Frankenberger in vielen Lokalen weiterhin unerwünscht

Solche Bilder findet man an einigen Lokalen in Bayern

Zwar tönte Sebastian Frankenberger, der Boss der ökologisch-christlich-konservativen Splitterpartei ÖDP vor zwei Jahren noch vollmundig, die Menschen würden sich schon an das totale Rauchverbot in Bayern gewöhnen, die Wirklichkeit sieht allerdings anders aus. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete, hat Frankenberger immer noch in “vielen Lokalen” Hausverbot.

Bekannt wurde dies, weil der ÖDP-Kreisverband München-Land Lokale für eine Aufstellungsversammlung zur Landtags- und Bezirkstagswahl suchte. Bei drei Lokalen in Deisenhofen und Taufkirchen, bei denen die ÖDP für Räumlichkeiten anfragte, gab es eine Absage, als man erfuhr, dass Frankenberger dort auftreten wolle.

Die Kreisvorsitzende Verena Seifert gab sich laut Süddeutsche Zeitung empört. “Wollen wir jetzt jeden, der einen Gesetzentwurf eingebracht hat, der einigen unliebsam ist, abstrafen, wenn dieser eine demokratische Mehrheit gefunden hat?” trompetete sie in die Mikrofone der Medien. Die Antwort ist einfach: Jeder, der mittels eines unsäglichen Lügenwahlkampfes (Rauchernews berichtete) den Menschen die Unwahrheit sagt und dafür sorgt, dass Existenzen vernichtet werden, könnte es ähnlich ergehen.

Frankenberger wird nun in einer öffentlichen Einrichtung in Ottobrunn sprechen. Auf seiner Facebook-Seite gab es bei Redaktionsschluss noch keine Stellungnahme zur Tatsache, dass es die Menschen mehr als zwei Jahre nach dem Volksentscheid immer noch nicht vergessen haben, wer ihnen dieses unnötige Verbot eingebrockt hat.

 


Ähnliche Beiträge:

46 Kommentare

  1. Ich habe für den Bundesparteitag der ÖDP in Coburg Fragen formuliert und die in der ÖDP gestreut, wo ich Sebastian Frankenberger zur Rechenschaftsabgabe auffordere im Zusammenhang mit der Verfassungsbeschwerde von “Mehr Demokratie”, dem ESM, dem Fiskalpakt, dem Demokratieverständnis und der Satzungs- und Programmlage der ÖDP: http://viertuerme.blogspot.de/2013/03/sind-satzung-und-grundsatzprogramm-fur.html . Zum Bundesparteitag der ÖDP in Coburg werde ich die Fragen als Flugblatt verteilen, um Delegierte und Besucher mit dem Thema zu konfrontieren. Passt die Politik, die ich hier hinterfrage noch zu den Grundwerten der christlichen Soziallehre: Personalität, Solidarität, Subsidiarität und Gemeinwohl? Stehen ESM und Fiskalpakt nicht im Widerspruch zu diesen Begriffen?
    http://gloria.tv/?search=esm

  2. Anonymer Raucher

    Hab ein solches Schild heute an zwei Gaststätten bei mir in Cottbus gesehen. Wobei ich ehrlich sagen muss, ich habe überhaupt kein Problem damit, mit toleranten Nichtrauchern gemeinsam im Biergarten zu sitzen, nur die militanten Nichtraucher, die sollen sich doch bitte selbst im Hochsommer bei 40 Grad in den stickigen Innenraum setzen, denn diese müssen doch schließlich vor dem so gefährlichen Passivrauch geschützt werden.

    http://i43.servimg.com/u/f43/13/63/04/23/42685010.jpg

  3. Gonzo

    BS wie ich sagte,wenn ein Raucherraum vorhanden ist, wieso muss man dann in den anderen Räumen auch qualmen. Die lieben Raucher brauchen nicht mal vor die Türe gehen.

    • B.S.

      Sie, da muessen sie ABER SOFORT UND UNVERZUEGLICH, NOCH WAEHREND SIE IN DER KNEIPE SIND, ihr Haendy zuecken und ganz laut die Polizei anrufen, sollte jemand im Nichtraucherraum rauchen!!!!

