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Wie alles begann

 

KJF – am 13. Juni 1910 gegründet

Unser Verein KJF wurde am 13. Juni 1910 von einer kleinen Gruppe Geistlicher gegründet. Damals dachte niemand, dass er über Jahrzehnte beständig wachsen würde.

 

  

Vormundschaften in der Straffälligenhilfe

Bis zum Ersten Weltkrieg stand die Vermittlung von Vormundschaften in der Straffälligenhilfe im Vordergrund. Das bayerische Zwangserziehungsgesetz ermöglichte in Problemfällen erstmals einen Eingriff des Staates in die Familie.

 

 

  

Gesundheitsfürsorge und Stadtranderholungen

Allmählich rückte die Gesundheitsfürsorge in den Blickpunkt. Mangelernährung, Tuberkulose und Rachitis plagten eine ganze Generation. Die KJF baute eigene Erholungsheime in Aschau und Ruhpolding und organisierte „Stadtranderholungen“ für arme Kinder.

 

 

Machtübernahme 1933 – Schutz vor Hitlers Schergen

Ab 1933 geriet die konfessionelle, insbesondere die katholische Form der freien Wohltätigkeit, ins Visier des Nazi-Regimes. In unseren Einrichtungen bestanden Aktivitäten, die „Fürsorgezöglinge“ vor dem Zugriff von Hitlers Schergen zu schützen.

 

 

  

BZ Steinhöring – Menschen mit Behinderung

Als der Staat im Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit die Gesundheitsfürsorge übernahm, wandte sich die KJF mit dem BZ Steinhöring neuen Aufgaben zu, vor allem den Hilfen für Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung.

 

 

Vielzahl ambulanter Angebote

Die Krise des Wohlfahrtsstaates ließ in den vergangenen 20 Jahren überall das Geld knapp werden; wieder spüren es Kinder und Jugendliche am härtesten. Mit einer Vielzahl ambulanter Angebote versucht die KJF, dem zu begegnen.

 

 

  

Christliche Tradition und zeitgemäße Hilfe

Zu jeder Minute lag für uns die Arbeit für bedürftige Menschen am Herzen – eine 100-jährige Geschichte zwischen „christlicher Tradition und zeitgemäßer Hilfe“.

 

 

  

  

 

Chronik

1. Januar 1900

Einführung des Bürgerlichen Gesetzbuches: Der Missbrauch der elterlichen Gewalt wird in § 1666 beschrieben. Das Vormundschaftsgericht kann für alle Mündel, auf die § 1666 zutrifft, Zwangs- oder Fürsorgeerziehung in einer geeigneten Familie oder in einer Erziehungsanstalt anordnen.

 

 

10. Mai 1902

Einführung des Bayerischen Zwangserziehungsgesetzes: Die Anordnung der Zwangserziehung erfolgt durch den Staat, die Ausführung wird den freien Wohlfahrtsverbänden übertragen.

 

 

20. September 1905

Gründung des Katholischen Jugendfürsorgevereins für die Pfalz (e.V.) unter Federführung Jakob Reebs, bayerischer Landtagsabgeordneter aus der Pfalz.

 

 

1908

Erste Jugendgerichte in Frankfurt und Köln.

 

 

1. Januar 1909

Einführung von Jugendgerichten in Bayern.

 

 

13. Juni 1910

 

München im großen Saal des katholischen Gemeinschaftshauses die Gründungsversammlung der Katholischen Jugendfürsorge der Erzdiözese München-Freising statt. Zum 1. Vorsitzenden 

wird Prälat Sebastian Degenbeck ernannt.

 

 

25. Juli 1910

 

 

 

 

Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht München. Als Zweck des Vereins wird in der Satzung festgelegt: Aufstellung von Fürsorgern für gefährdete Jugendliche; Unterbringung 

von Gefährdeten und Verwahrlosten in Familien und Anstalten; Gründung und Unterstützung von solchen Anstalten; Zuweisung geeigneter Lehr- und Dienststellen; Bereitstellung von Helfern und Fürsorgern beim Jugendgericht; (...) Ueberwachung Gefährdeter und Gefallener während der Bewährungsfrist (...); Obsorge für das weitere Fortkommen der aus der Zwangserziehung bezw. Haft Entlassenen.“

 

 

Januar 1912

Stiftskaplan Dr. Johannes Müller übernimmt die Geschäftsführung (Direktion).

