Wanderer, kommst Du nach Köln …

… wirst Du vor dem Kölner Dom vielleicht die sogenannte “Kölner Klagemauer” sehen und glauben, dies sei ein Ort, an dem jeder seine Klagen aufhängen kann. Du irrst Dich! In Wirklichkeit ist die “Kölner Klagemauer” eine Hasswand zur Demonstration der “geschichtsblinden Einseitigkeit” eines “Botschafter des Hasses”. Walter Herrmann ist sein Name. Seit Jahren schon lässt er an der Hasswand kaum etwas Anderes zu als Verteufelungen gegen Israel. Du möchtest behaupten, Juden fressen kleine Kinder und trinken ihr Blut? Kein Problem, Walter Herrmann lässt Dich. Du möchtest behaupten, das israelische Volk erpresst schon seit Jahrhunderten unsere eine Welt? Kein Problem, Walter Herrmann lässt Dich. Aber Vorsicht: Du möchtest auf die Verharmlosung des Konflikts zwischen Aserbaidschan und Armenien während des Eurovision Song Contests 2012 in Baku Aufmerksam machen, dann kann der “Friedensaktivist” Walter Herrmann sehr wütend werden und schnell kann es geschehen, dass Du Dich in einem blutigen Handgemenge wieder findest, an dessen Ende nur noch die Polizei eingreifen kann. Allerdings kann es geschehen, dass sie nur Dich verhaften, denn der Heilige Zorn Herrmanns auf Israel wird in Köln toleriert. Sie glauben das nicht? Dann lesen Sie selbst:

Die Kölner Polizei toleriert:

“Die langsame Herrmannisierung der Kölner Behörden!”

“Wir tolerieren Walter Herrmann”

Die Kölner Bürger tolerieren:

“Arsch hoch? Zähne auseinander? Nicht für Juden!”

Die Kölner Staatsanwaltschaft toleriert:

“Kein Jude ohne Krummnase”

Die Polizei, die Staatsanwaltschaft und die Kölner Bürger sind vereint in der Heiligen Dreifaltigkeit der Herrmannschen Hasswand. Da kann ich nur rufen: “Kölle Alaaf!” Was heißt Alaaf noch mal. Ach ja: “Über Alles!” Passt ja irgendwie: “Kölle, Kölle, über Alles!”

Dieser Beitrag wurde unter Kölner "Klagemauer" veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

19 Antworten zu Wanderer, kommst Du nach Köln …

  1. hansi schreibt:

    “Toleranz ist gut. Aber nicht gegenüber Intoleranten.” – Wilhelm Busch

    • anti3anti schreibt:

      Wilhelm Busch, ein Antisemit.

      • Aristobulus schreibt:

        Nu, aber wo er Recht hat, hat er Recht.

        • Silke schreibt:

          also nach meiner Erfahrung mit Agatha Christie habe ich bei Busch gezweifelt – Google bietet als Hauptzeugen Plisch und Plum an
          http://gutenberg.spiegel.de/buch/4189/1
          Doch sowohl der Jude als auch Papa Fittig sind begierig, Geld zu nehmen. Er beschreibt den Juden als hässlich, doch ist in der Verteilung seiner Komplimente an all die anderen, besonders Kaspar Schlich auch alles andere als zurückhaltend.

          Daß man Minderheiten beim Verteilen von solcher Gemeinheiten nicht ausnimmt, war wohl zu seiner Zeit noch nicht üblich.

          Also wenn es nix Heftigeres als Plisch und Plum in seinem Werk gibt, würde ich mich da beim Etikettieren zurückhalten. Kein Freispruch, doch im Kontext der Zeit …

          • Silke schreibt:

            PS: im Kontext der Zeit bei einem generell zum Misanthropischen Neigenden …

            Mein Lieblingszitat: Wer einsam ist, der hat es gut, weil keiner da, der ihm was tut.

      • tapferimnirgendwo schreibt:

        “Und der Jud mit krummer Ferse,
        Krummer Nas’ und krummer Hos’
        Schlängelt sich zur hohen Börse
        Tiefverderbt und seelenlos.”

        (Wilhelm Busch)

        • Aristobulus schreibt:

          Den wollt’ ich grad in die Runde werfen (er ist so dramatisch, mein Vater hat ihn mir vor Jahrzehnten mal aufgesagt und mit dem Haupt geschüttelt), aber ist man sicher, dass Busch ihn so gemeint hat?
          “Tiefverderbt und seelenlos” bildet genauestens die pathetische Turnvater-Jahn-Sprache der Zeit ab. Ich nahm an, weil just die letzte Zeile nicht zu seiner Ausdrucksweise passt, Busch wollte damit alte Stammtisch-Judenhasser vom Land karikieren.

        • Silke schreibt:

          Trug der alte Kaspar Schlich. –
          Rauchen kann er fürchterlich.
          Doch, obschon die Pfeife glüht,
          Oh, wie kalt ist sein Gemüt! –
          »Wozu« – lauten seine Worte –
          »Wozu nützt mir diese Sorte?
          Macht sie mir vielleicht Pläsier?
          Einfach nein! erwidr’ ich mir.
          Wenn mir aber was nicht lieb,
          Weg damit! ist mein Prinzip.«
          An dem Teiche steht er still,
          Weil er sie ertränken will.

