Gezielter Ärger gegens Herrmann-Ärgernis

Tapfer im Nirgendwo präsentiert einen Gastbeitrag von Robert Cohn:

Vor einiger Zeit habe ich hier in Gerd Buurmanns Blog vollmundig zu Sachbeschädigung & Ärgernis gegen das notorische, Herrmannsche Domplatz-Ärgernis aufgerufen. Jaja, gerufen von weit her naturgemäß. Denn das ist ja so leicht, zurückgelehnt aus der letzten Reihe zu rufen: Na tut mal was!

Wohingegen ich just heute (Donnerstag, 15. September) just durch eben die Straßen dieses Kölns ging, und da in der südwestlichen Ecke der Domplatte standen sie wirklich, die Hass-Pappen des Herrn Herrmann. Da, wo wohl die meisten Leute durchkommen. Ich also im Angesicht der Hasspappen dachte, tja, da stehen die rum und was mach ich nu?!, hic Rhodus, hic salta?, aber so leicht, wie es sich dachte & hier im Blog geschrieben ward, ist es ja nicht, also das, die Herrmannschen Judenhass-Pamphlete einfach mal so anzuzünden. Ich wollte es zwar. Aber wie geht so was eigentlich? Zumal mit nur nem alten Zippo in der Tasche. Denn die herrmannschen Hass-Pappen sind dick, und da ist auch noch diese Plastikfolie drauf.

Also mehr gewollt als gekonnt. Ach übrigens, es stand auf den Hass-Pappen wieder die alte Leier drauf, nämlich dass die Israelis den Palästinensern das antun, was die Deutschen den Juden damals usf., und allerorten prangten Bilder von tödlich verletzten Palästinenserkindern usf., Völkermord am Volk der Palästinenser durch Israel usf., und naturgemäß galt der Israeli nein der JUD als an allem Schuld so stand es allerorten mit jägergrünem Edding auf braunes Gepapp geschrieben.

Mitten in diesem verdammten Land hetzt irgend ein Cherusker-Herrmann über die Juden ab und er darf das. Was soll man da selber machen? Kann man doch nicht so stehenlassen! Das war doch alles schon mal! Was haben wir denn; 1932?! Kann man doch nur noch anzünden, das Zeug

Ich habe aber nichts angezündet, denn das geht gar nicht so sehr leicht!, ach, ich erwähnte es schon!, sondern ich ging ums illustre Halbrund der schillernden Hass-Pappen herum zu dieser Unterschriftenliste hin, die lag in der Mitte des Quasi-Papp-Halbkreis-Altars auf einem Podest. Da prangten noch mehr infame Dinge. Ich strich das Gepränge mim Stift dick durch, Krikel-Krakel mitten drauf auf die Schnörkel der Hamas-Gutfinder, und dann stürzte ich den Podest mitsamt Listen um. Mit Schmackes, Gepolter und Überzeugung. Die Blätter flogen.

Herbei wie ein getretener Köter eilte der Herr Herrmann. Den hatte ich noch nie gesehen bin ja nisch aus Kölle, wos sowatt jibbet, denn ich bin ja aus St.Pauli, wos sowas wie hier einfach niemals nich geben tut. Der Herr Herrmann hat bleiche Augen mit gebrochenem, obstinatem Blick. Er ist klein und mies, besonders wohl innendrin, sofern er denn ein Inneres hat. Er sieht aus wie jene ex-Unteroffiziere, Sportlehrer und Hausmeister, die bis in die Sechziger ihr Unwesen ungewendet auslebten. Ich hatte den Herrn Herrmann ja vier Handbreiten vor meinem Gesicht und hab schon gesehen, was das für einer ist. Augen mit dieser Mischung aus Angst und Hass, dazu diese Grundverwirrtheit drin: Ach, Angst, Hass & Dummheit, diese fatale Trinität, die seit den Zeiten Turnvater Jahns durch die deutschen Gossen und Salons kriecht. Dagegen ist seit 33 erst Recht kein Kraut gewachsen. Und er denkt, dass er ein wichtiger Typ sei. So quasi-waidmännisch, klein und alert, ex-drahtig, unbeirrbar, hassend, und mit heiliger Mission im Nacken.

Er rannte also herbei und riss eine Trillerpfeife aus der Hosentasche. Rechtshänder ist er. Ich schrie ihm ins Gesicht, dass er ein mieser Typ und ein Judenhasser und ein Antisemit ist (der dreifache Pleonasmus eben für die ganz Dummen), und dass er doch zur Hölle gehen möge, und da trillerpfiff er, pfiff und pfiff. Er hat wohl immer diese mickrige Trillerpfeife in der Tasche, so praktisch wie feige, denn dann muss er nicht argumentieren, dann muss er nur die uniformierte Ordnung herbeipfeifen. Vielleicht hat ihm ja die Polizei den Tip gegeben? So was in der Tasche zum Panikpfeifen hat der, ganz wie ein Schupo in der guten alten Zeit sieht der Herr Herrmann sich selber so?, als guter und leidender Blockwart-Hausmeister gegen die bösen Juden, die seinem Vorgarten in Gaza und folglich ihm selbst zwei Haare krümmen.

In die mickrige Trillerpfeife pfiff er, pfiff und pfiff, irgendwie hechelnd, immer mit dieser Mischung aus Angst & Hass & Dummheit in den bleichen Augen. Sofort war ein Polizist da. Es vergingen ja keine zwanzig Sekunden. Kaum die Zeit, um mutatis mutandis ein Kölsch hinunterzustürzen. So schnell? Was tat der Polizist untätig am Orte des Judenhasses, wo versteckte er sich, vor Allem warum?, und vor Allem: Wer hat ihn da hingeschickt zum Schutz und Trutze?
Der Polizist frug mich dann aus seiner Höhe herab gewaltig, was ich denn für ein Problem hätte. Ich sagte, dass ich wohl das selbe Problem wie der Bürgermeister Roters habe, der wohl auch ein Problem mit diesem Herrn hier hat. Woraufhin der Polizist halbwegs von mir abließ.

Es hatte sich ein Publikum gebildet, vielleicht kein gebildetes Publikum, aber immerhin eins!, denn wo was los ist, bilden sich ja meist Leute und warten, dass was passiert. Also rief ich da hinein, dass der Mann da ein Judenhasser ist, sehen Sie sich den an!, der ist ein Judenhasser, dieser da, er hasst Juden und Israelis, er ist gefährlich, merken Sie sich das Gesicht!, sehen Sie ihn?! Usf.
Worauf ich dann wegging. Denn Polizei war da und Ordnung herrschte im Halbrund. Judenhass darf verbreitet werden, denn so ist wohl die kölsche Ordnung. Bitte?! Juden und Israelis dürfen dort als Nazis bezeichnet werden, Israel darf dort mit der deutschen Wehrmacht verglichen werden, die die halbe Welt ausgemordet hat, denn so steht es da mit jägergrünem Edding auf braunem Gepapp. Und die Polizei passt auf, dass es so bleibt.

