Protokolle

 

Sommersemester 2013

Dr. Andreas Gelhard (Forum interdisziplinäre Forschung) Homepage, 24.04.2013

Die Herausforderung:

Wie lässt sich „Freiheit der Forschung“ sinnvoll auf die Zusammenarbeit an einer Universität – und insbesondere die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Disziplinen – beziehen?

Aus der Diskussion:

Die gegenwärtige Neigung, Fragen der Forschungsfreiheit vor allem als ethische Fragen aufzufassen – „Was darf Forschung?“ – führt nicht weiter. Auch ein bloßer Verweis auf die Humboldtsche Basisforderung nach Freiheit von staatlichen Eingriffen (bei voller staatlicher Finanzierung) wäre unter den derzeitigen Bedingungen wenig erfolgversprechend. Eine wirkliche Herausforderung bleibt aber Humboldts Versuch, das Verhältnis des Frei-Lassens, in dem er Staat und Universitäten sieht, auch auf das „Zusammenwirken“ der Forscher innerhalb der Universität auszudehnen. Gerade die Praxis der interdisziplinären Arbeit zeigt, dass sich Zusammen Forschen weder einfach nach dem Muster industrieller Arbeitsteilung organisieren lässt, noch je dem Ideal einer großen Forscherfamilie mit einer gemeinsamen Sprache entsprechen wird. Gefordert ist daher eine Form von Zusammenarbeit, in der sich die Beteiligten über die gemeinsame Sache verständigen können, ohne die je eigene Sprache und fachliche Identität aufgeben zu müssen und ohne den Sinn für die nicht planbare Dynamik innovativer Prozesse zu verlieren. Genau diese Form von Zusammenarbeit versucht Humboldt in seiner bekannten Denkschrift von 1810 zu formulieren: Weder bloß geplante Arbeitsteilung noch glückliche Symbiose der Wissbegierigen, sondern ein freies „Zusammenwirken“ der Forschenden, das sich nur bottom up – aus den geteilten Fragestellungen – ergeben kann.

Können wir auf Interdisziplinarität hoffen, die an dem kritischen Selbstverhältnis der Universität anknüpft – in einer Zeit, da Interdisziplinarität vor allem eine Forderung an die innovative Nützlichkeit der Forschung ist? Muss die Idee der Universität als kritischer Instanz ausdrücklich reflektiert und kultiviert werden, damit nicht etwa „Freiheit der Forschung“ mit „Wertfreiheit der Forschung“ gleichgesetzt wird? Und welche Rolle können hierbei Analysen kontroverser wissenschaftlicher Forschung spielen?

Perspektiven:

Das programmatische Selbstverständnis des FiF als „offene Plattform“ verweist auf das Humboldtsche Ideal eines freien Zusammenwirkens der Forscher, das sich nur aus deren eigener Arbeit entwickeln kann und daher eher moderierende als regulierende Unterstützung braucht. Gerade weil das FiF klein ist, kann es diese Aufgabe sehr effektiv und beweglich angehen. Zentrale Bedeutung kommt dabei den Impulsen der FiF-Fellows und der Kooperation mit anderen inner- und außeruniversitären Forschergruppen zu (darunter IANUS, SciCore, KOM und UKP, aber auch Institute, Forschergruppen und Graduiertenkollegs in Frankfurt, Oldenburg, Zürich, Wien und Blacksburg).

Prof. Barbara Drossel (Physik) Homepage, 8.05.2013

Die Herausforderung:

Lassen sich die Tugenden der Grundlagenforschung weiterhin behaupten?