 

 

7. Oktober 1912

Gründung des Bayerischen Landesverbandes der Katholischen Jugendfürsorgevereine und Fürsorgeerziehungsanstalten e.V. Zum 1. Vorsitzenden wird Domkapitular Dr. Buchberger ernannt.

 

 

Juli/August 1914

Ausbruch des Ersten Weltkrieges.

 

 

1914/15

Eine Vertrauensperson der KJF wird an der orthopädischen Abteilung der Poliklinik München tätig.

 

 

1915

Eröffnung des ersten Büros im Zentrum von München, Altheimer Eck 20/II.

 

 

1916

Übernahme des Clemens-Maria-Kinderheimes in München (Kapuzinerstraße). Die Prinzessin von Bayern übernimmt ein Protektorat über die KJF.

 

 

1917

Eröffnung des „Erholungsheimes für krüppelhafte und rachitische Kinder“ in Aschau (später Orthopädische Kinderklinik). 
Beginn der Zusammenarbeit mit Baron Cramer-Klett in Aschau.
Eigene Abteilungen für „Krüppelfürsorge“ und weibliche Jugendgerichtshilfe werden gegründet.
Umzug des Clemens-Maria-Kinderheimes nach München-Giesing (Perlacher Straße).
Erstmals wird die Landunterbringung als Ferienfreizeitmaßnahme durchgeführt.
Alois Hennerfeind wird zum Inspektor der Katholischen Jugendfürsorge München-Freising ernannt. 

 

 

 

 

 

 

 

1918

Übernahme des St.-Anna-Hauses in Ruhpolding.

Baron Cramer-Klett erwirbt in Aschau-Haindorf ein Anwesen, um die Erholungsmaßnahmen der KJF im Chiemgau zu sichern.

In der Geschäftsstelle wird eine „Hilfe für kranke Kinder“ eingerich

tet und mit der Abteilung „Krüppelfürsorge“ zusammengeschlossen.

 

 

 

 

 

November 1918

Ende des Ersten Weltkrieges.

 

 

Sommer 1919

Ein schweres Unwetter verwüstet das Heim in Aschau-Haindorf. Erholungsbedürftige Kinder kommen darauf hin auf dem Anwesen Cramer-Kletts unter.

 

 

Jahreswende 1919/20

Vollständige Übernahme der Einrichtung in Aschau durch den KJF-Verein.

 

 

1920

Eröffnung einer zweiten Geschäftsstelle am Maria-Hilf-Platz, München-Au.

 

 

1922 

  

 

Verkündung des Reichsjugendwohlfahrtsgesetzes (RJWG), womit die Zwangserziehungsgesetze der Länder abgelöst werden. 

Einrichtung von staatlichen Jugendämtern. 

Eröffnung des Findelhauses „Kinderheimat“ in Unterhaching.  

 

 

 

1923

 

Erstes Jugendgerichtsgesetz.
Übernahme des Adelgundenheimes in München-Au und der Maria-Theresia-Anstalt in München-Haidhausen.

 

 

 

Januar 1923

 

Dr. Johannes Müller wird von Eugenio Pacelli (dem späteren Papst Pius XII.) konsekriert und an die Spitze des Apostolischen Vikariates Schweden berufen. 

Die KJF-Direktion wird von Dr. Nikolaus Brem übernommen. 

Umzug des Clemens-Maria-Kinderheimes in die Spixstraße (München-Giesing).

 

 

  

 

1924

Einrichtung einer psychiatrischen Beobachtungsstation im Clemens-Maria-Kinderheim. Renovierung der Adelgundenanstalt.

 

 

1924/25

Umbau des St. Anna-Hauses in Ruhpolding zur Tuberkulose-Kinderheilstätte.

 

 

1925

Inbetriebnahme der Kindererholungsstätte „Marienheim“ in Ruhpolding und von Walderholungsstätten in der Nähe Münchens.