      Es ist nicht anzunehmen, dass sie das tun und ebensowenig ist es anzunehmen, dass in Kneipen ploetzlich “ueberall” geraucht wird.

      • Gonzo

        Ich rufe nicht die Polizei nur wenn es notwendig ist.

      • B.S.

        Hoffentlich hat die Polizei das auch gesehen als sie schaute ob noch unter 18 jährige anwesend waren.

        Nun, ist es da, laut Tabakkontrolle, etwa nicht “notwendig”?

        Gehe ich recht in der Annahme, dass sie es nicht wagen, noch waehrend sie im Lokal sind, die Polizei wegen Rauchern anzurufen? Haben sie Angst, dass man sie als Antiraucher erkennt und als solchen bezeichnet?
        In Internet rumjammern und laengst abgeleierte, Tabakkontrolle diktierte, Argumente benutzen, ist leicht.

        Es ist NICHT anzunehmen, dass in Kneipen ploetzlich “ueberall” geraucht wird.

      • Gonzo

        Die Polizei habe ich nicht gerufen, die wurde von den Nachbarn gerufen wegen Ruhestörung zu laute Musik. Ich habe meine Meinung und nicht der Tabakkontrolle.

      • B.S.

        Offensichtlich reicht ihre Meinung nicht fuers Handeln aus. Wie schon gesagt:
        da muessen sie ABER SOFORT UND UNVERZUEGLICH, NOCH WAEHREND SIE IN DER KNEIPE SIND, ihr Haendy zuecken und ganz laut die Polizei anrufen, sollte jemand im Nichtraucherraum rauchen!!!!

  4. Gonzo

    Hallo wieder Aschenbecher auf den Tisch zu stellen, hat auch  in  meiner Heimatgemeinde wieder Einzug gehalten. In Bayern trotz totalem Rauchverbot. Da werden schon um  21.00 Uhr die Aschenbecher hingestellt. Die Rauchen hätten sogar einen Raum wo sie hingehen könnten, man muss sich wieder in der ganzen Gaststätte mit dem Gestank wieder ausbreiten. Wundern braucht einen das nicht ,weil die Bediensteten und der Chef auch selber immer rauchen. Hoffentlich hat die Polizei das auch gesehen als sie schaute ob noch unter 18 jährige anwesend waren. Da sieht man mal was die Raucher von Rücksicht halten null. Aber selber immer jammern und von anderen Toleranz fordern. 

    • B.S.

      Hoffentlich hat die Polizei das auch gesehen als sie schaute ob noch unter 18 jährige anwesend waren. Da sieht man mal was die Raucher von Rücksicht halten null. Aber selber immer jammern und von anderen Toleranz fordern.

      Warum HIER rumjammern und “fehlende Toleranz” beweinen? In Bayern ist doch Rauchverbot!
      Sie, da muessen sie ABER SOFORT UND UNVERZUEGLICH, NOCH WAEHREND SIE IN DER KNEIPE SIND, ihr Haendy zuecken und ganz laut die Polizei anrufen!!!!

      Es ist nicht anzunehmen, dass sie das tun und ebensowenig ist es anzunehmen, dass in Bayern ploetzlich in Kneipen “ueberall” geraucht wird.

      • Petra van Dyck

        @B.S: lass es einfach sein, den Antis ist nicht mehr zu helfen. Kein Wirt stellt die Aschenbecher raus, um seine ÜBERWIEGEND NR-Gäste zu vertreiben. Im Gegenteil, wenn die 2 bekloppten Antis hier recht hätten, wären die Wirte ganz schön doof. Daran siehst du schon, was die hier für einen Mist posten. Deren Leben besteht hauptsächlich aus Lug und Trug. Lass sie einfach kommentarlos ihren Mist absondern.

      • B.S.

        Petra, ich denke man hat bei euch die Gastwirte mit dem gleichen Mittel wie hier fuegbar gemacht – eine disproportionale Geldstrafe.

