Liebe Alte Feuerwache in Köln,

ich muss gestehen, ich bin ein wenig verwirrt. Eine solidarische Erklärung verbunden mit einer Anfrage auf Unterstützung, die ich vor ein Tagen auf die Facebook-Seite der Alten Feuerwache gepostet habe, wurde mittlerweile gelöscht. Es wurde mir versichert, dass die Löschung keine inhaltlichen Gründe habe, sondern nur der Tatsache geschuldet sei, dass die Alte Feuerwache nur eigene Inhalte teile, und dass es bald eine Stellungnahme zu Walter Herrmanns Juden- und Israelhass geben würde. Bisher warte ich vergebens.

Es verwundert mich, dass wenn Walter Herrmann die Lüge verbreitet, das Bürgerzentrum Alte Feuerwache e.V. würde einen Baum in Gefahr bringen, Mitglieder der Alten Feuerwache in der Lage sind, schnell und vor allem medienwirksam zu handeln, indem sie die Lügen einfach niederreißen und öffentlich Stellung beziehen, aber wenn Walter Herrmann die Lüge verbreitet, Juden würden Kinder essen und die Welt seit Jahrhunderten, also auch schon zu den Zeiten Hitlers, Bismarks und Karl des Großen erpressen, dann läßt sich die Alte Feuerwache Zeit und muss erst den ganz, ganz, ganz langen Dienstweg durchlaufen.

Meine liebe Freundinnen und Freunde der Alten Feuerwache,

ich bin entsetzt! Das Gerücht über die Alte Feuerwache ist ärgerlich, aber das Gerücht über die Juden ist Antisemitismus! Wie könnt Ihr nur die Lüge über einen Baum so scharf kritisieren, aber bei der Lüge über Juden so sträflich schweigen? Ich hoffe, Ihr kommt bald zur Vernunft.

Bis dahin bitte ich alle Leserinnen und Leser dieses Blogs, die Facebook-Pinnwand der Alten Feuerwache Köln, solange mit diesem Aufruf zu versehen, bis was geschieht!

Das Bürgerzentrum Alte Feuerwache e.V., das in der Lage war, diese Richtigstellung über Nacht zu verfassen, sollte auch in der Lage sein, diese Richtigstellung zu unterschreiben.

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3 Antworten zu Liebe Alte Feuerwache in Köln,

  1. David Serebrjanik schreibt:

    Habe den Aufruf gepostet – ganze halbe Stunde hat es gebraucht um gelöscht zu werden! :-)

  2. Hakam schreibt:

    Sprachs… und die Seite erlaubt keine Kommentare mehr. In der Internetsprache nennt man das einen „Fail“. Wie wäre es, wenn sie mal zu einer Spendenaktion für eine Zeitungsannonce aufrufe? Hätte sicherlich mehr Erfolg, wenn es auch für Sie nicht so bequem wäre…

  3. Michal schreibt:

    Das macht mal schön allein.

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