- Übrigens, ich bin ganz gern für einen Streit zu haben aber dort irgend Spaß gemacht hat es übrigens durchaus gar keinen. Denn dieser Herr Herrmann meint es sichtlich so furchtbar Ernst mit den Juden. Das macht mir Angst, weil ich dann an meine Eltern denken muss, und daran, was sie auszuhalten hatten. Und wenn sich einer so furchtbar um die Juden kümmert, macht es mir einfach keinen Spaß mehr.

PS.
Ach à propos: Was, wenn jeden verdammten Tag dorten einer Ärger machte? Jeden Tag. Was, wenn dieser Herr Herrmann an jedem verdammten Tag irgend eine Schreierei, Umstürzerei, Abreißerei usf. aushalten müsste? Der Ärmste, er würde irgendwann seine Pappen final zusammenklauben und zur Hölle oder wenigstens da hin gehen, wo er wohnt. Dann wär a Ruah. Wie heißt das auf Kölsch?

Dieser Beitrag wurde unter Philosophie veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

47 Antworten zu Gezielter Ärger gegens Herrmann-Ärgernis

  1. zooplone schreibt:

    Nochmal zusammengefasst, Herr Cohn:
    Sie haben etwas von der Herrmannschen Ausstellung zerstört, ihn sebst angeschrien und beleidigt und wundern sich bzw. lästern darüber, dass er nicht genauso reagiert sondern die Polizei ruft?

    Oh Mann! Ich bin wirklich enttäuscht darüber, dass jemand mit einem derartigen Unvermögen, zumindest was sein Demokratieverständnis betrifft, aus HH kommt!

    • Dante schreibt:

      Sie haben etwas von der Herrmann’schen Ausstellung zerstört,

      Diese Ausstellung gehört zerstört, da sie keine Ausstellung, sondern ein hetzerisches Machwerk ist. Natürlich kann man das auch anders sehen und diese Propagandaplakate für einen Ausdruck freier Meinungsäußerung halten. Dann muss man aber auch ein Plakat mit einer boshaften Mohammedkarikatur bzw. ein Pamphlet, das Muslime pauschal als mordend und schändend durch die Lande ziehende Horden verunglimpft, als schutzwürdige freie Meinungsäußerung ansehen, das liegt nämlich auf einer ähnlichen Ebene.

      • aristobulus schreibt:

        Hi Dante, stimmt!, die Wortwahl Ausstellung ist auch wieder son scheinsubtiler suggestiver Versuch, um den Herrmannschen Judenhass als Meinungsäußerung darzustellen.

        Ich möchte aber dazu zu bedenken geben, dass sich Antisemitismus nicht mit Radauhass gegen Muslime vergleichen lässt. Weil bislang niemand irgend Muslime planmäßig ermordet hat: Es gab keine Schoah an Muslimen es gab keine jahrhundertelangen, offiziell geschürten, ideologie- und religionsbedingten Vernichtungsabsichten.

        Dennoch ist Ihr Vergleich richtig. Denn der Irre aus Teheran tönt jede Woche über sog. Islamophobie, über den Westen, der die Muslime hasse & unterdrücke, und über den Teufel Israel, nein the zionist entity. Seine Propaganda hat es schon in den deutschen Zeitungs-Mainstream geschafft vom englischen, ungleich schlimmeren, ganz zu schweigen!
        Man muss also reagieren und sich damit auf diese Ebene begeben, die weder politischen Sinn hat noch persönlich guttut, bloß weil Ideologen, Relativierer und Demagogen im von falscher Polit-Romantik verblendeten 21.Jh eine Strategie verfolgen. Da tragen Sie Ihren Namen mal wieder ganz zu Recht
        À popos, mit dem Ausdruck Antisemitismus hat es sich im von Wissenschaft verblendeten 19.Jh ja analog verhalten! Denn der Ausdruck Antisemitismus war eine verharmosende, scheinobjektrive, verlogen szientistische Meinungsmache, mit der suggeriert werden sollte, dass man den alten, primitiven Judenhass jetzt sogar wissenschaftlich begründen könne. Und alle mussten darauf eingehen,

  2. Eliyah schreibt:

    also: nächstes Mal selber Pfeifen mitbringen und erst mal 30 min Fehlalarme produzieren und dann loslegen, wenn die Polizei nicht mehr kommt.

  3. Monika schreibt:

    Mein Hund, der kleine Schatz zerreißt für sein Leben gerne Pappe. Herrmanns antisemitische Papp-Tafeln würden ihm bestimmt doppelte Freude bereiten.

  4. aristobulus schreibt:

    Och ja, wenn er sich dann nicht von einer miesen Trillerpfeife mitsamt einem miesen Papptypen erschrecken, irritieren oder beirren lässt? Dann soll er sich da doch mal austoben. Nimm aber besser eine Dogge und zwei ähmmm * von diesen berüchtigten Beißterriern mit (ich komm grad nicht drauf, wie die heißen, aber die beißen gern & viel, hab ich gehört, und die sind schön schlimm). Hast Du oder kennst Du welche?

  5. aristobulus schreibt:

    P.S.
    Pardon, ich habe läuten hören, dass hier zuvor andere Kommentare standen, die dann weg waren, ähm, warum, weil nun wieder Kommentare geschrieben werden können?, etwa sowas mit oder über eine ause oder anne Kommentarfunktion hörte ich läuten, sah & sehe dann aber hier nur Monikas Kommentar und meinen.
    Sofern da noch etwas Anderes stand oder stehen könnte, läute ich jetzt mal schnell man einen präsumptiven Gruß hier hin, vorausgesetzt, es läutete hier nett, was ich jedoch voraussetze, denn nett sind wir hier ja alle!, nicht?, nur der Herr Herrmann ist es nicht, sofern er ja überhaupt ist, aber das ist er ja leider (außer innendrin, wo er nicht ist), aber der hört ja nichts läuten, weder hier noch überhaupt.

    À propos. Was mir so global in Köln noch auffiel: Dass der Herr Herrmann allüberALLES und gar noch mehr über Israel und über die Juden weiß, gewusst hat, wissen wird und zu wissen glaubt. Aber er hat sich noch nicht ein einziges kleines kurzes Mal die Ausgrabungen vor dem Kölner Rathaus angesehen. Da sind nämlich welche. Große Ausgrabungen. Das jüdische Viertel wird da ausgegraben, in dem die Kölner Juden bis zu ihrer Vertreibung 1442 gewohnt haben.

