Anzeige gegen Antiraucher-Sheriff

Denunzianten sehen sich durch die Rauchverbote im Aufwind

Der selbsternannte “Raucher-Sheriff” Dietmar Erlacher ist wieder einmal zu weit gegangen (Rauchernews berichtete). Nun hat sein “Vernadern”, wie man in Österreich Denunziationen nennt, ein gerichtliches Nachspiel. Der Chef des Einkaufszentrums “Lugner City”, Richard Lugner, will sich die seiner Auffassung nach verbotenen und geschäftsschädigenden Aktionen des Fanatikers Erlacher nicht mehr bieten lassen. Er hat Erlacher nun wegen Geschäftsschädigung angezeigt. Das berichtete die österreichische Tageszeitung “Kurier”.

Erlacher sieht sich als selbsternannter Sheriff gegen rauchende Menschen. Er zieht von Lokal zu Lokal und zeigt jeden Wirt an, von dem er der Meinung ist, er würde gegen das österreichische Rauchverbot verstoßen. Findet Erlacher eine Tür zu einem Raucherraum, die auch nur einen Spalt breit offen steht, zeigt er an. Dabei interessieren ihn Persönlichkeitsrechte Unbeteiligter in keinster Weise, denn er fotografiert völlig unbeteiligte Menschen.

Ähnlich war es auch letzten Freitag gegen 22:30. Die Angestellten eines Lokals beobachteten Erlacher, wie er mit seinem Smartphone Fotos der Gäste machte. Der Chef des Lokals forderte Erlacher daraufhin auf, ihm das Gerät zu überlassen, um die entsprechenden Bilder zu löschen. Dann gehen die Darstellungen auseinander. Der Lokalchef sagte, Erlacher hätte ihn daraufhin mit einem Pfefferspray bedroht, der militante Antiraucher behauptet, er hätte nur eine kleine Flasche Energydrink in der Hand gehabt.

Erst die herbeigerufene Polizei und die Security des Einkaufzentrums konnten den Tumult, an dem sich auch einige Gäste beteiligten, schlichten. Lugner, selbst Nichtraucher, kündigte nach diesem Streit an, Erlacher nun verklagen zu wollen. Besonders da dies nicht das erste Mal war, wo Erlacher Gäste belästigt.

Sowohl auf Facebook wie auch in anderen Foren tritt Erlacher als unverbesserlicher Fanatiker auf, dessen einziger Lebenszweck es zu sein scheint, rauchende Menschen zu belästigen und Wirte zu denunzieren.


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7 Kommentare

  1. Zu dem Thema Denuziantentum und Vernaderei ist in dieser Woche, wie ich von Arbeitskollegen erfahren habe, folgendes passiert:

    Zwei Schichtarbeiter genehmigten sich in einem Sportheim im Landkreis Eichstätt vor der Spätschicht jeweils eine Tasse Kaffee. Da sich zu diesem Zeitpunkt kein anderer Mensch im Lokal befand, rauchten sie zu ihrem Kaffee. Der Wirt zog sich für eine Erledigung anderswo zurück. Plötzlich kamen ein Mann und eine Frau in die Gaststube und fotographierten die Beiden beim Rauchen. Das ließen sich die 2 Gäste aber nicht gefallen und verlangten, daß die Aufnahmen wieder gelöscht werden. Was diese Fotographen auch widerwillig machten, da die Gefahr sich ein paar Ohrfeigen einzufangen für sie zu diesem Zeitpunkt sehr hoch war. Dafür baten sie die 2 Kaffeetrinker den Tisch zu fotografieren, was ihnen auch erlaubt wurde. Leider schnallten diese offensichtlich sehr überraschten Gäste momentan nicht, daß der Aschenbecher auf dem Tisch das eigentliche Fotomotiv war, erst etwas später ging ihnen ein Licht auf, da waren aber die 2 Knipser schon wieder weg.

    Ich bin mir fast sicher, daß es seit der Einführung des “Blödelgesetzes” am 01.08.2010 viele solche und ähnliche Vorfälle in der Gastronomie gibt. Man erfährt nur nichts darüber, da die freie, parteilose und neutrale bayerische Presse über sowas schweigt. Welcher Befürworter des totalen Rauchverbotes gibt schon gerne zu, daß gerade Dieses die Tugenden der “STASI und der GESTAPO” wieder flächendeckend hoffähig macht?

    • Hiermit korregiere ich meinen eigenen Beitrag. Es war kein Sportheim im Landkreis Eichstätt wo obengenannter Vorfall stattfand, sondern ein Cafe im Markt Kösching/Landkreis Eichstätt. Wie ich noch erfahren habe, waren die beiden Fotographen vom Ordnungsamt und haben mit dem Fotografieren des Tisches samt Aschenbecher den 2. Verstoß gegen das Totale Rauchverbot dem Wirt nachweisen können.

      Man sieht, daß wir mit dem “echten Nichtraucherschutzgesetz” das am 01.08.2010 eingeführt wurde, Zustände (hinhängen, anzeigen und verurteilen) wie im Nazi- oder Stasideutschland bekommen. Ich hoffe nur, daß die Offensive, die das BFT ab Januar starten will, auch greift. Des weiteren wäre es sehr wichtig, daß die “Ökofaschisten” in Hamburg und Berlin scheitern und es dort zu keinem Volksbegehren kommt. Gegensteuern ist das Gebot der Stunde, den nur mit Verteidigen und Erklären werden wir nicht viel bezwecken und nur noch weiter zurückgedrängt.

  2. Volksverdummung

    Peinlich diese Anti’s. Erst den Ärger anfangen und dann mit dem Finger auf rechtschaffende Bürger zeigen. Hoffentlich wird dieser miese Agressor ordentlich verdonnert.

  3. Blaudunst

    Gut so, man muss sich gegen diese Fanatiker wehren. Hoffentlich bekommt dieser gestörte Dauerdenunziant einen ordentlichen Dämpfer!

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