UTOPIASTADT

AB SOFORT IST
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WIR FREUEN UNS AUF FEEDBACK

 

Utopiastadt ist die Verortung eines Netzwerkes, die Bildung einer Kreativbranche und die kollektive Auseinandersetzung mit Themen wie »Energieautarke Stadt«, »Grundeinkommen« oder »Die Rolle und der Erhalt der Kultur«

Angesichts leerer kommunaler Kassen wird der kulturelle und kreative Bereich der Gesellschaft immer mehr beschnitten und Kulturetats fallen dem Konsolidierungswillen der Politiker zum Opfer. Kurzfristige wirtschaftliche Interessen stehen im Vordergrund gesellschaftspolitischer Entscheidungen. Und das obwohl die Kultur- und Kreativwirtschaft ein Wachstumsmarkt mit Vorreiterrolle und hohem Innovationspotential ist. Kulturförderung wird immer mehr der Eigenverantwortung der Gesellschaft und dem Engagement der Kulturschaffenden selbst überantwortet.

Das clownfisch Projekt nimmt sich seit Jahren dieser Aufgabe an und stellt dazu jedes Jahr ein Thema. Autoren aus Kunst, Kultur, Design und Wissenschaft sind eingeladen ihre Sicht auf das Thema mit ihren Mitteln im clownfisch statementmagazin zu veröffentlichen. Dieses liegt als gedruckte Ausstellung in über 250 Locations deutschlandweit kostenfrei aus. Alle Autoren bilden zusammen das clownfisch Netzwerk, welches aus über 250 Kreativen in ganz Deutschland besteht.

2010/11 lautet das Thema »Utopia«. Parallel zum Magazin schafft clownfisch mit »Utopiastadt« einen Ort, der den Kulturschaffenden und Kreativen die verlorenen Freiheiten für ihre eigenen Utopien zurückgibt. »Utopiastadt« wird ein Zentrum in dem Kreative aus Design, Kunst und Kultur einerseits in einen inhaltlichen Diskurs zum Thema Utopia einsteigen und andererseits ein Ort an dem konkrete Utopien erprobt werden können. Es ist ein Ort, an dem um die Ecke gedacht werden kann. Es ist die Verortung eines Netzwerkes kreativer Köpfe, die sich im Kollektiv Fragen, Aufgaben und Herausforderungen stellen. Neben Architekturbüros und Designagenturen, entstehen Ateliers, Werkstätten und Proberäume, ein Coworking Space, Gastronomie und ein Gemeinschaftsladenlokal. Die Ansiedelung von Initiativen und Künstlerprojekten, sowie die Vernetzung mit der örtlichen Kulturförderung, der Wissenschaft und Wirtschaft und die Möglichkeit Stipendien wahrzunehmen sind wichtige Bestandteile des Projektes. Unter dem Titel »Utopiastadt« beginnt ein andauernder Gesellschaftskongress mit einem kreativen Gehirn, welches mit der traditionellen Industrie neue Wege und Möglichkeiten erörtern und erproben will. Es entsteht ein Ort der Partizipation und Nachhaltigkeit. Ein Ort an dem Gemeinsamkeiten und Schnittstellen geschaffen werden. Es entsteht ein kultureller Hotspot ebenso, wie ein Kreativdienstleister, der sich selbst finanziert.

Wir sind auf der Suche nach Investoren und langfristigen Partnern, die mit uns nicht nur Kunst und Kultur fördern, sondern ein nachhaltiges Konzept zur Revitalisierung von kreativen und innovativen Gedanken unterstützen und Synergieeffekte nutzen wollen.