        Wie schon mal erwaehnt, auch dafuer ist Labour neulich abgeschmiert und UKIP, die Raucherraeume einfuehren will, hat massenhaft Zulauf.

        Menschen, die man vor die Tuer setzt, vergessen nicht.

        Bei euch werden noch Antiraucherparolen, wie “die Leute wollen Rauch(er)freie Gastronomie” benutzt, die hier laengst verschwunden sind, weil das Pubsterben durch das Rauchverbot zu offensichtlich ist.

      • Petra van Dyck

        @B.S: was hier bei uns abgeht, bitte diese 2 Links lesen
        http://bit.ly/WQJ4LL

        http://bit.ly/11C3OHi

        hier merken diejenigen, die für das Rauchverbot waren, wie es ist, wenn Raucher sich an die Gesetze halten :-)

      • B.S.

        Das Problem kann ganz schnell mit ASCHENBECHERN auf den Tischen in gemuetlichen Raucherraeumen im Lokal kuriert werden.

    • Keule

      Ja Herr Gonzo ich weiß, auch in der bayerischen Gastronomie gibt es schwarze Schafe die sich nicht ans Gesetz halten, bei mir in Ingolstadt waren das übrigens die Wirte, die pleite gehen, die Kneipiers die sich ans Gesetz halten haben keinen Gästemangel, warum wohl?! Wahrscheinlich weil Nichtraucher und rücksichtsvolle Raucher keinen Bock auf solch verqualmte Buden mehr haben! Ich lobe mir aber Städte wie München oder Augsburg, dort kontrolliert das Ordnungsamt die Einhaltung des Nichtraucherschutz-Gesetztes nämlich auch in späten Abendstunden! Schade, dass nicht alle Städte und Gemeinden so vorbildlich handeln wie München und Augsburg.

      • B.S.

        Ich lobe mir aber Städte wie München oder Augsburg, dort kontrolliert das Ordnungsamt die Einhaltung des Nichtraucherschutz-Gesetztes nämlich auch in späten Abendstunden! Schade, dass nicht alle Städte und Gemeinden so vorbildlich handeln wie München und Augsburg.

        Sie koennen ja selbst handeln und in Ingolstadt SOFORT UND UNVERZUEGLICH, NOCH WAEHREND SIE IN DER KNEIPE SIND, ihr Haendy zuecken und ganz laut die Polizei anrufen!!!!

        auch in der bayerischen Gastronomie gibt es schwarze Schafe die sich nicht ans Gesetz halten, bei mir in Ingolstadt waren das übrigens die Wirte, die pleite gehen, die Kneipiers die sich ans Gesetz halten haben keinen Gästemangel, warum wohl?!

        Nun, sie sind dann also auch dafuer, dass dieses Rauchverbot abgeschafft wird? Wozu ein suendhaft teures Gesetz, wenn die Leute vor den Rauch(er)freien Gaststaetten Schlange stehen? Sie muessen nicht mal das Schild an der Tuer lesen koennen; stellen sie sich einfach an das Ende dieser Schlange vorm Eingang der Rauch(er)freien Gaststaetten! Und…. ihre Freundin hat ja damit auch ohne Rauchverbot ein geradezu einladendes Angebot von Arbeitsplaetzen, ODER?

      • Keule

        @ B.S. ich habe keine Freundin die in der Gastronomie arbeitet, kann es sein dass du mich verwechselst?

      • B.S.

        Verwechseln wohl nicht, der Schreibstil sowie ihre Argumentation ist die Gleiche.

        Allerdings waers schon nett, wenn wir – wie ueblich – beim distanzierenden “Sie” bleiben.

      • Qualmfrei

        So Herr/Frau B.S. um mal eines klarzustellen, ich habe hier nie unter Keule oder Gonzo geschrieben und ich kenne auch keinen von den beiden persönlich! Außerdem wohne ich nicht in Bayern, sondern in Rostock also im tiefsten Ostdeutschland. Und ja meine Freundin arbeitet in der Gastronomie, und zwar in einer Nichtraucherkneipe und diesen rauchfreien Arbeitsplatz hat sie dem gesetzlichen Rauchverbot in Speiselokalen zu verdanken.

