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19.12.2012

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IT-Projekt: Blogs retten

"Es geht um die Bewahrung unseres Erbes"

  • Bild Datenbank sammelt Blogs
  • Video Google Books & Co.
  • BildDatenbank sammelt Blogs
    Server / Quelle: imago
    (23.08.2012 Quelle: imago)
    VideoGoogle Books & Co.

    Neben Google leisten Projekte wie Europeana, die World Digital Library und das Gutenberg Projekt einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der kostbaren literarischen Schätze.

    (08.11.2009 Quelle: 3sat)
    Das digitale Gedächtnis der Nationen wächst stetig. Literatur, Zeitdokumente und Kunst sind aus den Onlinearchiven nicht wegzudenken. Aber was gibt es für Blogs? "Dafür haben wir weder die richtigen Verfahren noch die Mittel", sagt Vangelis Banos, der Projektmanager von BlogForever. Zusammen mit Wissenschaftlern und Forschern aus mehreren Europäischen Staaten will er diese Lücke schließen.

    heute.de: Universitäten und Forschungszentren aus mehreren europäischen Staaten arbeiten zusammen an dem Projekt BlogForever. Dabei geht es um eine Software mit der Blogs archiviert werden können. Wie entstand die Idee zu dem Projekt?

    Vangelis Banos / Quelle: privat

    Vangelis Banos
    Quelle: privat

    Vangelis Banos:
    Die Frage, wie man digitale Informationen archivieren kann, ist sehr wichtig. Und ihre Bedeutung nimmt zu, da digitale Medien tagtäglich genutzt werden. Es geht dabei um die Bewahrung unseres Erbes, des Wissens und der gemeinsamen Erinnerungen. Zusammen mit Online-Bibliotheken, digitalen Archiven und Datenbankbetreibern haben wir in der Vergangenheit ein zentrales Problem festgestellt, um das wir uns kümmern müssen: Wir wissen, wie und mit welchen Mitteln wir Ton- und Videoaufnahmen, wissenschaftliche Texte und Manuskripte für die Zukunft aufbewahren können. Aber um die Inhalte von Sozialen Netzwerken oder Blogs zu sichern, dafür haben wir weder die richtigen Verfahren, noch die Mittel.

    heute.de: Und Sie wollen nun dafür ein Verfahren entwickeln?

    Banos: Die Blogosphäre ist ein großes Netzwerk von untereinander vernetzten Inhalten, die jeden Aspekt der Gesellschaft, Wissenschaft und der Kultur abdecken. Worte reichen hier nicht aus, um zu unterstreichen, welche Bedeutung dieses elektronische Medium für Veröffentlichungen hat und wie groß seine Tragweite als Teil der aktuellen Kultur ist.

    Vangelis Banos ...

    ... ist Informations- und Kommunikationssytems-Ingenieur in der Computerwissenschaftlichen Abteilung der Aristotle University of Thessaloniki. Er leitet das EU-geförderte BlogForever-Projekt.

    Die Idee hinter dem Projekt ist, eine Software-Plattform zu entwickeln und das beste Vorgehen zu testen, um Blogs zusammenzutragen, aufzubewahren und wieder zu verbreiten. Unser Ziel ist es, dass die Software auch die dynamische und sich kontinuierlich entwickelnde Natur von Blogs, ihrem Netzwerk und ihrer sozialen Struktur erfassen kann. Zudem wollen wir auch den ständigen Austausch von Konzepten und Ideen, den Blogs fördern, abbilden. Also die Informationen, die von den traditionellen Web-Archivierungsmethoden ausgelassen werden.

    heute.de: Warum brauchen wir dieses Blog-Archiv?

    Banos: Das wichtigste Ergebnis von BlogForever ist eine Software-Plattform, die jede User-Gruppe oder Einrichtung nutzen kann, um ihre Blogs für die Zukunft zu erhalten. Und die auch sicherstellt, dass ihre Echtheit, Integrität, Vollständigkeit und Bedienbarkeit gewährleistet ist. Natürlich auch ihre Erreichbarkeit als eine wertvolle kulturelle, soziale und gedankliche Ressource. Bibliotheken und Beratungsstellen, Museen, Universitäten, Forschungszentren, Unternehmen und Blogger werden von dem Projekt profitieren.

    heute.de: Haben Sie ein konkretes Beispiel dazu?

    Banos: CERN, das ebenfalls Partner in unserem Projekt ist, forscht im Bereich der Hochenergiephysik. Wissenschaftler, die bei CERN arbeiten, nutzen unzählige unterschiedliche Blogs, um über ihre Arbeit zu schreiben und über aktuelle Themen zu diskutieren. Das ist eine sehr aktive Gemeinschaft, die die neuen Medien nutzt, um ihre Arbeit zu koordinieren.

    Momentan ist es nicht möglich diesen Inhalt zubündeln, zu analysieren und wieder zu benutzten, da sie auf viele unterschiedliche Plattformen und Orte quer über die ganze Welt verteilt sind. Hinzu kommt, dass jederzeit die Gefahr besteht, dass Inhalte verloren gehen, wenn Blogs nicht mehr weiter betrieben werden. Auch Server stürzen regelmäßig ab oder werden gehackt. Die BlogForever-Software gibt CERN nun die Möglichkeit all diese Blogs auf eine Art zu bündeln und die Sicherheit, dass alles aufbewahrt und archiviert wird, damit in der Zukunft jederzeit darauf zugegriffen werden kann.

    Deutscher Partner von BlogForever

    In Deutschland ist die Technische Universität in Berlin am BlogForever-Projekt beteiligt. "Die Herausforderung ist, die verschiedenen Blogs von unterschiedlichen Blogsystemen technisch auf eine Plattform zu bringen", sagt Matthias Trier von der TU Berlin. Diese soll nicht nur an einem lokalen Ort sein. "Spannender ist es, viele kleinere Archive anzulegen. Die Idee ist, dass sich die dezentralen Teilarchive sehen und bei der Suche zu einem vernetzten Gesamtarchiv zusammenfinden", sagt Trier. Das Projekt soll im August 2013 beendet sein. Zu diesem Zeitpunkt sei die Blogforever-Plattform dann voraussichtlich einsatzbereit.

    heute.de: Modeblogs, Ernährungsblogs, wissenschaftliche Blogs – da wäre ein sehr großer Datenspeicher notwendig. Gibt es eine Einschränkung, welche Blogs mit der Software für die Zukunft gesichert werden sollen?

    Banos: Das ist eine sehr gute Frage. Die Nutzer entscheiden, welche Blogs sie sichern wollen. Das ist davon abhängig, was sie brauchen und welche Ressourcen sie haben. Vorausgesetzt, dass eine Organisation die Hardware hat, hat sie die Möglichkeit die BlogForever–Plattform zu installieren und eine beliebige Anzahl von Blogs zu sichern. Unsere Software ist sehr anpassbar und mit Millionen von Blogs getestet worden. Außerdem haben wir eine zentralisierte Option geplant, sodass Nutzer sich nicht über die Ressourcen sorgen müssen.

    heute.de: Können IT-Projekte, wie BlogForever, Griechenland helfen, aus der aktuellen Lage herauszukommen?

    Banos: Projekte wie BlogForever haben internationalen Einfluss, denn sie können die IT im globalen Maßstab beeinflussen. Griechenland hat eine starke Forschungsgemeinschaft mit hochqualifizierten Universitäten und Forschungszentren, die sich in die richtige Richtung bewegen. Forschung ist definitiv ein positiver Teil in der griechischen Gleichung, aber eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.

    Das Interview führte Martin Krauß

    24.08.2012
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