Aus der Diskussion:

Zu den Tugenden des um theoretische Welterkenntnis bemühten Forschers gehören Bescheidenheit, Ehrlichkeit, entsagungsvolle Ausdauer, staunende Neugier, Korrekturbereitschaft, Gemeinschaftsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Obwohl es immer schwer war, in diesem Sinne wirklich tugendhaft zu forschen, definieren diese Tugenden doch so etwas wie eine Grundorientierung der Wissenschaft. Heute steht dagegen eine andere Grundorientierung, die weniger entsagungsvoll ist – möglichst gut vernetzt sollen Forscher sein, mit möglichst vielen Publikationen und Drittmitteln, und durchaus unbescheiden betreffs der Probleme, die die Forschung wird lösen können. Handelt es sich hier um einen Konflikt unterschiedlicher Forschungskulturen? Oder können wir uns darauf verlassen, dass eine rein theoretische Forschung mit ihren Tugenden immer notwendig bleiben wird?

Perspektiven:

Insbesondere in der Kommunikation mit (noch-)Nichtwissenschaftlern käme es darauf, die Wertvorstellungen der Grundlagenforschung zu vermitteln, statt immer nur die Versprechungen neuer Technologien darzustellen.

 

Wintersemester 2012/13

Prof. Beatrix Süß (Biologie) Homepage, 7.11.2012

Die Herausforderung:

Leistungsorientierte Publikationskultur – auf der Suche nach verantwortlichen Umgangsweisen mit dem Anpassungsdruck.

Aus der Diskussion:

Im schlimmsten Fall werden Ergebnisse gefälscht, um in den richtigen Zeitschriften publikationswürdig zu erscheinen. Aber auch der Normalfall hat viele Schattenseiten: Wo der Hirsch-Index und Impactfaktoren unmittelbar in die Karriereplanung und die finanzielle Ausstattung von Fachgebieten eingehen, steht die Forschung unter dem permanenten Druck, Optimierungsstrategien zu verfolgen. Sind viele kleinteilige Publikationen besser als wenige besonders gehaltvolle? Wer soll in die Autorenliste aufgenommen werden und wie kommen Doktoranden vor, damit gerade auch sie die Publikation für sich anrechnen können? Und was bedeutet das für grenzgängerische Forschung – die Biologin, die sich mit dem Mediziner verbündet, kann ihren Impactfaktor erhöhen, nicht aber der Physiker, der mit dem Friedensforscher zusammenarbeitet.

Perspektiven:

Das Thema verdient wenigstens eine Forumsveranstaltung zum „gläsernen Wissenschaftler“, dessen wissenschaftliches Profil sich angeblich ganz aus Zitationsvernetzungen erschließen lässt. Und damit der Anpassungsdruck nicht einfach an sie weitergegeben wird, müssten Doktoranden alternative Umgangsweisen damit kennenlernen. Und nicht zuletzt sollte uns Frau Süß gelegentlich etwas über Verantwortungsaspekte speziell der synthetischen Biologie berichten.

Prof. Burkhard Kümmerer (Mathematik) Homepage, 21.11.2012

Die Herausforderung:

Zahlen sind Sache der Mathematik, aber haftet die Mathematik auch für den Missbrauch der Zahlen?

Aus der Diskussion:

Was die Zahlen eigentlich sind und was sie bedeuten, darum drückt sich eine moderne Mathematik, die Form von Inhalt trennt. So gibt die mathematische Definition der Zahl nur die Regel an, der gehorchen muss, was eine Zahl sein will. Eine derartig formale Auffassung produziert ein distanziertes Verhältnis. Der gesellschaftliche Umgang mit Zahlen gerät dabei leicht aus dem Blick – Rangordnungen, Gewichtungen und Bewertungen aller Art – PISA, IQ und MIR-Modell. Der mathematische Blick auf einen nach Goldmedaillen geordneten Medaillenspiegel erkennt darin die absurde Annahme, dass auch eine unendliche Anzahl von Silbermedaillen keine Goldmedaille aufwiegen kann – gehört es zur Verantwortung des Mathematikers, dieses absurde Verständnis sportlicher Leistung aufzudecken und zu monieren? Dass hier die fachliche Kompetenz und nicht nur eine gute mathematische Allgemeinbildung gefragt ist, ergibt sich in natur- und technikwissenschaftlichen Forschungszusammenhängen. Wo Algorithmen in Instrumenten verbaut werden, arbeiten Zahlen auf eine Weise, die oft auch für die Forscher nicht mehr nachvollziehbar ist. Könnte selbst die Mathematik überfordert sein, hier noch Transparenz und kritische Umgangsweisen zu ermöglichen?