      • B.S.

        Und ja meine Freundin arbeitet in der Gastronomie, und zwar in einer Nichtraucherkneipe und diesen rauchfreien Arbeitsplatz hat sie dem gesetzlichen Rauchverbot in Speiselokalen zu verdanken.

        Ja, was ist denn mit “die Bevoelkerung bevorzugt rauch(er)freie Gastronomie”?

        Wenn das so ist, braucht man keine Rauchverbote und ihre Freundin hat eine grosse Auswahl potentieller Arbeitsplaetze, oder?

  5. Kann es sein, dass es viele Wirte gibt, die Rauchen und jetzt ein Problem haben, ihre Sucht während der Arbeit zu befriedigen? Sie müssen ja die Theke verlassen zum paffen. Das ist unbequem und da versteckt man die eigene Sucht lieber hinter der “bayerischen Wirtshauskultur”. Frankenberger verdient Kritik und ich gehöre zu seinen scharfen Kritikern (siehe mein Viertürmeblog). Aber dass man sich jetzt mit anderen treffen kann ohne sich den Tabakabgasen auszusetzen, finde ich gut. Eine bessere Luft führt auch zu einem besseren Geschmack! Einfach mal bei einem leckeren Essen die Nase mit einer Klammer schließen. Ohne Geruch wird der Geschmack fade. Und Tabakgestank überlagert gute Essensgerüche. Wozu gehe ich denn in eine Kneipe, außer, um zu genießen?

    • 56-er

      Sie verwechseln hier mal wieder Kneipe mit Speiselokal.

      • Qualmfrei

        Ach 56-er, sie wollen es wohl nicht verstehen, natürlich muss man nach normaler Speisegaststätte (so eine kann übrigens sehr wohl auch in Kneipenatmosphäre sein, meine Freundin arbeitet schließlich in einer solchen Kneipe mit Speiseangebot, diese ist auch rauchfrei) und kleine Eckkneipen unterscheiden. Eckkneipen und Billiardcafes sind bei mir in Meck-Pomm aber alle verraucht, und es klappt übrigens noch nicht mal in allen Speiselokalen, denn gerade bei späten Fußballspielen werden hier auch in vielen Speiselokalen ab 21:30 Uhr einfach Aschenbecher auf die Tische gestellt, wenn man dann nachfragt warum, bekommt man als Antwort dass ab jetzt ja die Küche geschlossen hätte und ja außerdem Fußball wäre. All so etwas würde es bei einem Absoluten Rauchverbot nicht geben.

      • B.S.

        Ach, was ist dagegen einzuwenden, dass in den RAUCHERFREUNDLICH gekenntzeichneten Kneipen ebenfalls ein Bissen gereicht wird? Die Rauchphobiker gehen ja in eine NICHTRAUCHER gekenntzeichnete Kneipe, oder?

        Da ihr ja immer behauptet, dass die Bevoelkerung nur NR Kneipen will, wird ihre Freundin wohl kaum in einem RAUCHERLOKAL arbeiten muessen,oder?

        Klare Kennzeichnung loest ALLE Probleme, es sei denn mit dem Lesen haperts, oder?

      • 56-er

        @ Qualmfrei Und warum protestieren dann die Gäste nicht dagegen ?

      • Petra van Dyck

        @qualmfrei: wenn dann unm 21:30 die Aschenbescher rausgestellt werden, laufen sicher die meisten Gäste fort, weil sie ja rauchfrei Fussball sehen möchten. Oder irre ich mich? Wenn ich mich nicht irre, frage ich mich, wieso sie dem Wirt vorschreiben möchten, wie er sein Geld verdient. Kein wirt dieser Welt kann mit Antis seine Familie ernähren. Im übrigen können sie doch in die rauchfreie Kneipe ihrer Freundin gehen, anstatt anderen Vorschriften machen zu lassen. Sie sehen, SIE lernen es nie.

