Vor dem Dom

Seit Wochen schon schreibt Klaus Franke täglich Kommentare auf Tapfer im Nirgendwo. Die Kommentare bestehen größtenteils aus Beleidigungen und Verlinkungen zu Propagandavideos, und werden daher von mir gesperrt. Sie landen automatisch im Papierkorb. Manchmal schaue ich jedoch im Papierkorb nach, um zu lesen, was mir so alles entgangen ist. Heute fand ich einen Kommentar, der in seiner Deutlichkeit Bände spricht und zeigt, wes Geistes Kind Klaus Franke ist.

Klaus Franke ist zusammen mit Walter Herrmann Betreiber einer Installation vor dem Kölner Dom, die als Botschaft des Hasses bekannt geworden ist, weil sie sich so konsequent einer antisemitischen Sprache bedient, dass sogar die NPD von der Installation verzückt ist. Klaus Franke selbst nennt diese Installation Klagemauer. Die NPD lobt besonders die deutliche Sprache gegen Juden mit diesen Worten:

Dank der „Klagemauer“ kann jeder Vorbeigehende, ob nun einheimischer Kölner oder Tourist, einmal die Gelegenheit bekommen, solche von der Systempresse ganz bewusst unter den Teppich gekehrte Wahrheiten in ihrer ganzen Grausamkeit zu betrachten.”

In Dortmund lebt ein Mann, der dafür sorgt, dass diese Botschaft des Hasses auch im Internet präsent ist. Auch er schreckt vor deutlichen Bildern nicht zurück. Einen Schriftsteller aus Hamburg stellte er erst jüngst als Judensau dar. Heute erhielt ich einen Kommantar vor Klaus Franke, in dem er mehr als deutlich macht, was seiner Meinung nach der Grund war, zu der Beleidigung Judensau zu greifen:

“Die Judensau hat dich wahnsinnig gemacht. Sie erfüllt voll ihren Zweck. Interessant was dich so alles an spricht. Eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Dir und Ihr ist nicht zu übersehen!!”

Es ist also der erklärte Zweck von Klaus Franke, einen Menschen als Judensau wahnsinnig zu machen. Spätestens jetzt dürfte kein Zweifel mehr daran bestehen, dass vor dem Kölner Dom wahrlich eine Botschaft des Hasses steht. Umso mehr muss es verschrecken, dass die Kölner Polizei offen zugibt: Wir tolerieren Walter Herrmann. Auch der WDR unternahm lange Zeit nichts gegen diese Installation, obwohl die Befestigungssteine der Installation nachts immer wieder vor dem Eingangsbereich des WDR gelagert wurden. Erst als in einem Bestseller-Sachbuch über diesen Skandal berichtet wurde, wurde etwas unternommen. Manchmal lagert die Installation nachts unbeaufsichtigt vor dem Dom. Die Kölner Staatsanwaltschaft hat der Botschaft des Hasses sogar gestattet, Juden als Kinderfresser und Blutsäufer darzustellen, solange die so abgebildeten Juden keine Krummnase haben.

Die Toleranz gegenüber dieser Botschaft des Hasses ist somit atemberaubend. So wie es aussieht, kann Klaus Franke auch weiterhin vor dem Dom hetzten und dem Zweck dienen, Menschen als Judensau wahnsinnig zu machen.

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