Einrichtung eines Kindergartens in der Maria-Theresia-Anstalt.

 

 

  

 

1926

Einweihung des Neubaues der Orthopädischen
Kinderheilstätte in Aschau durch Kardinal Faulhaber.

 

 

1928

Berufung Dr. Michael Buchbergers zum Bischof von Regensburg.
Sebastian Degenbeck gibt den 1. Vorsitz ab. Dr. Nikolaus Brem wird dessen Nachfolger. Alois Hennerfeind steigt zum Direktor des Vereins auf.

 

 

 

Oktober 1929

„Schwarzer Freitag“ an der Wall Street in New York: Beginn der Weltwirtschaftskrise.

 

 

1930

Einführung der Vereinsvormundschaft nach dem Reichsjugendwohlfahrtsgesetz.
Prof. Hans Luxenburger übernimmt die psychiatrische Betreuung des Clemens-Maria-Kinderheimes.

 

 

Februar 1930

Nach einer Anstaltsrevolte im Landeserziehungsheim Scheuen (Kreis Celle) wird ein Zögling der Anstalt schwer misshandelt und stirbt an seinen Verletzungen. Der „Fall Scheuen“ entfacht eine breite gesellschaftliche Debatte über die Praxis der Fürsorgeerziehung.

 

 

 

1931

Dr. Leo Helfmeyer übernimmt die Heilstätte in Aschau und leitet die sukzessive Umgestaltung zur orthopädischen Fachklinik ein.

 

 

November 1932

Reichspräsident von Hindenburg erlässt zwei „Notverordnungen zur Jugendwohlfahrt und Fürsorgeerziehung“, welche die sofortige Heimentlassung bei „Unerziehbarkeit“ vorsehen. Damit ist die Weimarer Jugendfürsorge-Praxis faktisch gescheitert.

 

 

  

30. Januar 1933

Hitler wird von Reichspräsident von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt.

 

 

Februar 1933

Gründung des „Hilfswerkes für krüppelhafte Kinder“ in München zugunsten der Heilstätte in Aschau.

 

 

Juli 1933

Mit dem „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ wird die Voraussetzung für Zwangssterilisationen geschaffen.

 

 

1934

Die „erbbiologische“ Untersuchung und Erfassung von Fürsorgezöglingen wird angeordnet.

 

 

1935

25-jähriges Jubiläum der Katholischen Jugendfürsorge München-Freising.

Inbetriebnahme des Marienhofes am Starnberger See (Stiftungsbesitz) als Erholungsstätte der KJF.

 

 

 

 

 

1935/36

 

Auf Druck der NS-Behörden müssen die Büros am Mariahilfplatz und am Altheimer Eck aufgegeben und in einem Anwesen in der Arcostraße vereinigt werden.

 

 

1936

 

 

Unterbringung der Vereinsgeschäftsstelle im neu erworbenen Anwesen Lessingstraße 8 in München.

Aufgrund des totalitären Machtanspruches von NS-Gliederungen muss

die Freizeitmaßnahme der Landunterbringung eingestellt werden.

 

 

Juni 1936

Polizei-Aktion gegen das Maria-Theresia-Heim aufgrund einer Denunziation.

 

 

1937

Endgültiges Verbot für katholische Jugendfürsorge-Vereine, Vereinsvormundschaften zu übernehmen.

Umzug der Geschäftsstelle von der Arco- in die Lessingstraße.

 

 

1. September 1939

Deutscher Angriff auf Polen: Beginn des Zweiten Weltkrieges.

Hitler setzt die sogenannte „Euthanasie“ in Gang.

 

 

1942

Erwerb des Josefsheimes in Ruhpolding.

 

 

August 1942

Erster alliierter Bombenangriff auf München.

 

 

Herbst 1943

Zwangsweise Evakuierung der Zöglinge aus dem Maria-Theresia-Heim.

 

 

1943/44

Einstellung der Stadtranderholung in den letzten Kriegsjahren.