 

NUTZERFORMULAR

 

PRESSE:

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>> WDR
>> NJUUZ
>> HEINZ
>> WOOPT (2)
>> WZ
>> WOOPT (1)
>> DESKMAG
>> BOCHUMER STADT- UND STUDIERENDEN ZEITUNG

 

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DIE ERSTEN MIETER

COWORKING SPACE

Coworking ist nicht einfach nur »zusammen arbeiten«, wie es die Übersetzung suggeriert. Es ist mehr als das und es ist ein weltweiter Trend. Zielgruppe sind vor allem Freiberufler und Selbständige, aber durchaus auch Angestellte, die für bestimmte Projekte aus ihrem Elfenbeinturm raus wollen, um Kooperationspartner zu gewinnen und neue Denkmuster zu kreieren.

Der Ort, an dem diese neue Arbeitsform praktiziert wird, nennt sich »Coworking Space«. Zumeist handelt es sich dabei um eine Art Großraumbüro — nur mit dem Unterschied, dass hier viele sehr verschieden arbeitende Menschen zusammen kommen. Die Arbeitsplätze sind voll ausgestattet mit Tisch, Stuhl, evtl. Regal oder Rollcontainer und die komplette Infrastruktur zum Arbeiten ist ebenfalls vorhanden: W-Lan, Drucker, Kopierer, ggf. Telefon … — weitere Coworker samt ihrer Projekte, Ideen und Fähigkeiten inklusive. Und oft steht auch noch ein komplett ausgestatteter Besprechungsraum zur Verfügung.

Mieten kann man diese Arbeitsplätze ganz flexibel tage-, wochen- oder monatsweise und mitbringen muss man lediglich seine benötigten Arbeitsmaterialien. Durch Veranstaltungen, Workshops u. ä. wird die Gemeinschaft oft noch gestärkt und es können kreative, effiziente Arbeitsgruppen entstehen. Coworking Spaces sind eine Ansammlung geballten Potentials, bei der jeder von jedem profitieren kann — ab sofort auch in Wuppertal. In den altehrwürdigen Räumen des Mirker Bahnhofs direkt an der Nordbahntrasse ist ein Ort für neue flexible Arbeitsformen entstanden, der darauf wartet, mit aufgeschlossenen Menschen und frischen Ideen ausgefüllt zu werden.
mehr Infos und Tarife hier
oder unter http://www.cowowu.de (Coworking Initiative Wuppertal)

/DEV/TAL e.V. Hard- und Softwarelabor

Im Verein »/dev/tal« wird Hard- und Software, Technik und Gesellschaft zusammengebracht und thematisiert. Ein Ort für Personen, die Spaß am kreativen Umgang mit Technik und modernen Medien haben. Es ist wichtig eine gute Grundlage für gemeinsame Projekte und den Austausch von Wissen zu schaffen. So wird ein offener Raum für Technikinteressierte und kreative Köpfe entstehen.
http://www.devtal.de/blog/

GREGOR EISENMANN Künst, Design, Visual Artist

»Der Drang Erlebnisse zu provozieren oder hervorzurufen welche eine nachhaltige Wirkung erzeugen, kann Ziel sein um prägende Werte zu schaffen. Die Suche nach wahrhaftigen Begegnungen gestaltet sich nicht immer als leicht und führt oft über intuitive Prozesse, welche stark mit den Prozessen des künstlerischen Schaffens verknüpft sind. Das pulsierende Leuchten der Farben, die Entmaterialisierung und das Loslösen vom ›Jetzt‹ und ›hier‹, beruhigt und erweckt zugleich das Unbekannte. Sehnsüchte entstehen und werden gebrochen, harte und weiche Klänge ringen um Aufmerksamkeit. Wie kann der ›richtige Augenblick‹ genutzt werden, um offenzulegen was verborgen und schwer erreichbar scheint. Ist der existenzielle Kampf ein Hindernis für die Kunst, oder eine Notwendigkeit für den gewissen ›Prall‹? Der Mut radikal Freiraum für die Kunst zu schaffen erfordert eine gewisse Opferbereitschaft, welche einen an den Rand des Geschehens drängen kann. Oftmals folgt eine Kapitulation oder eine Flucht in andere durchaus festere Strukturen.
Den letzten Weg müssen wir immer alleine gehen, aber wo können wir Raum eröffnen, Austausch ermöglichen und gemeinsam erleben und schaffen.«
http://gregoreisenmann.wordpress.com/

