Walter Herrmann bedient sich

Folgende Mail wurde Tapfer im Nirgendwo heute geschickt. Es geht um Walter Herrmann, ein Mann der regelmäßig vor dem Kölner Dom eine Botschaft des Hasses betreibt:

Gerade vor einigen Minuten hat Herr Herrmann versucht, an einer Baustelle an der Maybachstraße mit einem Anhänger am Fahrrad, eine Fußplatte zu entwenden! Er ist einfach durch eine Öffnung rechts hindurch gegangen. Der Zaun war an beiden Seiten offen. Er hatte die obere der drei Gestapelten genommen. Darauf angesprochen, er könne diese doch nicht einfach klauen, gab er an, er brauche sie, um etwas aufzustellen, aber er würde sie dann wohl zurück legen, was er dann auch getan hat und fuhr weg. Ich hatte leider mein Handy nicht dabei. Sonst hätte ich die Polizei dazu gerufen.

Die Fußplatte war bereits in den Anhänger eingeladen, Uhrzeit war 21.15h Uhr (+/- 5 Minuten). Auch wenn die Baustelle seit fast einem Jahr existiert und kaum etwas passiert, kann man ja nicht einfach mitnehmen, was man gerade braucht.

Anbei schicke ich Ihnen noch ein Foto der Stelle, das ich eben gemacht habe. Es handelt sich um die obere der drei Fußplatten links im Bild. Herr Herrmann hatte sein Fahrrad rechts vor dem Hauseingang abgestellt.

20130401-224706.jpg

Dieser Beitrag wurde unter Kölner "Klagemauer" veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

51 Antworten zu Walter Herrmann bedient sich

  1. Aristobulus schreibt:

    Ein Baustellendieb. Aber es wird nicht klar, welche dieser Fußplatten der Typ nun klauen wollte?, und hat er dafür den Zaun angehoben?
    Zaunheben und Eindringen ist mehr kriminelle Energie, eigentlich Einbruch.

  2. XYZ schreibt:

    Er ist einfach durch die Öffnung rechts hindurch gegangen. Der Zaun ist an beiden Seiten offen. Er hatte die obere der drei gestapelten genommen.

  3. Georg schreibt:

    Völlig unbegreiflich finde ich, dass der seinen Hasskram immer noch machen kann. Dass sich die Stadt nicht schämt, was ist das für ein Bild, das sie national und international aussendet? Dass die Katholiken nichts dagegen unternehmen klar, viele haben sich bereits gegen ihn geäußert, aber der gehört doch in die Klapse, das ist doch nicht normal. Auch in Köln nicht. Ich habe noch nie BAP dagegen singen hören!

  4. Paul schreibt:

    Lieber Gerd,
    ich bin bereit sofort Anzeige zu erstatten. Es handelt sich eindeutig um eine strafbare Handlung. Der E-Mail- Versender müsste nur bereit sein, seine Aussage vor der Polizei zu wiederholen. Die Polizei müsste über Dich den Absender erfahren.
    Ich will das nicht ohne Dein Einverständnis tun.
    Meine Anzeige würde ich auf Deine Veröffentlichung stützen.
    LG, Paul

  5. Georg schreibt:

    PS: Ich bin scheinbar nicht aktuell informiert. Ist die Mauer nun definitiv weg oder nicht? Wikipedia gibt keine eindeutige Antwort darauf und die Google-Auflösung reicht dazu noch nicht aus. Also hat ihn nur jemand als Baustellendieb erwischt?

    Trotzdem hat nie BAP dagegen gesungen! Sie hatten doch so viel Zeit dazu.

    *konfused*

  6. XYZ schreibt:

    Lieber Paul, da ich wegen des vergessenen Handy die Polizei nicht vor Ort rufen konnte (die Beweislage wäre dann recht einfach gewesen) hab ich mir auch eine nachträgliche Anzeige verkniffen und auch kein Bedürfnis danach.

