BMW 3.0 CSL.

Ab 1971 übernimmt ein Nachfolger des BMW 2002 die Regentschaft über die europäischen Tourenwagen-Strecken: der BMW 3.0 CSL.

Der Name CSL (Coupe Sport Leichtbau) ist Programm: Türen und Hauben sind aus Aluminium, das Fünfganggetriebe verfügt über ein Magnesiumgehäuse. Nur 1092 Kilo bringt das Auto auf die Waage. Ohnehin wird der BMW 3.0 CSL zum Vorreiter technischer Innovationen: Unter seiner Haube steckt die Kraft des ersten BMW Sechszylinder-Motors mit Vierventil-Technik. 1974 debütiert im BMW 3.0 CSL das Antiblockiersystem.

Auf der Rennstrecke zeigt der BMW 3.0 CSL seine Muskeln: Zwischen 1973 und 1979 gewinnt er sechs Mal die Tourenwagen-EM und stellt bis 1976 vier Mal in Folge den Sieger bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps. Gegen Ende seiner Karriere beeindruckt der erfolgreichste Tourenwagen seiner Epoche mit Biturbo-Motor und einer Leistung von bis zu 800 PS.

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