    Wenn man sich das angesehen hat, etwa den Schacht der Mikwe bis ganz nach unten zum lebendigen Wasser, oder die Fundamente der Synagoge, die schon im vierten Jahrhundert eine solche gewesen ist!, und deren Bima dann etwa im zwölften Jahrhundert einen fantastischen kleinen Keller bekommen hat!, ach ach, ich habe ja noch nie sowas gesehen!, ja hat denn überhaupt je einer mal woanders sowas gesehen?, einen _Keller_ unter einer Bima?, das gibts doch gar nicht!, sowas gibts doch sonst nirgendwo!, nicht in Prag oder Regensburg, und auch nicht in den zwei uralten Schuln in der Provence, die es da noch gibt, und auch nicht in den Fundamenten der Synagoge von Rouen, und nicht in Uarmaisa und Schpira (Worms & Speyer), nein, nicht mal da nur in Köln wieder, da gibts das!, warum?, ach so, da ist etwas anders. Keiner weiß, warum. Also hats im Judentum wieder eine ganze Welt mehr, zu all den Welten im Judentum kommt also noch eine mehr, und das auch noch in Köln. Sapperlot. Wenn das nichts ist. Also. Das ist doch was.

    Wenn man sich das also angesehen hat und es bedenkt und berätselt, weiß man dann ein bissele mehr über Juden. Nein!, falsch, dann weiß man nur, wie wenig man darüber weiß. Aber das weiß man dann genau.
    So. Und der Herr Herrmann? Der ist ja woanders. Der sieht sich das gar niemals an, nie, nie. Wirklich! Emess! Der war noch nie da! NIE! Aber wieso nicht?!, janu, er kann doch einfach mim Omnibus mal da so hinfahren, oder womit er sonst so fährt! Falls! Aber er macht es ja nicht. Nie!

    Warum: Die Antwort ist einfach und traurig, sie ist einfach traurig. Nämlich: Weil er längst schon alles weiß. Darum weiß er nie ein bissele mehr als noch gestern. Das ist traurig.

    Eigentlich isser also ein ganz armer, trauriger Sack, der, denn der kennt nur seine Pappen in seinem Heim, aber vom Judentum hat er keinen blassblauen Dämmerschimmer, keinen und wieder keinen, keine Chance!, ach mehr hat er nicht, und nichts weiter.
    Usf.

  6. aristobulus schreibt:

    @zooplone (sept.21, 9:58)
    Oh, Zooplone, da muss ich mich ja glatt bei Ihnen entschuldigen!, wohl auch im Namen aller in Hamburg Ansässigen (uff, das fällt schwer, denn da wohnen so viele), dass ich da gar nichts von Meinungs- oder Narrenfreiheit oder von Ornung hielt, sondern den Antisemiten angeschrieen, beleidigt und gepiesackt habe.
    Sie würden sowas nie tun, nicht?, denn Sie sind auf dem Auge viel zu wohlerzogen. Falls die NPD, die Linke oder diese ProKöln die Wahlen gewänne, würden Sie Haltung und Stil bewahren und stillehalten. Ruhe ist die Bürgerpflicht.
    (Was hätten Sie eigentlich anno 33 gemacht?, wer will das schon wissen, na wahrscheinlich hätten Sie Demokratieverständnis bewiesen, Verständnis gehabt und hübsch gekuscht. Was weiß ich. Na, dann.)

    • zooplone schreibt:

      Sie sprechen, schreiben und handeln nicht im Namen aller Hamburger.
      Folglich kann ich Sie gleich zu Beginn dieser Antwort beruhigen: Sie müssen sich nicht entschuldigen.

      Weiterhin ist es völlig unerheblich wie ich evtl., möglicherweise und vielleicht 1933 gehandelt hätte, könnte, sollte, müsste, dürfte

      Es reicht aus zu wissen wie ich heute handle. Und dieses Handeln richtet sich nach unseren demokratischen Spielregeln. Oder wollen Sie andeuten, diese heutigen Spielregeln sind undemokratisch oder die heutige Stimmung ähnlich der im Jahre 1933?

      Soll heißen: Die Ausstellung von Herrmann ist nicht verboten, folglich ist sie erlaubt. Mit Gewalt gegen Walter und diese Ausstellung vorzugehen ist also nicht heldenhaft, sondern peinlich.

      • tapferimnirgendwo schreibt:

        Sie waren wohl noch nicht oft auf Demos, oder? Dort ist immer viel Polizei, weil Stimmungen schwanken können. Dass Stimmungen in Deutschland schwanken, wenn wieder mal jemand Juden öffentlich als Ritualmörder und Kinderbluttrinker bezeichnet, beruhigt mich eher, als dass es mich stört und ist für mich ein Zeichen einer gut funktionierenden Demokratie.

      • zooplone schreibt:

        Bei der Beschreibung des Autors kommt es mir nicht so vor, als seien seine Emotionen plötzlich ob der Plakate hochgekocht: Ich also im Angesicht der Hasspappen dachte, tja, da stehen die rum und was mach ich nu?!, hic Rhodus, hic salta?.

        Da hat einer Ärger gesucht und nicht die erhoffte Aufmerksamkeit bekommen. Mehr ist es nicht

        • aristobulus schreibt:

          Dass er Initiator der Hass-Pappen Aufmerksamkeit bekommt, scheint Ihrem Demokratieverständnis vollkommen gleichgültig zu sein.
          Erstaunlich auch, wie gehäuft Sie hier die Floskel nach unseren demokratischen Spielregeln nennen. Geradezu, als hätten Sie die gepachhtet. Meine Großmutter sl hätte da bloß geseufzt und gesagt: Je öfter und pathetischer einer auf was pocht, um so unsicherer isser sich der Sache.

          • zooplone schreibt:

            Ist denn Aufmerksamkeit verboten? Stellen Sie sich auf die gleiche Stufe wie Ihr angeblich minderwertiges Gegenüber?

            Schade, dass Sie nicht auf meine Fragen eingehen sondern Ihre Großmutter als Feigenblatt vorschieben

            PS: Da ich mich lediglich einmal äußere wie Sie es aufführen, interpretiere ich den Ausspruch Ihrer Großmutter übrigens als Bestätigung meiner Sicherheit.

          • aristobulus schreibt:

            Wenn Sie denn Fragen gestellt hätten. Aber das haben Sie nicht nötig, denn Sie wissen ja schon alles über die Kunstfreiheit des Judenhasses. Und wie sicher Sie mit demokratischen Spielregeln tun. An Ihnen ist ein wahrer kölscher Staatsanwalt verlorengegangen.