    • Aristobulus schreibt:

      Wäre aber hilfreich!
      Eine Anzeige ist immer nachträglich, ob eine halbe Stunde oder einen Tag später

    • Paul schreibt:

      OK, lieber XYZ, das kann ich akzeptieren.
      Hatte auch zunächst wohl nicht sorgfältig genug gelesen und gemeint, er sei mit der Platte weggefahren. Durch Dein Eingreifen hat er es sich wohl anders überlegt und die Platte zurückgelegt. Dadurch ist die Rechtslage ein wenig anders. Eine Anzeige würde dann wohl wegen eines Bagatelldelikts ins Leere laufen.
      Es ist aber gut, dass Du so wachsam warst. Wenn es möglich ist sollten alle ein Auge auf diesen Menschen haben und etwaige Auffälligkeiten öffentlich machen. Tapfer im Nirgendwo ist dafür, wenn Gerd einverstanden ist davon gehe ich aus ein guter Ort.
      Wenn ich in Köln wäre würde ich ihn sogar ansprechen, wenn ich sehen würde, dass er die Klagemauer wieder mit solchen Platten aufstellt und ihn auffordern, nachzuweisen, dass die Platten Ihm gehören. Kann er das nicht, würde ich eine Anzeige erstatten. Denn auch der Verdacht einer strafbaren Handlung kann angezeigt werden.

      Kann er den Nachweis für den rechtmäßigen Erwerb erbringen, sollte man schauen wo er sie lagert. Denn auch dafür benötigt er einen genehmigten Ort.

      Vielleicht können wir ihm dadurch das Leben etwas schwer machen.

      Also:
      Seid wachsam und wehret Euch.

      In diesem Sinne
      Herzlich, Paul

      PS: Dies habe ich hier so offen geschrieben, im vollen Bewusstsein dessen, dass der Herrrrmann das mitlesen kann. Er soll es lesen und wissen,. dass wir ein Auge auf ihn haben. Ganz besonders soll er wissen, was er von mir zu erwarten hat.
      KARAMBA MIR KOCHT DER BLUT!

  7. Georg schreibt:

    Aja, die Fotokamera ist stets dabei, das Handy aber nicht. Vielleicht sollten die Buchstaben dann auch erst mal zu Hause bleiben.

  8. Georg schreibt:

    Ich meine als Fotokamera das Geschilderte

  9. Georg schreibt:

    Was ich eigentlich sagen will: Ich glaube da nichts von.

    Hach ja

  10. Georg schreibt:

    Sollte es ein Aprilscherz gewesen sein, dann muss ich folgendes sagen: Es war nicht lustig!

    Es ist sowieso nie lustig, sich auf Kosten anderer lustig zu machen, selbst auf Kosten verhasster Personen.

    Aber es passt zu den Videos und anderen Dingen, die ich hier oft sah und auch eigentlich nicht lustig fand. Satire muss gekonnt sein, Satire macht sich nie über Schwächere lustig (wie Stefan Raab zu Beginn seiner Karriere in Fußgängerzonen), sondern Satire misst sich am Starken, an der Regierung oder an den (siehe Ägypten), der einen dafür sogar einbuchten kann. Alles andere ist nur dumme Blödelei.

    Sollte das ein April-Scherz gewesen sein, so geht er auf Kosten anderer (des XXX Herrmanns), und es ist unerträglich nun gerade ihn gegen diese Satire auch noch verteidigen zu müssen.

    In Köln war es schon immer schwer, zu unterscheiden, was lustig ist und was nicht. Da wurden Juden an Karnevalswagen aufgehängt und die Masse grölte dazu: Kölle Alaaf.

    1. Wenn der Herrmann nichts damit zu tun hatte und für einen Aprilscherz von dir missbraucht worden ist, dann bist du nicht besser als die Kölner 1936.

    2. Sollte die Benachrichtigung der Realität entsprechen, du aber weder Beweise noch wie wir sehen Zeugenaussagen haben, ist es mindestens üble Nachrede. Man sollte dich dafür verklagen.

    Also, wir wissen es nicht: Ist es ein übler Aprilscherz oder eine üble Verleumdung; Gerd, du bist nicht lustig.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Ach Georg,

      Es ist kein April-Scherz und meine Quelle ist überprüft. Nur merke ich, an der Länge Ihres Beitrags, dass Sie erkennen, dass die ganze Sache nicht gut für die Botschaft des Hasses enden könnte.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Und zum Thema Humor und Kabarett, Deutschland ist nicht Ägypten. Oder etwas länger:

      Es gibt Menschen, die haben Witz, andere haben Humor, wieder anderen besitzen Ironie und der Rest geht ins Kabarett! Politisches Kabarett ist so etwas wie die große Schwester der Karnevalssitzung. Vorne steht ein Inquisitor, der gemeinsam mit einer Horde arroganter Besserwisser im Publikum ein Feindbild zum Auslachen erwählt. So macht aus-grenzen Spaß! Auf der Internetseite Lizas Welt fand ich folgende passenden Worte:

      “Die Funktion des deutschen Spaßmachers jedenfalls gleicht der des politischen Scharfmachers: Beide demonstrieren Identität. Sie verkörpern die Instanz, die es dem Publikum qua Identifikation erlaubt, seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen und die Wut über die gesellschaftlich produzierte Malaise an anderen abzureagieren.”