CHRISTIAN HANG Polaküche

»I’m not a photographer, I just own some cameras«
»Jemand, der am liebsten den Geruch und den Schmier verranzter Polaroid Emulsion in der Nase und an den Fingern hat. Seit etwa 2005 bin ich dem Charme der Sofortbild-Fotografie verfallen. Ich liebe den Moment, wenn ein Bild direkt auf dem Papier das Licht der Welt erblickt, ohne dabei zu wissen, wie das Resultat aussehen wird. Ein Polaroid ist wie das Leben, es ist zum Glück nicht zu 100% planbar und an jeder Ecke wartet eine neue Überraschung.
Des Weiteren arbeite ich gerne mit allerlei altertümlichen Kameras und das natürlich auf Film. Wobei arbeiten das falsche Verb ist, arbeiten hört sich nach Ernsthaftigkeit an und ich betreibe das Ganze hier aus Spaß an der Sache.«
http://www.christianhang.com

Tanzschule EDGAR BELLINGHAUSEN

»Tanzend lernen statt Tanzen lernen.«
Um diesem Motto gerecht zu werden, betreue ich nicht meine Kurse individuell, sondern Sie. Losgelöst vom gängigen Kurssystem vieler Kollegen entscheiden alleine Sie, wie sich Ihr Tanzen entwickeln soll. Egal, ob Sie Urlaub machen, aus gesundheitlichen Gründen fehlen, der Job Sie hindert, oder, oder … wenn Sie wiederkommen, starten Sie da, wo Sie stehen — und ich steh daneben. Aussergewöhnliches Ambiente — ungewöhnlicher Unterricht. Tanzschule im Bahnhof — wo könnte man besser ›einsteigen‹?«
http://www.tanzschule-bellinghausen.de

© Fotos: Polaküche / Christian Hang

 


JEDEN ERSTEN SONNATAG
REPARATUR CAFÉ
Einlass: 15:00
Eintritt frei

Selber reparieren, statt wegwerfen!
Ab jetzt gibt es jeden ersten Sonntag im Monat parallel zum Mirker Matinée auch eine Reparatur Café in Utopiastadt.
“Wir leisten Hilfe zur Selbsthilfe! Jeden ersten Sonntag im Monat ab 15 Uhr gibt /dev/tal e.V. in Utopiastatt am Bahnhof Mirke in Wuppertal Hilfestellung bei Reparaturen von Elektrogeräten wie Bügeleisen, Lampen, Elektrosaxophonen und gerne auch Radios.«

Mehr Infos unter: www.devtal.de

 

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JEDEN ERSTEN SONNATAG
MIRKER MATINÉE
Einlass: 12:00
Eintritt frei

Utopiastadt lädt ab August immer am ersten Sonntag im Monat zum Mirker Matinée in den Hutmacher ein. Freunde und Nachbarn treffen sich am Rande des Viertels im historischen Bahnhof Mirke zu prikelnden Getränken. Sie tauschen sich aus über die alten Geschichten des Viertels und die neuen Entwicklungen. Sie füllen die Stadteilpinnwand mit neuen Wohnungsangeboten und –gesuchen, starten zu Trassenwanderungen, hören ganz alte Musik aus den Hochzeiten des Viertels, tanzen Swing und bekommen einen Einblick in das bunte Treiben der neuen »Hausbewohner« von heute.

demnächst mehr Infos unter: www.clownfisch.eu

 

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DER HUTMACHER KOMMT UND UTOPIASTADT WÄCHST

Utopiastadt im Mirker Bahnhof in Wuppertal bietet einen kreativen Ort, um über Utopien und neue Wege nachzudenken, wie man Gesellschaft, Politik und Kultur organisiert. Neben Büros aus der Kultur- und Kreativwirtschaft, einem Coworking Space, dem Hackerspace /dev/tal e.V. und der Redaktion von clownfisch eröffnet am 04. August die Gastronomie im Erdgeschoss des 130 Jahre alten denkmalgeschützen Bahnhofs. Die Gastronomie »Hutmacher« bietet ab August vorerst in Einzelveranstaltungen und später täglich geöffnet, einen Kommunikations- und Präsentationsraum an der Nordbahntrasse. Hier werden neben kulturellen Veranstaltungen auch immer wieder Ergebnisse des um Utopiastadt herum entwickelten Projekte- und Initiativennetzwerkes produziert und präsentiert.