          • Aristobulus schreibt:

            was würde so einer ohne Juuuden und ohne Israel machen? Er würd vor ziellosem Hass in der Nase popeln bis durch zum Hirn

          • Silke schreibt:

            ach ich glaube popeln tut der sowieso, die Frage ist nur, goutiert er/sie sie (Übersetzung: steckt sie inn Mund) oder schnippt er/sie sie dem Gegenüber in die Suppe oder an die Klamotten.

            Lt. HNO kann übrigens Popeln ein schlimmes Zeichen sein, erste Vorwarnung eines zu erwartenden Übergangs des Stoffwechsels in Zeitlupe.

          • Aristobulus schreibt:

            ah so, das bezog sich auf einen Troll, der hier letzte Nacht alles vollpostete, der Sack. Weg isses. Ihm ward beim stofffwechselschonenden Übergang nach Walhall (in die dortige Besenkammer) geholfen.
            Danke, Gerd

      • Dante schreibt:

        Soll heißen: Die Ausstellung von Herrmann ist nicht verboten, folglich ist sie erlaubt.

        Es fällt mir auf, dass Sie Herrmanns Machwerk als Ausstellung verharmlosen und hier nach Kräften gegen seine Kritiker in Schutz nehmen, unter Hinweis auf die demokratischen Spielregeln. Würden Sie sich ebenso vehement für Menschen einsetzen, die eine Israelfahne halten und deshalb als Kindermörder un Ähnliches bezeichnet werden?
        Im Übrigen ist eine Demokratie nur so gut oder schlecht wie die Menschen, die von ihren Regeln Gebrauch machen oder mit ihnen Missbrauch treiben. Auch Kanada ist eine Demokratie und war dies im Unterschied zu Deutschland auch während des 2.Weltkrieges. Das hat die Regierung nicht daran gehindert, tausende Bürger ihres Landes zu internieren und entschädigungslos (und dauerhaft) zu enteignen. Ihr Verbrechen: Ihre Vorfahren stammten aus Japan.

  7. A.mOr schreibt:

    Hey Robert, astreine Aktion, beeindruckende Courage (Eier wie Tennisbälle, der Mann!) und beeindruckende Gelassenheit (und ich nehme Dir jedes Wort so ab, wie Du schreibst) und dazu dann eben noch dieser vergnügliche Text! :cool:

    Da wird sich Kölns Ordnungsmacht wohl überlegen müssen, ob es nicht lieber die Norddeutschen ausm Städtchen raushält, als sich den Unmut der Pfeife von der Platte zuzuziehen.

    Alleine für diese Aktion verdienst Du das Bundesverdienstkreuz, und wie heißt noch dieses Teil, mit dem Aktenzeichen XY Zivilcourage auslobt?
    Nu, und der Zentralrat zu Berlin? Verleiht der nicht auch Tapferkeitsmedaillen?
    Ehrlich, ich bin baff!
    Einfach Klasse! :lol:

    Eine kleine, aber ernste Kritik habe ich trotzdem,jaja, das kommt von Unachtsamkeit

    Lieber Robert ( :roll: ), also dieses eine, tut mir leid, das möchte ich Dir nicht durchgehen lassen.
    Es ist ein böses Schicksal, dieses mit den Namen (manchmal ists auch ein gutes Schicksal, das will ich doch garnicht verschweigen!). Wie sie vergeben werden, und was denken sich diese Eltern eigentlich dabei! Ist das denn demokratisch, wurde denn das kleine Menschlein gefragt? Oder befragt? Oder ausgequetscht wie eine Zitrone?
    Läßt sich soetwas vereinbahren mit Freiheit&Brüderlichkeit&Gleichheit? Oder mit Einigkeit&Recht??! Oder mit Nächstenliebe???!!

    Und vielleicht etwas weitleitend, die Frage; wäre es nicht endlich an der Zeit, daß die kleinsten Menschen diesen unfähigen Kindern an der Regierung die Macht (was für ein Wort!) abnehmen?

    Demokratischere Schnullerrepublik Deutschland,
    das wäre ein glänzendes Beispiel für die Welt, und die Raketen dieser Welt würden ersetzt durch Babybrei, Babysprech, Babylach und unverdaulichem aber baby-gerechten Klüngel, der niemanden auch nur das kleine Fingerchen wegsprengt.

    Mag sein, beim Kacki wird’s brenzelig, biochemisch bedenklich, mancher mag es schon als Kampfstoff fürchten.
    Aber so ganz ohne Kritik geht’s dann vielleicht doch nicht an der Regierung, an welcher auch immerMuß halt sein. Sonst müßten wir uns am Ende gar noch selbst kritisieren!

    Ansonsten, man stelle es sich vor!
    Die Gespräche der Regierungsebenen würden endlich wieder Sinn machen, und alle würden die Regierung lieben, und schmusen wollen und süß finden und behüten wollen, das wäre doch toll!

    Stattdessen werden Länder wie Deutschland von den letztesten verzogensten, überverwöhntesten und spätpubertierendsten Halbstarken regiert, die nur keine Windeln mehr tragen, weil sie ihren Kacki verbal absondern gelernt haben.

    Ja, sowas ist hart und gemein und voll blöd; deshalb: Säuglinger an die Macht!
    Kämpft für die Demokratischere Schnullerrepublik Deutschland!!!

    Nuja, das nur nebenbei, mit den Namen ist das eben so eine Sache.
    Nehmen wir dieses:
    „Nazi“ war ursprünglich eine Koseform des Vornamens Ignaz,
    (Quelle: wikipedia)
    Jahá, richtig gelesen, was hat eigentlich unser lieber Ignaz Bubis(sel.A) dazu gesagt?

    So, Schock überwunden (?), dann erzähl ich Dir mal was, und zwar wars im Jahre 9allg.Z., da wurden drei römische Legionen von dem legendären Germaner-Volk der Cherusker kompromißlos kaputt gehauen, die hatten nämlich keinen Respekt vor den ollen Römern.
    Haha! Masada! Bar Kochba!

    Die Cherusker sind unsere natürlichen Verbündeten, wir haben denselben Feind, nämlich diesen blöden Römer, und ja, die spinnen die Römer, und wie!
    Nu, manche wissen das ja (Du sicher auch, kein Zweifel;), der Anführer dieser Cherusker, er wurde Arminius genannt, denn er hatte wohl mal was mit Armeniern zu tun, mit ihnen einen gehoben, oder so.
    Wie er nun mit vollem Namen wirklich hieß, das weiß so richtig keiner.
    Die einen sagen Sigurd, die anderen sagen Yossele, nu, wahrscheinlich wars ein Doppelnamen

    Wie dem auch sei, diesem Manne wurde einst ein „altdeutscherneudeutscher“ Name verliehen, so eine Art „Ehrennamen“,
    ja genau, nämlich der „Herrmann“;
    ein Name mit einer edlen, starken Bedeutung (zB „Krieger“), denn er hat ja fast ganz alleine drei Legionen voller Römer verkloppt, da wäre Obelix ganz neidisch geworden!