      Das Publikum mutiert bei solchen Veranstaltungen regelmäßig zum untertänigen Klatsch- und Lachvieh. Endlich mal wieder so richtig über einen Anderen lachen können, etwas Freude, etwas Kraft, denn morgen geht es wieder an die Arbeit. Wer die jeweils Anderen sind, das hängt von der jeweiligen Gemütslage innerhalb der Gesellschaft ab, aber ganz sichere Adressen sind stets “die da oben”, die dummen Amerikaner (hohohoho), die CDU, der Guido (hihihi) und, wenn man ganz besonders aufmüpfig sein will, Israel (uuuhhhhh).

      Das Kabarett liebt es, Witze über Politiker zu machen und das Publikum dankt es dem Kabarett mit Gröhlen und Wiehern, denn so kann das Publikum die Illusion aufrecht erhalten, für die Politik nicht wirklich verantwortlich zu sein. “Die da oben” werden behandelt, als wären sie dem Publikum vorgesetzt worden, so wie ein König oder ein Diktator dem Volk vorgesetzt wird. Kabarettpublikum benimmt sich wie ein Kind, das nur deshalb Witze über seine Eltern macht, weil es noch nicht alt genug ist, selbst Verantwortung zu tragen. Genau da liegt jedoch das Problem. Die Menschen im Kabarettpublikum sind keine Kinder mehr, sondern erwachsene Leute; sie haben es leider nur noch nicht bemerkt. Warum auch? Verantwortung war gestern. Heute regiert der Spaß! Blast die Narrentrompete! Die Horde will tanzen. Davon geht die Welt nicht unter! Es darf sogar wieder über Ausländer gelacht werden, vorausgesetzt natürlich, der Ausländer ist Amerikaner.

      Im Grunde ist Kabarett nichts für Demokraten. Kabarett funktioniert nämlich nur, wenn man glaubt, für die Politik, über die gelacht wird, nicht mitverantwortlich zu sein, wenn man glaubt, die Politiker seien einem nur vorgesetzt worden und die einzige noch mögliche Beziehung zur Herrschaft wäre die des hilflosen Spotts. Dieses Publikum will über sein Lachen vergessen, dass es selbst Souverän ist und somit für die Misere mit verantwortlich.

      Kabarett ist wunderbar, wenn es in autoritären Systemen stattfindet, wenn es in Zeiten absoluter Hilflosigkeit den Mut nicht verliert und das Lachen wagt, so wie Erika Mann einst das Lachen gewagt hatte. In Demokratien jedoch ist das Kabarett überflüssig, bestenfalls peinlich, schlimmstenfalls selbstgerecht – und genau deshalb scheiterte die im diktatorischen Europa brillante Erika Mann mit ihrem Versuch, Kabarett auch in die USA zu exportieren. Erika Manns in München wunderbare und von den Nazis gehasste Pfeffermühle scheiterte als Peppermill in New York. Amercia was to grown up for that kind of shit.

      In einer Demokratie ist die Politik nie lachhafter als das Publikum, das über die Politik lacht.

      • Bergstein schreibt:

        Sie sprechen mir aus der Seele. Ein sehr guter Beitrag. Wenn sich jemand in einer Demokratie selbst als ein kleiner Mann (bzw. Frau) bezeichnet, von dem nichts abhängt und der der Obrigkeit nur mit Auslachen der Letzteren begegnen kann, müsste an sich freiwillig auf sein Wahlrecht verzichten. Die Regierung, die Parteien und die Politiker fallen nicht von Himmel. Dies gilt im Übrigen auch für Diktaturen. Es sind die so genannten kleinen Leute die einem Diktator die Macht verleihen.