Nach einigen ersten Kooperationen mit der Zwischennutzungsagentur Wuppertal, dem Brink Magazin, der Bergischen Entwicklungsagentur und der Bergischen Universität stehen Konzerte, Ausstellungen und die Vernetzung der Coworkingszene NRW auf dem Plan.

 

VORSCHAU
HUTMACHER
04.08.2012 Der Hutmacher lädt zur Teegesellschaft und bringt Freunde mit. Damit geht Utopiastadt einen Schritt weiter und eröffnet die Gastronomie! http://www.clownfisch.eu/?p=3966
MONOHERZ
10.08.2012 Elektro/Indie/Pop aus Köln. Straighte Indiegitarre meets 80′s Synthies und eine Drummachine ohne Seele. http://www.monoherz.net/
COWORKING NRW
18.08.2012 Coworking Spacebetreiber und Coworking Aktivisten treffen sich zur weiteren Vernetzung in Utopiastadt https://www.facebook.com/events/324362844312524/
SUPAGOLF
18./19.,25./26.08. und 01./02.09. Hier wird der eingestaubten Minigolf-Sport wieder zu einem herausragenden Kulturerlebnis. http://www.supagolf.de/
3. KUNSTBANKETT
25./26.08.2012 Weit über 20 Künstler aus Wuppertal und Umgebung laden ein, mit ihnen an einer weißen Festtafel ein opulentes Gesamtkunstwerk zum Thema Esskultur zu genießen. http://www.kunstbankett.de/

RÜCKBLICK
UTOPIASTADT – EIN ORT
22.06.2012 Zwischennutzungsagentur und brink Ereignis in Utopiastadt http://www.clownfisch.eu/?p=3832
REGION[ER]FINDEN
04.07.2012 Ein Expertenworkshop von der Bergischen Universität Wuppertal in Kooperation mit der Bergischen Entwicklungsagentur zu Entwicklungspotentialen des Bergischen Städtedreiecks http://www.clownfisch.eu/?p=3921
CREATIVE.FACES
Creative.NRW stellt in einem Clip 6 Kreative aus NRW vor und zeigt damit die Bandbreite und Relevanz der Branche http://www.clownfisch.eu/?p=3899
HEIMAT. ZUKUNFT. KOOPERATION.
Utopiastadt wurde als eines der innovativsten Projekte des Bergischen Landes geehrt http://www.clownfisch.eu/?p=3799

 

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DETAILS

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OPENING AM 04.08.
DER HUTMACHER LÄDT ZUR TEEGESELLSCHAFT
Einlass: 14:00 + Aftershow
Eintritt: 1,00 €
6,00 € (Es wird gewürfelt!)