    Jawoll, die Rede ist von Hermann dem Cherusker, dem teutschen Helden, der die Römer verkloppte, und daher in jedem Fall auch ein tajtscher Held ist, da gibt’s nichts dran zu rütteln, auch deshalb, weil dem ein Denkmal bei Detmold da irgendwo bei den Hochflachgebirgen am Osning (man kennts auch als Teutoburger Wald) gesetzt wurde, und das ist sogar ziemlich groß und schwer und von weither sichtbar, da ists schwer dran rütteln!
    (und die Nummer mitm Zündeln kannste hier gleich wieder löschen)
    Und wer wollte es wagen oder wollen, außer olle Römer?
    Die Araber? Die Hunnen etwa, oder die Feministen?

    Nein, keine Chance; und daher möchte ich dringenst davon abhalten und warnen, den Herrmann von der Platte zu verwechseln (wie unglaublich fahrlässig, ich kann es nicht und garnicht nicht fassen, nicht glauben, nicht nachvollziehen oder gar verstehen!!! :evil: ) mit unsrem Herrmann dem Cherusker, dem Bindeglied zwischen Teutschen und Tajtschen, unserem germanisch-jüdischem Oberhelden, der jedem Trillerpfeifenplattenhermann oder sonst so ein bedauernswertes Irrtreiben mit nur einem leisen Seufzer zwischen den Backen seines Pöppes hinfortwehen würde, ach täte er nur noch leben und pupsen!

    Lieber Robert, ehrlich, ich bete und flehe für Dich, ich werde gut fürsprechen, Lanzen brechen, Feen rächen, ja, sogar blechen, nur damit der Geist des Osning sich nicht in seiner gewaltigen Drachengestalt erheben möge um Dir Dein nächstes Omelett supergar zu braten!
    Möge er Dich verschonen! :shock:


    Andererseits, wir haben ja schon einiges durch, so als Teutsche und als Tajtsche und wohl auch als Spaziergänger oder Wortfänger, da kriegen wir doch noch den Drachen vom Osning in den Griff, nicht wahr?
    Drachen soll auch noch ganz lecker schmecken, leider dürfen wir ja kein Drachenblutbad nehmen (oder?), und zumindest habe ich nirgends gelesen, daß Drache nicht kosher wäre.
    Also, halali, fangt das Vieh!

    Trotzdem, nie, niemals, und überhaupt garnicht sollten wir es uns verscherzen mit Sigurd-Yossele Arminius, den Heutigen bekannt als „Herrmann der Cherusker“, dem Oberhelden der Teutschen und Tajtschen, dem Schützer der kleinsten Menschen und Verteidiger gegen die Spinner vom Rom.
    Jawoll, die spinnen nämlich, die Römer!

    In diesem Sinne, halt die Ohren steif, wackerer Krieger gegen Trillerpfeifenplattenherrmanns und deren widerwärtigem von Ordnungsmacht geschützten Judenhass!
    Schande, Schande, daß dieses Kerlchen seinen teuflischen Kult auf der Platte unterm Kölner Dom treiben darf.

    Und nochmal: fetter Respekt!!!!!!!!!!!!!

    (kleines Nachwort: Himmellob, den Drachen Osning, dem Beschützer unseres Sigurd-Yossele Arminius, konnte ich inzwischen dank einer kleineren aber intensiven Séance besänftigen, indem unser Sigurd-Yossele das Wort von drüben mit einlegen konnte. Puh, Glück gehabt!)

  8. A.mOr schreibt:

    Kleine Frage noch.
    Hat dieses klein Ereignis wenigstens einen kleinen Widerhall in der kölschen Presse gefunden?

  9. Pingback: Stoff für’s Hirn « abseits vom mainstream heplev

  10. aristobulus schreibt:

    Lieber A.mOr, besten Dank, selbst indem Du da was Sportliches über meine Eier weißt, was sonst ja keiner, nicht mal ich selber.

    Danke für die Erläuterung des Drachens vom Osning, über den ich schon hie & da Einiges erlauschte, ohne zu wissen, ob der nicht doch was von Michael Ende war?, aber nein, Du schreibsts, es war im Alterthume. Übrigens, ich habe mir neulich das Gelände der Varus-Schlacht angesehen, bei der die Römer besiegt wurden (es liegt bei Osnabrück). Der Cherusker (der wahrscheinlich nicht Arminius hieß) hat es ausgenutzt, dass die römischen Truppen über einen schmalen Pass zwischen Urwald und Moor gehen mussten, und die Germanen haben sie einfach abgeschlachtet.

    Was wäre gewesen, Falls die Germanen keinen Erfolg gehabt hätten? Die germanischen Sprachen im späteren Deutschland wären ähnlich wie die keltischen im späteren Frankreich romanisiert worden. Die Hermänner hierzulande würden also nicht sagen, mach das Fenster auf, die Luft ist gut, sondern ungefähr: Aprit la Fenstra, Aer is bon. Und ich würde Dich grüßen mit den Worten: Schojlem, min Amik. Also, doch, das klingt erfreulich und jeder Bauer aus Köln-Meschenich (nein, aus Kolona-Mosseniku, wie es schöner hieße) würde jeden Bauern aus Châteauneuf-du-Rabbojnim schon seit je her farschtejen.

    Noch erfreulicher wäre es, dass es in der Folge wahrscheinlich kaum zu einem deutsch-französischen Gegensatz gekommen wäre. Sicher, irgend Dynasten, Raubritter und Könige bekriegen einander immer. Aber so, wie es über die Jahrhunderte kaum einen französisch-italienischen Hass oder einen spanisch-portugiesischen gab, so hätte der jahrhundertelange deutsch-französische Hass wohl kaum so gewütet. Dieser Hass hat über Jahrhunderte die wirtschaftliche Entwicklung Mitteleuropas mit verhindert, was zu der deutschen Wahnidee führte, man sei fremdbestimmt, ohnmächtig, besetzt und entthront, und man müsse sich rächen was dann direkt zum Krieg von 1870-71 und natürlich stracks zum Ersten Weltkrieg geführt hat.