      • Danny Wilde schreibt:

        Lieber Gerd,

        dein Beitrag bringt es auf den Punkt. Ich will es mal so sagen, wäre ICH der Blogbetreiber, würde ich dich bitten, diesen Post als eigenen Gast-Artikel bringen zu dürfen (grins).

        Es gibt aber dennoch in der Grauzone Kabarett/Comedians durchaus brillante Unterhalter, die uns z.B. über uns selbst lachen lassen. Dazu gehört die frühe Kebekus (jetzt auch eher ne billige Polit-Basherin) und ganz sicher (meist) Dieter Nuhr. Und viele, viele andere! (Wolfgang Rademacher??)

        Das öffentlich-rechtlich gepflegte Gröl-Kabarett kuckt außer frühberenteten Beamten doch eh keiner.

        Ich hoffe jedenfalls immer noch, dass der Souverän seine Rolle mal irgendwann versteht: mitdenken, wählen gehen, nach dem Nutzen für die Allgemeinheit fragen, ideologische Scheuklappen begraben, und Kennedys in Deutschland unpopuläreren Ausspruch zu seinem Amtsantritt 1961 im Herzen tragen (Dont ask).

        Dies alles aber ist gefühlte 10.000 Meilen weit weg von unserem billigen mutmaßlichen Baustellendieb.

      • quisa schreibt:

        Ja, das ist wohl war: Eine Demokratie erhält immer nur die Politiker, die das VOlk auch verdient. Dennoch sollte man von dem Gedanken abkommen, dass es in einer Demokratie kein Machtgefälle mehr gebe, dass die Basis für Satire bildetEbenfalls sollte man davon abkommen, dass Machtkonzentration immer nur in den Händen der Politik oder des Staates liegt. In Zeiten, in denen selbst Staatstragende genau abwägen, was sie sagen, um nicht die Märkte zu verschrecken, liegt die Machtkonzentration wohl eher weniger in den Händen von Staaten.

    • Paul schreibt:

      Mein lieber Troll, äh Georg (2.4. 3:53 vormittags)
      da ist er ja, auf den ich so lange gewartet habe:
      Wenn der Herrmann nichts damit zu tun hatte und für einen Aprilscherz von dir missbraucht worden ist, dann bist du nicht besser als die Kölner 1936.
      Der Nazivergleich ist da. Na wunderbar.
      Feierlich verleihe ich Dir, lieber Georg, einen Godwins Punkt.
      Trage Iihn mit würde und halte ihn in Ehren.
      Falls Du nicht weißt, worum es geht, schau hier:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Godwin%E2%80%99s_law

      Herzlich, Paul

      PS: Auch als Troll musst Du noch lernen. Das kann man auch geschickter machen. Aber von Klausi kannst Du es nicht lernen. Der ist genau so ungeschickt.
      Aber, bitte nicht aufgeben. Einen gewissen Unterhaltungswert habt Ihr schon.

  11. Georg schreibt:

    Also doch nicht gelöscht. Dann @ A.Bundy antworten Sie bitte darauf und nicht auf persönliches.

  12. abusheitan schreibt:

    Ach Kinners,macht doch nicht so viel Lärm um nichts!
    Selbst wenn 50 Zeugen des Vorfalls eine mit einer Videodokumentation belegte Anzeige erstattet hätten, wäre diese entweder nicht entgegengenommen worden oder später von der Staatsanwaltschaft wegen Geringfügigkeit eingestellt worden.
    Ich war noch letztes Jahr so naiv, zu glauben, in einem Rechtsstaat zu leben und eine durch Zeugen bestätigte Morddrohung sei eine Straftat. Inzwischen weiß ich aus eigener Erfahrung, dass es darauf ankommt, welchen Migrationshintergrund Täter und Opfer haben. (Nein, ich war nicht der Täter, sondern der Zeuge! ;-) )
    Herrmann hätte vermutlich ausgesagt, er wollte die Platte nur kurzfristig ausleihen, um seinen Kampf für den Weltfrieden und gegen die, die ihn bedrohen, weiterführen zu können. Der dürfte wahrscheinlich auch in Berlin im Holokaustdenkmal mit einer Kalashnikoff posieren, ohne negative Konsequenzen befürchten zu müssen. Mich wundert allerdings, dass es wohl noch keine Anzeige gegen Herrn Buurmann und Frau Höpker wegen Verstoßes gegen das Musizier- und Aufführungsverbot am Karfreitag gibt.
    Merke:
    Quod licet Herrmann, non licet Buurmann.