          Plisch und Plum

        • hansi schreibt:

          Sorry,

          ich wollte keinen Antisemiten hier als Vorbild aufstellen:
          :http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/1415

          lese aber doch gerne Bücher dieser Zeit,
          so zb die herrlichen Natur und Menschenbeschreibungen von Turgenjew, Fontanes Reisen durch die Mark Brandenburg, oder Lyrik von Storm.
          Geschrieben von Menschen die die leider damals vorhandenen Feinbilder und Vorurteile zumindest teilweise übernahmen ohne in dieser Sache engagierte Antisemiten gewesen zu sein.

      • Martin Focke schreibt:

        Wer hat dir denn DIESEN Unsinn erzählt ?
        “Hier sieht man Schmulchen Schiefelbeiner – viel schöner ist doch unsereiner”
        oder
        “Die Zwiebel ist der Juden Speise – das Zebra trifft man stellenweise”
        ist doch an Harmlosigkeit KAUM zu überbieten, oder ?

        • Silke schreibt:

          … vorausgesetzt, daß Busch auch andere Gruppen, wie Engländer, Franzosen, Italiener, Russen, Katholiken, Protestanten, Muselmanen usw. ähnlich bedacht hat.

          Ich glaube er tat’s. Doch selbst wenn er’s tat, keine der obigen Gruppen hatte Pogrome auf dem Buckel und ich meine, die bei “uns”

        • anti3anti schreibt:

          Ich korrigiere: Wilhelm Busch, ein durchschnittlicher Mensch seiner Zeit in Deutschland.

  2. Steeevyo schreibt:

    Wie kann man sich nur so obsessiv mit einer derart marginalen Person beschaeftigen?

    Dass der Herrmann spinnt weiss jeder normale Durchschnittsbuerger.

    Dass sich seine aergsten Bekaempfer aber selbst in truebste Wasser begeben und ohne mit der Wimper zu zucken vom angeblichen neuen europaeischen Antisemitismus (eine Erfindung US amerikanischer Extremisten) schwadronieren sollte zu bedenken geben. Der Hass insbesondere auf Deutschland muss wahrlich tief sitzen Herr Buurmann.
    Ich habe die letzen zehn Jahre aufmerksam verfolgt, und ich war angewidert von antiamerikanische Ressentiments waehrend des Irakkrieges. Es gab Leute die sich zu Recht hiergegen gewehrt haben. Aber im Rueckblick darf man auch ehrlicherweise feststellen dass in Anbetracht des Irakkriegdebakels, der Entwuerdigung der USA als Folternation auf dem Level Irans und Saudi-Arabiens, vieles was damals kritisiert wurde eben zu Recht kritisiert wurde und nicht auf irgendwelche tiefenpsychologische Defekte der Deutschen zurueckzufuehren war. So eine Einischt suche ich nach wie vor vergeblich bei den US zentrischen Europahassern.
    Damit dikreditiert sich die kritische Haltung von selbst.

    Europa boese – USA gut.
    Wer es glaubt wird selig.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Ich habe keinen Hass auf Deutschland. Im Gegenteil. Ich bin Patriot!

    • Aristobulus schreibt:

      “angeblichen neuen europaeischen Antisemitismus (eine Erfindung US amerikanischer Extremisten…”
      Was für ein schamloses, von keiner Einsicht getrübtes Gschwörl.
      Welche “US amerikanischen” Extremisten (anglo-amerikanische Bomber?, das Urproblem wieder) sollen dieses deutschfeindliche Propagandaverbrechen begangen haben, den Antisemitismus erfunden zu haben?
      Namen her.
      Wenn Ihnen nur Itzig & Kohn einfallen, haben Sie sich selbst erwischt, halten dann besser Ihren Rand.

      Der Ratschlag war kostenfrei.

      • Aristobulus schreibt:

        P.S.

        Ihr Schwadronieren vom “vom angeblichen neuen europaeischen Antisemitismus” ist übrigens ‘ne saftige, echtdämliche Unverschämtheit. Was soll am alten Judenhass neu sein?!
        “Angeblicher” Antisemitismus? Da scheint einer viele, viele Räder ab zu haben.

        Und “US amerikanische Extremisten”, also wieder die kulturlosen Amerikaner, gar noch die von der Ostküste?

        Genau, der kölsche Hasspappenaufsteller heißt Walterle Hanochman und ist von der allmächtigen Lobby aus Philadelphia. Und der Mörder, der in Toulouse drei jüdischen Kindern in den Kopf schoss, ist Krypto-Amerikaner, und er tat’s nur angeblich.
        Und Jürgen Todenhöfer, der Elsässer, der Erh*dt A*end, all diese Hetzerpenner sind beschnittene Neger aus der Bronx.

  3. halil schreibt:

    Hätte man dem alten Tatergreis gesagt das Israel mit Aserbaidschan zusammenarbeitet(Azeris mögen den Iran nicht)wäre er sicherlich auf der Seite Armeniens gewesen.Wetten!?

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