    Pardon fürn Abschwiff!, zurück zum Herrmännle aus Kölle. Das heißt Walter. Hängt das nicht mit Walvadar zusammen (denn mit dem Walter von der Vogelweider ja nu nich!, absolut nicht!, der war ein Poet und ein Melancholiker, der keinem was tat, und jener Andere, der erratischerweise auch so heißt, soll sich desob was schämen), obs also mit diesem Walfadar nun mit F wie das böse Wort mit F zusammenhängt?, der ist auch son germanistischer Ungeist von jenseits des Osning, der eddagemäß auch nur ein Auge hatte und der Nachts im Forste gern wilden Sturm spielte usf., und dem ab & zu Menschen geopfert wurden? Der Hiesige will das ganz gerne wiederbeleben. er schreibts jägergrün auf sein braunes Eichen-Gepapp.
    À propos: F*ck Waltern.

    • aristobulus schreibt:

      P.S.
      Oh, meine Aufforderung am Schluss war nicht ganz so gemeint, denn sie ist zu gemein und da fehlt noch ne grammatikalische Erläuterung, denn das Aufgeforderte zu tun wäre weitaus zu unästhetisch, also das mit F und das am Waltern gleichzeitig zu tun, öööh, nö!, bah.
      Wenngleich Waltern ja der starke Dativ ist (schon noch ganz schön, der, wenngleich halt ancien régime), denn grammatikalisch geht der so:
      Der facking Walter geht wieder facking hassen (Nominativ),
      des facking Walters Hass kann niemals facking spaßen (Genitiv),
      ich sah facking Waltern facken ohne Maßen (starker Dativ, jedoch faktisch facking unästhetisch),
      ich fackte Waltern dann halt doch nicht ins Gesaßen (starker Akkusativ, aber facktechnisch das einzig Mögliche, da man Waltern einfach nicht fackt, weder noch),
      oh Walter, oh Kalter, oh facking alter Spalter (Ablativ, seit der Obersekunda längst vergessen, ach, aus Gründen)

      • aristobulus schreibt:

        PS.
        Uh, ich hab gepatzt, denn Letzteres ist Voookativ!, Voookativ!, pardon allerseits, halten zu Gnaden.
        Ablativ wär dieser:
        mit Waltern, dem Schwalltern, werd kajne facking, kajness
        Und Lokativ (oh!, Loookativ! auch den gabs):
        Im Waltern, so kalt-arm, iSS tocheSSdikeSS: SajneSS

    • A.mOr schreibt:

      Schalojm aristobulus,
      Deine Entgegnung (oben auf mich) ist ganz wunderbar, min amik ;)

      Und auch diese Erläuterung dazu, so traurig muß es am letzten des elul dann eben nicht sein, wie Du Du uns nun nochamol so schön aufzeigst!

      Trotzdem nochmal zum fuck, and fäck and stuff;
      im und fürs Englische ist es doch ganz einfach:

      WALTER HERRMANN:
      FUCK YOU DAMN FUCKING (XXX) STUPID BASTARD BLOODY MORON!!!
      FUUUCK YOUUU!!!

      (aristobulus, Du hast doch vollkommen recht ;) )

      (hob ich irgendwo schon mal gutes süßes Jahr gewünscht? Also nochamol, und mögest Du, der tapferimnirgendwo auch, ale eingeschrieben sein! )

  11. Ulf schreibt:

    Er ist zurück in der Alten Feuerwache siehe:
    Voller Erfolg für Walter Herrmann

    http://de.indymedia.org/2011/09/317150.shtml

  12. aristobulus schreibt:

    Oh, hab Du auch ein süßes Jahr, ein gutes, langes, glückliches.

    Man könnt auch dem Herrn Herrmann hier etwas wünschen. Nicht grad was Schlechtes, denn es ist Rosch haSchana, da wünscht man keinem was Schlechtes. Aber etwas Mut könnte man ihm wünschen, um sich mal selber im Spiegel anzusehen. Oder ist das zuviel verlangt?

    Okay, dann a bissele Mut, um sich wenigstens mal die kölner Ausgrabungen vor dem Rathaus anzusehen. Einfach mal was ansehen & was lernen! Ich schrieb weiter oben davon. Dass dort das jüdische Viertel ausgegraben wird.
    Herrmann könnte da mal völlig inkognito & privatim hingehen, etwa heute, in paar Minuten ist da ne Führung, glaub ich, um 14 Uhr. Da könnte er sehen, wie tief die jüdischen Fundamente reichen. Und woran es lag, dass da dann nur noch Brand- und Schutt-Schichten drauf sind: Es lag nicht an den Juden, jedoch am Hass gegen Juden.

    Wer weiß, ob Herrmann noch genug Innenleben übrig hat, um mal ganz für sich was ganz Anderes zu machen als sonst so? Es wäre ihm zu wünschen.

  13. aristobulus schreibt:

    P.S.
    Gestern ging ich spazieren, denn beim Spazierengehen kommt man leicht auf Ideen. Da traf ich einen hiesigen Schiffer und unterhielt mich mit ihm, das heißt, eigentlich ist er kein Schiffer, sondern ein Schiffsbauer!, denn er baut Schiffe aus Schrott, also ein Schrottschiffbauer ist er, jedoch kein Bauer als solcher, der aber keine Schrottschiffe, sondern richtige Schiffe baut, und keines gleicht dem anderen, es sind sehr schöne Schiffe, denn er macht das so gut worauf sich dann auch sein Name reimt.

    Dieser Schiffsbauer sagte mir dieses zu Diesem: Dass man den Herrn Herrmann doch einfach abküssen solle. Ihm um den Hals fallen und ihn in Liebe ertränken. Dass man seinetwegen Freudentränen vergießen und ihm schallend versichern möge, dass man ihn liebe, und dass seine Pappen größer als die von Schwitters und seine Aufschriften wahrer als Jesus seien, und dass er selbst knuffiger als Rodolfo Valentino und mutiger als Gulliver und Charlotte Roche zusammen usw. usf., oder nicht, aber auf jeden Fall, dass man ihn liebe, das möge man ihm doch sagen. So der Schiffsbauer. Dass man Waltern doch herzen, umhalsen, abküssen und ihn mit Liebe ersaufen möge.

    Wer machts? Machts einer?

    Wenns einer macht!, dann kriegt er/sie/es von mir etwas. Etwas Großes. Oder Geld. Doch!

  14. aristobulus schreibt:

    Seit ner Woche hat den keiner in Liebe ersäuft
    Macht es einer? Oder macht einer was Anderes?

    Also, von der DIG bislang kein Schimmer einer Antwort. Gibt es die DIG eigentlich? Aber die Hasspappen gibts.