 

 

12. Juli 1944

Bei einem Bombenangriff auf München wird das Adelgundenheim schwer getroffen. Neun Mädchen und eine Erzieherin werden getötet.

 

 

Oktober 1944

Evakuierung der Kleinkinder aus dem Clemens-Maria-Kinderheim.

 

 

7. Januar 1945

Das Maria-Theresia-Heim wird von einer Bombe getroffen.

 

 

25. Februar 1945

Zerstörung der KJF-Geschäftsstelle in der Lessingstraße durch Brandbomben.

 

 

17. April 1945

Evakuierung der sechs- bis zehnjährigen Kinder aus dem Clemens-Maria-Kinderheim.

 

 

8. Mai 1945

Kapitulation Deutschlands: Ende des Zweiten Weltkrieges.

 

 

1946

Übernahme von vier ehemaligen NSV-Heimen, woraus in der zweiten Hälfte der 1940-er Jahre folgende Einrichtungen entstehen: Kinderkrankenhaus „Felicitas“ in Berchtesgaden, Kinderheilstätte Schönhäusl (Berchtesgaden), Asthma-Kinderheilstätte in Bad Reichenhall, Kindererholungsheim in Unterwössen.

 

In den drei Münchener Erziehungsheimen wird der Betrieb weitergeführt.

 

Errichtung einer Jugendfürsorge-Zweigstelle in Landshut.

 

  

 

 

 

1948

 

In Rosenheim wird eine weitere Filiale der Geschäftsstelle eröffnet.

 

 

23. Mai 1949

Verabschiedung des Grundgesetzes und Gründung

der Bundesrepublik Deutschland.

 

 

1950

Erste ordentliche Mitgliederversammlung nach dem Krieg mit Rechenschaftsbericht für die Jahre 1941-1949.

 

 

1953

Mitarbeitern in das Bürogebäude Liebigstraße 10.

 

 

1. Februar 1953

Einweihung des neu erbauten Mädchen-Wohnheims „St. Edigna“ in der Lessingstraße 8.

 

 

1. Oktober 1953

Das neue Jugendgerichtsgesetz (JGG) tritt in Kraft. Die KJF übernimmt die Führung von Bewährungsaufsichten.

 

 

1955

Erweiterung des Kinderkrankenhauses „Felicitas“ in Berchtesgaden.

 

 

1956

Nikolaus Brem übergibt den Vorsitz der KJF an Joachim Delagera.

 

 

1959

Eröffnung der Stadtranderholungsstätte Neugrünwald

 

 

1960

Inbetriebnahme des neuen Ferienheimes „Marienhof“ in Starnberg.

Direktor Hennerfeind geht nach 43-jähriger Tätigkeit an der Spitze der KJF in den Ruhestand.

 

 

1. April 1960

Einweihung der Krankenpflegeschule in Berchtesgaden (Kinderkrankenhaus „Felicitas“).

 

 

1. Juli 1960

Franz Sales Müller wird Direktor der Katholischen Jugendfürsorge München-Freising.

 

 

11. August 1960

Zwei Mädchen des Adelgundenheimes ertrinken beim Baden im Starnberger See.

 

 

23. April 1961

50-jähriges Vereinsjubiläum: Feierlicher Gottesdienst in St. Michael und Festakt im Herkulessaal der Residenz.

 

 

Herbst 1961

Vorstellung der Neukonzeptionierung für die Orthopädische Klinik in Aschau.

 

 

1962

Franz Sales Müller wird Diözesan-Direktor des bayerischen Landes-Caritasverbandes. Die Direktion der KJF wird von Johann Strasser übernommen.

 

 

1. Oktober 1962

Eröffnung einer neuen Tbc-Heilstätte in Ruhpolding.

 

 

Oktober 1963

Joachim Delagera übergibt den 1. Vorsitz der KJF an Oskar Jandl.

 

 

September 1965

Eröffnung der neuen Orthopädischen Kinderklinik mit Spastikerzentrum in Aschau.

 

 

1. Januar 1966

Verkauf des St.-Anna-Hauses an die Barmherzigen Schwestern in München.

 

 

1968/69

Im Gefolge des Studentenprotestes geraten Erziehungsheime massiv in die Kritik.