      • Matthias Frankenberg

        Ich bin ja nur mal gespannt, wie das totalitäre Rauchverbot ab 1. Mai in NRW in Kraft tritt. Gerade im Rheinland und Ruhrgebiet wird in jedem Lokal “Tanz in den Mai” gefeiert, bisher kein Problem weil es bis jetzt in NRW Ausnahmen für Brauchtumsveranstaltungen gab. Das neue Gesetz soll ja ab 1. Mai offiziell ab 0:00 Uhr in Kraft treten, heißt das dann, dass man beim “Tanz in den Mai” in der Gaststätte um 23:57 noch gemütlich eine Zigarette genießen kann und drei Minuten später um exakt 0:00 Uhr dann alle Aschenbecher verschwinden, weil ab dann Volkserziehung pur gilt?

      • Petra van Dyck

        @Matthias Frankenberg: rechtlich gesehen,dürfen die Wirte ab 00:00 Uhr niemanden mehr rauchen lassen. Das wird aber in den seltensten Fällen passieren. Der Wirt, der das macht, steht um 00:10 alleine in seiner Kneipe, und zwar für recht lange Zeit. Es wird aber auch in dieser Nacht NICHT kontrolliert.

  6. Petra van Dyck

    Frankenberger: “Ich kann das Gejammer nicht mehr hören!”
    Musste mit dem Rauchverbot nicht die ein oder andere Eckkneipe von heute auf morgen schließen? Frankenberger will das nicht leugnen. Das gehöre für ihn jedoch zur “unternehmerischen Eigenverantwortung”. Die Wirte müssten sich den Gegebenheiten am Markt nun einmal anpassen.

    http://bit.ly/WD1AHr

    • 56-er

      Ist es nicht Frankenberger der darüber jammert! (daß er in keine Kneipen mehr rein darf) Ist es nicht Frankenberger, der sich nicht mit den (von ihm selber geschaffenen) Realitäten abfinden kann? Wie kann er eigentlich die Geselligkeit in Kneipen beurteilen, wenn er sich nicht mehr in Kneipen aufhält ?

    • B.S.

      Das gehöre für ihn jedoch zur “unternehmerischen Eigenverantwortung”. Die Wirte müssten sich den Gegebenheiten am Markt nun einmal anpassen.

      DER MARKT. Nachfrage regelt das Angebot? Der junge Frankenberger hatte also Probleme mit Schilder an der Tuer lesen? (Das ist ein recht privates Problem von ihm. Vielleicht kann er ja mal eine Bildung erfolgreich beenden.)

      Nun muessen wir uns dieses endlose Gejammer dieses jungen Mannes anhoeren. Dass er in vielen Lokal nicht erwuenscht ist, ueberrascht ihn wohl maechtig. Hat er etwas vergessen? :
      Wenn DER MARKT, wie es uns doch immer erzaehlt wird, diktiert, dass Rauch(er)freie Gaststaetten grosse Schlangen von Leuten am Eingang stehen haben, wird es wohl wenige Lokale mit Aschenbecher auf dem Tisch geben, oder? Wozu also ein (teures) Rauchverbot?

    • Keule

      @ Petra, bei mir in Ingolstadt sind die meisten Eckkneipen genau so voll wie vor dem Rauchverbot, die Leute kommen nach wie vor zum Knobeln und Quatschen in die Eckkneipe und haben sich gut ans Rauchverbot gewöhnt. Und dann kommt noch hinzu, dass ich auch einige Wirtshäuser kenne, die damals wegen der Raucherei die Speisekarte abgeschafft haben, diese haben sie nun wieder eingeführt und erfreuen sich über weitere Gäste die gerne mal gut und preiswert essen wollen. Aber selbst die Eckkneipen ohne Speisekarte sind hier nach wie vor genau so voll wie vorher.

      • B.S.

        Na, dann bleiben die Eckkneipen in Ingolstadt ja Rauch(er)frei wenn das Rauchverbot abgeschafft ist.