Der Hutmacher zog eine Uhr aus der Tasche, betrachtete sie besorgt, schüttelte sie und hielt sie sich ans Ohr. »Welches Datum haben wir eigentlich heute?« fragte er Alice. »Den vierten«, antwortete Alice nach kurzer Überlegung.
»Dann geht sie zwei Tage nach«, stellte der Hutmacher seufzend fest und sah den Märzhasen ärgerlich an. »Ich hab’ dir doch gesagt, daß Butter für Uhrwerke ungeeignet ist.«
»Es war beste Tafelbutter!« verteidigte sich der Märzhase geknickt.
»Ja, aber es müssen ein paar Brotkrumen ‘reingeraten sein«, grollte der Hutmacher. »Du solltest das Brotmesser nicht immer zum Aufschmieren der Butter nehmen.«
Der Märzhase griff nach der Uhr und betrachtete sie trübselig. Dann tunkte er sie in seine Teetasse und betrachtete sie wieder. Aber ihm fiel nichts Besseres ein, als seine Feststellung zu wiederholen: »Es war ganz bestimmt beste Tafelbutter.«
Alice guckte ihm neugierig über die Schulter.
»Was für eine putzige Uhr! Die zeigt ja die Tage an und nicht die Stunden!«
»Warum sollte sie auch!« brummte der Hutmacher. »Zeigt deine Uhr etwa die Jahre an?«
»Natürlich nicht«, antwortete Alice lebhaft, »denn es bleibt so lange Zeit immer ein und dasselbe Jahr.«
»Das verhält sich mit meiner Uhr ganz genauso«, sagte der Hutmacher.
Alice starrte ihn verblüfft an. Sie begriff den Sinn seiner Worte nicht, obgleich sie vernünftig klangen. »Ich versteh’ dich nicht!« gestand sie so höflich, wie sie konnte.
»Die Haselmaus schläft schon wieder!« verkündete der Hutmacher und groß ihr heißen Tee über die Nase.

Stell’ deine Uhr auf den 4. und sei bloß keine Haselmaus. Der Hutmacher lädt zur Teegesellschaft. Was das heißt, gilt es heraus zu finden …

Lesung:
Hank Zerbolesch // www.zerbolesch.de // Wuppertal/Düsseldorf
+ Special Guest

Konzert:
Jan Röttger // www.jan-roettger.de // Wuppertal
Tobey Trueblood // www.tobeytrueblood.de // Köln
Panic Tree // www.soundcloud.com/panic-tree // Berlin

DJs:
Sascha Lebt // argumento / neovinyl // Wuppertal
Zirk Taktick // Klub Edelsohle – nwo // Köln
David Hasert // Like // Köln

Visuals:
Gregor Eisenmann // gregoreisenmann.wordpress.com // Wuppertal

Eintritt: 10 Schilling und 6 Pence*
*edit: Wer gerade keine 10 Schilling und 6 Pence zur Verfügung hat, kann den Eintritt auch erwürfeln (1-6) und dann mit handelsüblichen Euronen löhnen.

 

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5. AUGUST
MIRKER MATINÉE
Einlass: 12:00
Eintritt frei

Utopiastadt lädt ab August immer am ersten Sonntag im Monat zum Mirker Matinée in den Hutmacher ein. Freunde und Nachbarn treffen sich am Rande des Viertels im historischen Bahnhof Mirke zu prikelnden Getränken. Sie tauschen sich aus über die alten Geschichten des Viertels und die neuen Entwicklungen. Sie füllen die Stadteilpinnwand mit neuen Wohnungsangeboten und –gesuchen, starten zu Trassenwanderungen, hören ganz alte Musik aus den Hochzeiten des Viertels, tanzen Swing und bekommen einen Einblick in das bunte Treiben der neuen »Hausbewohner« von heute.

demnächst mehr Infos unter: www.clownfisch.eu

 

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10. AUGUST
MONOHERZ
Einlass: 20:00 + DJ-Party open end
Eintritt: 7,00 € (Party ab 23:00: 3,00 €)

Elektro/Indie/Pop aus Köln. Zwei Boys, eine Gitarre, ein Mac und der Kampf um den Trend. Straighte Indiegitarre meets 80′s Synthies und eine Drummachine ohne Seele. Ein Spiegel der Zeit auf Gradwanderung zwischen Oberfläche und Tiefgang. Angesprochen ist jeder zwischen Gestern und Morgen, Kopie und Bruch, Fall und Triumph. Man geht verloren, findet sich wieder, taucht auf, macht weiter. Ein ewiger Kreislauf, der keiner sein will. Immer auf der Suche nach der wilden Nacht und dem was die Sehnsucht verspricht. Monoherz arbeiten mit dem was vor sich hergeschoben wird: mit Herz, Schmutz und Fokus auf das Durchbrechen des Stumpfsinns. Sie wollen nicht bahnbrechend neu sein, sondern bedienen sich lediglich am Instrumentarium der Zeit und wollen zeigen, dass Du & Ich im Endeffekt das Gleiche suchen. Ein klein bisschen Klarheit und Gefühl das zählt. Bewegung ist erwünscht und wenn der Kopf gerade frei sein will, dann darf er es auch sein. Indie, Synthpop und Elektro machen Druck mit Freiraum für Gedanken und Liebe zum Detail.

