKF kühl rauchen. Er ist immer zungenmild.

Die Stärke nimmt im letzten Drittel der Füllung zu und ist mit medium richtig beschrieben. Es bleibt in der Pfeife nur hellgraue bis weiße Asche übrig.

Fazit: Nachdem ich zuerst skeptisch war, hat mich der Golden Sliced während des Rauchens überrascht. Er entwickelt eine Geschmacksfülle die mich begeistert. Ich bin mir sicher, dass dieser Tabak in Zukunft oft den Weg in meine Pfeife finden wird.

(23.11.2002)


Frank Nicolai

Ich habe den OGS bereits reviewt - allerdings kann ich zu dem damals Geschriebenen nicht mehr stehen. Mein Bild dieses Tabaks hat sich grundlegend geändert. Und er ist (nach der MB Mixture) der meistgerauchte Tabak in meiner Tabakbar geworden.

Am Vorbereiten des Tabaks hat sich nichts verändert; wohl aber an meinem Gesamteindruck. Mir macht der Geruch und der Anblick des Tabaks Appetit. Und ich kann kaum glauben, dass ich schrieb: "Der Golden Slices ist ein guter Tabak. Aber nicht gut genug, um mich trauern zu lassen, dass er hierzulande nicht erhältlich ist." - das bezog sich noch auf den Tabak, als er nur in DK erhältlich war. Erinnert das etwas an den Fuchs und die Trauben ;-)

Inzwischen ist mir die leichte Aromatisierung sehr nahe und angenehm. Damals schrieb ich noch, dass mir "reine", naturbelassene Flakes lieber sind. Das hat sich geändert. Inzwischen muss sich jeder VA-Flake am OGS messen. Und es gibt offensichtlich nicht viele, die so gut oder gar besser sind.

Das Aroma erinnert mich ein klein wenig an Buttergebäck. Und irgendwie hat es mich süchtig gemacht. Wenn ich vor meinem Tabakvorratsschrank hocke und mich nicht für einen Tabak entscheiden kann... dann wird's meist der OGS, auf den meine Wahl fällt. Und wenn er - was selten geschieht - nicht vorrätig ist, dann wird er nachgekauft. Ich kann nicht sagen, wieviele Pouches ist bisher leergeraucht habe - es sind aber mehr als 15. Und ich liebe diesen weichen, süßlichen und doch auch rauchigen Rauch im Mund.

Am besten schmeckt er mir aus großen und weiten Pfeifen. (Siena 320 KS) In engeren Köpfen sollte man den Tabak gut aufrubben. Denn der braucht Platz; er quillt etwas auf beim Rauchen. Ansonsten benötigt er kaum Aufmerksamkeit. Er glimmt still und ruhig herunter und über bleibt - neben einem angenehmen Raumduft - ein wenig heller Asche.

Fazit: Also: Asche auf mein Haupt, dass ich den Tabak damals zu schlecht bewertete. Ich möchte ihn nicht mehr missen.

(22.07.03)


Jim Brendel

Das ins Auge stechende Rot der Dose mag für seinen vorbildlichen Abbrand und die gelbe Schrift für die Farbe des sehr guten Virginias stehen, der ausgewählt und verwendet wurde. Ein überaus gelungener Griff in beiderlei Hinsicht. Dann kommt das filigrane Aroma nach dem Öffnen. Sehr dünn und kompakt liegen die Flakes; bar jeden Bestrebens, sich beim ersten Anheben völlig in Wohlgefallen auflösen zu wollen. Es duftet nach naturbelassenem Tobak, spritzig, säurig, eben tabakecht. Die Konsistenz erlaubt ein unproblematisches Befüllen, egal, welcher Methode man sich bedient. Gleichermassen leicht nimmt sich das Entzünden aus; nach leichtem Aufbäumen nachgeholzt, brennt er bis zu Ende gleichmässig zu hellgrau - weisser Asche. Dies alles spricht soweit für ihn.

IMHO sind 2 Phasen wesentlich. In der ersten die Spritzigkeit und erweckende Frische, ohne nennenswert anderweitig Aroma bieten zu wollen. Aber wer dabei möchte, kann etwas von Zitrus o.ä. erschmecken. Dies ist insofern dann wohl die nikotinträchtigste Strecke, in welcher der OGS auch als stärkerer Vertreter durchgehen könnte. Zumindest wird der Nikotinbedarf in jener Phase völlig gedeckt. Beruhigt von all dem, kündigt sich der Übergang nun vollmundiger und reichhaltiger an. Eine absolut unaufdringliche, aber tiefer und füllig werdende Süsse kommt hinzu, die weder künstlich-pappig, noch langweilig wirkt. Das nasale Prickeln erhält sich bis zur Hälfte einer mittleren Pfeifenkopffüllung. Pyramidal verläuft das Raucherlebnis hinsichtlich des Aromas. Je mehr der Pegel in der Pfeife sich senkt, um so mehr sauberen Charakter zeigt dieser Tobak auch aromatisch. Er hat einfach Kontur, dieser OGS. Mit angenehmer Malzigkeit ohne begleitende Herbe und einem durchaus genügsamen Raumduft kommt er aus und an. Also kein auch noch so versteckter Pluralist, bei dem man nicht einmal ahnt, was er denn sei, kann und möchte. Der OGS ist, was er sein will, und ein scheinbar intellektuelles Versteckenspielen mit seinem Raucher ist ihm guterdings fremd, das hat Gewicht. Übrigens stellt er diese lobenswerten Eigenschaften aufgrund seiner Schnittbreite und Konsistenz auch in kleineren Füllungen unter Beweis. Dass sich der Tobak überaus trocken rauchen lässt, sei dabei nur am Rande erwähnt. Zungenbrand bzw. Bissigkeit habe ich bisher nie erleben müssen, da sein steter und in jeder Hinsicht vorhandener Sättigungscharakter, nie zu Eiligkeit anregen muss. Im Pouch scheint er etwas trockener als in der Dose, was dem o.g. aber keinen Abbruch tut. Zu rauchen ist er immer, aber richtig zu geniessen besonders dann, wenn Zeit ist: nach dem ausgedehnten Frühstück, nach schmackhaftem Essen, zu Kaffee und Tee, wie denn abendlich zum guten Rotwein.

Fazit: Ein hervorragender Virginia, der seinesgleichen sucht. Natürlich, schmackhaft, echt und mit einer gewissen Eigenständigkeit, die kaum etwas zu wünschen übrig lässt. Mein absoluter Favorit in dieser Liga. Ein grundehrlicher und zugleich hochqualitativer Tobak, der den Raucher konzentriert und nicht umgekehrt. Für VA-Freunde eine Pflicht und selbst dem Anfänger sehr empfohlen.

(22.07.2004)

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