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  • 13.06.2013
Iran, die Bürgerrechtsbewegung und der Westen
von Ali Fathollah-Nejad
Dies ist der leicht aktualisierte Vortragstext für die Veranstaltung „What Lies Ahead? The Movement, Sanctions and the West“ der britischen Friedensbewegung in London am 3. Februar 2010. Die darin präsentierten Thesen versuchen die Aussichten auf Demokratie in Iran in einem analytisch größeren Rahmen zu fassen. Der Text erschien zuerst in: FriedensForum: Zeitschrift der Friedensbewegung, Nr. 2/2013 (März), S. 31–33.
  • 09.04.2013
»Den Chinesen auf dem Silbertablett serviert«
von Ali Fathollah-Nejad
Politikwissenschaftler Ali Fathollah-Nejad über Gewinner und Verlierer der westlichen Sanktionspolitik gegenüber dem Iran – und warum diese Teherans Atomprogramm stetig weiter voranschreiten lässt
  • 10.12.2012
Die Iran-Sanktionen treffen die Falschen
von Ali Fathollah-Nejad
Die Sanktionen gegen den Iran sind ein brutaler Angriff auf die Zivilbevölkerung, während die Tyrannen sich unbeeindruckt zeigen. Der Westen unterzieht die Iraner damit einer moralisch verwerflichen Kollektivstrafe
  • 08.09.2012
Offener Brief über IOPS (International Organization for a Participatory Society)
von verschiedenen Autoren
Wir, die UnterzeichnerInnen des offenen Briefes von Noam Chomsky, Vandana Shiva, John Pilger, Boaventura de Sousa Santos und 40 weiteren Mitgliedern des vorläufigen Ausschusses der neuen Internationalen Organisation für eine partizipatorische Gesellschaft, hoffen, dass Ihr unseren Brief weiter verbreiten werdet, und noch mehr hoffen wir, dass Ihr Kommentare bezüglich der Zielsetzungen unserer Organisation, möglichen Auswirkungen, Perspektiven usw. veröffentlicht
  • 09.08.2012
Im Schatten Hiroshimas
von Noam Chomsky
Die Eskalation "des nicht erklärten Krieges" gegen den Iran birgt die Gefahr des Hineinschlitterns in einen Krieg der Großmächte. Eine vernünftige Möglichkeit, eine solche Katastrophe zu vermeiden, könnten "die Errichtung einer von Massenvernichtungswaffen und Raketen freien Zone im Mittleren Osten und ein weltweites Verbot chemischer Waffen" sein, wie das bereits in der Resolution 687 (1991) gefordert wurde; damit haben dann die US und UK auch ihre Invasion in den Irak zu rechtfertigen versucht
  • 29.05.2012
Netanjahu, Barak und Mofaz delegitimieren Israel
von Gideon Levy
Die Delegitimierung Israels ist in den letzten paar Wochen in schwindelerregender Gangart beschleunigt worden – nur ist diese Kampagne hier in Israel geführt worden, nicht durch seine Kritiker im Ausland.
  • 29.05.2012
Aus der Vogelperspektive
von Uri Avnery
AM 15.MAI, dem Jahrestag der Gründung des Staates Israel begehen die arabischen Bürger einen Tag der Trauer für die Opfer der Nakba („Katastrophe“) – den Massenauszug des halben palästinensischen Volkes aus dem Gebiet, das Israel wurde.
  • 07.05.2012
Ein Putsch gegen den Krieg
von Uri Avnery
GENERÄLE UND Geheimpolizeichefs tun sich zusammen, um die Politiker anzugreifen. In einigen Ländern verhaften sie den Präsidenten, besetzen die Regierungsbüros, Fernsehstationen und annullieren die Verfassung. Sie veröffentlichen dann das Kommunique Nr.1 und erklären die dringende Notwendigkeit, die Nation vorm Verderben zu retten und versprechen Demokratie, Wahlen etc.
  • 16.04.2012
Günter der Schreckliche
von Uri Avnery
Stoppt mich, wenn ich diesen Witz schon einmal erzählt habe: Irgendwo fand in den USA eine Demonstration statt. Die Polizei kam und schlug gnadenlos auf die Demonstranten ein. „Schlag mich nicht!“ schrie einer, „Ich bin ein Anti-Kommunist!“ Das ist mir völlig egal, zu welcher Art von Kommunisten du gehörst,“ antwortete ein Polizist und hob seinen Schlagstock.