Perspektiven:

Insbesondere die hochschuldidaktischen Fragen bedürfen weiterer Diskussion. Den verantwortlichen Umgang mit Zahlen müssen alle lernen, die Tatbestände öffentlich darstellen wollen. Einerseits gibt es hier kein einfaches richtig oder falsch, andererseits müssen die getroffenen Entscheidungen und ihre Konsequenzen kritisch nachvollziehbar sein. Eine Aufgabe für weitere interdisziplinäre Gespräche.

Prof. Oliver Gutfleisch (Materialwissenschaft) Homepage, 5.12.2012

Die Herausforderung:

Kann das Streben nach Effizienzsteigerung für Materialien in erneuerbaren Energien in Einklang gebracht werden mit einer nachhaltigen Verfügbarkeit der hierfür nötigen Gewürzmetalle, z. B. den Seltenen Erden in Magnetwerkstoffen?

Aus der Diskussion:

Um dieser Herausforderung zu begegnen, müssen viele, auch unterschiedliche Ansätze zusammenwirken. Eine Strategie heißt bessere Materialien, in denen der Anteil Seltener Erden reduziert ist. Eine andere heißt design for recycling, das die Rückholbarkeit Seltener Erden von vornherein in die Produktentwicklung integriert. Dann urban mining, hier werden Rohstoffe aus Produktionsabfällen, end-of-life Anwendungen und Deponien wiederverwendet. Aber es bedarf auch wirtschaftlicher Anreize für eine Güterabwägung, wonach wir eine niedrigere Performanz in Kauf nehmen könnten, wenn wir dafür ressourcenschonender verfahren können. Dem entsprechend interdisziplinär wird das Problem bearbeitet: Ökonomie, die Kulturwissenschaft mit ihren Stoffgeschichten, Elementgeographien in Raum und Zeit, natürlich Materialwissenschaft und Nanotechnologie und die Umweltwissenschaften. Aber bleibt von all dem unberührt, dass größere Effizienz bisher immer nur zu größerem Verbrauch geführt hat? Und können wir Prof. Julian Allwood folgen, der eine andere Effizienzvorstellung vertritt, wenn er zugespitzt fordert: „stop making new materials“? Oder sollten wir schlicht die Ressourceneffizienz und das Streben nach reduzierter Komplexität an den Beginn der Wertschöpfungskette der Materialentwicklung stellen?

Perspektiven:

Der Wissens- und Informationsbedarf ist längst nicht gestillt, sondern steht hier am Anfang. Die formulierte Herausforderung betrifft viele Forschungszweige, auch an der TUD. Was hieße es, diese Erkenntnis und z.B. das design for recycling in alle Forschungs- und Entwicklungsbereiche hineinzutragen? Eine Ringvorlesung im Sommersemester 2014 stellt die Frage allgemein, wie Wertvorstellungen und Vorsorgeprinzipien in den Entwicklungsprozess integriert werden können. Aber hoffentlich müssen wir auf die Fortführung der Diskussion so lange nicht warten.

Prof. Manfred Hampe (Maschinenbau) Homepage, 19.12.2012

Die Herausforderung

wurde schon 1947 in Darmstadt formuliert und besteht weiterhin: Ingenieure tragen Verantwortung für das Wohlergehen zahlloser Menschen, aber wie kann ein Bewusstsein für diese Verantwortung in Ingenieurstudiengängen entwickelt und gestärkt werden?

