Antiraucher wollen Volksbegehren erst 2011 starten

Antiraucher wollen nun auch Österreich vereinnahmen

Österreichs Antiraucher haben bekannt gegeben, dass sie ihr geplantes Volksbegehren zum totalen Rauchverbot in der Gastronomie erst im Frühjahr 2011 starten wollen, frühestens Ende Februar. Als Grund gab die Antiraucherlobby “Nicht Rauchen in Lokalen” an, man wolle warten bis die Gastgärten geschlossen seien und die Bevölkerung im Winter die “jetzige Regelung zu spüren” bekäme. Zumindest äußerte sich so der Boss der Gruppe, Franz Hubert Doppelhofer, gegenüber dem Blatt “Kleine Zeitung”.

Die Wahrheit dürfte anders aussehen. Die Antiraucher haben mittlerweile die benötigten 8.032 Unterschriften, um ein Volksbegehren in Österreich zu starten, zusammen. Nach eigenen Angaben sind es sogar um die 8.500. Würden diese jetzt eingereicht werden, fände der Volksentscheid im Winter statt und die Menschen würden hautnah spüren, wie unsinnig es ist, zum Rauchen vor die Türe geschickt zu werden. Mit der Einreichung im Frühling würde der Entscheid im Sommer stattfinden, wo viele Menschen durch das schöne Wetter leichter auf die Propaganda der Antiraucher, dass ein Rauchen vor der Türe ja kein Problem sei, hereinfallen.

Damit in Österreich ein Volksbegehren im Parlament behandelt wird, werden 100.000 Unterschriften benötigt, die innerhalb einer Woche gesammelt werden müssen. Die Facebook-Gruppe der österreichischen Antiraucher hat bereits 100.000 Unterstützer – allerdings sind die meisten nicht aus Österreich oder Mehrfach-Accounts, die militante Antiraucher deshalb anlegen, um in anderen Foren stören zu können und um den Anschein zu erwecken, sie seien eine große Bewegung.

Ob die Österreicher ähnlich dumm sind wie die Bayern, die sich am 4. Juli von den Lügen der Antiraucherlobby haben blenden lassen oder zu faul waren, zur Abstimmung zu gehen, wird sich zeigen. Ein Leser der “Kleinen Zeitung” kommentierte den Artikel übrigens wie folgt: “Bei derartiger Hysterie macht es schön langsam Spaß, Anarchist zu werden”. Ein anderer meinte, “Das Zauberwort heißt Wahlfreiheit und nicht Verbot!”. Selbstverständlich haben auch militante Antiraucher ihre Propaganda bereits unter den Artikel geschrieben, wie üblich gespickt mit Beleidigungen, Lügen und Hass.

In Österreich können kleine Lokale entscheiden, ob sie rauchen lassen oder nicht, in größeren Lokalen muss ein abgetrennter Nebenraum für Raucher vorhanden sein, wenn das Rauchen erlaubt sein soll.


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8 Kommentare

  1. le struppi

    Grundgütiger !!! jetz auch noch die Österreicher !!! Ihr Armen als wenns ned reichn würd das Wir Bayern von Bürokratischen Moralaposteln an der grenze der Debilität heimgesucht wurden,Nein.Auch das Land von dem ich dachte “Schau !die da drüben sann ned so blöd”

  2. Wir haben schon versucht, in Krone.at mit diesen Kommentatoren zu kommunizieren, doch zwecklos. Wir in Österreich können nur beten.

    Zumindest berichten die Österreichischen Medien noch darüber, wenn Lokale schliessen (auch in der Kleinen Zeitung zu finden).

    Die Nichtraucher bleiben aus – und damit ist auch für ein Lokal das Aus! Das haben viele WählerInnen nicht kapiert. Auch die Trafikanten spüren schon, dass es langsam weniger Umsätze gibt. Doch das kommt noch immer darauf an, wo sie platziert sind. Manche Gastronomen sind für manche Trafiken Grosskunden! Ists aus mit Rauchen, hat auch der Trafikant dann seine Umsatzeinbussen!

    Doch das alles wollen die Normalbürger nicht wissen und deshalb wird es auch in Österreich einmal mehr daran scheitern, ein vernünftiges Wahlresultat zu bieten.

    Wir brauchen jeden Wahlberechtigen in Österreich, der dieses Tabakgesetz kippen will!
    http://www.raucher-online.at

    Noch dieses Jahr, wenns geht – es eilt!

    • Servus Ursus!

      Am 4. Juli haben wir Raucher in Bayern den Volksentscheid mit 61 zu 39 % verloren, seitdem haben wir den “Dreck im Schachterl”. Die Haupträume in den Gaststätten sind vielfach leer, dafür sitzen die Leute im Hof oder unter der überdachten Hofeinfahrt beim Rauchen zusammen. Einige Raucher haben sich in einer anderen Wirtschaft angewöhnt, es sich neben geöffneten Fenster bequem zu machen um zu rauchen und bei Bedarf die Kippe ins Freie zu befördern. Deren Wirt wurde beim Rauchen von der Kontrolle überrascht, so daß ihm nur schnell die Zeit blieb, die brennende Zigarette in der Hosentasche verschwinden zu lassen. Zum Glück blieb die Kontrolle nicht lange, sonst wäre uns der “oide Sepp” noch verbrannt. Das sind nur ein paar wahre Tatsachen von Vielen, die du übrigens in keinem bayerischen Käseblatt lesen kannst, die das Kasperlgesetz, das 2.149.010 bayerische Wähler/innen wollten, hervorbringt. Man sieht, wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.

