Navigation und Service

Außergewöhnliche Naturereignisse

Staatliche Soforthilfemaßnahmen nach außergewöhnlichen Naturereignissen (Hagel, Dürre oder Überschwemmungen und Stürme) fallen grundsätzlich in die Zuständigkeit der Länder. Es gibt aber Ausnahmen.

Nur bei Katastrophen nationalen Ausmaßes – in der Regel bei größeren überregionalen Ereignissen – kann sich der Bund im Rahmen der so genannten gesamtstaatlichen Repräsentation bei Hilfsmaßnahmen einbringen.

So hatte sich der Bund unter anderem in den trockenen Jahren 1992, 2000 und 2003 sowie nach den Hochwassern 2002 und 2005 an Maßnahmen der Länder zu Gunsten der Landwirtschaft und der ländlichen Infrastruktur finanziell beteiligt.

Nach dem Sturm Kyrill vom Januar 2007 hatte das Bundeslandwirtschaftsministerium Mittel aus dem Solidaritätsfonds der Europäischen Union erhalten und deren Verwendung in acht Ländern und im Geschäftsbereich dreier Bundesressorts koordiniert.

Diese Seite

Unternavigation aller Website-Bereiche