  15. aristobulus schreibt:

    Von: Aristobulus, 13.10.2011 17:45
    An: info@digev.de

    An den Vorsitzenden der Deutsch-Israelischen Gesellschaft
    Herrn Reinhold Robbe
    DIG-Bundesgeschäftsstelle
    Martin-Buber-Straße 12
    14163 Berlin

    Sehr geehrter Herr Robbe,

    ich mache mir große Sorgen wegen der unausgesetzten antisemitischen Hetze mitten auf der Kölner Domplatte. Sie wird weithin wahrgenommen. Nicht nur Deutschlandradio-Kultur, auch etwa das Simon-Wiesenthal-Center in Los Angeles hat sich entsetzt geäußert: Dass mitten in diesem Land Hass-Pappen herumstehen, auf denen Israel mit den Nazis gleichgesetzt und aller nur möglichen Gräuel beschuldigt wird.
    Aber es geht noch weiter: Nicht nur Israel, sondern die Juden werden angezielt. Da steht etwa solches geschrieben:
    Wie viele Jahrhunderte noch wird das israelische Volk unsere Eine Welt erpressen?
    Da findet unwidersprochen und notorisch etwas statt, das nicht stattfinden darf: Es geht dem Betreiber nicht um irgend Kritik an der israelischen Regierung usf., sondern es geht ihm um Antisemitismus!, um seinen ihm eigenen, und um den seines Publikums.

    Sie schrieben in Ihrer Entschließung der DIG vom 21. September 2011: Die DIG ist besorgt über die gefährliche Zuspitzung der Lage rund um Israel

    Da nehme ich Sie gern beim Wort. Nicht nur in Nahost, sondern mitten in Köln findet genau diese Zuspitzung statt. Auch Juden gehen dort vorbei und müssen ansehen, wie gehetzt wird. Touristen gehen vorbei und müssen den Eindruck bekommen, das sei hier der Normalzustand. Kölner müssen damit leben. Wozu?

    Was wird die DIG unternehmen, damit dieses Ärgernis wegkommt?
    Was werden Sie unternehmen?
    Die kölner Lokalpolitik & Staatsanwaltschaft scheinen dazu weder Willens, noch in der Lage. Nein, gar Polizei ist präsent, damit der Mensch, der das tut, weiter Narrenfreiheit hat.

    Ich habe in der Sache die (zuständige?) DIG in Bonn schon mehrfach dringend angeschrieben erhalte aber keine Antwort.

    Mehr dazu in meinem Gastbeitrag im politischem Blog von Gerd Buurmann (Kölner Theaterdirektor und Schauspieler): http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2011/09/21/gezielter-arger-gegens-herrmann-argernis/

    Auch dort, mit Fotos:

    http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2011/10/09/nazi-herrmann/

    Bitte lesen Sie es sich durch. Wer soll weiter etwas tun? Was tut Ihre DIG? Was tun Sie?

    Grüße, ()

  16. aristobulus schreibt:

    17. Oktober 11

    Guten Tag Herr Bartel,
    ich danke Ihnen für Ihre freundliche Antwort. Jedoch Ihre Bemerkung Die DIG Bonn ist in der Angelegenheit Klagemauer seit Jahren engagiert macht mich wieder komplett ratlos.

    Was bedeutet das, Sie seien seit Jahren engagiert? Indem die Hass-Klagemauer existiert, existiert und existiert, kann Ihr Engagement folglich weder nachdrücklich noch überhaupt sinnerfüllt gewesen sein.
    Ihr Satz macht mich nicht nur ratlos, Herr Bartel. Er bestärkt mich in meinem Pessimismus, das Engagement und die Bereitschaft Ihrer DIG betreffend. Antisemiten und Israelhasser kichern sich ins Fäustchen, wenn sie diesen Politikersatz lesen: Die DIG Bonn ist in der Angelegenheit Klagemauer seit Jahren engagiert.

    Wie definieren Sie Engagement?
    Wie definieren Sie gar den Satz am Schluss Ihrer Antwort: Wir bleiben dran?
    Wie lässt sich ein Dranbleiben vorstellen, wenn diese Hasspappen seit Jahren unbeschadet und unwidersprochen dastehen, dastehen DÜRFEN, zur Schande der Stadt Köln, zur Schande jedes Demokraten, und nicht zuletzt zur Schande der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bonn?

    Die Sache ist ja öffentlich. Sie werden es mir verzeihen, wenn ich Ihre beiden Sätze zitiere: ->

    Grüße, ()

    • A.mOr schreibt:

      Deine Kreativität erstaunt mich immer aufs Neue!
      : ->

      Hast gute, klare Worte gewählt. Die sollens einfach verstehen, und nicht ausdösen!
      Wen vertreten die denn eigentlich nochmal!!?

  17. aristobulus schreibt:

    Lieber A.mOr, die verstehen und vertreten sich als Ehrenamt so schrieb er, dass er es ehrenamtlich mache. Nu, und wir hier?, wir ackern nur, weil wir von George Soros bezahlt kriegen.

    Das Wort ehrenamtlich müsste man mal herkunftsgemäß untersuchen oder verreißen, denn da steckt mir zuviel Amtliches & Ehre drin. Ich möchte den Herrn Bartel aber nicht zu sehr kritisieren denn vielleicht tut er ja noch was, vielleicht fällt ihm was ein!, oder er fährt mal mit der S-Bahn für 4,65 von Bonn nach Köln und geht die Hasspappen selber an. Ehre wärs schon. Amtlich freilich weniger.

  18. A.mOr schreibt:

    Tja, aristobulus, das ist wahrscheinlich ein deutsches Wort ohne entsprechende Übersetzung in irgendeine andere Sprache, das findst Du wohl nichteinmal in Israel, wo der Ministerpräsident selbst sich in die Reihe der Wartenden zu seiner eigenen Rede anstellen muß, falls er sich verspätet :D

    Ordnung muß sein!

    Aber, immerhin, wenn schon nicht in dieser Kombination, so überlassen wirs doch dem Bartel, was ihm das Wort Ehre, so als „Deutsch-Israeli“ von Amtswegen, bedeutet und nahegeht, setzt er sich in die Bahn, und sagt dem Herrmann von Platten unterm christlich-jüdischem :roll: Schatten des Domes mal die Meinung! Und wenn er ganz gewitzt ist, dann nimmt er noch die „Judensau“ vom Dom unterm Arm mit zrück nach Bonn als Anschauungsobjekt. Und wenn er noch gewitzter ist, dann tarnt er das Ganze als Exkursion an die Ausgrabungen jüdischer Präsenz in Köln seit anno vor den Deutschen selbst. Das kann er auch wieder seiner „Ehrenamts“-Gesellschaft „verkaufen“, und viel „Ehr“ einfahren, und sein „Amt“ doch behalten.

    Guter Vorschlag?

    Hey, lets diG it!!! :P

  19. aristobulus schreibt:

    Yepp, lomie es machn asoj. Übrigens danke für Deine Erwähnung der Ausgrabungen. Die waren hier schon mehrfach mein Thema bislang hat kein Mensch was dazu geschrieben oder sie mal erwähnt, geschweige denn ne Anmerkung, was die nun mit dem Hass-Herrmann und seinem fehlenden Wissen zu tun oder nicht zu tun haben.