 

2011 sind Sascha Haus und David Herden quer durch den deutschsprachigen Raum getourt und konnten mit ihren dynamischen Liveshows sowie ihren treibenden DJ-Sets die Leute in Clubs und auf Partys für sich gewinnen. Nach der »Da wo wir echt sind Ep« im Herbst 2010 ist am 9.3.2012 die neue und selbstproduzierte Ep »Abdankung der alten Ideale« als Gratisdownload und limitierte handgemachte Auflage erschienen — gemixt von Aljoscha Mallmann (Punk’d Royal) und gemastert von Glen Nicholls in London, welcher unter anderen schon für I Blame Coco, Moloko und Snow Patrol gearbeitet hat.

Mehr Infos unter: www.monoherz.net
Pressebilder: http://www.monoherz.net/presse/index.html

 

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18. AUGUST
COWORKING NRW
Einlass: 10:00
Eintritt frei (Anmeldung erforderlich via info@clownfisch.eu)

Die Coworking Space Betreiber und Aktivisten aus NRW treffen sich zur Vernetzung. Es geht um das Ausloten von Synergien und Partizipationpotential. Es werden Konzepte entwickelt und umgesetzt, die zur Optimierung von Kooperation und Koproduktion dienen. Wer aktiv an der Ausgestaltung der Coworking Landschaft in NRW mitarbeit will, kann sich via Mail anmelden: info@clownfisch.eu

Coworking ist nicht einfach nur »zusammen arbeiten«, wie es die Übersetzung suggeriert. Es ist mehr als das und es ist ein weltweiter Trend. Zielgruppe sind vor allem Freiberufler und Selbständige, aber durchaus auch Angestellte, die für bestimmte Projekte aus ihrem Elfenbeinturm raus wollen, um Kooperationspartner zu gewinnen und neue Denkmuster zu kreieren. Der Ort, an dem diese neue Arbeitsform praktiziert wird, nennt sich »Coworking Space«. Zumeist handelt es sich dabei um eine Art Großraumbüro — nur mit dem Unterschied, dass hier viele sehr verschieden arbeitende Menschen zusammen kommen. Die Arbeitsplätze sind voll ausgestattet mit kompletter Infrastruktur zum Arbeiten: W-Lan, Drucker, Kopierer, Telefon … inkl. weiterer Coworker samt ihrer Projekte, Ideen und Fähigkeiten. Mieten kann man diese Arbeitsplätze — flexibel tage-, wochen- oder monatsweise und mitbringen muss man lediglich seine benötigten Arbeitsmaterialien. Durch Veranstaltungen, Workshops u. ä. wird die Gemeinschaft gestärkt und es können kreative, effiziente Projekte entstehen. Coworking Spaces sind eine Ansammlung geballten Potentials, bei der jeder von jedem profitieren kann.

Mehr Infos zum Coworking Space in Utopiastadt: http://www.clownfisch.eu/?page_id=3339

 

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18./19, 25./26. AUGUST & 01./02. SEPTEMBER
SUPAGOLF
Einlass:
Freitag, 17. August 19 Uhr
Feierliche Eröffnung mit Pressekonferenz

Samstag, 18. August 14 bis 20 Uhr
Sonntag, 19. August 12 bis 18 Uhr

Samstag, 25. August 14 bis 20 Uhr
Sonntag, 26. August 12 bis 18 Uhr

Samstag, 01. September 14 bis 20 Uhr
Sonntag, 02. September 12 bis 18 Uhr
Eintritt frei

Größer — schöner — besser: die 2012er-Generation der SUPAGOLF-Anlage befindet sich gerade in der Fertigungsphase. SUPAGOLF 2.0 wird auf Rasen gespielt! Die neuen Bahnen werden höchsten technischen Ansprüchen genüge leisten und einmal mehr ein echter Augenschmaus werden. Alte beliebte Klassiker werden natürlich nicht fehlen.

