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Artist:Cradle Of Filth
CD:Darkly, Darkly, Venus Aversa
Review:Neues Label, neue Platte: Cradle Of Filth sind zurück. Nach einigen Ausflügen in die ‚Iron Maiden Metal Gitarren Ecke’ besinnt sich Dani Filth wieder mehr auf seine Kernkompetenzen: Gothic-Kitsch und Geschichten erzählen, was den „Midian“ und „Dusk...“-Fans gefallen dürfte. Trotzdem sind die Uptempo-Parts frenetischer, schneller als in den Anfangstagen, wodurch die Mischung trotz einer Menge dramatischer Frauenstimmen nicht ganz so plüschig gerät wie damals. Einmal mehr frönt der Kreischhals aus Suffolk erotischen Fantasien, die mittelalterliche Nonnen, finstere, griechische Gottheiten, verkommene Templerritter und verborgene Schätze in gruseligen Klostermauern implizieren. Aber keine Sorge, ohne Textheft bekommt man das wie gewohnt sowieso nicht mit. Meinetwegen hätten der Nebel noch dichter, die Schatten noch dunkler, der Mond noch bleicher und die Lippen noch blutroter sein können, sprich, wenn schon schwülstig, dann bitte richtig, damit der Unterschied zum Doublebass-Massaker an spitzen Schreien auch richtig knallt. Aber auch das neunte Wiegen-Epos wird sich seinen Weg in mein Herz bahnen, da bin ich sicher.
Vertrieb / Label:Peaceville/edel
Autor:Yvonne Zymolka
Ausgabe:2010-11


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