 

 

14. März 1968

Eröffnung des neuen Kleinkinderheimes „Salberghaus“ in Putzbrunn.

 

 

1970

Herbert Baier übernimmt die Direktion von Johann Strasser.

 

 

Juni 1971

Der KJF-Vorstand genehmigt die Errichtung von „Beschützenden Werkstätten“ im ehemaligen Kinderkrankenhaus Steinhöring (Landkreis Ebersberg).

 

 

Oktober 1971

Gründung des Betreuungszentrums Steinhöring (Werkstätten und Wohnheim) mit Korbinianschule und Tagesstätte.

 

 

Oktober 1972

Einrichtung der Korbinianschule im Betreuungszentrum Steinhöring.

 

 

1973

Johann Strasser wird zum Nachfolger von Oskar Jandl ernannt.

 

 

1974

Errichtung eines separaten Schulgebäudes in Aschau.

Der Korbinianschule in Steinhöring wird eine Tagesstätte angegliedert.

Die Bundesanstalt für Arbeit erkennt die Werkstätten in Steinhöring als „Werkstatt für Behinderte“ (WfB) an.

Übernahme der Straffälligen-Hilfe in der Jugendarrestanstalt München-Neudeck.

 

 

 

 

 

März 1974

Schließung des Kinderkrankenhauses in Berchtesgaden.

 

 

1975

Aus dem Kleinkinderheim in Putzbrunn entsteht ein „entwicklungstherapeutisches Heim für Klein- und Kleinstkinder“.

 

 

1. Januar 1975

Herabsetzung der Volljährigkeit von 21 auf 18 Jahren.

 

 

Ende 1975

Die KJF München-Freising schafft eine eigene Stelle für „Betreuungsweisung“.

 

 

1976

Einweihung des neugebauten Clemens-Maria-Kinderheimes in Putzbrunn (Bezug bereits 1975).

Vorübergehende Stilllegung des Schönhäusl‘s

 

 

1977

Eröffnung des Heilpädagogischen Zentrums Ruhpolding mit St.-Valentin-Schule und Tagesstätte.

 

 

1978

Eröffnung der Rupertus-Schule mit Tagesstätte in Piding.

Gründung einer Frühförderstelle in Steinhöring.

 

 

1979

St.-Nikolaus-Schule mit Tagesstätte in Erding.

 

 

1980

Beginn der „verhaltensorientierten Gruppenarbeit“ (später: „Sozialer Trainingskurs“) in der Jugendarrestanstalt München-Neudeck.

Die Mallersdorfer Schwestern kündigen ihren Rückzug aus dem Adelgundenheim an.

 

  

 

1981

Übernahme des Jugenddorfes „Piusheim“ in Baiern bei Glonn; Gründung einer Frühförderstelle in Erding.

 

 

1982

Einweihung des Neubaues der Rupertus-Schule mit Tagesstätte in Piding.

 

 

September 1982

Eröffnung eines Heilpädagogischen Kindergartens und Fertigstellung des Werkstätten-Neubaus in Steinhöring.
Abzug der Schwestern von der Heiligen Familie aus dem St.-Edigna-Heim.

 

 

  

1983

Aufnahme der „Sozialpädagogischen Familienhilfe“ in das KJF-Programm

 

 

September 1984

Bezug des Schul- und Tagesstätten-Neubaus in Steinhöring.

 

 

1985

Abzug der Mallersdorfer Schwestern aus dem Maria-Theresia-Heim und aus Egling.

Auf Vorschlag der Erzdiözese wird das Anwesen Johannisplatz (Maria-Theresia-Heim) gegen eine Immobilie in der Adlzreiterstraße getauscht.

Umzug der Geschäftsstelle München von der Liebigstraße 10 in die Adlzreiterstraße 22.

Errichtung einer neuen Jugendfürsorge-Zweigstelle in Freising (Straffälligen-Hilfe mit Schwerpunkt „Betreuungsweisung“).

 

 

 

 

 

   

 

Oktober 1985

Übernahme der Behinderteneinrichtung Fendsbacher Hof als Zweigbetrieb des Betreuungszentrums Steinhöring.

