Kosten und Wirtschaftlichkeit

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen zum Thema Kosten und Wirtschaflichkeit:

undefinedWie teuer wird die Stadtbahn?

undefinedWer trägt die Kosten für die Stadtbahn? Wird der Bau durch den Bund gefördert?

undefinedIst angesichts der Kosten der Bau der Stadtbahn wirtschaftlich vertretbar?

undefinedKann sich Hamburg in Zeiten knapper Kassen eine Stadtbahn überhaupt erlauben?

undefinedMit wie vielen Fahrgästen rechnet die HOCHBAHN auf der ersten Strecke von Bramfeld nach Altona?


Wie teuer wird die Stadtbahn?

Der erste Streckenabschnitt von Bramfeld Dorfplatz bis zur U-Bahn-Haltestelle Kellinghusenstraße wird voraussichtlich 338 Millionen Euro kosten. Die reinen Baukosten für den 7,7 Kilometer langen Bauabschnitt belaufen sich dabei auf 152 Millionen Euro, das entspricht 19,7 Millionen Euro pro Kilometer. Die Kosten für den Betriebshof, der für das gesamte 52 Kilometer lange Zielnetz genutzt wird, und die benötigten 14 Fahrzeuge für den ersten Bauabschnitt liegen zusammen bei 109 Millionen Euro. Die restlichen Kosten in Höhe von insgesamt 77 Millionen Euro umfassen Grunderwerb, Planungs- und andere übergeordnete Leistungen sowie einen Ansatz für „Unvorhersehbares“ in der üblichen Höhe von 10 Prozent der Streckenbaukosten.

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Wer trägt die Kosten für die Stadtbahn? Wird der Bau durch den Bund gefördert?

Sowohl die Planungskosten als auch die Baukosten für die Strecke werden von der Freien und Hansestadt Hamburg getragen. Ein Teil davon kann voraussichtlich durch Fördermittel gedeckt werden. Die HOCHBAHN finanziert den Betriebshof, der für das gesamte 52 Kilometer lange Zielnetz genutzt wird, und die benötigten 14 Fahrzeuge für den ersten Bauabschnitt (zusammen 109 Millionen Euro). Der Finanzierungsanteil Hamburgs wird durch zweckgebundene Mittel für Verkehrsinvestitionen nach dem Regionalisierungsgesetz und dem Entflechtungsgesetz entlastet. Zum anderen wird im Frühjahr 2011 die Förderung des Stadtbahnprojektes nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz beantragt. Die Ergebnisse der hierfür erforderlichen Standardisierten Bewertung zeigen bei einem Nutzen- Kosten -Faktor von 1,18 die eindeutige Förderfähigkeit der Hamburger Stadtbahn. Unter Berücksichtigung der Fördermittel des Bundes entfallen auf den Hamburger Haushalt Investitionskosten für den ersten Bauabschnitt in Höhe von 57 Millionen Euro, die sich auf den Zeitraum von 2011 bis 2014 verteilen.

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Ist angesichts der Kosten der Bau der Stadtbahn wirtschaftlich vertretbar?

Die volkswirtschaftliche Vorteilhaftigkeit der ersten Stadtbahnlinie Bramfeld - Altona wurde über die „Standardisierte Bewertung“ eines unabhängigen Gutachters in Abstimmung mit dem Bundesverkehrsministerium nachgewiesen. Hierbei wurde der Nachweis erbracht, dass der volkswirtschaftliche Nutzen deutlich über den Kosten liegt (Kosten-Nutzen-Faktor von 1,18). Neben der volkswirtschaftlichen Betrachtung kommt der betriebswirtschaftlichen Analyse für die HOCHBAHN und die Freie und Hansestadt Hamburg eine hohe Bedeutung zu. Die Berechnungen hierfür zeigen, dass der – europaweit führende – Kostendeckungsgrad der HOCHBAHN durch die Einführung der Stadtbahn nicht beeinträchtigt wird.

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Kann sich Hamburg in Zeiten knapper Kassen eine Stadtbahn überhaupt erlauben?

Die Frage ist vielmehr: Kann Hamburg auf die geplante Stadtbahn verzichten? Für die wirtschaftliche Prosperität und das städtische Leben ist ein funktionierender öffentlicher Nahverkehr unverzichtbar. Zudem verteilen sich die Investitionen für das Zielnetz auf die nächsten 15 bis 20 Jahre. Und diese Investitionen werden sich über die nächsten Generationen auszahlen.

Investitionen, die für die Stadtbahn getätigt werden, können an anderer Stelle eingespart werden. Immer mehr Buslinien in Hamburg nähern sich den Grenzen der verkehrlichen Leistungsfähigkeit an. Dies erfordert immer mehr Personal und Fahrzeuge, die Kosten steigen. Je mehr Verkehr auf die Stadtbahn übergeht, desto weniger Geld muss in die Instandhaltung und den Ausbau von Straßen ausgegeben werden. Insbesondere die Einsparung von Busverkehr entlastet auch die Straßen von deutlichen Schwerverkehrsanteilen.

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Mit wie vielen Fahrgästen rechnet die HOCHBAHN auf der ersten Strecke vom Bramfeld nach Altona?

Untersuchungen im Rahmen der standardisierten Bewertung haben ergeben, dass auf der Linie Bramfeld – Altona unter der Annahme eines realisierten Stadtbahn-Zielnetzes werktäglich mit voraussichtlich bis zu 74.000 Fahrgästen gerechnet werden kann. Ein bedeutender Anteil dieser Fahrgäste kann als Neukunden für den ÖPNV gewonnen werden.

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