Die legendäre Geschichte der neuen Fun-Sportart SUPAGOLF beginnt im Sommer 2011 in den alt-ehrwürdigen ELBA-Hallen am Wuppertaler Arrenberg. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Wuppertaler Sommerloch tüftelten SUPAKnut und Sp.Ag. DDQ Lessa wochenlang an der ersten Generation der SUPAGOLF-Anlage. Für diese erste Generation wurden hochwertige Werkstoffe, wie z.B. Vulcanfieberpappe, ausgediente Kühlschranktüren und jede Menge Sperrholz und Altmetall in den Bahnen verbaut. Das Ergebnis waren 18 phantastische SUPAGOLF-Bahnen, auf denen ein begeistertes Publikum höchsten sportlichen Ehrgeiz entwickelte und eine Menge Spaß hatte. An zwei Tagen strömten Menschenscharen durch die ELBA-Hallen, um am großen SUPAGOLF-Turnier teilzunehmen oder einfach nur so den Schläger zu schwingen.

Demnächst mehr Infos unter: http://www.supagolf.de/

 

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25./26. AUGUST
3. WUPPERTALER KUNSTBANKETT
Einlass:
Samstag, 25. September 14 bis 21 Uhr
Sonntag, 26. September 11 bis 18 Uhr
Eintritt frei

Am 25. und 26. August laden weit über 20 Künstler aus Wuppertal und Umgebung ein, mit ihnen bereits zum dritten Mal an einer langen weißen Festtafel ein opulentes Gesamtkunstwerk zu genießen. Kurz nach den Sommerferien wird in Utopiastadt im Mirker Bahnhof, direkt an der Nordbahntrasse künstlerisch getafelt und Kunst in vielen Variationen zum alles umfassenden Thema Essen an- und dargeboten. Das 3. Kunstbankett richtet das Augenmerk auf die entgegengesetzten Enden der Esskultur: Im alten Wartesaal 3. Klasse des Mirker Bahnhofs wird eine lange, weiße Tafel aufgestellt, an der die einladenden Künstler viele beinahe antithetische Statements zu diesem grundlegenden Thema des Lebens abgeben.

Sowohl Silberfischchen als auch Goldfische beziehen Position; mit »Brot und Salz« wird die Basis unserer Ernährung beschworen während die Essmaschine Maßlosigkeit in den Vordergrund stellt; Sinnlichkeit und Ekel stehen sich gegenüber. Es gibt Neuinterpretationen des Abendmahls, Würdigungen des Essgeschirrs und nicht zuletzt wird der Bahnhof von der Gruppe »Utopiastadtgarten« derzeit essbar begrünt. Viele andere Statements irritieren, belustigen oder revolutionieren den Blick auf »unser täglich’ Brot«, der Betrachter ist eingeladen mit den unterschiedlichen künstlerischen Auffassungen in Beziehung zu treten. An der langen Tafel mischen sich Kunst und Leben, Stilisierung und Alltag. Der gemeinsame Genuss von Kunst und Mahl verbindet Künstler und Besucher bei weiterführenden Diskussionen und Inszenierungen.

Freuen Sie sich mit uns auf ein Wochenende voller Performances, Skulpturen, Objekte, Installationen, Malerei, Fotografie, Videokunst, Gesang und Lesungen.

Mehr Infos unter: http://www.kunstbankett.de/3-wuppertaler-kunstbankett-ausblick/
Pressebilder: http://www.kunstbankett.de/pressebilder/