    • Danny Wilde schreibt:

      Die Tante in Berlin war aber trotz Kopftuch bedeutend hübscher als das Stinktier!

      Und für einen evtl. mitlesenden Staatsanwalt: Mit dem Begriff Stinktier wollte ich niemanden Speziellen beleidigen, ganz besonders nicht die ehrenwerte Familie der Mephitidae.

  13. Danny Wilde schreibt:

    @Georg:

    Ich selbst kenne den XYZ hier nicht. Aber den mutmaßlichen Gewichtedieb schon, den kenne ich sogar persönlich. Deshalb glaube ich nicht nur, sondern bin im Gegenteil sogar zutiefst davon überzeugt, dass der mutmaßliche Dieb im echten Leben auch ein echter Dieb ist. Woher sollen seine Fußplatten/Gewichte/Baustellenzubehör denn sonst kommen? Etwa selber gekauft? Und nach Feierabend dann im öffentlichen Raum rumliegen lassen? Der nicht. Der ist vom Stamme Nimm. Und wer seine Spendenbox auf seinem Stand dann in die eigene Tasche leert (eigentlich wäre dies ein Fall für die Gewerbeaufsicht), bedarf keiner größeren Spekulationen.

    Warum auch immer XYZ da rumlief (kam vielleicht aus der Kneipe?), man hat ja nicht IMMER sein Hdy. dabei, aber wohnt vielleicht in der Nähe der Alten Feuerwache, in welche der nach Schafen und Ziegen Müffelnde auch Beziehungen pflegt, seien es geduldete, seien es unterstützende, was weiß ich.

    Kurzum, es ist gerade dunkel, und dann wird man nolens volens Zeuge des beschriebenen Vorganges. Gut: XYZ hätte den Dieb halten können. Ich möchte betonen, dass dies nicht ratsam gewesen wäre. Der seifenfrei Naturbelassene verfügt über 2 Qualitäten, mit denen weder ich noch vermutlich der XYZ ausgestattet sind: nämlich die virtuose Verquickung von erstaunlich durchtrainierter Körperkraft mit einer Opferrolle des älteren hilflosen Rentners. Da wäre das Einfangen eines veritablen K.O.-Schlages und im Nachtritt das Einfangen einer Strafanzeige wg. schwerer Körperverletzung beim Versuch, ihn festzuhalten, bereits eingebaut.

    Dies wissend, könnte man natürlich mit größerem eigenen Einsatz an das Festhalten eines Diebes gehen. Aber da wäre die Verhältnismäßigkeit zu beachten.

    Ich kann das verstehen (und hätte nicht anders gehandelt), als dass man, wenn der Betreffende nach Ansprache das Diebesgut zurücklegt und wortwörtlich verduftet, nur ins nahe Heim geht und die Kamera holt, um wenigstens IRGENDETWAS in der Hand zu haben.

    Und eine Anzeige? Was soll das bringen? Außer sich über weitere Sandverläufe aufzuregen?

    Ihre Zweifel, Georg, am beschriebenen Ablauf ergeben nur dann einen Sinn, wenn der XYZ von vornherein vorgehabt hätte, dem Gerd Buurmann eine Meldung dieser Art zu machen. Aber dann wäre das 1. eine Verleumdung gewesen und er hätte naturgemäß keine Bilder eines Sachverhaltes fertigen können, wenn der Sachverhalt nie stattgefunden hat (und DAS dem XYZ zu unterstellen, ist übrigens selber strafbar) oder 2. hätte XYZ schon wissen müssen, dass der Dieb morgens zu dieser Uhrzeit an dieser Baustelle klauen geht. Ja: dann hätte mans fotografieren können.

    Tatsache ist, jetzt wissen wir es. Weil es einer gesehen hat. Es spielt auch keine Rolle, wer dieser XYZ ist. Wir agieren hier alle gr0ßteils anonym, und das nicht ohne Grund, besonders was die einschlägig bekannten Rentner betrifft.

    Wer sich also berufen fühlt, mag ja selbst sich dorten die Nächte um die Ohren schlagen.

    Den Pappen dürfte das herzlich egal sein. Was für mich das Schlimmste ist.