Aus der Diskussion:

1947 findet in Darmstadt ein Internationaler Kongress für Ingenieur-Ausbildung (IKIA) statt www.tu-darmstadt.de/universitaet/profil_1/profil_geschichte/verantwortung/thema_verantwortung_k01.de.jsp . Kurz nach dem Krieg wird die Frage nach der Verantwortung des Ingenieurs in der Gesellschaft gestellt und wie der angehende Ingenieur in seiner Ausbildung darauf vorbereitet wird. 1978 folgte IKIA 2, aber die Fragen von 1947 sind immer noch nicht beantwortet, und die starren Rahmenprüfungsordnungen lassen kaum Raum für Nichtfachliches. So groß ihr Einfluss auf menschliche Lebensumstände auch sein mag, sind die meisten Ingenieure nicht mit Namen und Gesicht in der Gesellschaft präsent. Der Schritt in die öffentlich wahrgenommene Verantwortung und zu einem öffentlich vertretenen eigenen Standpunkt ist ein Schritt aus der Anonymität heraus. Einerseits vertrauen Ingenieure darauf, dass Technik für die Gesellschaft unverzichtbar ist. Und doch ist umgekehrt nicht selbstverständlich, dass die Gesellschaft der Technikentwicklung vertraut. Als vertrauenswürdig erweisen sich Ingenieure, die ihren Standpunkt kenntlich machen und andere Standpunkte anerkennen. Dazu gehört auch, die Frage nach dem Einfluss des einzelnen Ingenieurs auf die Technikentwicklung zu reflektieren.

Perspektiven:

Mit dem Bologna-Prozess haben sich die Hochschulen deutlich mehr Gestaltungsfreiheit für ihre Studiengänge erstritten. Aber haben sie sie auch genutzt, um zeitgemäße Studiengänge zu entwickeln? Was müssen Ingenieure können, um nicht nur neue Produkte zu entwerfen, sondern ihre Entwürfe auch in der Gesellschaft durchzusetzen? Die Studierenden sind ins Zentrum des Handelns gerückt: Sie müssen lernen, wie sie als künftige Ingenieure neue Produkte und große Projekte in einer technikskeptischen Gesellschaft zuverlässig realisieren – ein Anlass für eine dritte IKIA-Tagung vom 18. bis 20. Juli 2016: Eine Bestandsaufnahme und ein Ausblick auf eine zeitgemäße Ausbildung von Ingenieuren, die ihre Verantwortung in der Gesellschaft wahrnehmen. Auf dem Weg dahin sollte die begonnene Diskussion an der TU fortgesetzt werden.

Prof. Markus Lederer (Politikwissenschaft) Homepage, 16.01.2013

Die Herausforderung

Wie lässt sich ein kompliziertes Phänomen wie das des Klimawandels überhaupt vermitteln?

Aus der Diskussion:

Das Problem des Klimawandels ist kompliziert, weil es einer gleichermaßen naturwissenschaflticher und sozialwissenschaftlicher Beschreibungen bedarf. Eine weitere Komplikation tritt hinzu, weil das Wissen allein nicht hilft. Es müssen attraktive Handlungsoptionen aufgezeigt werden. Auch die Handlungsoptionen müssen jedoch differenziert vermittelt werden. Der bessere Verbraucher mag sich gut fühlen, wird aber wenig ausrichten können. Vielmehr bedarf es einer experimentellen Einstellung zu institutionellen, planerischen, politischen Ansätzen. Empathie, Humor und Interdisziplinarität tragen dazu bei, eine solche Einstellung auszubilden. Alarmismus und Vorurteile (z.B. über den „bösen“ Norden und den „guten“ Süden) können abgebaut werden, wenn Studierende mit städteplanerischen Experimenten in den arabischen Emiraten oder mit umweltpolitischen Initiativen in Nordafrika konfrontiert werden.

Perspektiven:

Hier bedarf es eines Erfahrungsaustauschs der zum Klimawandel Lehrenden, etwa zum Wert von studentisch durchgeführten Simulationsexperimenten. Die interdisziplinären Studienschwerpunkte bieten hierfür ein geeignetes Forum.

