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Persönlich

Willkommen auf meiner Website!

Sie finden eine Reihe von Notizen über mich und meine Arbeit, aber auch und vor allem über das Europaparlament und dessen Arbeitsweisen – das schließt außer Brüssel auch Straßburg ein. Die Site ist zum Teil ein hoffentlich nützliches Nachschlagewerk und macht klar, wie die EU, Europa und Teile der Welt zusammenhängen.

Bitte schreiben Sie uns, wenn Sie Anmerkungen haben, besonders, wenn es um Hamburg geht. Die Hansestadt ist meine Wahlregion, und ihr bin ich vor allem verbunden.

Herzlichst Ihr

Biografie

Vural Öger wurde 1942 in Ankara geboren und wuchs in Istanbul auf. Seit 1960 lebt Vural Öger in Deutschland. 1990 bekam er die deutsche Staatsbürgerschaft.  

Aktivitäten

  • Vorsitzender des Kuratoriums der Deutsch-Türkischen Stiftung DTS
  • Beirat der Hanse Merkur Versicherungsgruppe - Integrationsbeirat der Freien und Hansestadt Hamburg
  • seit 2004 Beirat im Goethe-Institut  

Persönlich

Oft werde ich nach meinen persönlichen Vorlieben gefragt - das ist vor allem Lesen. Überhaupt sind Bücher etwas Wunderbares. Zola hat gesagt, der Roman sei die Welt gesehen durch ein Temperament.  

Trauerspiel Deutschland – wie weiter nach Berlin?

Mit dem freidemokratischen Wahlresultat von Berlin von 1.8 Prozent stellt die FDP mit Westerwelle den Außenminister und mit Rösler den Vizekanzler und Wirtschaftsminister. Das ist schlicht lächerlich. So kann man mit der Bundesrepublik keinen Staat mehr machen. Die Regierung ist kaputt, weil Angela Merkel sich in den Liberalen einen Koalitionspartner beschaffte, dem rundum die Luft ausgeht, erst grossmäulige Versprechen (Steuersenkungen) lieferte und jetzt über eine verquere Griechenlandpolitik den Euro annagt.

... es ist noch deutlich Luft nach oben ...

Auf Merkel kommen entweder die Vertrauensfrage oder der Bruch dieser unsinnigen Koalition zu, und wenn sie auch großartig im Verschieben und Verschweigen von Problemlagen ist, kann sie sich doch nicht weiter unsichtbar stellen. Zieht sie die Koalition durch, gerät das Land nur noch weiter in die Patsche und bringt ihre eigene Partei noch heftiger gegen sich auf. Wie kann das alles weitergehen?

Bei einer Wahl heute würde Rot-Grün triumphieren. Die Sozialdemokraten haben ihr Tal der Tränen hinter sich und haben in der Serie der Landtagswahlen 2011 nur Aufwind zu verzeichnen. Das Vertrauen der Wähler ist wiederhergestellt, und die Programm-Kombination von Sozial- und Wirtschaftspolitik greift. Die Grünen indes sind längst über die Narreteien ihrer Gründungszeit hinaus und eine respektable Organisation, fähig zu Regierungsverantwortung und zur Zusammenarbeit mit der SPD. Bedauerlich, dass man vielleicht doch die nächsten Bundestagswahlen abwarten muss, bis Deutschland wieder vernünftig wird.

2011 jedenfalls wurde, womit nicht jeder so früh gerechnet hat, insgesamt ein Jahr der Sozialdemokratie, die eine neue Statur angenommen hat: direkt, verständlich, zielorientiert, produktiv erneuert. Allerdings wird auf die Antwort noch gewartet, mit wem sie den Kanzler stellen kann und wird. Einige Kandidaten sind denkbar, niemand aber so plausibel wie Peer Steinbrück, der sich durch viele Eigenschaften auszeichnet, die man an der jetzigen Führung des Landes vermisst. Das darf aber nicht hintertrieben werden durch leichtfertige Grabenkämpfe von Minderheiten, die etwa laut und öffentlich mit der scheinheiligen Frage hausieren gehen, ob dieser Steinbrück auch wirklich volkstümlich genug sei (während er aber in Umfragen immerzu an der Spitze liegt).

 
Meinung & Meldungen
Erdogan der Dritte

Alle hatten vorausgesagt, was schon aus Mangel an Alternativen zwingend schien: Erdogan hat die türkischen Parlamentswahlen haushoch mit 49,9 Prozent der Stimmen von über 50 Millionen Wählern gewonnen (sein dritter Sieg)… die endlich reformierte CHP, die sich fälschlich sozialdemokratisch nennt, kam auf knapp die Hälfte.

 
Verheugen: Schwache Europäer
Günter Verheugen, der ehemalige deutsche EU-Erweiterungs- und Industriekommissar, wirft den europäischen Staats- und Regierungschefs "Führungsschwäche" vor. "Wir haben eine Führungsschwäche und eine klare Renationalisierung in Europa", sagte er in Brüssel. Er plädierte erneut für eine Aufnahme der Türkei in die EU.

 
Die Türkei im aktuellen Blickfeld
OECD sagt Wachstum der Türkei voraus
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD sieht für die Türkei noch dieses Jahr ein Wachstum von 6,5 Prozent kommen. Die Arbeitslosigkeit werde entsprechend sinken. Sie soll von 11,7 Prozent auf 10,6 abnehmen.

 
Ankara kommt Griechenland näher
Der Dauerstreit zwischen Griechenland und der Türkei über Hoheitsrechte in der Ägäis könnte bald ein Ende haben. Diplomatische Bemühungen laufen im Hintergrund. So gab es ein Treffen der Vertreter der jeweiligen Außenministerien in der Nähre Izmirs während der zweiten Maihälfte.

 
Istanbul soll Zwilling erhalten
Premierminister Erdogan hegt supergroße Pläne: In Ankara oder doch um die Hauptstadt herum will er eine zweite Stadt mit einer Bevölkerung von mindestens eine halben Million Menschen gründen. Viele Details stecken schon in der Planung - so ein Stadion, ein botanischer Park und ein Zoo, während Ankara selbst mehr und mehr ein Zentrum der Verteidigungsindustrie wird. Als damals Ankara gegründet wurde, hatte es eine Bevölkerung von nur 40 000 Menschen, sagte Erdogan, jetzt sei die Bevölkerung auf fünf Millionen angestiegen. Das war seinerzeit nicht so vorgesehen und stand daher rationaler Stadtentwicklung im Wege.

 
Strauss-Kahn auf Türkisch
Gleich sechs ranghohe Mitglieder der türkischen Opposition (Nationalistische Aktionspartei – die rechtsextreme MHP) mussten zurücktreten, nachdem Anfang Mai im Internet kompromittierende Sexvideos erschienen sind. So wurde auch bekannt, dass die Partei ein Haus für die Praxis außerehelicher Beziehungen unterhalten hatte. Der Skandal hat vermutlich Auswirkungen auf die kommenden Parlamentswahlen, bei denen die Opposition im Begriff war, die Zehnprozenthürde zu überbrücken, die sie am Eintritt ins Parlament hindert.

 

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