      • Nansy

        Keules Märchenstunde !
        Wir kennen die pseudo-religiösen Beschwörungsformeln der Prohibitionisten doch zur genüge: alle Kneipen sind voll, es gibt kein Kneipensterben, woanders funktioniert es doch auch, inzwischen haben sich alle daran gewöhnt u.s.w., u.s.w.
        Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Zwangsbeglücker vor allem vor einer Sache fürchten: dass sich die Leute frei entscheiden können! Denn die Puritaner wissen genau, dass sie die “Abstimmung mit den Füssen” jedesmal verlieren würden.

        Und deshalb müssen alle Menschen zwangsweise nach ihren Vorstellungen leben – zur Erreichung dieses Zieles muss die Wirklichkeit natürlich geschönt werden: alle Eckkneipen sind voll, es gibt kein Kneipensterben… u.s.w.

  7. Petra van Dyck

    Riesenwirbel um einen Faschingsorden für Veronika von Quast. Weil ihr Laudator Sebastian Frankenberger am Verleihungsort Hausverbot hat, lehnt Komikerin Veronika von Quast den Preis ab.
    http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/wegen-hausverbot-frankenberger-quast-lehnt-faschingsorden-2676655.html

  8. Blaudunst

    Warum empört sich diese Frau Seifert? Freiheit gehört grundsätzlich zur Demokratie dazu. Wenn jemand eine Partei oder einen Politiker nicht mag, ist er selbstverständlich nicht verpflichtet, diese Partei oder diesen Politiker in seinem Lokal zu bewirten! Alles andere wäre Diktatur.
    Oder bezahlt die ÖDP die Miete für das Lokal und entschädigt den Wirt für die Umsatzeinbüße durch das Rauchverbot? Dann hätte sie vielleicht ein Recht, dort irgendetwas mit zu bestimmen…
    Die Wirte haben in jedem Fall sehr ernsthafte Gründe, die ÖDP nicht zu mögen, dieser Volksentscheid hat viele Existenzen vernichtet und andere sind bis heute dadurch bedroht.
    Die Raucher haben auch ernsthafte Gründe, die ÖDP nie zu wählen und nicht zu mögen: Es war die Initiative dieser Partei (auch wenn von der Gesundheitslobby mächtig unterstützt), die uns die Freiheit und die Gemütlichkeit in Bayern zunichte gemacht hat. Das werde ich auch nach 20 Jahren nicht vergessen!
    Und noch was: Ich finde es absolut gerecht, dass ein Frankenberger, der anderen Menschen die Kneipen de Fakto gestohlen hat, auch mal merkt, wie toll es ist, wenn man vor der Tür bleiben muss!
    Er könnte doch auch mal seine Reden vor der Tür halten, warum nicht? Damit würden normale Gastronomiegäste vor Blödsinn geschützt, weil Blödsinn bekannterweise sehr gefährlich ist (im Gegensatz zu Passivrauch).
    Respekt und DANKE an allen Wirten, die ihm Hausverbot erteilt haben! Es ist gerecht so!

  9. Im nächsten Jahr stehen wieder Landtagswahlen in Bayern an. Es wäre begrüßenswert, wenn die Wirte nicht nur Sebastian Frankenberger, sondern diesmal auch der gesamten ÖDP (Ökofaschisten), die den Volksentscheid verbrochen hat, Lokalverbot aussprechen würden. Die CSU, die SPD und das gesamte Grünzeugs sollten diesmal die Wirte/innen und Raucher/innen auch nicht mit Samthandschuhen anfassen. Diese haben doch mit ihrer Zurückhaltung (CSU) und ihrer Unterstützung (SPD und die Grünen) das Kasperlexperiment “Totales Rauchverbot” erst ermöglicht.

  10. Bernhard

    Verena Seifert und Sebastian Frankenberger scheinen enormen Nachholbedarf beim Thema “Demokratie” zu haben.

    War nicht eine der Kernaussagen Frankenbergers in seinem unsäglichen Lügenwahlkampf für den sogenannten Volksentscheid, dass eine Vielzahl von Wirten das totale Rauchverbot berfürworte?
    Warum veranstaltet die ÖDP ihre Versammlung dann nicht einfach bei einem dieser vielen Wirte?