    • kleines Südlicht schreibt:

      A propos Anzeige wegen Körperverletzung:
      Diese Verletzung, die in der Schilderung der Messerstecherei mit (?) / des verirrten Schnitts beim Plakateentfernen (?) / des Angriffs mit dem nicht vorhandenen Messer (?) / der undurchsichtigen Rechtsaffäre (!) mit der Dame letztes Jahr gezeigt wird:
      http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/BILDER/koelne2.JPG
      schaut für mich irgendwie merkwürdig aus. Ich bin wirklich keine Expertin für Verletzungen, vielleicht will sich ja jemand der medizinischen oder kriminologischen Passanten hier auf dem Board an ein paar Fragen dazu versuchen? Insbesondere an der, in welcher Bewegung die Verletzung wahrscheinlich zustadegekommen ist?

      Ein wenig nachdem ich das Bild gefunden habe, bin ich neugierig geworden und habe als Messerersatz ein Bißchen mit schwarzer Tusche und einem ganz dünnen Pinsel rumgesaut (zu gut deutsch: Eyeliner). Die beste Möglichkeit, wie ich einen dem Schnitt ähnlichen Tusche-Strich auf meine linke Handfläche zuwegebringe (also mit diesem hakenförmigen Schlenker am Anfang auf der Daumenseite), ist es, mit links in das von links unten kommende Messer zu greifen und es zu mir herzuziehen. Relativ langsam. Schlage ich den als Stich auf mich zukommenden Pinsel einfach schnell unkoordiniert weg, bekomme ich das dickere Ende des Pinselstrichs auf der Handkantenseite und gerade Striche über die Handfläche oder den äußeren Handballen. Biege ich das Messer mit einer Drehung meiner halboffenen Hand in Richtung Boden um und nehme es so herum von mir weg, bekomme ich zwar das dicke Ende auf der Daumenseite und den Strich auf dem Handballen statt der Handfläche, aber einen schnurgeraden Strich genau 90° senkrecht zu den Fingern, keinen Bogen.
      Aus Sicht des Angreifers von rechts unten zum Bauch zu stechen ist nicht schwierig oder unwahrscheinlich (außer für Linkshänder), aber aus Sicht des Verteidigers das Messer zu mir herzuziehen ergibt mir keinen Sinn. Ich will mir das ja nicht selbst mit der eigenen Linken in den Bauch rammen.
      Um den Pinsel wie einen Eispickel anzupacken und von oben auf meinen Kopf zu zielen bräuchte ich einen Partner (und irgendwann mehrere Schminkstifte), und gar so weit wollte ich bloß wegen ein Bißchen Neugier auch nicht gehen. (Nicht, daß ichs nicht von oben versucht hätte, aber die Striche sind auch 90° senkrecht zu dem im Bild)

      Selber nachmalen als Antwort auf Rätsel funktioniert also wohl nicht so (gut, klar, wenn ich die Linke einfach hinlege und mit rechts abmale, kann ich alles abmalen, komme aber nicht weiter; dann fange ich auch ohne Probleme auf der Daumenseite an, höchstens ein Bißchen zittrig wirds, weil ich eigentlich Linkshänderin bin). Kennt sich jemand mit Verletzungsmustern aus, hat Lust auf ein kleines Rätsel und kann mich erleuchten?

      (Vorneweg: ich gehe davon aus, die Polizei schaut sich das anders an als ich, eben auf viel höherem Niveau und mit Expertise statt ohne, würde einem Messerschnitt z. B. sofort ansehen, wenn er selbstgemacht ist, und ähnliches. Daß ich frage heißt also explizit nicht, daß ich jetzt mit einer eigenen Version eines Ereignisses daherkommen will, bei dem ich schließlich nicht dabei war. Ich hätte nur gern die Geschichte dazu gehört.)

  14. XYZ schreibt:

    Ich bin verwirrt

    Heute liegen auf einmal statt 13 Fußplatten 23 da!

    • Aristobulus schreibt:

      Da wird sich einer an drei Fußplatten à 28 kg nen wohlverdienten Bruch gehoben haben :mrgreen:

      XYZ, haben Sie denn nun Anzeige erstattet?

      • XYZ schreibt:

        Nein, und auch nicht das Bedürfnis, da das nur Aufwand für mich ist und nichts dabei rumkommen wird. Da kenne ich die kölner Justiz.