 

 

 

Juni 1986

Schließung der Kinderheilstätte in Bad Reichenhall.

 

 

September 1986

Beginn des Modellprojektes „Jugendhilfe statt Untersuchungshaft“ im Piusheim.

 

 

1987

Einweihungen: Werkstätten und Korbinianschule mit Tagesstätte in Steinhöring, St.-Nikolaus-Schule mit Tagesstätte in Erding, Körperbehindertenschule und Wohnheim in Aschau.

Ausbau der Gefährdetenhilfe.

Eröffnung einer Außenwohngruppe des Piusheimes

 

 

  

 

1988

Seit 1988 ist ein ständiger Mitarbeiter der KJF in der Haftanstalt Stadelheim (U-Haft für männliche Häftlinge) anwesend.

In Freising wird eine KJF-Jugendgerichtshilfe gegründet.

Das sanierte Adelgundenheim wird neu bezogen.

Anschluss der Außenwohngruppe Olching an das Piusheim.

Gründung der Intensiv-Heilpädagogischen Jugendwohngemeinschaft in Gröbenzell.

Wegen des Abzugs der Schwestern vom Heiligen Kreuz muss das Josefshaus in Ruhpolding geschlossen werden.

 

 

 

 

 

  

 

 

 

September 1989

Gründung einer Frühförderstelle in Wasserburg durch das Betreuungszentrum Steinhöring.

Eröffnung einer Außenwohngruppe des Piusheimes in Bad Aibling.

Anerkennung des Piusheimes als heilpädagogische Einrichtung.

 

 

 

  

1990

Einrichtung von heilpädagogischen Tagesstätten in München, Putzbrunn und Freising.

Beginn des Betreuten Einzelwohnens für Jugendliche und junge Erwachsene.

Abzug der letzten Mallersdorfer Schwestern aus dem Adelgundenheim.

Eröffnung einer heilpädagogischen Tagesstätte in dem zur Übernahme anstehenden Kinderheim „St. Klara“ in Freising.

 

 

 

 

 

  

September 1990

Gründung eines Montessori-Kindergartens in Steinhöring

 

 

3. Oktober 1990

Wiedervereinigung Deutschlands.

 

 

1991

Übernahme des St.-Klara-Heimes in Freising. Eröffnung einer Förderstätte für Menschen mit psychischer Behinderung im Piusheim.

 

 

1992

Schließung des St.-Edigna-Heimes in der Lessingstraße.

 

 

1. Januar 1992

Inkrafttreten des neuen Betreuungsrechtes: Die Begriffe den durch den Terminus „Betreuung“ ersetzt.

 

 

Ende 1993

Johann Strasser übergibt den 1. Vorsitz an Ernst Blöckl

 

 

1994

Einstieg in die Trägerschaft einer Freizeitstätte im Münchener Norden (Hasenbergl).

Eröffnung einer Außenwohngruppe des Kinderheimes „St. Klara“ in Langenbach.

 

 

1995

Eröffnung der Jugendgerichtshilfe Freising.

Gründung einer „Sozialpädagogischen Familienhilfe“ in Freising.

 

 

Juli 1995

Fertigstellung des Wohnheim-Neubaues in Steinhöring.

 

 

1996

Einweihung einer zweiten heilpädagogischen Tagesstätte in Freising (zugehörig zu „St. Klara“).

 

 

1997

Betriebsträgerschaft der Kinderkrippe „St. Bernadette“ in München (Cosimastraße).

Übernahme der Trägerschaft für die heutige Franz von Sales Heimvolksschule Niedernfels.

Bartholomäus Brieller wird Nachfolger Herbert Baiers als Direktor der KJF.

 

 

 

 

1998

Eröffnung der Gruppe „Peanuts“ im Veitsmüllerweg in Freising, der sich die Gruppe Fisch (beide „St. Klara“ zugehörig) anschließt.

Einrichtung von zwei heilpädagogisch orientierten Schülerheimgruppen und einer heilpädagogischen Tagesheimgruppe im Schloss Niedernfels.