      Ich hoffe die Össis sind schlauer als wir Bayern und schauen bis zum Volksbegehren nicht tatenlos zu. Die österreichische Raucherfraktion sollte alles versuchen um das Volksbegehren scheitern zu lassen. Auf die Medien braucht ihr nicht zu hoffen, die sind automatisch gegen euch. Der Weg an die Öffentlichkeit führt meist nur über die Gastronomie. Das größte Manko beim Volksentscheid in Bayern war, daß sich viel zu wenige Raucher und Wirte aktiv engagiert haben.

      Ein gescheitertes Volksbegehren würde euch einen Volksentscheid ersparen. Ich wünsche euch jedenfalls viel Glück bei euerem Abwehrkampf gegen die Antis.

      • Servus Simmerl!

        Danke! Wir werdens brauchen!

        Inzwischen haben wir im Hintergrund neue Kontakte knüpfen können, damit was weitergeht. Dennoch bleibt der Ball bei der Bevölkerung, so dass keiner sich zurücklehnen darf, dem das Rauchen wichtig ist.

        Bei uns gehts um ganz Österreich, was bei euch lediglich auf Bayern bezogen organisiert wurde. Daher erhoffe ich mir mehr Anteilnahme. Noch ist aber unklar, wie das Volksbegehren aufgehalten werden soll, denn die Anstrengungen der Gegenseite werden ja durch den Rückenwind enorm begünstigt!

  3. Ich schätze mal, daß das Volksbegehren in Österreich ähnlich wie in Bayern verlaufen wird.

    Es wird gelogen “bis se de Boikn biang”. Die österreichischen “Käse- und Revolverblätter” werden einseitig gegen die Raucher hetzen. Der Rundfunk wird das Volk ermuntern und raten sich in den Listen einzutragen. Die gesamte Anti-Raucher-Fraktion wird einig sein, wie nie zuvor. Ich frage mich nur, welche Mafia hinter dem Ganzen steckt?

    Die einzige Chance für die Raucherfraktion unserer Nachbarn ist ein Blick nach Bayern, wie das totale Rauchverbot nicht funktioniert. Die Österreicher/innen sollten sich genau überlegen, ob auch sie den wirtschaftlichen Schaden, die Bevormundungen, das Chaos und das sonstige Kasperltheater den diese “Wirtemörder” anstreben, übernehmen wollen? Leider unterdrücken die bayerischen Zeitungen (Vasallenblätter der Antis) bis heute die Wahrheit und loben das totale Rauchverbot über den “Schein-Kini”, anstatt über die Sache objektiv zu berichten.

    • Blaudunst

      Die Gesundheitsmafia steht dahinter, Simmerl…. Pharma-Lobby, Teile der Ärzteschaft, alle Leute, die Geld mit der Angst vor dem Tod machen wollen.
      Angeblich kann man Gesundheit und Sicherheit bekommen, wenn man auf Freiheit komplett verzichtet…
      Sicher funktioniert das so nicht, aber das Geschäft mit den Lügen, die Angst und Panik verbreiten, funktioniert leider prächtig! Und viele schmeißen ihre Freiheit bedenkenlos im Mülleimer… braucht man nicht, Haupsache “gsund”!

      An die Österreicher:
      - Versucht, rechtzeitig viele aktive Mitstreiter zu haben
      - Schaut rechtzeitig, dass Ihr überall plakatieren konnt (das war in Bayern nicht überall möglich).
      - Wenn möglich, mindestens ein Teil der Medien auf Eure Seite oder mindestens “neutral” kreigen.
      - Alle Kräfte (Parteien, Vereine, Wirte, Privatpersonen) die gegen Verbote sind, bündeln.
      - Möglichst mit vielen Leuten direkt reden, keine falsche Scheu. Jeder hat Nachbarn, Kollegen, Bekannten usw.
      - Wenn es irgendiwe geht, verhindert, dass der Entscheid im Sommer fällt!
      Bei uns war es in Juli, ein Tag nach einem wichtigen Fußballspiel, viele Leute in Urlaub, prima Badewetter, das alles war eine große Benachteiligung.
      Die Fanatiker sind alle fleißig gegangen und haben mit ja gestimmt, die Anderen waren was weiß ich wo…
      Das, was von den Antiraucher-Medien ” die große Mehrheit der Bayern” genannt wird, waren eigentlich “nur” 22,8% der Wahlberechtigten, die mit ja gestimmt haben. Aber bei uns gibt es leider keine Mindestbeteiligung: Es reicht, wenn mehr ja als nein Stimmen gezählt werden, egal wie die Wahlbeteiligung ist.

      Vor allem: Macht es bitte, bitte, besser als wir! Ich bin öffters und gerne in Österreich (besonders im Winter, beim Skifahren)… und rauche selbsvertändlich gerne :-)

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