    Der Herr Bartel könnte den Herrmann auf die Ausgrabungen ansprechen.
    Bartel also: Kennen Sie denn diese tollen Ausgrabungen?
    Herrmann: Ich zeige hier nur, was die Juudn TUUUN.
    Bartel: Aber damals haben sie hier auch nichts Böses getan und wurden hier ermordet.
    Herrmann: Weiß ich doch nichts von! Aber in Gaza sind sie die neue Wehrmacht, und die ganze Besetzung muss aufhören und die Mauer weg, sofort!
    Bartel: Aber sehen Sie sich doch mal diese Mauern in den Ausgrabungen an, also in Gaza gibts auch so jüdische Mauer-Fundamente aus der Antike und sogar von 2000 und so, da sind jetzt unterschiedslos Brand- und Trümmerschichten drüber.
    Herrmann: Sind Sie wohl ein ZIONIST, Herr?!
    Bartel: Oh ah, auch ein Antizionist wie Sie kann & muss sich mal was ansehen, was er noch nicht kennt nö, nich ganz in Gaza, sondern nur fünf Minuten von hier in Ihrer verflixten Stadt. Los, gehen Sie hin, gehen Sie doch.
    Herrmann: TRILLLLL!! TRILLLLL!! TRILLLLL!!

    Hoffentlich überschätz ich den Herrn Bartel nicht

  20. A.mOr schreibt:

    Öhm, also, ob das so geschickt war, werther aristobulus???
    Herrmann: TRILLLLL!! TRILLLLL!! TRILLLLL!!
    Kanns nicht sein, daß der gute Herr Bartel nun, sagen wir, beunruhigt ist?
    Natürlich, beunruhigt könnte er auch so schon mal gewesen sein, nu, weil da eben so einer rumsteht, so ein Herrmann, ein Walter, ders sagt, was nicht gesagt werden darf, und doch tut ers, so als hätte es Guidos Bomben über Dresden nie gegeben, und ruft es und trillerts, und schreibts auf seine Pappen, dieser Pappenheimer: Die Juden sind unser Glück!, wär da nur nicht dies UN

    Aber, der Herr Bartel ist sicher noch gewitzter, nimmt Ohrenschutz mit, vielleicht kriegt er sogar noch deutsch-israelisch-gesellschaftliche Schutzmacht mit, damit der Hüter von der Platte nicht es mißversteht, ja, und dann, lets diG it: was die Archäologen noch nicht fanden! :P

  21. aristobulus schreibt:

    wieder ist eine Woche & mehr vergangen, wieder nichts, keine liebestrunkene Tat gegen den Herrn Herrmann und keine Antwort von der DIG, und der Moschiach kommt auch nicht, er ruft nichtmal an.

    Hey! Schojlem un milchome un kwon der hajntiger! Sind da noch Leute draußen? Also ich schreibe jetzt wieder an Herrn B. aus B. und sehe, was man Bkommt oder wann sich wer zu was Bquemt.
    Und was macht Ihr?

  22. aristobulus schreibt:

    und wieder den Herrn B. aus B. daran erinnert, dass eine Antwort weiterhin aussteht.

  23. aristobulus schreibt:

    und wieder ihn erinnert. Es wird noch zur schlechten Gewohnheit, zu insistieren oder nicht zu antworten.

    Und Ihr? Liest hier noch einer? Macht hier noch einer was?

  24. Aristobulus schreibt:

    und wieder ihn erinnert, dass man ja antworten kann.
    Ach.

  25. Aristobulus schreibt:

    An den Vorsitzenden der Deutsch-Israelischen Gesellschaft
    Herrn Reinhold Robbe
    DIG-Bundesgeschäftsstelle
    Martin-Buber-Straße 12
    14163 Berlin

    HH, 19. Mai 2012

    Sehr geehrter Herr Robbe,
    noch immer mache ich mir große Sorgen wegen der unausgesetzten antisemitischen Hetze mitten auf der Kölner Domplatte. Sie wissen natürlich seit Jahren, worum es geht – der Judenhass des Walter Herrmann wird dort nach wie vor zelebriert und ausgebreitet. Jeder Passant muss sich dieses scheußliche, hetzerische Schauspiel ansehen.

    Ich habe Sie im vorigen Oktober um Hilfe und Stellungnahme gebeten: Keine Antwort. Statt dessen schrieb mir ein Herr Bartel aus Bonn den erstaunlichen Satz: „Wir bleiben dran“. Jedoch auf meine wiederholten Nachfragen, wer Wir sei und was Dranbleiben bedeute, wobei weder die DIG in Berlin noch die DIG in Bonn nur irgendetwas tut, erhielt ich keine Antworten.

    Was gedenken Sie zu tun? Gar nichts? Welchen Sinn hat es, dass sich die DIG so bedeckt hält, sich nicht äußert und aus der Verantwortung stiehlt?

    Grüße, ()

  26. besucher schreibt:

    Höre ich da beim Herrn Cohn ein antideutsches Ressentiment?
    Mag ja sein dass Herrmann ein exemplarisches Pennerobjekt darstellt, dass die Deutschen allerdings ein Privileg seit Turnvater Jahns Zeiten darauf haben ist wohl übers Ziel hinausgeschossen.
    Penner und Schmul Schuwiaks gibt es überall. Bitte keinen Kiyakismus und Kewilismus mehr.

    • Aristobulus schreibt:

      Verdächtige ich da den Besucher, entweder a bissele das falsche Kraut oder a bissele zuviel davon geraucht zu haben?

    • Aristobulus schreibt:

      P.S.
      Dieser Satz ist doch gar nicht von Ihnen:
      Höre ich da beim Herrn Cohn ein antideutsches Ressentiment?
      Der soll glänzen und protzen, ganz fein gewitzt soll er rüberkommen, nicht?, er soll zeigen, was Sie für ein tadelloser Kerl sind. Aber den haben Sie von irgendwo abgeschrieben, als man noch tadelloser Kerl und sowas sagte. So 1938. Als der Herr Cohn antideutsche Ressentiments hatte, ja als in der Auslandspresse Greuelpropaganda (noch mit e) gegen Deutschland betrieb.

      Sagen Sie mal, sind Sie ein echtes Stück Charakterschmutz, oder wollten Sie nur bissele prahlen?
      Und à propos, was ist ein Schmul Schuwiak? Wissen Sie, wir reden eigentlich nicht so, auch 1938 redeten wir nicht eigentlich so. Aber Sie wissen es ja besser. Klären Sie mich auf?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s