 

 

 

 

 

1999

Einführung der Sozialpädagogischen Lernhilfen.

 

 

2000

Neustrukturierung der Katholischen Jugendfürsorge: Aufteilung in 8 Regionen.

Einzug der beiden heilpädagogischen Tagesstätten in Freising in das neue „Haus des Kindes“ in der Kammergasse.

 

 

 

 

2001

Schaffung des Bereiches „Betreutes Wohnen“ in Freising.

Aufbau „Erlebnispädagogischer Projekte“ im Kinderheim „St. Klara“ in Freising.

Übernahme des St.-Gallus-Kindergartens in Steinhöring durch das EVBZ Steinhöring.

 

 

 

 

1. Januar 2002

Eröffnung der Lebensschule/Heilpädagogischen Tagesstätte (HPT) in Traunstein.

 

 

2003

Übernahme der Betriebsträgerschaft für die Kinderkrippe „Sonnenwelt“ in München (Lindwurmstraße).

Eröffnung des Kindergartens „Spatzennest“ am HPZ Ruhpolding.

 

 

 

2004

Einführung der Jugendsozialarbeit an der Hauptschule St. Nikola in Landshut.

 

 

20. September 2004

Ernst Blöckl, der 1. Vorsitzende der Katholischen Jugendfürsorge München und Freising, stirbt im Alter von 70 Jahren. Friedrich Kardinal Wetter ernennt in der Nachfolge Ernst Blöckls Lorenz Kastenhofer zum 1. Vorsitzenden.

 

 

 

2006

Neufassung der Vereinssatzung mit Konstituierung eines unabhängigen Aufsichtsgremium (Jugendfürsorgerat) unter dem Vorsitz von Lorenz Kastenhofer. Daneben gehören sechs weitere gewählte Mitglieder dem Jugendfürsorgerat an. Bartholomäus Brieller übernimmt die Funktion des Vorstandsvorsitzenden.

Eröffnung einer „teilbetreuten Verselbständigungsgruppe“ im Veitsmüllerweg in Freising.

Übernahme einer familienorientierten Wohngruppe in Unterschleißheim durch das Kinderheim „St. Klara“.

Einführung der Schulsozialarbeit an der Fernpass-Schule in München

     

      

2007

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teilung der Aufgaben des KJF-Vorstandes: Stefan Eisenhardt übernimmt die Funktion eines kaufmännischen Vorstandes.

Schließung einer Gruppe der Heilpädagogischen Tagesstätte in Freising.

Eröffnung einer „Sozialpädagogischen Tagesgruppe“ für Kinder des L-Zweiges am Förderzentrum Pulling.

Verkauf des Piusheimes an örtliche Investoren: Für die im Piusheim untergebrachten Menschen mit psychischer Behinderung werden in Ebersberg Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten geschaffen (dem EVBZ Steinhöring zugehörig). Die externen Einrichtungen des Einrichtungsverbundes Piusheim werden anderen Regionen zugeordnet.

Das Behandlungszentrum Aschau wird aus der Katholischen Jugendfürsorge ausgegliedert und in eine zu 100 Prozent dem Verein gehörende GmbH umgewandelt.

Die Heimvolksschule Schloss Niedernfels wird daraufhin den Stationären Jugendhilfen der Region München angeschlossen.

Eröffnung einer Kinderkrippe im Salberghaus – Putzbrunn.

Einführung der Schulsozialarbeit an der Carl-Steinmeier-Volksschule in Riemerling.

   

    

2008

 

 

 

Beginn des Projektes „Fit for Job“ zum Zwecke der Berufsvorbereitung.

Beginn des „Münchener Modells der Früherkennung und Frühen Hilfen“. Die KJF fungiert als Schwerpunktträger für die Regionen Ramersdorf/Perlach und Sendling-Westpark.

Einführung der Jugendsozialarbeit in der Volksschule Geisenhausen und im Sonderpädagogisches Förderzentrum Bonbruck

   

   

2009

 

 

Fertigstellung des neuen Schulbaues in Niedernfels.