    Ich hoffe, dass die Wirte in Bayern nichts vergessen und S.F. auch in 100 Jahren noch Lokalverbot in jeder Gaststätte und in jedem Festzelt in Bayern hat! Er wollte es nicht anders!

  11. Man sollte ab nächsten Donnerstag auch sämtlichen rot-grünen Politikern der Landesregierung NRW ein Gaststätten- und Hotelverbot erteilen.

  12. Wenn Frankenberger in vielen bayerischen Wirtschaften Lokalverbot hat, hat er sich dies selber zuzuschreiben, denn in den Jahren 2008/2009 war fast schon Friede an der Raucherfront. Erst die Aufhetzerei der Leute von Medien, Parteien, Antiraucherorganisationen usw. mit Sebastian Frankenberger an der Spitze, die zum totalen Rauchverbot führte und sehr viele Wirte quasi “kalt enteignete” und die Raucher/innen ausgrenzte, spaltet das bayerische Volk bis heute. Ich denke die Bayern würden heute ohne diese Scharfmacher anders abstimmen, wie man am Schweizer Volksentscheid für schärfere Rauchverbote im September 2012 sieht, wo die “Verbotshanseln” übrigens wohlverdient mit 66 zu 34 % nach Hause geschickt wurden. Ich meine mal, daß Frankie schön langsam vergessen wird, da kaum noch Zeitungen über ihm berichten. Auch seine Partner von damals (Pro Rauchfrei, NIM, DKFZ usw.) nehmen kaum noch Notiz von ihm und lassen ihm fallen wie eine heiße Kartoffel. Die Wirte, Raucher, usw. dagegen werden den ÖDP-Chef nie vergessen und weiter intensiv haßen, denn sie haben ja ein bleibendes Souvenir von ihm. Ich persönlich vergönne ihm das und er täte mir auch nicht leid, wenn ihm seine Gegner mit einem Katapult in die Donau schießen würden.

  13. B.S.

    Zwar tönte Sebastian Frankenberger, der Boss der ökologisch-christlich-konservativen Splitterpartei ÖDP vor zwei Jahren noch vollmundig, die Menschen würden sich schon an das totale Rauchverbot in Bayern gewöhnen,

    Auch in England wurde dieser Spruch vor 5 Jahren losgelassen. Die Realitaet sieht anders aus.

    Manche Krankenhausverwaltungen (!) sind dieses Rauchverbot leid;

    http://www.thisisstaffordshire.co.uk/University-Hospital-North-Staffordshire-ditches/story-17067350-detail/story.html

    ASH dazu:
    “National anti-smoking charity ASH praised the hospital for having tried the ‘gold standard’ of a total ban.”

    Rauchverbote sind ueberall unwillkommen.
    Man wird wohl die uebelste Ecke des Krankenhausgrundstueckes fuer die Raucher reservieren wollen, mit dem Erfolg, dass auch weiterhin am Eingang geraucht wird.

    Newcastle’s Buergermeister:
    “I now hope anti-smoking posters will be plastered over the shelters to be read by captive audience.”

    Wer liest diese Poster? Kein Mensch. Da gibts Augenrollen und “… nicht schon wieder”, die zornigen Buerger werden die wohl taeglich abreissen. 5 Jahre nach dem Diktat eines Rauchverbotes.

    Die Kreisvorsitzende Verena Seifert gab sich laut Süddeutsche Zeitung empört. “Wollen wir jetzt jeden, der einen Gesetzentwurf eingebracht hat, der einigen unliebsam ist, abstrafen, wenn dieser eine demokratische Mehrheit gefunden hat?”

    Da dieser Gesetzesentwurf nicht nur “einigen unliebsam” ist und auf Luegen basiert, ist die Antwort dazu schlicht und ergreifend: JA.

  14. Petra van Dyck

    falls es noch jemanden interessiert, was dieser penner von sich gibt
    http://www.youtube.com/watch?v=DdAFaUlGliw

Antwort verfassen

x
Loading...