Software

Die Software Virtualisierung stellt die größte Untergruppe, des Themengebiets dar und umfasst zahlreiche andere Arten der Virtualisierung. Grundsätzlich wird innerhalb der Software Virtualisierung eine entsprechende Komponente simuliert. Dies kann sich um ein Betriebssystem oder eine andere Anwendung handeln. Die Funktionsart sowie die Erzeugung der Simulation kann sich stark unterscheiden. Somit existieren verschiedene Möglichkeiten, um eine Software zu simulieren.

Die Arten der Software Virtualisierung

Die häufigste Software Virtualisierung ist die Erzeugung einer virtuellen Betriebsumgebung. Die entsprechende Simulation eines existierenden Betriebssystems kann auf verschiedene Arten erreicht werden. Eine von ihnen wird durch die sogenannten OS-Container erreicht. Wenn auf der Ebene des Betriebssystems eine Virtualisierung vorgenommen wird, dann wird jeglichen anderen Programmen eine virtuelle Laufzeitumgebung innerhalb eines sogenannten Containers zugeordnet. Hierbei wird kein neues Betriebssystem gestartet, dies hat zur Folge, dass es nicht möglich ist, ein anderes System, außer dem Host laufen zu lassen. Die OS-Container sind eine Teilmenge des gesamten Wirtsystems. Diese Art der Software Virtualisierung  hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Positiv hierbei ist, dass die Container problemlos in das Gastbetriebssystem integriert werden können. Der Nachteil ist, dass es nicht möglich ist, aus den Containern Treiber oder andere Kernel zu laden.

Eine weitere häufig eingesetzte Software Virtualisierung ist die Anwendungsvirtualisierung. Diese beschreibt das lokale Ausführen jeglicher Desktop- oder Server-Anwendungen, ohne eine entsprechende Installation. Um eine entsprechende Software Virtualisierung zu erreichen, ist es jedoch notwendig, dass die gesamte Umgebung der Anwendung virtuell generiert wird. Diese Umgebung umfasst alle nötigen Komponenten, wie Dateien und Registry-Einträge, welche das Programm benötigt, um zu funktionieren. Sinngemäß agiert die virtuelle Umgebung als ein Puffer, zwischen der ausgeführten Software und dem laufenden Betriebssystem. Durch diese Schutzschicht werden jegliche Konflikte mit anderen Programmen verhindert. Dies umfasst sowohl das laufende Betriebssystem, als auch andere Applikationen, welche zu dem Zeitpunkt auf dem Gerät aktiv sind. Neben diesen Formen der Software Virtualisierung gibt es noch andere, welche jedoch seltener auftreten und genutzt werden.