Das Salberghaus übernimmt die Betriebsträgerschaft für eine Kinderkrippe in Ottobrunn sowie für die Kooperationseinrichtung Messestadt Riem (zwei Krippen- und zwei Kindergartengruppen).
Aufnahme der Jugendsozialarbeit im Sonderpädagogisches Förderzentrum Rottenburg/Laaber und der Volksschule Niederaichbach-Wörth.

  

    

 

Februar 2009

Erste Außenklasse des Heilpädagogischen Zentrums Ruhpolding wird in Ruhpolding eröffnet.

  

  

31. März 2009

Der Sozialdienst Jugendarrest in der Jugendarrestanstalt Neudeck wird beendet.

   

  

September 2009

Das Heilpädagoische Zentrum Ruhpolding eröffnet in Trostberg die erste Außenklasse.

  

  

2010

100-jähriges Bestehen der Katholischen Jugendfürsorge

 

 

 

 

 

 

25. Juni 2010 Festgottesdienst mit H. H. Erzbischof Dr. Reinhard Marx in St. Sylvester.

 

Festakt im Kardinal-Wendel-Haus mit Festreden von Christine Haderthauer, Sozialministerin, Prälat Karl-Heinz Zerrle, Landses-Caritasdirektor und Christian Müller, Stadtrat.

Talkshow mit H. H. Erzbischof Dr. Reinhard Marx und drei Betreuten aus der KJF.

 

24. September 2010 Erstes gemeinsames Mitarbeiterfest aller KJF Einrichtungen auf dem Fendsbacher Hof.

 

21. Oktober 2010 Gemeinsamer Fachtag der Katholsichen Jugendfürsorge und des Katholischen Jugendsozialwerks München in der Katholische Stiftungsfachhochschule München.

  

  

2010

Einführung Offene Jugendarbeit in Ergolding.

  

  

Januar 2010

Im Heilpädagogischen Zentrum Ruhpolding wird der Jugendtreff "Nanu Gang" und die Kinderkrippe "Spatzennest" in der Zellstraße eröffnet.

  

  

22. April 2010

Der Neubau von Lichtblick-Hasenbergl in der Thelottstraße wird gesegnet und in Betrieb genommen.

  

  

1. September 2010

Die Ambulanten Erziehungshilfen im Landkreis München eröffnen eine Außenstelle in der Pfarrkirchenstiftung St. Birgitta in Unterhaching.

  

  

September 2010

Das Heilpädagogische Zentrum Ruhpolding eröffnet ein weitere Außenklasse in Ruhpolding und eine Partnerklasse in Trostberg.

  

  

25. September 2010

25 Jahre Fendsbacher Hof.

  

  

2011

Einführung Offene Jugendarbeit Niederaichbach.

  

  

6. Mai 2011

Segnung und in Betriebnahme der Verselbständigungsgruppe des Heilpädagogischen Zentrums Ruhpolding.

  

  

4. bis 9. Juli 2011

Im Betreuungszentrum Steinhöring wird das 40-jährige Bestehen mit einer Festwoche gefeiert.

  

  

18. Juli 2011

Die Orthopädische Kinderklinik in Aschau wird nach aufwendigen Sanierungsarbeiten gesegnet und in Betrieb genommen.

  

  

September 2011

Das Heilpädagoische Zentrum Ruhpolding eröffnet je eine Partnerklasse in Surberg und in Grassau.

Aufnahme der Jugendsozialarbeit an der Volksschule Bodenkirchen.

  

    

 

29. November 2011

Das neu eröffnete Heilpädagogische Wohngruppe Kunterbunt, des Erziehungshilfezentrums Adelgundenheim, wird von Prälat Lorenz Kastenhofer gesegnet.

  

    

 

Januar 2012

Das Betreuungszentrum Steinhöring eröffnet im Pfarrhaus St. Gallus einen Integrationshort.

  

  

8. Mai 2012

Das Erziehungshilfezentrum Adelgundenheim eröffnet in der Regerstraße die Integrationsfirma allrAUnd.

  

  

21. September 2012

Der neue Ochsenstall am Fendsbacher Hof wurde gesegnet und der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

 

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