Prof. Iryna Gurevych (Informatik) Homepage, 30.01.2013

Die Herausforderung

Um die Informationsflut im Web sinnvoll zu bewältigen, müssen Suchmaschinen eine automatisierte Wissenserschließung ermöglichen – aber wie soll das gehen ohne gleichzeitige Verschlechterung kognitiver Eigenleistungen der Nutzer? Wie lässt sich automatisierte Wissenserschließung mit Anforderungen an die Lernprozesse vereinbaren?

Aus der Diskussion:

Wer heute an Suchmaschinen denkt, der denkt vornehmlich an Google. Neben der Unterstützung bei der Bewältigung der Informationsflut existieren nicht wenige Missbrauchsmöglichkeiten dieser Technologien. Auch sehr viel weiter entwickelte Suchmaschinen können sich als ambivalent erweisen, wenn sie beispielsweise Begriffsverwandtschaften zu erkennen vermögen und Texte auf ihre zentralen Aussagen hin zusammenfassen. Sie können zu einer Schwächung des Lernverhaltens führen, was sich beispielsweise durch Studium der Blickbewegungen untersuchen lässt oder was sich durch nachgeschaltete Wissenstests als oberflächliche kognitive Verarbeitung erweist. Hier treten positive Bewertungen in der Nutzerzufriedenheit zu einer negativen Bewertung nach objektiven Messungen des Lernerfolgs.

Perspektiven:

Ein differenziertes Problembewusstsein bedarf der Zusammenarbeit von Lernforschung und Neurobiologie, Informationswissenschaft, Bildungsforschung sowie Medienpädagogik und Psychologie. Die Universität und die jüngst begonnene institutionelle Kooperation zwischen der TU Darmstadt und dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt bieten ein hervorragendes Experimentierfeld, um den Zusammenhang von Suchverfahren, Konzentrationsleistung und Lernerfolg unter dem Stichwort „Virtualisierung von Bildungsprozessen“ zu untersuchen.

Prof. Peter Buxmann Homepage, 13.02.2013

Die Herausforderung

Wenn wir im Internet unterwegs sind, hat auch das Kostenlose seinen Preis. Welchen Beitrag kann die Erforschung von Geschäftsmodellen und Nutzereinstellungen leisten, um einen umsichtigen Umgang mit den Angeboten zu ermöglichen?

Aus der Diskussion:

Dies ist ein Beispiel dafür, wie sich die Gelegenheit zu gesellschaftlich verantwortlicher Forschung erst im Laufe der Zeit ergibt – in diesem Fall auf Grund der Nachfrage zum Beispiel von Schulbuchautoren und Radiosendern. Wenn Nutzer gefragt werden, was sie davon halten, mit ihren privaten Daten für den Zugang zu vielen Angeboten zahlen zu müssen, antwortet eine große Mehrheit, dass sie dies zwar nicht in Ordnung findet, dass es aber offenbar so sein müsse. Verbirgt sich hinter dieser Auskunft eine kritische Haltung oder ist sie vor allem Eingeständnis einer nicht weiter hinterfragten Notwendigkeit des Mitmachens? Spricht hier der ermächtigte oder entmächtigte Konsument? Dies ist wichtig für die Entwicklung alternativer Angebote, die die Privatsphäre von Nutzern besser schützen, aber vielleicht kein so großes Netzwerk bieten.

Perspektiven:

Wenn es um den Schutz der Privatsphäre geht, sind Entwickler und Forscher, sind Recht und Politik, sind Anbieter und Verbraucher gefordert. Das Zusammenspiel dieser Akteure sollte näher betrachtet werden – einen Anfang macht die Ringvorlesung „Schutz der Privatsphäre – ‚Privacy by Design‘ als technisches und gesellschaftliches Konstruktionsprinzip“ (SS 2013, mittwochs um 16:15).