  • 09.04.2012
Zeit für Diplomatie
von Ali Fathollah-Nejad
Das Kerndilemma in der Iran-Frage bleibt weiterhin bestehen: Man kann ein von außen umzingeltes Land, gegen den man zudem einen verdeckten und offen wirtschaftlichen Krieg führt, nicht durch Sanktionen oder Gewaltandrohungen das Gefühl der Sicherheit geben, das es bräuchte, um dem westlichen Wunsch nachzukommen, keine Atomwaffenfähigkeit anzustreben. Ein Kurswechsel westlicher Politik (...)sowie einer Perspektive für regionale Sicherheit und Kooperation sollte auf die Tagesordnung gesetzt werden
  • 07.04.2012
„Gieße aus Deinen Zorn!“
von Uri Avnery
ICH SCHREIBE dies am Freitagabend, am Vorabend von Pessach. In diesem Augenblick sind in der ganzen Welt Millionen von Juden um den Familientisch versammelt, begehen den Sederabend und lesen laut aus demselben Buch: der Haggadah, die die Geschichte des Exodus aus Ägypten erzählt.
  • 03.04.2012
Der neue Mandela
von Uri Avnery
MARWAN BARGHOUTI hat seine Meinung geäußert. Nach langem Schweigen sandte er eine Botschaft aus dem Gefängnis. Für israelische Ohren klingt diese Botschaft nicht angenehm. Aber für die Palästinenser und für die Araber im Allgemeinen ist sie logisch. Seine Botschaft könnte nun das neue Programm der palästinensischen Befreiungsbewegung werden.
  • 12.03.2012
Das lachende Biest
von Uri Avnery
WENN ICH dem Ruf meines Herzens folgte, würde ich an unsere Regierung appellieren, die syrische Armee nach Syrien zu senden, die Assad-Gang aus Damaskus zu vertreiben, das Land der syrischen Opposition oder der UN zu übergeben und nach Hause zurückzukehren.
  • 12.03.2012
Das Schweigen des arabischen Richters beim Nationallied war ein Protestlied.
von Gideon Levy
Am Dienstag war es in der Residenz des Präsidenten so bewegend und so würdevoll; eine weitere Feier von Israels Demokratie, die sich so gerne überschwänglich selbst preist. Die ehrenhaften Richter des Obersten Gerichtshofes standen für eine Gruppenaufnahme zusammen; die in den Ruhestand gehende Gerichtspräsidentin nahm mit Tränen Abschied; der neue Gerichtspräsident hielt eine bewegende Rede, jeder machte jedem ein Kompliment und jeder pries unsere erhabene Demokratie.
  • 06.02.2012
Hurra für Ägypten!
von Uri Avnery
DAS UNMÖGLICHE ist geschehen. Das ägyptische Parlament, demokratisch von einem freien Volk gewählt, hat sich zu seiner 1. Sitzung zusammen gefunden. Für mich war das ein wunderbares, freudiges Ereignis. Für viele Israelis war dies ein beunruhigender, ein bedrohlicher Anblick.
  • 27.01.2012
Das Verbrechen der atomaren Bedrohung heute
von Francis Boyle
Ich freue mich, heute abend zu Ihnen sprechen zu dürfen. Ich möchte meine Dankbarkeit an Zeit-Fragen ausdrücken, dass sie die deutsche Ausgabe meines Buches "Das Verbrechen der Atomaren Abschreckung" möglich gemacht haben, und nun zum Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges, erscheint. Zu jener Zeit, vor 65 Jahren, hat Japan vor den Vereinigten Staaten, nach den Atombombenangriffen auf Hiroshima und Nagasaki und der Verbrennung von 250.000 vollkommen unschuldiger Menschen, kapituliert.
  • 23.01.2012
Eine Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Mittleren und Nahen Osten
von Ali Fathollah-Nejad
Über die Bedeutung eines gemeinsamen und inklusiven Ansatzes zur Beruhigung der Spannungen im Mittleren und Nahen Osten
  • 23.01.2012
Die Blockbrecher
von Uri Avnery
“ISRAEL HAT keine Außenpolitik, es hat nur eine Innenpolitik,” bemerkte Henry Kissinger einmal. Dies hat vielleicht für jedes Land mehr oder weniger gegolten– seitdem es die Demokratie gibt. Doch in Israel scheint dies noch mehr zuzutreffen. (Ironischerweise könnte fast gesagt werden, dass die US keine Außenpolitik hat, nur eine israelische Innenpolitik .)
  • 12.01.2012
Verteidigungsbudgets und Höhlenmenschen
von Gwynne Dyer
Wenn man keine Völker mehr versklaven darf, ja nicht einmal mehr ihre Ressourcen ausbeuten, was hat es dann für einen Sinn, eine herkömmliche Großmacht zu sein?
  • 23.12.2011
Der Herzog von Nablus
von Uri Avnery
DER NAME von Munib al-Masri ist vor kurzem als möglicher Kandidat für den Posten des Ministerpräsidenten einer palästinensischen nationalen Einheitsregierung aufgetaucht. Da er weder ein Mitglied von Fatah noch von Hamas ist, ist er für beide annehmbar. Al-Masri selbst verneint solche Ambitionen. Er sagt, er sei zu alt (77) und dass eine jüngere Generation Palästinenser nun an der Reihe sei.
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