        • Aristobulus schreibt:

          War Ihnen das Ganze Ernst? Scheint nicht so. Dann war Ihr Mail an Gerd Buurmann völlig sinnlos, insgleichen Ihr Aufwand für die Anwesenden, hier Kommentare zu schreiben! Erst Hüh, dann Hott? Wozu?

          Ansteige zu erstatten dauert eine Viertelstunde, Sie können in jedes Polizeiamt gehen.
          Bitte machen Sies! Alle Kommentare aus diesem Thead, auch Ihr Foto, werden zu einem sinnlos peinlichen Spiel, wenn Sie den Typen nicht anzeigen.

        • Paul schreibt:

          Lieber XYZ,
          das sehe ich bei dieser Sachlage auch so. Vielleicht hat jemand wegen des ganzen Wirbels doch kalte Füße bekommen und die zu anderer Zeit mitgenommenen Platten deshalb wieder zurück gelegt. Dann war die Aktion doch noch erfolgreich.
          Deshalb, lieber XYZ: Augen auf im Straßenverkehr.
          Mal erwischen wir ihn schon.

          Herzlich, Paul

          • Aristobulus schreibt:

            Paul, Dein Großmutterspruch mit der Sau, die quiekt, ist saftig und gefällt mir jedenfalls viel besser als jener andere lederne (getroffene Hunde bellen), der merkwürdigerweise meist von den Falschen bis ganz Falschen verwendet wird ;)

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Ich nehme mal an. Herrmann nutzt Baustellen als Lagerfläche für sein mutmaßlich unrechtmäßig angeeigneten Befestigungssteine.

      • Danny Wilde schreibt:

        Dachte ich auch beim 2. Mal Betrachten des Fotos der dortige Zaun steht auf anderen Steinen als abgelagert.

        Indes, was soll der Anzeigenfimmel? Was bringts? Wir wissen doch: nichts. Ich finde es gut, dass der Ungewaschene beobachtet wird. Aber das ist doch eine Farce, wenn der sich irgendwo Baustellen-Zaunbefestigungssteine organisiert, und sie dann mit seinem Fahrradanhänger woanders hinschafft, und dann zeigt man den an.

        Besser wärs, er hätte nen Schatten (den er ja eh hat), aber wer hat denselben Fanatismus und dieselbe Zeit? Sich sowas anzutun?

        Was sicher sinnvoller wäre, immer wieder am Inhalt seiner Pappen anzusetzen, an der tatsächlichen Illegalität seiner Standbetreibung incl. gewerbeaufsichtspflichtigen Einsammlung von Spenden anderer en passent vorbeischlendernder Judenhasser, am Standort, etc. pp. ja, natürlich wissen wir auch, dass es bei all dem Hass, den er verspritzt, nur einer einzigen Krummnas bedürfte, damits strafbar wäre

        Aber zack Dienstaufsichtsbeschwerden hageln lassen. Auch gegen den Richter. Gegen Staatsanwälte, gegen Polizisten. Gegen den OB (der nur schönlabert). Gegen den Justizminister. Gegen den Innenminister.

        Und man könnte die rentnerkontaminierten Steine ja auch mit Farbe besprühen (wenn man die Kohle besitzt, im Notfall den rechtmäßigen Eigentümer/Bauunternehmer zu entschädigen, falls der nachweislich herauskäme) .

        Z.B. mit dem Signet der JDL.

        Anarchy rocks.

        • Paul schreibt:

          Lieber Danny,
          wenn es so wäre,
          Aber das ist doch eine Farce, wenn der sich irgendwo Baustellen-Zaunbefestigungssteine “organisiert”, und sie dann mit seinem Fahrradanhänger woanders hinschafft, und dann zeigt man den an.
          dann wäre es eben keine Farce, sondern Diebstahl.
          Der vorliegende Fall ist ein unvollendeter Versuch oder Rücktritt vom Versuch, den ich nicht anzeigen würde.
          Ansonsten würde ich nicht kneifen und one zu zögern tätig werden.

          Herzlich, Paul

  15. Aristobulus schreibt:

    Der wohnt nicht, der haust ;). Zwischen ihm und dem anderen HaSS-Rentner sind jetzt die Drähte heißgelaufen, gar Müllfotos von dieser Müllbaustelle hat der Fr*anke geschossen und per Drähre eilgemailt usf., alles aus Panik, nur weil publik wurde, dass sein Herr & Meister Nachts müllige Standsteine organisiert :mrgreen:

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